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Der Krieg in der Ukraine dauert nun so lange, dass sich eine gefährliche Abstumpfung breit gemacht hat. Was anfangs Empörung und Anteilnahme auslöste, wird heute oft nur noch als Meldung im Strom der Krisen wahrgenommen. Journalist Paul Ronzheimer beschreibt das auf dem 48forward Festival 2025 in München nüchtern: Dramatische Schicksale erreichen kaum noch Aufmerksamkeit, während geopolitische Schlagzeilen noch funktionieren. Die Kombination aus Kriegswirtschaft in Russland, Erschöpfung in der Ukraine und schwindender internationaler Aufmerksamkeit führt dazu, dass ein wirklicher Frieden weiter entfernt scheint als je zuvor.
Diese Müdigkeit prägt nicht nur die Wahrnehmung der Ukraine, sondern auch den Blick auf andere Konflikte und politische Entwicklungen. In einer Zeit, in der sich das Publikum schneller denn je von Nachrichten überfordert zeigt, entstehen Räume für einfache Erzählungen und populistische Vereinfachungen. Die AfD profitiert davon, während der klassische Journalismus um Vertrauen ringt. Ronzheimer plädiert dafür, politischen Akteuren mit inhaltlicher Hartnäckigkeit zu begegnen – nicht mit Empörung, sondern mit klaren Fragen zu Alltag, Wirtschaft und Verantwortung.
Gleichzeitig zeigt der Erfolg langer, ruhiger Formate wie Podcasts, dass es ein großes Bedürfnis nach Einordnung gibt. Menschen wollen verstehen, nicht nur konsumieren. Genau hier liegt eine Chance: Im Zuhören, im Erklären, im Ernstnehmen der Fragen jenseits der Empörung.
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By The 48forward StudiosDer Krieg in der Ukraine dauert nun so lange, dass sich eine gefährliche Abstumpfung breit gemacht hat. Was anfangs Empörung und Anteilnahme auslöste, wird heute oft nur noch als Meldung im Strom der Krisen wahrgenommen. Journalist Paul Ronzheimer beschreibt das auf dem 48forward Festival 2025 in München nüchtern: Dramatische Schicksale erreichen kaum noch Aufmerksamkeit, während geopolitische Schlagzeilen noch funktionieren. Die Kombination aus Kriegswirtschaft in Russland, Erschöpfung in der Ukraine und schwindender internationaler Aufmerksamkeit führt dazu, dass ein wirklicher Frieden weiter entfernt scheint als je zuvor.
Diese Müdigkeit prägt nicht nur die Wahrnehmung der Ukraine, sondern auch den Blick auf andere Konflikte und politische Entwicklungen. In einer Zeit, in der sich das Publikum schneller denn je von Nachrichten überfordert zeigt, entstehen Räume für einfache Erzählungen und populistische Vereinfachungen. Die AfD profitiert davon, während der klassische Journalismus um Vertrauen ringt. Ronzheimer plädiert dafür, politischen Akteuren mit inhaltlicher Hartnäckigkeit zu begegnen – nicht mit Empörung, sondern mit klaren Fragen zu Alltag, Wirtschaft und Verantwortung.
Gleichzeitig zeigt der Erfolg langer, ruhiger Formate wie Podcasts, dass es ein großes Bedürfnis nach Einordnung gibt. Menschen wollen verstehen, nicht nur konsumieren. Genau hier liegt eine Chance: Im Zuhören, im Erklären, im Ernstnehmen der Fragen jenseits der Empörung.
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