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Weihnachten steht bevor und weihnachtliche Gefühle haben ja meist mit den guten Erinnerungen an früher zu tun. Vielleicht packen die Streamer und TV Sender deshalb gerade jetzt so viel Retro und Remake in neue Serien und Filme. Gleich zu Beginn reden Jan und Eric heute über drei Remakes von Stoffen, die frühere TV-Generationen ans Fernsehgerät fesselten. Es geht los mit „Sisi“ auf RTL+, später auch beim normalen RTL. Ja genau, die Romy Schneider Filme aus den 50ern, für die selbst Jan Freitag und Eric Leimann eigentlich zu jung sind. Aber natürlich haben sie das Event-Programm von einst immer wieder mit ihren Eltern gesehen. Dann „In 80 Tagen um die Welt“, den oft verfilmte Abenteuerstoff nach Jules Verne, gibt es nun als europäisch koproduzierte Miniserie beim ZDF. Und am Ende noch eine Mogelpackung, die sich Eric allerdings gewünscht hat: „Der Doktor und das liebe Vieh“, die bittersüßeste Serie seiner Kindheit, lief in der Remake-Version zwar schon vor einem Jahr bei Sky (wo am 23.12. auch Staffel 2 startet), aber jetzt kommt Staffel 1 für alle in der ARD Mediathek als Free TV Premiere. Danach wandern Jan und Eric zu „Yellowjackets“, einer amerikanischen Drama-Serie bei Sky, die insofern retro ist, weil sie auf zwei Zeitebenen spielt - wobei eine Ebene die 90-er weidlich ausschlachtet. Ebenfalls auf zwei Zeitebenen spielt der Netflix-Film „Die Frau im Dunkeln“ mit Olivia Colman, der auch schon auf diversen Filmfestivals lief und dann haben wir noch zum Schluss etwas, das definitiv nur auf einer Ebene stattfindet: die junge WG-Komödie „Sex Zimmer Küche Bad“ auf Amazon.
Die Copyrights der Podcast-Kapitelbilder:
Beide Motive „Sisi“: RTL / Story House Pictures / Lukas Šalna
Motiv „In 80 Tagen um die Welt“: ZDF und Joe Alblas
Motiv „Der Doktor und das liebe Vieh“: WDR / Playground Television UK Ltd & all3media international
Motiv „Yellowjackets“: 2021 Showtime Networks Inc. All rights reserved.
Motiv „Die Frau im Dunkeln“: COURTESY OF NETFLIX
Motiv „Sex Zimmer Küche Bad“: Amazon Prime Video / Julian Cetin
Jan und Eric beginnen heute mit der von uns lange erwarteten Biopic-Serie über Diego Armando Maradona auf Amazon. Aber lohnt sich "Maradona - Leben wie ein Traum"? Danach gibt es ungewöhnlich viel Deutsches in diesem Podcast zu hören. „Faking Hitler“ - knapp 30 Jahre nach „Schtonk“ von Helmut Dietl kommt der Stern-Skandal um die gefälschten Hitler-Tagebücher als Miniserie mit Lars Eidinger und Moritz Bleibtreu auf RTL+ zurück. Das ZDF wagt sich mit „Furia“ und „Westwall“ an gleich zwei Miniserien, in denen es um modernen Rechtsterror geht. Wenn das ZDF die neuen Nazis erklärt, lässt sich die ARD nicht lumpen und bringt Science Fiction-Stoffe im Fernsehspiel-Outfit ins Programm. Und am Ende schauen wir noch auf ein non-fiktionales, aber ebenfalls deutsches Produkt auf Netflix: Comedian Oliver Polak hat drei Prominente getroffen, um sie hinterher in seinem Stand-up Programm fertigzumachen. Ganz schön fies … aber ist es auch komisch?
Das Haupt-Bildmotiv der Podcastfolge entstammt der Serie "Maradona - Leben wie ein Traum". Das Copyright lautet: Amazon Prime Video
Die Fotos der Kapitelmarken unterliegen folgenden Copyrights:
Maradona:
Faking Hitler:
Furia:
Westwall:
Zero:
Your Life Is A Joke:
In diesem Podcast unterhält sich Film- und Fernsehjournalist Eric Leimann mit Stars über ihre Lieblingsfilme, Lieblingsserien sowie eine tolle Neuentdeckung. Zwischendurch natürlich auch ein bisschen über die eigene Arbeit. In Folge zwei ist Jan Georg Schütte zu Gast, einer der spannendsten Filmemacher Deutschlands. In diesem Jahr hat Jan für sein nostalgisches Roadmovie "Für immer Sommer 90" mal wieder den Grimmepreis gewonnen, die wichtigste deutsche Fernsehauszeichnung. Der 58-jährige Regisseur und Schauspieler sammelt seit Jahren begehrte Trophäen und exzellente Kritiken für Filme ein, die trotz ungewöhnlichen Machart ihr Publikum finden. "Altersglühen - Speed Dating für Senioren" (2014), "Wellness für Paare" (2016), "Klassentreffen" (2019) und sogar den "Tatort: Das Team" (2020) realisierte der Norddeutsche mit der Methode, seinen Schauspielerinnen und Schauspieler feste Rollenprofile, aber kein Drehbuch zu geben. Sprich: Schütte ist der Improvisationsmeister des deutschen Fernsehens. Dennoch bekommt er Magenschmerzen, wenn er das Wort Improvisation auch nur hört. In seiner neuen TV-Serie "Kranitz - Bei Trennung Geld zurück" (ab Freitag, 15. Oktober, in der ARD Mediathek) verkörpert er nun selbst einen windigen Paartherapeuten. Im Podcast "Lieblingsfilm, Lieblingsserie & neue Liebe" spricht Jan über seinen Lieblingsfilm "Breaking The Waves" von Lars von Trier, die Ricky Gervais Serie "Extras" sowie Amazons Anthology-Serie mit "modernen" Liebesgeschichten: "Modern Love".
Copyright-Hinweis: Das für diesen Podcast verwendete Foto Jan Georg Schüttes wurde von Wolfgang Ennenbach aufgenommen
Die Medienjournalisten Jan Freitag und Eric Leimann reden heute über "Midnight Mass" auf Netflix, eine neue Horrorserie von Mike Flanagan, die weitgehend ohne Schockmomente auskommt und damit ein neues Gruselgenre erschafft. Wir haben "Foundation" gesehen, die wohl teuerste Serie des Herbstes und der Angriff von Apple TV+ auf "Game of Thrones", "Star Wars“ und Konsorten. Wir reden über die deutsche Netflix-Miniserie "Billion Dollar Code", in der wir lernen, dass Google Earth im Berlin der frühen 90-er erfunden wurde. Danach eine weitere wahre Geschichte: "Die Ibiza Affäre" auf Sky, der wohl größte österreichische Politskandal der Nachkriegszeit, 2019 führte er zum Bruch der Regierungskoalition. Nach all den "großen" Themen gibt es noch was fürs Herz aus der ARD-Mediathek, die schwedische Miniserie "Einfach Liebe". Jan und Eric öffnen daraufhin ihre Herzen so weit, dass sie am Ende des gemeinsamen Oktober-Podcasts über ihre skandinavischen Lieblingsserien, über Weihnachten und sogar ihre "Lieblings-Liebesserien" reden.
Das Haupt-Bildmotiv der Podcastfolge entstammt der Serie "Foundation". Das Copyright lautet: Apple TV+
Die Bild-Motive der Kapitelmarken:
"Black Mass": Eike Schroter / Netflix 2021
"Foundation": Apple TV+
"Billion Dollar Code": Netflix
"Die Ibiza Affäre": Sky Deutschland/W&B Television/epo film/Petro Domenigg
"Einfach Liebe": ARD Degeto/Warner Bros., int./Ecchorights/Bigster and Viaplay
In der September-Monatsvorschau von „Die Fernsehkritik - der Podcast“ sprechen die Journalisten Jan Freitag und Eric Leimann über „Kevin Can F**k Himself“ auf Amazon, eines der wohl ungewöhnlichsten Serienkonzepte seit Erfindung der Fernsehserie. Thema 2: „Totti – Il Capitano“, eine Biopic-Serie über die italienische Fußball-Legende Francesco Totti. Danach geht es um die britische BBC-Serie „Trigonometry“ bei ZDFneo (Thema 3), den ARTE-Dokumentarfilm "Memory: Über die Entstehung von Alien” (Thema 4), das vielleicht mythenreichsten Horror- und Science-Fiction-Meisterwerk der Filmgeschichte und die, ja, irgendwie bezaubernde Wissenschaftsdoku „42“ (Thema 5) mit Nora Tschirner bei ARTE.
Die Bildrechte der Kapitelmarken:
Bild-Motiv „Kevin Can F**k Himself“: AMC Networks Inc.
Bild- Motiv „Totti - Il Capitano“: MailaIacovelli/Fabio Zayed/Wildside/Capri Entertainment/The New Life Company/Freemantle/Sky Italia
Bild-Motiv „Trigonometry“: ZDF und Mark Johnson
Bild-Motiv „Memory: The Origins of Alien“: Courtesy of the O’Bannon Estate
Bild-Motiv „42“ mit Nora Tschirner: ARTE / Marco Justus Schöler
Das Filmbuch "Die Neuerfindung des M. Night Shyamalan: Wie sich ein einst gefeierter Filmemacher zurück an die Spitze kämpft" von Adrian Gmelch ist am 30. Juni 2021 im Büchner-Verlag erschienen. Es hat 326 Seiten und kostet 29,00 Euro.
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