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Nach 31 Jahren schließt das berühmte Entwicklerstudio BioWare seine Pforten: eine tragische Nachricht für Fans, eine vorausgesehene Schlagzeile von Branchenkennern, in jedem Fall aber ein weiterer Einschlag in die gebeutelte Spieleindustrie, die alleine in den letzten zwölf Monaten tausende Menschen aus ihren Jobs gedrängt hat. Angesichts der viele Studioschließungen weltweit, aber gerade auch in Deutschland, drängt sich die Frage auf: Wie kann sowas eigentlich passieren? Welche Fehler oder Fehltritte führen auch erfolgreiche Studios an den Rand, welche Hindernisse sind überwindbar, welche Umstände übermächtig?
Kaum jemand ist besser geeignet, diese Fragen zu beantworten, als Ralf Adam: Langjähriger und erfahrener Producer und Berater, der schon seit den 90-er Jahren mit zahlreichen großen und kleinen Teams zusammengearbeitet hat. Er kennt die typischen Fehler, verbreiteten Fehlannahmen und übelsten Stolperfallen, die auch erfolgreiche Teams in die Knie zwingen können. Und genau über die spricht er heute mit Gastgeber Dom Schott.
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Halo: Combat Evolved erschien 2001 als Launchtitel der XBOX, die Microsofts Einstieg in die Konsolenwelt markierte. Entsprechend hoch war der Druck für Entwicklerteam Bungie, mit ihrem SciFi-Shooter abzuliefern - und die Geschichte bezeugt: das ist ihnen gelungen. Halo: Combat Evolved schraubte sich fast sofort nach Launch in die gefeierten Höhen des Spiele-Olymps empor und gilt bis heute als ein Meilenstein des modernen Shooters. Wie aber wirkt das Ding auf jemanden, der bis heute kein einziges Halo gespielt hat?
Jawohl, Dom Schott ist gemeint, dem es irgendwie gelungen ist, bisher dem Masterchief aus dem Weg zu gehen. Das will er aber nun ändern und mit Franchise-Auskenner Robin Schweiger an seiner Seite die Geburtsstunde von Halo nachholen. Und das beste daran: ihr könnt ihn auf dieser Reise begleiten! Also, ab geht's!
Das Vorgeplänkel ist frei für alle, die Hauptfolge erscheint exklusiv für alle Supporter. Hier könnt ihr zum Supporter werden, ganz easy und jederzeit kündbar (aber wer will das schon):
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Aufregung, Irritation, Erstaunen, Gleichgültigkeit, aber auch Wut: Das war die Bandbreite der Emotionen, die einige Kommentarbereiche im Internet fluteten, als der SPIEGEL seinen großen Games-Kanon vorstellte. 50 Spiele, numerisch sortiert, die die Höhepunkte des Mediums abbilden sollen. Auf der Liste finden sich insbesondere AAA-Spiele der letzten Jahrzehnte, "GTA V" landet auf Platz 18, das Remake von "Silent Hill 2" direkt dahinter, während "Breath of the Wild" den ersten Platz sichert und "Papers, Please" zum Schlusslicht verkommt.
Die große Frage lautet: Wie entstand dieser Kanon, warum gibt es ihn überhaupt - und was will er über das Medium wirklich aussagen? Um das zu erfahrne, hat Dom Schott einen der Hauptverantwortlichen eingeladen: Michail Hengstenberg ist SPIEGEL-Redakteur im Kultur-Resort und hat den Kanon organisatorisch und inhaltlich maßgeblich begleitet. Er führt uns hinter die Kulissen eines abenteuerlichen Unterfangens.
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Die bewegte Karriere des Politikers Gregor Gysi ist mit all ihre Tief- und Höhepunkten schon oft gut ausgeleuchtet worden: Jura-Studium in der DDR, Vorsitzender der Volkskammer und SED, Mitgründer der Nachfolgepartei PDS und später der Linksfraktion, Protestant gegen den Abriss des Palasts der Republik, engagierter Oppositioneller im Bundestag, neugieriger Fragensteller seiner eigenen Bühnenshow "Missverstehen Sie mich richtig!". Die Liste seiner beruflichen Stationen ist lang und doch wird ein Kuriosum seiner Biographie immer wieder übersehen: Gregor Gysi ist der Held von gleich zwei Computerspielen. Ja, wirklich.
1997 bemühte sich die noch junge PDS mit ihrem alten Wählerklientel um einen moderneren Anstrich und gab deswegen gleich zwei Point'n'Click-Adventures in Auftrag: "Gregor Gysi und das Raumschiff Bonn" erschien noch im gleichen Jahr, um die Wahlprognosen für die Bundestagswahl im Folgejahr zu verbessern. "Captain Gysi: Galaxis Futura" kam dann 1998 raus, dieses Mal wurde die Hauptfigur im Spiel von Gysi sogar höchstpersönlich komplett vertont.
Bei OK COOL haben wir "Raumschiff Bonn" kürzlich ausgegraben und genauer unter die Lupe genommen: Wir staunten über die triefende Satire, in der Damals-Bundeskanzler Helmut Kohl mit seinem Raumschiff hilflos gestrandet ist und Gysi der gesamten Mannschaft aus der Patsche helfen soll. Ebenso sehr staunten wir über die Berliner Firma BURNS Entertainment, die beide Gysi-Adventures entwickelte und sonst nur wenige Spuren in der Spielebranche hinterlassen hat. Und bei all diesen Entdeckungen fragten wir uns: Wie denkt eigentlich Gregor Gysi über seine eigenen Spiele?
Also wagte Dom Schott das Unmögliche und schrieb der Presseabteilung der Linke eine Email. Ein paar Wochen und eine unerwartete Zusage später traf er Gregor Gysi dann tatsächlich zum Telefoninterview - allerdings lief nicht alles so glatt, wie sich beide das erhofft hatten. Haltet euch fest, Freunde, sowas habt ihr noch nicht gehört. Erst recht nicht in einem Spielepodcast.
Übrigens: Für alle Supporter erscheint ergänzend zu diesem Interview noch ein persönlicher Bonuspodcast, in dem Dom seine Eindrücke aus dem Gespräch verarbeitet, reflektiert und ein paar Gedanken in den Raum schleudert. Könnt ihr euch anhören, ebenso wie das komplette restliche Programm von OK COOL, wenn ihr hier Supporter werdet:
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Dieses Gespräch, das hier auf euch wartet, hat eine lange und wendungsreiche Vorgeschichte: 2024 erschien ein vielversprechendes, handgezeichnetes Point'n'Click-Adventure namens "A Twisted Tale". Eine Hommage an alte Genre-Klassiker von Lucas Arts und Sierra, gleichzeitig aber auch ein Indie-Spiel vollgepackt mit ziemlich einzigartigen Persönlichkeiten, einem wundervollen Soundtrack und enorm viel Liebe zum Detail. Dom Schott gehörte zu den ersten KäuferInnen des Titels, spielte das erste der insgesamt sieben geplanten, noch nicht veröffentlichten Kapitel durch - und war begeistert. So viel Charme, so ein schöner Humor, so ein angenehmer Schwierigkeitsgrad.
Eine kleine Recherche offenbarte ihm kurz darauf, wer für dieses schöne Spiel verantwortlich war: Eva-Ramona Rohleder, eine Designerin aus Frankfurt mit chilenischen Wurzeln, die mit A Twisted Tale ihr Debut als Spieleentwicklerin gefeiert hatte. Schnell war eine Einladung zum Gespräch bei OK COOL verschickt, Eva antwortete mit einer Zusage - und dann: Stille. Gleichzeitig begann sich die Veröffentlichung der weiteren geplanten Kapitel für das Spiel zu verzögern und immer weiter aufzuschieben, bis die Kommunikation auf der Steam-Seite von "A Twisted Tale" fast gänzlich versiege.
Zwei Jahre vergingen, bis Dom schließlich den Kontakt mit der Entwicklerin wieder aufnehmen und seine Einladung erneut aussprechen konnte. Und jetzt klappte alles: die beiden trafen sich zum Gespräch und Eva-Ramona offenbarte, was in den letzten zwei Jahren seit Release ihres Spiels passiert ist. Sie berichtet offen von den Auf und Abs, wie viel Zeit und Kraft sie ihrem Leidenschaftsprojekt bereits geopfert hat - und woher sie die Motivation dafür nimmt. Ein tolles Gespräch, das die Realitäten der Indie-Spieleentwicklung von allen Seiten beleuchtet.
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"Stuttgart 21" ist zu einem der traurigsten Baustellen-Wahrzeichen Deutschlands geworden: Der Traum vom neuen Fernbahnhof für die süddeutsche Großstadt reicht bis in die 1980er zurück, als der sogenannte "Bundesverkehrswegeplan" um gleich mehrere neue Zukunftsprojekte erweitert wurde. Zehn Jahre später wurde der neue Bahnhof konkret geplant, 2005 folgte dann die Baugenehmigung.
21 (!) Jahre später findet die Baustelle noch immer kein Ende, im Gegenteil, mittlerweile kommen erste Baumängel der letzten Jahrzehnte ans Licht, während Reisende enorme Umwege in Kauf nehmen müssen, um auch nur in die Nähe der verstreuten Gleise zu kommen. Und genau das nimmt das Stuttgarter Indie-Team "Hanging Gardens" auf's Korn. Ihr Spiel S21 schickt uns auf einen niemals endenden Irrweg durch das Baustellengelände, ein Mix aus absurdem Humor und Schauerkulisse. Mit dieser Idee ging das kleine Team kurz vor der gamescom viral - und stellte nicht zuletzt das Berufsleben von Mitgründer Willi Schorrig auf den Kopf. Er erzählt im Gespräch mit Dom Schott von der Arbeit an dem Spiel und warum nicht alles nur schön daran ist, an einem viralen Game zu arbeiten.
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Es ist soweit, lasst es von allen Dächern, Zelten und Festungsringen dieser Welt schallen: Die Herrschaftszeiten sind zurück und mit ihnen ein neuerlicher Versuch, die mittelalterliche Welt einmal so richtig durchzurütteln. Wie auch schon in der ersten Staffel wird Dom Schott mal wieder sein Lieblingsspiel Crusader Kings 3 anschmeißen und versuchen, im Wechsel mit seinem Mitstreiter ein möglichst zukunftsfähiges Königreich aufzubauen.
Dieses Mal wird ihn dabei Daniel Kretsch unterstützen, der nicht nur selbst begeisterter Stratege ist, sondern außerdem ein echter Priester im Bistum Mainz. Und das wird Konsequenzen für die Herrschaftszeiten haben - wieso, weshalb, warum, das erklären wir euch in der Kickoff-Folge, bevor es dann ab nächster Woche für alle Steady-Supporter so richtig losgeht. Macht euch bereit, Geschichte zu schreiben!
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Ziemlich genau zwei Monate nach der Umstellung auf das neue Sendungskonzept zieht Dom Schott eine erste Zwischenbilanz: Wie gut hat der Wechsel funktioniert? Was läuft besonders gut? Und was sagt die Community von OK COOL?
Außerdem gibt's einen kleinen Blick in die Zukunft, in der eine neue Staffel "OK COOL spielt" auf uns wartet - bestritten von einem ganz besonderen Gast.
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ParaWorld markiert ein besonderes Kapitel in der Geschichte der deutschen Spielebranche: Mitte der 2000er Jahre arbeitete das Berliner Entwicklerstudio SEK-Ost (gegründet von Ex-DDRlern) an einem Echtzeitstrategiespiel, das in der Steinzeit angesiedelt war - und voller Dinos sein sollte. Der 3D-Titel war ambitioniert, ein echtes Arbeitsmonster und fraß die Finanzen des Studios und seines Publishers auf. Als ParaWorld dann endlich 2006 erschien, floppte es grausamst, zwang kurz darauf SEK-Ost in die Insolvenz und verschwand schließlich ebenso aus dem Spielregal wie aus dem kollektiven Gedächtnis.
Julian Dasgupta erlebte damals diese Zeit mit: Der damalige Student stieß in der letzten Phase der Entwicklung zum Team hinzu, um erst beim Q&A und dann sehr bald beim Marketing auszuhelfen. Im Podcast erinnert er sich an diese turbulente, fordernde Zeit zurück - und wie es für ihn nach ParaWorld weiterging.
Dinofans aufgepasst: Dieses Gespräch nahm Dom Schott zum Anlass, noch tiefer in die Welt der Dinosaurier-Spiele einzutauchen! Und so wird er am kommenden Mittwoch nicht nur gemeinsam mit Paul Kautz den alten Dino-Klassiker Trespasser ausgraben, sondern auch gemeinsam mit Rainer Sigl durchs aktuelle Spielregal tigern und die Creme de la Creme des Dino-Genres präsentieren. Ist alles Teil des Steady-Supporterprogramm von OK COOL, zu dem ihr sehr gerne dazustoßen dürft, Link zum Abo gibt's hier unten <3
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Return to Castle Wolfenstein ist einer der ganz großen Namen im Shooter-Klassikerregal: Als knallharter Soldat B. J. Blaskowicz geraten wir in den Wirren des Zweiten Weltkriegs in Nazi-Gefangenschaft auf Burg Wolfenstein - ein riesiges Geheimquartier der Faschisten.. Hilfe haben wir keine zu erwarten, wir müssen die Sache also in die eigene Hand nehmen und einen Gefängnisausbruch versuchen. Auf dem Weg in die Freiheit sammeln wir dutzende Waffen auf, schießen hunderte Nazis über den Haufen und bekommen es auch noch mit okkulten Monstern zu tun, die von der Wissenschaftsabteilung des Dritten Reichs persönlich heraufbeschworen wurde. Klingt trashig, ist trashig - und genießt seit Jahrzehnten Kultstatus.
Allerdings nicht in Deutschland, denn hierzulande war der Titel bisher wegen seines "jugendgefährdenden Potentials" auf dem Index, durfte also weder beworben noch verkauft werden. Das hat sich nun vor einigen Monaten geändert, was Dom Schott zum Anlass nimmt, den Titel endlich nachzuholen. Gemeinsam mit Retro-Spielejournalist Paul Kautz ordnen die beiden den Shooter historisch ein, bevor sie sich in die geheimsten Winkel und Ecken der Burg Wolfenstein begeben.
"OK COOL holt nach" erscheint jeden Monat exklusiv für alle Supporter, dieses Vorgeplänkel hier ist ein kleines Versucherle für euch, liebe Hörerinnen und Hörer!
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