"Ich träum vom Opel Kadett. Nur schlicht als Coupé. Den ich dann selbst ausstatten darf. Frei nach eigener Idee.“ Das singt Herbert Grönemeyer und besingt damit die guten alten Zeiten, ein Stück alte bundesrepublikanische Mittelstandsethik. Denn die deutsche Traditionsmarke mit dem Blitz als Logo, die seit fast 90 Jahren zu GM gehört, soll verkauft werden. Opel schiebt Verluste, der französische Produzent PSA Peugeot Citroen will übernehmen und mit anderen Wettbewerbern konkurrieren. Und in China reibt sich der Anteilseigner Dongfeng Motor schon die Hände. Während Gewerkschaften und Analysten Stellenstreichungen und Werksschließungen befürchten, sinnieren andere über den künftigen Star am Autohimmel. Ob der dann Peugeopel heißen wird?