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Was Petrus hier erlebt, ist schon sehr ungewöhnlich, das Gesicht, der Traum erschüttert sein Weltbild. Petrus soll etwas tun, was doch eigentlich von Gott verboten scheint. Nun sagt Gott aber zu Petrus: tue es. Petrus erkennt, dass es hier nicht um Speisegesetze geht. Gott will ihm etwas anderes klar machen. Die Männer, die ihn abholen, helfen Petrus das alles zu verstehen und richtig einzuordnen. Gott schenkt allen Menschen den Weg zu ihm über die Gnade und Buße. Was für eine Veränderung! Nicht für Petrus aber für die anderen Menschen, für die, die nicht aus Israel kommen. Als Petrus dieses Bild versteht, beginnt er allen Menschen von der Gnade Gottes zu erzählen.
Petrus kommt nach Jerusalem. Dort haben schon einige Brüder etwas gehört, von dem, was passiert ist. Aber weil sie nur etwas, nur einen Teil gehört haben, sind sie aufgebracht. Petrus erklärt, was wirklich geschehen ist und wie Gott ihm klar gemacht hat, was Gottes Wille ist. Die anderen Männer sind still und akzeptierten, was Petrus gesagt hatt und sie danken Gott für sein Handeln.
Petrus braucht eine gewisse Zeit, um zu erkennen, was Gott beabsichtigt. Gott lässt ihm diese Zeit, er drängt Petrus nicht, er baut ihm Brücken, damit Petrus den Willen Gottes versteht. So ist Gott auch heute noch zu den Menschen, Gott ist geduldig und von großer Güte. Er lässt den Menschen, denen er etwas zeigt, bis heute die nötige Zeit, um zu verstehen, was er möchte.
Ich war noch nicht verheiratet und half bei einem Bauprojekt in der Nähe von Sinsheim.
Eine christliche Gemeinde hatte dort eine ehemalige Sägmühle aufgekauft und baute diese um. Mit mir waren noch zwei andere Helfer plus zwei Ehepaare, die das ganze Projekt leiteten. Sonntags gingen wir in Sinsheim in eine Gemeinde zum Gottesdienst.
Da ich keine Frau hatte, schaute ich mir die jungen Frauen an und hoffte, Gott würde mir eine Frau zeigen, die für mich infrage käme. Aber nichts passierte. Ich bat Gott, mir Ruhe zu geben, damit ich mich auf den Bau und auf sein Wort konzentrieren konnte.
Ich bekam die Ruhe und alles war gut.
An einem sonnigen Tag Ende März ging ich durch das Dorf als ein Mann, den ich kannte, mich sah und fragte, ob ich einen Kaffee mittrinken wollte. Bei ihm im Garten waren er mit Familie und eine Frau mit einem kleinen Kind und ihren Hunden. Ich blieb dort eine Weile und als ich ging, dankte ich Gott dafür, dass er mir so eine Frau wie die im Garten nicht geben wollte. Ich irrte gewaltig. Gott hatte mir meine Frau gezeigt und ich hatte es nicht verstanden. Die Frau selbst sprach noch am selben Abend mit einer Freundin und sagte ihr, dass Gott ihr heute ihren Mann gezeigt hätte. Ich verstand nach gut drei Wochen, warum ich auf einmal ständig auf diese Frau traf. Dem Herrn sei Dank, dass ich verstand. Denn wir zwei sind nun seit mehr als 30 Jahren verheiratet. Die meiste Zeit glücklich.
Gott weiß, was wir brauchen, und er weiß, mit welchen Mitteln er uns seinen Willen zeigen kann, damit wir ihn verstehen.
Jesus Christus ist Gottes Weg für uns, zu ihm, zu Gott. Es gibt keinen anderen Weg als durch Jesus Christus. Damit wir diesen Weg verstehen und nehmen können, haben wir die Bibel.
Die Bibel ist der Schlüssel. Aus dem Wort Gottes heraus werden die Predigten gehalten, die den Glauben wachsen lassen. Der Apostel Paulus schreibt: der Glaube kommt aus der Predigt. Wer in einen Gottesdienst geht und hört oder Predigten im Radio zuhört, oder im Internet sich Predigten anschaut, der hat die Möglichkeit, den Willen Gottes für sein eigenes Leben zu erkennen.
Petrus wurde klargemacht, dass die Buße, die Möglichkeit, zu Gott umzukehren, allen Menschen gilt und dass die Gnade Gottes für alle Menschen da ist. Eine Vorstellung, die Petrus zuerst erschreckte, aber dann erkannte er Gottes Willen und er verkündete von da an diese Botschaft.
Eine Botschaft, die auch heute noch gültig ist. Wer zu Gott kommt und Buße tut, der wird die Gnade Gottes erleben. Gott weist keinem die Tür, er heißt jeden willkommen, der es aufrichtig meint. Damit das passieren kann, braucht es die Erkenntnis, dass der Mensch sich Gott zuwenden und von Sünde abwenden muss, um mit Gott Gemeinschaft haben zu können.
Die Bibel berichtet im Alten Testament, das Gott den König Saul verworfen hatte und der Richter und Prophet Samuel den neuen König salben sollte.
Gott schickte den Samuel zu einer Familie und das Oberhaupt der Familie ließ seine Söhne kommen, damit sie an Samuel vorbeigehen, so das Gott zeigt, wer der König von Israel sein wird. Der Mann lässt seine sieben Söhne holen und sie alle gehen an Samuel vorbei, aber Gott will keinen von ihnen.
Da fragt Samuel, ob das bereits alle Kinder der Familie sind. Nein; einer ist noch auf der Weide, den lässt Samuel holen. Als der junge Mann mit Namen David vor Samuel steht, da weiß Samuel: Das ist der zukünftige König von Israel. Gott lässt sich Zeit und Samuel lernt, dass es nicht auf das Äußere ankommt, sondern auf das Herz. Gott sieht das Herz eines jeden Menschen an, der zu ihm kommt. Gott weiß, wie die Menschen sind. Gott weiß, wer als König in Frage kommt, aber Gott will, dass Samuel versteht, dasy es nicht auf die Größe und auf die Kraft des Menschen ankommt, sondern auf die Haltung des Herzens zu Gott dem Schöpfer.
Nicht der Mensch, der gut aussieht, und der sich vor den Menschen gut darstellen kann, ist auch in Gottes Augen, der richtige.
Vor Gott sind alle Menschen gleich, jeder Mensch kann und darf zu Gott kommen. Gott weiß wer zu ihm kommen wird, die Menschen wissen das nicht. Gott kann das Herz sehen, die Menschen nicht. Deshalb ist es wichtig, das allen Menschen gesagt wird, dass sie zu Gott kommen können und wie sie zu Gott kommen können.
Autor: Wolfgang Helming
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By ERF - Der Sinnsender5
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Was Petrus hier erlebt, ist schon sehr ungewöhnlich, das Gesicht, der Traum erschüttert sein Weltbild. Petrus soll etwas tun, was doch eigentlich von Gott verboten scheint. Nun sagt Gott aber zu Petrus: tue es. Petrus erkennt, dass es hier nicht um Speisegesetze geht. Gott will ihm etwas anderes klar machen. Die Männer, die ihn abholen, helfen Petrus das alles zu verstehen und richtig einzuordnen. Gott schenkt allen Menschen den Weg zu ihm über die Gnade und Buße. Was für eine Veränderung! Nicht für Petrus aber für die anderen Menschen, für die, die nicht aus Israel kommen. Als Petrus dieses Bild versteht, beginnt er allen Menschen von der Gnade Gottes zu erzählen.
Petrus kommt nach Jerusalem. Dort haben schon einige Brüder etwas gehört, von dem, was passiert ist. Aber weil sie nur etwas, nur einen Teil gehört haben, sind sie aufgebracht. Petrus erklärt, was wirklich geschehen ist und wie Gott ihm klar gemacht hat, was Gottes Wille ist. Die anderen Männer sind still und akzeptierten, was Petrus gesagt hatt und sie danken Gott für sein Handeln.
Petrus braucht eine gewisse Zeit, um zu erkennen, was Gott beabsichtigt. Gott lässt ihm diese Zeit, er drängt Petrus nicht, er baut ihm Brücken, damit Petrus den Willen Gottes versteht. So ist Gott auch heute noch zu den Menschen, Gott ist geduldig und von großer Güte. Er lässt den Menschen, denen er etwas zeigt, bis heute die nötige Zeit, um zu verstehen, was er möchte.
Ich war noch nicht verheiratet und half bei einem Bauprojekt in der Nähe von Sinsheim.
Eine christliche Gemeinde hatte dort eine ehemalige Sägmühle aufgekauft und baute diese um. Mit mir waren noch zwei andere Helfer plus zwei Ehepaare, die das ganze Projekt leiteten. Sonntags gingen wir in Sinsheim in eine Gemeinde zum Gottesdienst.
Da ich keine Frau hatte, schaute ich mir die jungen Frauen an und hoffte, Gott würde mir eine Frau zeigen, die für mich infrage käme. Aber nichts passierte. Ich bat Gott, mir Ruhe zu geben, damit ich mich auf den Bau und auf sein Wort konzentrieren konnte.
Ich bekam die Ruhe und alles war gut.
An einem sonnigen Tag Ende März ging ich durch das Dorf als ein Mann, den ich kannte, mich sah und fragte, ob ich einen Kaffee mittrinken wollte. Bei ihm im Garten waren er mit Familie und eine Frau mit einem kleinen Kind und ihren Hunden. Ich blieb dort eine Weile und als ich ging, dankte ich Gott dafür, dass er mir so eine Frau wie die im Garten nicht geben wollte. Ich irrte gewaltig. Gott hatte mir meine Frau gezeigt und ich hatte es nicht verstanden. Die Frau selbst sprach noch am selben Abend mit einer Freundin und sagte ihr, dass Gott ihr heute ihren Mann gezeigt hätte. Ich verstand nach gut drei Wochen, warum ich auf einmal ständig auf diese Frau traf. Dem Herrn sei Dank, dass ich verstand. Denn wir zwei sind nun seit mehr als 30 Jahren verheiratet. Die meiste Zeit glücklich.
Gott weiß, was wir brauchen, und er weiß, mit welchen Mitteln er uns seinen Willen zeigen kann, damit wir ihn verstehen.
Jesus Christus ist Gottes Weg für uns, zu ihm, zu Gott. Es gibt keinen anderen Weg als durch Jesus Christus. Damit wir diesen Weg verstehen und nehmen können, haben wir die Bibel.
Die Bibel ist der Schlüssel. Aus dem Wort Gottes heraus werden die Predigten gehalten, die den Glauben wachsen lassen. Der Apostel Paulus schreibt: der Glaube kommt aus der Predigt. Wer in einen Gottesdienst geht und hört oder Predigten im Radio zuhört, oder im Internet sich Predigten anschaut, der hat die Möglichkeit, den Willen Gottes für sein eigenes Leben zu erkennen.
Petrus wurde klargemacht, dass die Buße, die Möglichkeit, zu Gott umzukehren, allen Menschen gilt und dass die Gnade Gottes für alle Menschen da ist. Eine Vorstellung, die Petrus zuerst erschreckte, aber dann erkannte er Gottes Willen und er verkündete von da an diese Botschaft.
Eine Botschaft, die auch heute noch gültig ist. Wer zu Gott kommt und Buße tut, der wird die Gnade Gottes erleben. Gott weist keinem die Tür, er heißt jeden willkommen, der es aufrichtig meint. Damit das passieren kann, braucht es die Erkenntnis, dass der Mensch sich Gott zuwenden und von Sünde abwenden muss, um mit Gott Gemeinschaft haben zu können.
Die Bibel berichtet im Alten Testament, das Gott den König Saul verworfen hatte und der Richter und Prophet Samuel den neuen König salben sollte.
Gott schickte den Samuel zu einer Familie und das Oberhaupt der Familie ließ seine Söhne kommen, damit sie an Samuel vorbeigehen, so das Gott zeigt, wer der König von Israel sein wird. Der Mann lässt seine sieben Söhne holen und sie alle gehen an Samuel vorbei, aber Gott will keinen von ihnen.
Da fragt Samuel, ob das bereits alle Kinder der Familie sind. Nein; einer ist noch auf der Weide, den lässt Samuel holen. Als der junge Mann mit Namen David vor Samuel steht, da weiß Samuel: Das ist der zukünftige König von Israel. Gott lässt sich Zeit und Samuel lernt, dass es nicht auf das Äußere ankommt, sondern auf das Herz. Gott sieht das Herz eines jeden Menschen an, der zu ihm kommt. Gott weiß, wie die Menschen sind. Gott weiß, wer als König in Frage kommt, aber Gott will, dass Samuel versteht, dasy es nicht auf die Größe und auf die Kraft des Menschen ankommt, sondern auf die Haltung des Herzens zu Gott dem Schöpfer.
Nicht der Mensch, der gut aussieht, und der sich vor den Menschen gut darstellen kann, ist auch in Gottes Augen, der richtige.
Vor Gott sind alle Menschen gleich, jeder Mensch kann und darf zu Gott kommen. Gott weiß wer zu ihm kommen wird, die Menschen wissen das nicht. Gott kann das Herz sehen, die Menschen nicht. Deshalb ist es wichtig, das allen Menschen gesagt wird, dass sie zu Gott kommen können und wie sie zu Gott kommen können.
Autor: Wolfgang Helming
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