"Die Deutschen haben verlernt, ihre Freizeit zu genießen." Das ist die Botschaft einer neuen Studie mit dem Namen "Freizeit-Monitor 2019". Und in dieser Botschaft stecken gleich mehrere Fragen: Warum haben wir Deutsche verlernt, unsere Freizeit zu genießen? Weil wir nicht smart genug sind, uns aus der Sklaverei unseres Smartphones zu befreien, wie die Studie meint? Ist Freizeit tatsächlich etwas, dessen Genuss man erst lernen und üben muss? Oder stehen nur wir Deutsche vor dieser Herausforderung, während alle anderen intuitiv und von Geburt an wissen, wie man Freizeit genießt? Haben wir vor lauter Stress vergessen, wie sich Freizeit überhaupt anfühlt? Fremdeln wir mit Freizeit, weil wir alles erleben wollen, nur keine Langeweile? Und sträuben wir uns gegen Langeweile, weil wir nicht wahrhaben wollen, wie gut sie uns täte?