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In dieser Folge des Onlineshop Geflüster Podcasts spreche ich mit Isabelle, die vor sieben Jahren die Fashion-Brand Sunchild gegründet hat, über ein Thema, das jede Mode-Marke kennt und kaum jemand offen anspricht: Retouren, und wie viel man sich als Brand eigentlich gefallen lassen muss.
Isabelle erzählt, was bei ihr schon alles im Retourenpaket lag. Getragene Sachen voller Rauch, Hundehaare, Parfüm, einmal sogar ein Messer und benutzte Unterwäsche. Ihre erste große Bestellung kam damals kurz vor Silvester komplett verraucht zurück, und sie hat sich gefragt, wie man so mit fremder Ware umgehen kann.
Ihre Konsequenz war nicht, das klaglos zu schlucken. Sunchild ist strenger geworden. Sachen, die sichtbar getragen wurden, werden nicht mehr angenommen, und den Rückversand zahlt in solchen Fällen die Kundin. Beim Pricing siedelt Isabell sich bewusst eher oben an, weil ständige Rabattschlachten bei hohen Retourekosten nichts übrig lassen und genau die Kunden anziehen, die dreister mit der Ware umgehen. Wer weiß, was die eigenen Produkte wert sind, bekommt am Ende auch die Kunden, die das respektieren. Viel Spaß beim Anhören!
Dein Berend.
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Mein Name ist Berend Heins und ich habe früher selbst im Lager Pakete gepackt. Wir haben Hunderttausende € in Agenturen investiert und jeden erdenklichen Fehler mit teurem Lehrgeld gezahlt damit du es nicht mehr machen musst und helfen ambitionierten Brands dabei auf 100-500k Monatsumsatz zu wachsen, ohne sich von teuren Agenturen abhängig zu machen.
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In dieser Folge des Onlineshop Geflüster Podcasts geht es um zwei Stellen, an denen Shops jeden Monat vierstellige Beträge an Google und Meta verbrennen, ohne es zu merken.
Bei Google ist es die fehlende Trennung zwischen Brand und Non-Brand. PMax und Search Kampagnen sehen im ROAS oft hervorragend aus, weil ein großer Teil der Umsätze über die eigene Marke reinkommt, obwohl die Kampagne eigentlich Neukunden bringen soll. In manchen Accounts kamen 20 Prozent des Budgets allein über die Marke rein, und mit einer sauberen Trennung ließen sich direkt 80 Prozent einsparen. Bei Meta ist es die View-Attribution. Meta geht von sich aus auf die Leute, die am wahrscheinlichsten kaufen, und das sind deine Bestandskunden. Wenn die Hälfte der Käufe über View-Attribution zugeordnet wird, ist dein ROAS in Wahrheit nur halb so gut wie angezeigt, und du drehst auf Basis einer geschönten Zahl das Budget hoch.
Du erfährst, warum deine eigene Marke deinen Google ROAS nach oben manipuliert und wie du sie sauber in eigene Brand Kampagnen ziehst, was der Unterschied zwischen Click- und View-Attribution ist und wie letztere deinen Meta ROAS aufbläht, und wie du den Algorithmus so trainierst, dass er dir Neukunden statt Bestandskunden bringt. Viel Spaß beim Anhören!
Dein Berend.
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In dieser Folge des Onlineshop Geflüster Podcasts spreche ich eine Warnung an alle Shops aus, die fast nur über Meta Ads Marketing machen.
Meta ist eine Achterbahn, das ist völlig normal. Ich kenne keinen Account, der über Jahre einfach konstant nach oben läuft. Es bricht immer wieder aus scheinbar unerklärlichen Gründen ein und geht dann genauso wieder hoch. Das ist mental anstrengend und businessmäßig riskant, wenn Meta der einzige Kanal ist, der läuft. Genau deshalb solltest du dich früher oder später mit Google Ads beschäftigen. Google ist der maßlos unterschätzte Kanal. Während du bei Meta deine Produkte in den Markt drückst und Leuten zeigst, die noch gar nicht wussten, dass sie sie wollen, greifst du bei Google auf Nachfrage zu, die eh schon da ist. Die Leute suchen mit der Kreditkarte in der Hand nach deinen Produkten und wollen kaufen. Deshalb ist der ROAS bei Google oft deutlich höher und der Kanal läuft profitabler. Über alle Kundenkonten hinweg haben wir in den letzten 365 Tagen über 5 Millionen Euro ausgegeben und liegen bei einem ROAS von fast zehn, Marke inklusive, aber auch die Non-Brand-Umsätze laufen häufig profitabler als Meta.
Du erfährst, warum Meta trotzdem für die meisten Brands der Kanal mit dem größten Skalierungspotenzial bleibt, warum ein laufender Google-Account danach kaum Pflege braucht, das Setup am Anfang aber sauber gemacht werden muss, und warum ein zweiter konstanter Kanal die Meta-Flauten abfängt, statt dass gleich Panik ausbricht. Viel Spaß beim Anhören!
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In dieser Folge des Onlineshop Geflüster Podcasts geht es um eine Zahl aus den Q2 Zahlen von Meta: Werbung ist dieses Jahr rund 12 Prozent teurer als im Vorjahr. Für die gleiche Anzahl an Impressionen zahlst du also deutlich mehr, und diese Entwicklung läuft seit Jahren.
Rechnet man die 12 Prozent hoch, verdoppeln sich die Kosten in wenigen Jahren. Trotzdem ist Meta für fast jeden Onlineshop immer noch der Kanal mit dem größten Potenzial: bester Algorithmus, meiste Datenpunkte, die kaufkräftigsten Nutzer. Weggehen ist also keine Antwort. Die Antwort ist, dass du deine Zahlen deutlich besser im Griff haben musst als früher.
Du erfährst, warum ein höherer Warenkorb und bessere Margen der schnellste Hebel sind, um dir mehr pro Neukunde leisten zu können, warum du deine Wiederkaufsrate systematisch auf 30, 60 und 90 Tage auswerten musst statt dich auf die eine Zahl im Shopify Dashboard zu verlassen, und warum du dich erst diversifizieren solltest, wenn Meta wirklich läuft, weil du dich sonst bei 30.000 Euro Monatsumsatz mit Google, TikTok und Affiliate nur verzettelst.
Viel Spaß beim Anhören! Dein Berend.
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In dieser Folge des Onlineshop Geflüster Podcasts spreche ich mit Jasmina von Eastside Chains darüber, warum Influencer Marketing lange als das Nonplusultra galt und was passiert ist, als der Blick auf Meta Ads ging.
Jasmina war überzeugt, dass Kooperationen mit Influencern der einzige echte Weg sind, den Brands gehen. Das Problem: eine Story kostet schnell 2000 bis 5000 Euro, ist nach 24 Stunden wieder weg und beim Kunden kurz danach schon aus dem Kopf. Dazu die Erfahrung, dass bei einem handgefertigten Produkt, in das viel Zeit und Emotion geflossen ist, die vereinbarte Gegenleistung ausblieb. Der Vorteil an planbaren Kanälen: du kaufst nicht die Katze im Sack. Seit Dezember arbeiten wir zusammen. Im Februar, März ist der Knoten geplatzt und es lief.
Viel Spaß beim Anhören! Dein Berend.
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In dieser Folge des Onlineshop Geflüster Podcasts mache ich mit dir einen kurzen Reality Check zum Shopify Ka-Ching Sound. Denn für mich heißt es: Wer diesen Sound noch angeschaltet hat und sich über jede einzelne Bestellung freut, macht schlicht noch zu wenig Umsatz.
Rechnen wir es pessimistisch durch. Im E-Commerce bist du mit 10 Prozent Profit im Monat realistisch unterwegs. Wenn du dir 5.000 Euro netto auszahlen willst, davon die Hälfte an Steuern weggeht und du dir noch Rücklagen in der Firma aufbauen möchtest, musst du am Ende auf rund 20.000 Euro Profit im Monat kommen. Bei 10 Prozent Marge sind das etwa 200.000 Euro Nettoumsatz im Monat. Bei einem Warenkorb von 60 Euro bedeutet das 3.333 Bestellungen, also grob 111 am Tag. Runtergerechnet auf einen wachen Arbeitstag klingelt es dann alle paar Minuten. Und genau ab da nervt dich der Sound, weil dich die einzelne Bestellung längst nicht mehr juckt.
Das ist der Punkt: Der Ka-Ching Sound ist nichts Positives, sondern ein Zeichen, dass du noch zu weit von dem Umsatz entfernt bist, der deinen Lebensunterhalt trägt. Wer weiter bei 20 oder 30k im Monat plant, plant zu klein. Viel Spaß beim Anhören!
Dein Berend.
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In dieser Folge des Onlineshop Geflüster Podcasts geht es um einen Grund für Warenkorbabbrüche, den fast niemand auf dem Schirm hat: das, was Kunden über deine Marke finden, kurz bevor sie kaufen.
Je näher der Kauf rückt, desto mehr Zweifel kommen. Ist die Qualität wirklich so gut, liefern die zuverlässig, ist das hier vielleicht ein Fake Shop? Meine Freundin fragt mich vor fast jedem Kauf in einem kleineren Shop, ob der echt ist. Genau das machen deine Kunden auch: Sie googeln deine Marke, lesen Bewertungen und entscheiden anhand von dem, was sie finden. Und da liegt das Problem. Trustpilot legt irgendwann automatisch ein Profil für deinen Shop an, ohne dass du danach gefragt hast. Wenn du das nicht mitbekommst, bewerten dort ausgerechnet die drei, vier genervten Kunden mit einem Stern, und der Rest sieht ein Bild, das nichts mit der Realität deiner Marke zu tun hat.
Du erfährst, warum du dir dein Trustpilot- und Trusted-Shops-Profil aktiv beanspruchen und mit zufriedenen Kunden füllen solltest, warum ein Google Business Profil mit Adresse, Bildern und positiven Bewertungen Vertrauen schafft, und wie du mit YouTube Reviews und Presseartikeln aktiv steuerst, was Leute sehen, statt es einfach geschehen zu lassen. Wer das ignoriert, verliert Kunden an einer Stelle, an der er es nicht mal merkt. Viel Spaß beim Anhören!
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In dieser Folge des Onlineshop Geflüster Podcasts spreche ich mit Jasmina, der Gründerin von Eastside Chains, einer Marke für personalisierte, handgefertigte Maulkörbe für Hunde. Ein extrem beratungsintensives Produkt, bei dem Vertrauen alles ist. Gemeinsam haben wir es geschafft, ihren Umsatz mehr als zu verdoppeln.
Der Kern des Problems: Jasmina saß seit zweieinhalb Jahren so tief in ihrer eigenen Maulkorb-Bubble, dass für sie alles im Shop selbstverständlich war. Neukunden landeten auf der Seite und waren erst mal verloren. Der Blick von außen hat Fragen aufgeworfen, die sie sich selbst nie gestellt hatte. Bei der riesigen Farbauswahl kamen ständig dieselben Rückfragen, wie zwei Farben zusammen aussehen. Heute übernimmt das ein Konfigurator, der einen Großteil der Beratung und damit Zeit wegnimmt. Der komplette Aufbau der Website wurde umgekrempelt, kundenfreundlicher gestaltet, und die Rückfragen sind spürbar zurückgegangen. Mittlerweile bestellen relativ viele Kunden einfach direkt, ganz ohne persönlichen Kontakt.
Du erfährst, warum du dein eigenes Shop-Erlebnis nie objektiv beurteilen kannst, wenn du jeden Tag drinsteckst, wie ein Konfigurator selbst bei stark erklärungsbedürftigen Produkten die Beratungslast senkt, und warum persönliche Beratung sich nicht beliebig vervielfachen lässt, ein gut gebauter Shop mit dem passenden Marketing aber schon. Viel Spaß beim Anhören!
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In dieser Folge des Onlineshop Geflüster Podcasts geht es um einen Margenkiller, den die meisten Shopbetreiber komplett übersehen: Rabatte und Discounts.
Die Marge im E-Commerce ist ohnehin schmal. 10 bis 20 Prozent Profit sind für einen soliden, wachsenden Shop schon gut, viele liegen dauerhaft bei 5 Prozent. Das heißt, jeder einzelne Prozentpunkt, den du irgendwo rausholst, hat einen riesigen Impact auf den Profit. Und genau da versteckt sich das Problem: die Discountquote. Die meisten Shops wissen gar nicht, wie viel Prozent ihres Umsatzes durch Rabatte verloren geht. 15 bis 20 Prozent sind keine Seltenheit, und das geht direkt von der Top Line runter.
Wer stattdessen auf 5 bis 10 Prozent kommt, holt am Ende zweistellige Profitmarge raus. Ich hab genug Shops gesehen, die auf plusminus null liefen und nach dem Rabatt-Stopp plötzlich 10 bis 15 Prozent profitabel waren, ohne dass die Kunden deswegen weniger gekauft haben. Auch nicht, obwohl die Konkurrenz weiter Rabatte gab und die Kunden jahrelang darauf trainiert waren.
Du erfährst, warum du deine Discountquote überhaupt erst mal kennen musst, bevor du irgendwas optimierst, warum ein paar Prozentpunkte Rabatt am Ende die Hälfte deines Profits kosten können, und warum die typischen Ausreden (unsere Kunden sind daran gewöhnt, die anderen machen das doch auch) in der Praxis oft nicht stimmen. Viel Spaß beim Anhören!
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In dieser Folge des Onlineshop Geflüster Podcasts spreche ich mit Alexandra von Sinchens, einem Atelier für Wolle und Strickanleitungen aus Fürth, über den Satz, an dem die meisten Shops scheitern: das beste Produkt bleibt ohne Marketing unsichtbar.
Alexandra hat jahrelang nur organisch gepostet. Einmal hatte sie vorher einen Instagram Beitrag beworben, ohne Ergebnis und ohne zu verstehen, was da eigentlich passiert. Ihre Haltung damals war, Marketing ist ganz nett, wenn man ein bisschen was macht. Heute macht sie fast nur noch Marketing und ihre Designs. Wir haben gemeinsam den Onlineshop neu aufgebaut, das Marketing über Meta und Newsletter hochgezogen und die Basis sauber aufgesetzt, und damit die 100.000 Euro Monatsumsatz geknackt.
Sie spricht offen darüber, dass Meta kontrollieren nicht ihr Lieblingsteil ist, dass der innere Schweinehund real ist und dass man genau die Aufgaben abarbeiten muss, die unangenehm sind, statt sie auf morgen zu schieben. Und sie sagt selbst, dass ihr das nur gelingt, weil sie für ihr Produkt brennt. Wer kein Produkt hat, für das er brennt, dem hilft auch das beste Marketing nicht. Viel Spaß beim Anhören!
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