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In dieser Folge werden tiefe Abgründe erkundet, wörtlich und metaphorisch! Kay beehrt die Jungs wieder mal und gemeinsam sprechen sie zu Beginn über den lokalen Buchhandel, das Portal L-Choice und ihre liebsten Buchläden!
Den Anfang macht Robin mit “New York 2140” von Kim Stanley Robinson. Es geht um New York, dessen Teile nach verheerenden Flutwellen komplett überschwemmt wurden, und wie die Leute damit umgehen. Zwischen den Hochhäuser werden Brücken gebaut, auf den Dächern werden Sachen angepflanzt und die Gemeinschaften leben autark. Dabei verfolgt der Leser die Sichten von insgesamt 6 Charakteren, deren Alltag und Intrigen. Für Robin war es wohl eines der besten Bücher des Jahres; vor allem punktete es mit seiner wohldurchdachten Welt und komplexen Charakteren!
Kay, als eingefleischter Fan der Bioshock-Spiele, hat sich auf Robin’s Empfehlung “Rapture“ von John Shirley rausgesucht. Das Buch erzählt die Vorgeschichte der gleichnamigen Unterwasserstadt, angefangen bei dessen Gründer, Andrew Ryan, bis hin zur Erbauung und dem Untergang. Eine Historie über die Stadt, die Einwohner und die Idee als solche. Kay fand die Adaption mehr als gelungen, selbst in Sachen Bildgewalt steht das Buch den Spielen in Nichts nach!
Den Abschluss macht Tim, der sich nach der Ankündigung sofort ein Exemplar reserviert hat: “Absacker“ von Gunnar Krupp. Gunnar war Mitarbeiter bei den Rocketbeans und davor bei GameOne, einem der absoluten Lieblingsformate des Casts! Das Buch verfolgt einen namenlosen Protagonisten, der ein Praktikum bei einem Prank-Kanal ergattern will, von dem er großer Fan ist. Er bekommt die Stelle auch auf Probe, jedoch läuft es nicht ganz, wie er sich das vorgestellt hat. Never meet your idols. Eine überraschende Wendung nimmt das Buch ab der Hälfte, als sie für eine Gruppe Rentner eine Kaffee inszenieren wollten. Plötzlicher Aufbruch, Hektik und alles geht drunter und drüber, bis sich schließlich herausstellt, warum: die Fahrt wurde nur gemacht, damit sie einen Haufen Koks von Holland nach Deutschland schmuggeln. Tim war beeindruckt von Gunnar’s Debüt und lobte allem voran die gelungene Erzählstruktur und die düsteren und expliziten Szenen.
Das war’s für diese Folge, bis zum nächsten Mal – lest was gutes!
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Titel: New York 2140
Titel: Bioshock: Rapture
Titel: Absacker
Der Beitrag Folge 43: Tiefgang erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
Endlich geschafft! Nach ewigem hin und her, Internetproblemen und Umzugsstress konnte endlich ein Termin für die Aufnahme gefunden werden! Robin, Kayleigh und Tim haben sich wieder für eine klassische Folge zusammengesetzt und gemütlich über Bücher geredet.
Das Vorgeplänkel dreht sich dieses Mal wie versprochen um die gleichnamige Verfilmung von “Auslöschung”, die unter der Regie und dem Drehbuch von Alex Garland auf Netflix zu sehen ist. Der Film wurde gespalten aufgenommen: während Kay und Robin dem Film eher negativ gegenüberstehen und ihn für eine nicht gelungene Adaption halten, konnte Tim wenigstens die filmische Seite und die Ästhetik zu schätzen wissen, ganz zu schweigen von dem genialen Soundtrack am Ende.
Den Anfang der Folge macht Tim, der ein etwas anderes Buch im Gepäck hat, nämlich “Stanley Kubricks Napoleon” – ein Buch über einen der größten Filme, die nie entstanden sind, zusammengestellt von Alison Castle. Jahrelang hatte er sich vorbereitet und nach seinem Film “2001” sollte es soweit sein. Alles war vorbereitet, es wurden Locations gescoutet, Probeaufnahmen von den Kostümen gemacht und sogar die rumänische Armee als Statisten für eine Schlachtszene angeheuert. Alles vergeblich, denn Kubrick fand keinen Abnehmer für dieses ambitionierte Projekt. Das Buch ist zwar nicht gerade günstig, aber sein Geld alle Male wert!
Weiter macht Kayleigh mit dem Buch “Die Kinder” von Wulf Dorn. Als Thriller beworben, wird es laut Kay falsch beworben, denn das Buch hat noch viel mehr zu bieten, als eine Standard Thriller/Krimi Handlung. Es geht um ein Mädchen, dass in einem Autowrack neben einer Leiche gefunden wird. Ein Polizeipsychologe soll bei der Ermittlung helfen, jedoch ist es schwer zu durchschauen, was Realität und was Fantasie ist. Dabei nimmt das Buch Wendungen und geht in Richtungen, die Kay absolut nicht erwartet hat und sie schwer beeindruckt haben.
Den Abschluss macht Robin, der sich mit “Der Alchimist” von Paulo Coelho einen wahren Klassiker der Moderne rausgesucht hat. Es geht um den jungen Santiago, ein andalusischer Schafhirte, der alles hat, was er im Leben wollte: die Möglichkeit zu reisen und frei zu sein. Bis er einen Traum hat, indem er bei den Pyramiden ist, um einen Schatz zu finden. Im nächsten Dorf trifft er auf den König von Siam, der ihm sagt, dass er seinen persönlichen Lebensweg folgen soll, um wahrlich glücklich zu werden. Gesagt, getan: Er verkauft seine Schafe und tritt den langen Weg durch die Wüste nach Ägypten an. Das Buch geht spannenden, philosophischen Ideen nach und enthält eine Botschaft, deren zeitlose Aussage wohl immer wichtig bleibt: Wenn du gutes tust, wird dir gutes widerfahren. Robin war hingerissen von dem schönen Schreibstil und findet zurecht, dass es in so ziemlich jeder “Bücher, die du gelesen haben musst”-Liste hoch oben rangiert!
Das war’s für diese Folge, bis zum nächsten Mal gilt wie immer: lest was Gutes!
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Titel: Stanley Kubricks „Napoleon“. Der größte Film, der nie gedreht wurde
Titel: Die Kinder
Titel: Der Alchimist
Der Beitrag Folge 42: Bestimmungen erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
Es ist mal wieder Zeit für ein Nachtgeflüster! Bei den Jungs geht es gerade drunter und drüber, da Tim derzeit dabei ist, umzuziehen. Hinzu kommt, dass das Internet nicht mitspielen will und so muss die geplante Folge leider verschoben werden.
Natürlich, denn es geht schließlich nicht um irgendwelche Serien – der kleine Robin hat Netflix für sich entdeckt und das Jahr 2018 begrüßt ihn dabei recht herzlich!
Natürlich wäre es ohne Videospiele kein richtiges Nachtgeflüster, also besprechen die beiden noch eines der größten Spiele des Jahres, das neue God of War. Es hat sich bei der Reihe einiges geändert und da Tim es gerade frisch gespielt hat, schwärmt er vor sich hin. Ein besonderes Spiel, bei dem sich die beiden sehr auf die Fortsetzung freuen.
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Der Beitrag Nachtgeflüster #4 erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
!!!ACHTUNG SPOILER!!!
Lange angekündigt und endlich da! In diesem Special widmen sich Robin, Kayleigh und Tim der hoch gepriesenen Southern-Reach-Trilogie von Jeff VanderMeer, welcher hiermit wohl eine der diskussionswürdigsten Sci-Fi-Reihen der letzten Jahre geschrieben hat.
Das erste Buch, “Auslöschung”, handelt von einer Gruppe Wissenschaftlerinnen bestehend aus einer Psychologin, einer Anthropologin, einer Vermesserin und der Hauptfigur, der Biologin. Sie sind die 12. Expedition in Area-X, einer mysteriösen Zone, die es im Auftrag der namensgebenden Regierungsorganisation Southern Reach zu Untersuchen gilt. Am Basislager finden sie einen Tunnel, der in die Erde geht. Bei der Untersuchung finden sie einen merkwürdigen, scheinbar aus organischem Material bestehenden Schriftzug an der Wand, der sich stark wie eine Predigt lesen lässt. Die Biologin bekommt bei näherer Betrachtung etwas Sporen-Ähnliches ab und bemerkt Veränderungen. Hauptsächlich, dass sie immun gegen die Hypnose der Psychologin wird. Dabei passieren allerhand komischer Sachen, während sie sich auf den Weg zu dem ominösen Leuchtturm begibt. Die drei waren sehr angetan von der Beschreibung der Welt, der Charakterentwicklung und würden ihn selbst als eigenständigen Roman weiterempfehlen.
Teil zwei, “Autorität”, geht in eine völlig andere Richtung. Die Handlung setzt kurz nach dem Ende der 12. Expedition ein, nachdem einige der Teilnehmerinnen in ihren Häusern aufgefunden wurden; Alle bis auf die Biologin, die sich vor einem leerstehenden Grundstück aufhielt. Nun ist es an Control, dem neuen Protagonisten, zu entschlüsseln, was in Southern Reach vor sich geht und was mit der Biologin passiert ist. Dabei traf das Buch auf gespaltene Meinungen, denn ein Großteil der Handlung macht die Bürokratie aus und was diese somit unweigerlich mitbringt ist: Langeweile. Während Robin sehr genervt davon war und auch Kay von dem Verwirrspiel nicht so begeistert war, konnte Tim zumindest der Idee und dem letzten Akt etwas abgewinnen, obwohl sich seine Begeisterung für den Rest ebenfalls in Grenzen hält.
Was sich jedoch nicht in Grenzen hält ist das Finale, der Abschluss der Trilogie, den “Akzeptanz” bildet. Die Grenze von Area-X hat sich weiter verschoben und hat nun Southern Reach eingenommen. Control befindet sich mit Ghostbird, der Kopie der Biologin, erneut in Area-X. Außerdem wird von dem Leuchtturmwärter Saul Evens erzählt, aus dessen Sicht man die Anfänge des Ganzen betrachtet, sowie die Sicht der Psychologin bzw. Direktorin der Organisation, die von ihrer Anfangszeit und den Vorkommnissen berichtet. Das dritte Buch dreht den Absurditätsregler auf 11 und liefert die Merkwürdigkeiten und abgedrehten Situationen, die dem zweiten Teil fehlten.
Abschließend lässt sich sagen, dass es nicht Robin’s Lieblingsreihe war, Kayleigh hat es durchaus zugesagt und Tim war vor allem vom letzten Band begeistert.
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Titel: Auslöschung
Titel: Autorität
Titel: Akzeptanz
Der Beitrag Southern Reach Special erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
Die Reise geht weiter! Robin und Tim, das Podcast-Ka-Tet, setzen ihren Weg mit den nächsten drei Büchern rund um Stephen King’s Monumentalem Werk fort. Mit einer überlangen Folge für ein paar der längsten Bücher, die King bisher beschrieben hat!
Der vierte Teil, “Glas“, schließt unmittelbar an seinen Vorgänger an und wir befinden uns in Blane dem Mono, der kurz davor ist, alle Insassen umzubringen, sollten sie ihm kein vernünftiges Rätsel liefern. Eddy ist aber zur Stelle und bringt mit seinen absurden Wortspielen und sinnlosen Punchlines dem Zug zum durchdrehen, sodass alle heil im nächsten Teil der Welt ankommen. Nach einiger Zeit setzen sie sich hin und halten ein Palaver, indem Roland ihnen eine Geschichte aus seiner Vergangenheit erzählt, in der es um seine große Liebe Susan und den Verlust von ihr geht. Die beiden fanden das Buch spannend und interessant, vor allem, weil Roland von einer anderen Seite gezeigt wird, was den Charakter noch weiter ausbaut. Jedoch würden sie es wohl bei einem neuen Durchlauf nicht nochmal lesen.
Der nächste Teil, “Wind“, ist der Letzte, der erschienen ist, und spielt zwischen Band vier und fünf. Nach den Ereignissen in “Glas” zieht das Ka-Tet weiter und sucht Unterschlupf vor dem sich nährenden Stoßwind in einem verlassenen Gebäude. Dort setzen sie sich erneut hin und Roland erzählt ihnen eine Geschichte aus seiner Vergangenheit über einen Gestaltenwandler, der in einer Kleinstadt sein Unwesen treibt. Während sie den Fall untersuchen, erzählt Roland einem Jungen eine Geschichte, die ihm seine Mutter zum Einschlafen erzählte. In ihr geht es um den jungen Tim und dessen Familie, deren Zusammenbruch und mysteriöse Vorkommnisse. Robin und Tim waren gespaltener Meinung und hin und her gerissen. Die Reihe wäre wahrscheinlich auch sehr gut ohne “Wind“ ausgekommen, da es keine Auswirkungen auf den weiteren verlauf der Handlung hat, und auch nur eine neue Kleinigkeit am Ende über Roland preisgibt. Nichtsdestotrotz war es ein unterhaltsames Buch, das mit seiner witcherartigen Krimi-Geschichte frischen Wind (no pun intended) in den Zyklus bringt.
Den Abschluss der Folge macht “Wolfsmond“, eine quasi Adaption der “Glorreichen Sieben” bzw. der “Sieben Samurai”, in der die Truppe in ein Dorf kommt, dass von den sogenannten Wölfen bedroht wird, die immer eines jeder Zwillingskinder alle 25 Jahre entführen. Diese kommen “minder“ zurück, können sich an kaum etwas erinnern und sterben sehr früh. Der Pater aus “Brennen muss Salem“, King’s zweiten veröffentlichtem Roman, möchte das Ka-Tet anheuern, um sich zu wehren. Dabei geht es um die Beziehung innerhalb des Dorfes, Intrigen und der Planung für den bevorstehenden Angriff. Das Buch kam bei den beiden gemischt weg. Während Tim es zwar eindeutig zu lang aber trotz dessen gut fand, war es für Robin, der den dunklen Turm schon mehrere Male gelesen hat, dieses Mal eher anstrengend zu lesen, denn im Prinzip passiert nicht wirklich viel von großer Relevanz. Auch hier ist es aber wieder für sich genommen ein sehr gutes Buch und für jemanden, der die Reihe zum ersten Mal liest, absolut unterhaltsam.
Das war’s mit dieser Folge, nächste geht es dann nach einer kleinen Verzögerung weiter mit der Southern-Reach-Trilogie. Bis dahin – lest was gutes!
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Titel: Glas
Titel: Wind
Titel: Wolfsmond
Der Beitrag Der dunkle Turm Special (2/3) erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
Es ist heiß und regenlos draußen, da bleibt einem ja gar nichts anderes übrig, als zu Hause zu sein und zu lesen! Das dachten sich Robin und Tim auch, und haben die liebe Tellemannfrau zum zweiten Mal als Gast.
Das erste Buch der Folge stellt Tim vor, der gemeinsam mit Robin ein Rezensionsexemplar von “Jürgen” erhalten hat. Das aktuellste Buch von Heinz Strunk beschreibt das Leben des namensgebenden Protagonisten Jürgen Dose, der vor allem ein Problem hat: eine Frau zu finden. Er lebt mit seiner bettlägerigen Mutter zusammen und ist etwas aus der Übung in Bezug auf soziale Kontakte. Er theorisiert und zerdenkt alles, was er in Ratgebern gelesen hat und begibt sich mit seinem besten Freund Bernd auf die Suche nach der wahren Liebe in Polen. Ohne die Stimme von Heinz Strunk könnte das Buch wohl sehr leicht missverstanden werden, wenn man aber darum weiß ergibt sich das Bild eines tragisch-komischen Charakters in einem stilsicher geschriebenen Buch!
Telle macht weiter und stellt “Ein jeder Engel ist schrecklich” von Susanna Tamaro vor. Die Schriftstellerin gehört zu einem ihrer Favoriten und das Buch zeigt auch sehr gut, dass das nicht ohne Grund so ist. Denn es handelt sich um ein autobiografisches Werk, dass jedoch nicht nur eine bloße Aneinanderreihung von Fakten oder Anekdoten ist, sondern eine zutiefst emotionale Auseinandersetzung mit ihrer Kindheit und der Last des Mitgefühls, die seit jenen Tagen auf ihren Schultern lastet. Mit einer Präzision und Sprachgewalt, die ihresgleichen sucht, war Telle hingerissen und gepackt von ihren Beschreibungen.
Den Abschluss macht Robin mit “Slade House” von David Mitchell, auf das er schon lange heiß war. Das Buch ist unterteilt in 5 Kapiteln mit jeweils mehr oder weniger abgeschlossenen Geschichten, die sich um eben jenes Slade House drehen – ein großes Anwesen einer wohlhabenden Familie, das scheinbar Menschen verschwinden lässt. In den Kapiteln geht es um jeweils verschiedene Menschen mit unterschiedlichsten Fähig- und Persönlichkeiten, sodass sich Alles einzigartig liest und das Mysterium bis zum Ende aufrecht erhalten bleibt. Robin war durchaus angetan und macht sich nun an “Die Knochenuhren”, denn das Buch fungiert als Prequel zu eben diesem.
Das war’s mit dieser Folge. In der nächsten gibt es dann endlich das Special zur “Southern-Reach-Trilogie” von Jeff VanderMeer, bis dahin – lest was gutes!
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Titel: Jürgen
Titel: Ein jeder Engel ist schrecklich
Titel: Slade House
Der Beitrag Folge 41: Gebrochen erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
Papierstau in der Midlife crisis! 40 Folgen sind es schon, mein Gott Freunde, wie die Zeit rennt. Wir halten kurz inne und zitieren “Ferris macht blau”: “Life moves pretty fast. If you don’t stop and look around once in a while, you could miss it”. Das nehmen wir uns zu Herzen und gucken auf die alten Tage, an denen Bücher noch gedruckt und die Podcastfolgen zu dritt gemacht wurden- wie jetzt! Kay beehrt die Jungs zum ersten Mal mit ihrer Anwesenheit und stiehlt den beiden schon fast die Show.
Das erste Buch dieser Folge stellt Robin vor, der sich mit “Peter Pan” von James Matthew Barrie einen wahren Klassiker der Kinderliteratur rausgesucht hat. Im Gewand der Diogenes-Neuauflage zieht es den Leser mit dem titelgebenden Protagonisten nach Nimmerland, im Kampf gegen Captain Hook und das Erwachsenwerden. Eine klassische Geschichte, die mit der liebevollen Erzählung und der phantasievollen Welt Robin mitgerissen hat. Auch wenn sie teilweise etwas expliziter und härter war als die Disney-Verfilmung.
Weiter macht Tim mit dem frisch erschienenen Erstlingswerk des großartigen Marco Göllner “Oma Martha & ich”. Der Autor wurde der Nieschenmasse durch grandiose Hörspielproduktionen wie “Dorian Hunter” und “Fallen” auszeichnet, bei denen er u.A. als Regisseur, Autor, Sprecher und Produzent tätig war. In dem Buch schildert er seine Kindheit in Lippe, genauer gesagt Bad Salzuflen, genauer gesagt im Ortsteil Aspe, die er bei seiner Oma verbrachte. Das Buch ist durchzogen von fantastisch erzählten Anekdoten und Running-Gags, nach denen man nicht mehr in der Lage ist, links von rechts zu unterscheiden. Eine Eigenschaft, die ihm übrigens schon seit frühester Kindheit… Naja, ihr wisst schon.
Kay macht mit “Der Übergang” von Justin Cronin den Abschluss dieser Folge. Es ist eines ihrer absoluten Liebslingsbücher und der Auftakt einer groß angelegten Trilogie, die bereits in ihrem ersten Teil über 1000 Seiten umfasst. Stark inspiriert von Stephen King’s “The Stand”, geht es zu Beginn über die vermeintliche Entdeckung des ewigen Lebens, das durch Experiment an Kindern untersucht wird. Ein Kind verändert sich jedoch stark, und es soll starke Auswirkungen auf die Zukunft haben, in die die Handlung dann auch bald springt. Kay war begeistert von der tollen Figurenzeichnung und der komplexen Handlung, und empfiehlt sich nicht von der Größe Abschrecken zu lassen.
In den nächsten Ausgaben erwarten euch einige Specials, u.A. zu der Souther-Reach-Trilogie von Jeff VanderMeer und dem zweiten Teil unserer dreiteiligen Dunklen-Turm-Reihe. Bis dahin – lest was gutes!
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Titel: Peter Pan
Titel: Oma Martha & ich
Titel: Der Übergang
Der Beitrag Folge 40: Diversiv erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
Es gibt hohen Besuch! Caro ist wieder mit von der Partie und bringt frischen Wind in die Podcastbude.
Das erste Buch der Folge darf Tim vorstellen, der sich mit “Das Buch der fünf Ringe” von Miyamoto Musashi ein nischiges ‚Special-Interest‘ Werk ausgesucht hat. Das Buch ist ein Lehrstück für Samurais und Schwertkämpfer, in dem allerdings auch viel über Musashi’s eigene Philosophie geschrieben steht. Hierbei erkundet er spezielle Taktiken, Vorbereitungen und Einstellungen, die man für einen gelungenen Kampf braucht. Tim fand vor allem die philosophischen Aspekte interessant und konnte selbst aus den auf den ersten Blick heutzutage belanglosen Themen etwas herausziehen.
Weiter macht Robin, der mit “Lovecraft Country” von Matt Ruff ein Buch gewählt hat, das den Nerv des gediegenen Sci-Fi-Horror-Lesers treffen wird. Es geht um eine afroamerikanische Familie in den 50er Jahren, deren Sohn sich aufmacht, seinen verschollen Vater wiederzufinden. Dabei stößt er auf viele Probleme, und das Buch erkundet mit der Hilfe des besten lovecraftesquen Horrors Rassenunruhen und Rassismus in den USA. Robin war hin und weg und gibt eine große Leseempfehlung!
Caro macht den Abschluss und stelle den neuesten Thriller von Marc Raab vor: “Schlüssel 17”. Es handelt von einer Reihe von Morden in Berlin, die sich durch die Brutalität und besondere vorgehensweise auszeichnen, und zwar entfernt der Täter die Augen seiner Opfer und in der Hand derer wird ein Schlüssel mit der Nummer 17 gefunden. Das Ganze wird in drei verschieben Zeitebenen erzählt und springt zwischen denen hin und her, und Caro war begeistert. Das Buch ist spannend, gut geschrieben und durch die knappe Länge entsteht keine Langeweile. Also eine Empfehlung für jeden Krimifreund!
Das war’s auch schon für diese Folge. Die nächste wird noch eine normale, danach werden ein paar vor aufgezeichnete Specials kommen, damit sich Robin und Tim mal eine kleine Sommerpause gönnen können. Bis dahin – lest was gutes!
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Titel: Das Buch der fünf Ringe
Titel: Lovecraft Country
Titel: Schlüssel 17
Der Beitrag Folge 39: Vorörtlich erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
Das bereits dritte Nachtgeflüster ist da, und wieder geht es um Videospiele!
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Der Beitrag Nachtgeflüster #3 erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
In dieser Folge wird es sehr lehrreich aus vielerlei Hinsicht! Doch bevor es an die eingemachten Worte geht, haben die beiden spontan das eigentliche Vorgeplänkel von Bord geworfen, denn Robin hat Dark Souls Remastered gespielt und das Thema sorgte dann doch für mehr Diskussionsstoff, als erwartet. Man möge es ihnen verzeihen!
Das erste Buch der Folge stellt Robin vor: “Serverland” von Josephine Rieks. Dabei handelt es sich um den Debütroman der Autorin, der in einer dystopischen Zukunft spielt, in der das Internet nicht Fuß gefasst hat, allerdings noch Überreste alter Serveranlagen bestehen. Der Protagonist befasst sich allerdings noch mit dem Thema, sodass er und ein paar Freunde sich diese Daten zu eigen machen. Dabei handelt es sich um alte YouTube-Videos, die sie alle nach und nach Speichern, gebannt von der Tatsache, dass so etwas jemals existiert hat. Sie werden zum Mittelpunkt einer sich anbahnenden Revolution. Robin fand die Idee und den Verlauf der Handlung packend, war jedoch verwundert darüber, dass es quasi keine Erklärungen und keine Beschreibungen bezüglich der Welt gibt.
Tim hat ein Regal durchwühlt und ein altes Buch gefunden, welches Telle damals in der Büchercouch – dessen Inhaber sie bereits in Folge 27 als Gast begrüßen durften – aufgrund des Titels gekauft hatte. Hierbei handelt es sich um “König Alkohol” des legendären Jack London. Der autobiografische Roman beschreibt die Beziehung, die London zum Alkohol hegte, deren Entstehung in jungen Jahren und den Einfluss auf seine Schriftstellerei. Zwar wird hie und da romantisiert und gerechtfertigt, jedoch geht es auch stark um die Kritik der gesellschaftlichen Akzeptanz und fast schon Notwendigkeit, die der Alkohol mit sich bringt. Ein hoch interessantes Buch, das dank seiner Kürze einen spannenden Einblick in das Leben des Verfassers gewährt.
Das letzte Buch nimmt sich erneut Robin vor und behandelt den zweiten Teil von Haruki Murakamis “Die Ermordung des Commendatore”, der nahtlos an den ersten Teil anknüpft. Diesen hat Robin bereits in Folge 34 vorgestellt. Bei der Handlung hält sich Robin aus spoilertechnischen Gründen etwas zurück, fand es aber merkwürdig, dass vieles, was vorher groß präsentiert und auffällig angesprochen wurde einfach fallen gelassen wird und ins leere verläuft. Da wurde viel Potential verschenkt, aber nichts desto trotz schafft es Murakami durch die Beschreibung und die interessante Welt einen in seinen Bann zu ziehen!
Da diese Folge wieder etwas lang wurde, werden die Musikempfehlungen übersprungen, dafür gibt es nächstes Mal wieder welche. Bis dahin – lest was gutes!
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Titel: Serverland
Titel: König Alkohol
Titel: Die Ermordung des Commendatore Band 2: Eine Metapher wandelt sich
Der Beitrag Folge 38: Fortbildung erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
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