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Die abenteuerliche und aufregende Geschichte des Apostels Paulus geht auch heute weiter. Gestern bei „Bibel heute“ stand er noch zu seiner Verteidigungsrede vor König Agrippa und Statthalter Festus. Die beiden Männer stellten fest: Paulus hat nichts getan, was den Tod oder das Gefängnis verdient hätte. Der König meinte, Paulus könnte eigentlich freigelassen werden, wenn er sich nicht auf den Kaiser berufen hätte.
Und so kommt es zur Anordnung des Königs: Paulus muss zum Kaiser nach Rom, die Abreise ist beschlossen. So haben Sie es gerade in der Apostelgeschichte im heutigen Abschnitt gehört.
Der Autor der Apostelgeschichte lässt uns teilhaben an dem Schicksal des Paulus, der als Missionar und Jesu Nachfolger in immer mehr Schwierigkeiten gerät. Er hat bereits viele gute Erlebnisse auf den Missionsreisen nach Europa und Kleinasien hinter sich. Ebenso viele oder noch mehr Verfolgungen, Anfeindungen, Drohungen; und er saß mehrmals im Gefängnis. Er hat Widerstände und Anfeindungen ertragen und Todesgefahren auf sich genommen. Paulus, der vom Saulus, dem Christenverfolger, zum Paulus wurde, kann für die Verbreitung des Evangeliums kaum hoch genug eingeschätzt werden. Es hat sich erfüllt, was Gott nach seiner Bekehrung über ihn sagte: „Dieser ist mein auserwähltes Werkzeug.“ Paulus steht voll und ganz zum Missionsauftrag des Herrn Jesus Christus, der an Himmelfahrt an die elf Apostel erging.
Steigen Sie also mit Paulus auf das Schiff; es geht zunächst nach Myra in Lykien. Dort ein erster Umstieg auf ein direktes Schiff nach Rom.
Die Schiffsreisen damals mit Segelschiffen waren stark wetterabhängig. Flauten und Stürme, damit kämpften die Seeleute. Mal ging die Fahrt rasch, ein andermal kam das Schiff nicht vom Fleck. Schleichfahrt an Kreta vorbei. Die Zeit verrann, und die Wetterbedingungen verschlechterten sich. Ein rettender Hafen in Sicht? Auf Kreta überwintern? Paulus war nicht allein, Gott war mit ihm und seinen Begleitern. Gott sandte ihm eine Botschaft, eine Warnung an den Kapitän.
Die Botschaft Gottes, überbracht von Paulus, lautete: „Eine Weiterfahrt zu dieser stürmischen Zeit ist lebensgefährlich. Schiff, Ladung und alle Menschen an Bord sind in großer Gefahr.“ Aber wer glaubt schon einem gefangenen Juden, einer Landratte? Sie planten, die Stadt Phönix auf Kreta zu erreichen.
Hier endet der Reisebericht für heute. Wie ging es Ihnen an Bord des Schiffes nach Rom zusammen mit Paulus? Wenn Sie an die eigene Lebensreise denken, gibt es da Parallelen zur Schiffsreise des Paulus, dem Gefangenentransport?
Auf meiner Lebensreise gab es viele schöne Reisen, allein oder mit Frau und Kindern. Erholung, Urlaub, Neugier waren der Anlass. Mit dem Schiff unterwegs bei Windstärke 8 zwischen Island und Dänemark. Da habe ich mich erinnert an die Sturmfahrt des Paulus auf dem Mittelmeer.
Wenn ich diesen Reisebericht höre und lese, frage ich mich, was ist die Botschaft dieses Bibelabschnitts für mich und Sie heute?
Das Schicksal des Jüngers Paulus und der anderen Jünger soll mir und Ihnen heute vor Augen führen, dass die, die sich für Jesus als ihren Herrn entschieden haben, auch anstrengende, bedrohliche Situationen im Leben erfahren können. Sie sind aber nie allein, Jesus ist an der Seite seiner Nachfolger.
Paulus hat auf seinen Reisen und auf dieser Reise Lästerungen und Anfeindungen erlebt. Dies ist gegenüber Christen bis heute weltweit in zunehmendem Maße auch so. Hier in Deutschland geschieht es immer öfter, dass ich belächelt oder als rückständig oder Sozialromantiker benannt werde, wenn ich mich als Christ einmische und bekenne. Kommen also stürmischere Zeiten auf mich, auf die Christen zu? Der Gegenwind nimmt zu, auch auf politischen und gesellschaftlichen Ebenen.
Wie geht meine Lebensreise weiter? Allein schaffe ich das nicht. „Meine Hilfe kommt von dem Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.“
Paulus ist nach vielen Monaten doch lebend in Rom angekommen. Ich erbitte für mich, für Sie: Gott Vater, Jesus, mein Retter, lass unser Lebensschiff wohlbehalten im Hafen deines ewigen Reiches ankommen. Dort treffen wir hoffentlich die Apostel und weitere Mitreisende wieder.
Und morgen begleiten wir Paulus auf seiner stürmischen Weiterreise nach Rom. Sind Sie mit dabei? Dann schalten Sie morgen um diese Zeit wieder ein!
Autor: Volker Stücklen
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By ERF - Der Sinnsender5
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Die abenteuerliche und aufregende Geschichte des Apostels Paulus geht auch heute weiter. Gestern bei „Bibel heute“ stand er noch zu seiner Verteidigungsrede vor König Agrippa und Statthalter Festus. Die beiden Männer stellten fest: Paulus hat nichts getan, was den Tod oder das Gefängnis verdient hätte. Der König meinte, Paulus könnte eigentlich freigelassen werden, wenn er sich nicht auf den Kaiser berufen hätte.
Und so kommt es zur Anordnung des Königs: Paulus muss zum Kaiser nach Rom, die Abreise ist beschlossen. So haben Sie es gerade in der Apostelgeschichte im heutigen Abschnitt gehört.
Der Autor der Apostelgeschichte lässt uns teilhaben an dem Schicksal des Paulus, der als Missionar und Jesu Nachfolger in immer mehr Schwierigkeiten gerät. Er hat bereits viele gute Erlebnisse auf den Missionsreisen nach Europa und Kleinasien hinter sich. Ebenso viele oder noch mehr Verfolgungen, Anfeindungen, Drohungen; und er saß mehrmals im Gefängnis. Er hat Widerstände und Anfeindungen ertragen und Todesgefahren auf sich genommen. Paulus, der vom Saulus, dem Christenverfolger, zum Paulus wurde, kann für die Verbreitung des Evangeliums kaum hoch genug eingeschätzt werden. Es hat sich erfüllt, was Gott nach seiner Bekehrung über ihn sagte: „Dieser ist mein auserwähltes Werkzeug.“ Paulus steht voll und ganz zum Missionsauftrag des Herrn Jesus Christus, der an Himmelfahrt an die elf Apostel erging.
Steigen Sie also mit Paulus auf das Schiff; es geht zunächst nach Myra in Lykien. Dort ein erster Umstieg auf ein direktes Schiff nach Rom.
Die Schiffsreisen damals mit Segelschiffen waren stark wetterabhängig. Flauten und Stürme, damit kämpften die Seeleute. Mal ging die Fahrt rasch, ein andermal kam das Schiff nicht vom Fleck. Schleichfahrt an Kreta vorbei. Die Zeit verrann, und die Wetterbedingungen verschlechterten sich. Ein rettender Hafen in Sicht? Auf Kreta überwintern? Paulus war nicht allein, Gott war mit ihm und seinen Begleitern. Gott sandte ihm eine Botschaft, eine Warnung an den Kapitän.
Die Botschaft Gottes, überbracht von Paulus, lautete: „Eine Weiterfahrt zu dieser stürmischen Zeit ist lebensgefährlich. Schiff, Ladung und alle Menschen an Bord sind in großer Gefahr.“ Aber wer glaubt schon einem gefangenen Juden, einer Landratte? Sie planten, die Stadt Phönix auf Kreta zu erreichen.
Hier endet der Reisebericht für heute. Wie ging es Ihnen an Bord des Schiffes nach Rom zusammen mit Paulus? Wenn Sie an die eigene Lebensreise denken, gibt es da Parallelen zur Schiffsreise des Paulus, dem Gefangenentransport?
Auf meiner Lebensreise gab es viele schöne Reisen, allein oder mit Frau und Kindern. Erholung, Urlaub, Neugier waren der Anlass. Mit dem Schiff unterwegs bei Windstärke 8 zwischen Island und Dänemark. Da habe ich mich erinnert an die Sturmfahrt des Paulus auf dem Mittelmeer.
Wenn ich diesen Reisebericht höre und lese, frage ich mich, was ist die Botschaft dieses Bibelabschnitts für mich und Sie heute?
Das Schicksal des Jüngers Paulus und der anderen Jünger soll mir und Ihnen heute vor Augen führen, dass die, die sich für Jesus als ihren Herrn entschieden haben, auch anstrengende, bedrohliche Situationen im Leben erfahren können. Sie sind aber nie allein, Jesus ist an der Seite seiner Nachfolger.
Paulus hat auf seinen Reisen und auf dieser Reise Lästerungen und Anfeindungen erlebt. Dies ist gegenüber Christen bis heute weltweit in zunehmendem Maße auch so. Hier in Deutschland geschieht es immer öfter, dass ich belächelt oder als rückständig oder Sozialromantiker benannt werde, wenn ich mich als Christ einmische und bekenne. Kommen also stürmischere Zeiten auf mich, auf die Christen zu? Der Gegenwind nimmt zu, auch auf politischen und gesellschaftlichen Ebenen.
Wie geht meine Lebensreise weiter? Allein schaffe ich das nicht. „Meine Hilfe kommt von dem Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.“
Paulus ist nach vielen Monaten doch lebend in Rom angekommen. Ich erbitte für mich, für Sie: Gott Vater, Jesus, mein Retter, lass unser Lebensschiff wohlbehalten im Hafen deines ewigen Reiches ankommen. Dort treffen wir hoffentlich die Apostel und weitere Mitreisende wieder.
Und morgen begleiten wir Paulus auf seiner stürmischen Weiterreise nach Rom. Sind Sie mit dabei? Dann schalten Sie morgen um diese Zeit wieder ein!
Autor: Volker Stücklen
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