Catherine & Sebastian gehen in diesem Video auf die neue Steuer in Dubai ein, die seit kurzem Auswanderern in Dubai die Suppe versalzt. Was sind die Folgen? Welche Ausnahmen gibt es? Was sind Alternativen zu den UA?
= Hintergrund =
Seit dem 01. Juni 2023 müssen Selbständige, Freiberufler und Gesellschaften mit Sitz in den Vereinigten Arabischen Emiraten 9% Gewinnsteuer auf alle Gewinne über umgerechnet rund 100.000 Euro bezahlen. Kleinunternehmen mit einem Umsatz von weniger als umgerechnet rund 750.000 Euro sind von der Steuer befreit.
Dass praktisch auch 99% aller Freezone-Gesellschaften (FZEs) von der Steuer betroffen sind, wurde erst am Tag der Einführung bekannt gegeben und trifft viele wie ein Schlag ins Gesicht. Erste Gesetzesentwürfe sprachen noch davon, dass jene FZEs, die nur Umsätze im Ausland erwirtschaften, von der Steuer ausgenommen sind. Aber dem ist definitiv nicht so.
Für die meisten Mandanten werden sich die VAE damit als Standort erledigt haben. Freilich - als Wohnsitz ist Dubai weiter attraktiv. Eine Einkommensteuer gibt es auch weiterhin nicht. Wer aber in die VAE umzog, um dort unternehmerisch tätig zu werden und keine Steuern zu bezahlen, der steht nun vor einem Trümmerhaufen und kann von vorne beginnen.
Allerdings gibt es zu einem Leben in den VAE und einer Freezone-Firma in Dubai etliche Alternativen, wo Unternehmer steuergünstig Firmen gründen und betreiben können - und das bei geringeren Kosten und bei weitem reduzierten Aufwand, als dies auch schon bisher in Dubai der Fall war.
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