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Die Forderung des tansanischen Botschafters nach Wiedergutmachung für deutsche Kolonialverbrechen hat zuletzt einmal mehr daran erinnert, dass die deutsche Kolonialgeschichte nicht als historisch „abgeschlossen“ gelten kann. Die koloniale Phase von 1884 bis 1919 war lange Zeit ein blinder Fleck im kulturellen Gedächtnis. Wo lag nochmal Deutsch-Ostafrika?
Die wichtigste intellektuelle Strömung in der Auseinandersetzung mit der europäischen Expansionspolitik ist nach wie vor der Postkolonialismus, der sich seit den 1980ern in den angelsächsischen Literatur- und Kulturwissenschaften entwickelt hat. Prägend waren unter anderen Edward Said, Homi Bhabha oder Gayatri Chakravorty Spivak. Wie sich diese Ansätze für die deutsche Geschichtsschreibung anwenden lassen, darüber hat Ulrike Schaper einen Beitrag für Aus Politik und Zeitgeschichte geschrieben.
Wir sprechen mit ihr über die Besonderheiten des deutschen Kolonialismus, über dessen Bedeutung für das Verständnis des 20. Jahrhunderts, über die postkoloniale „Methode“ und ihre historiographische Reichweite sowie über postkoloniale Perspektiven für die Erinnerungskultur.
Das Transkript zur Episode ist hier abrufbar. ACHTUNG: Das Transkript wird automatisch durch wit.ai erstellt und aus zeitlichen Gründen NICHT korrigiert. Fehler bitten wir deshalb zu entschuldigen.
By Das Neue BerlinDu willst uns unterstützen? Hier entlang.
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Die Forderung des tansanischen Botschafters nach Wiedergutmachung für deutsche Kolonialverbrechen hat zuletzt einmal mehr daran erinnert, dass die deutsche Kolonialgeschichte nicht als historisch „abgeschlossen“ gelten kann. Die koloniale Phase von 1884 bis 1919 war lange Zeit ein blinder Fleck im kulturellen Gedächtnis. Wo lag nochmal Deutsch-Ostafrika?
Die wichtigste intellektuelle Strömung in der Auseinandersetzung mit der europäischen Expansionspolitik ist nach wie vor der Postkolonialismus, der sich seit den 1980ern in den angelsächsischen Literatur- und Kulturwissenschaften entwickelt hat. Prägend waren unter anderen Edward Said, Homi Bhabha oder Gayatri Chakravorty Spivak. Wie sich diese Ansätze für die deutsche Geschichtsschreibung anwenden lassen, darüber hat Ulrike Schaper einen Beitrag für Aus Politik und Zeitgeschichte geschrieben.
Wir sprechen mit ihr über die Besonderheiten des deutschen Kolonialismus, über dessen Bedeutung für das Verständnis des 20. Jahrhunderts, über die postkoloniale „Methode“ und ihre historiographische Reichweite sowie über postkoloniale Perspektiven für die Erinnerungskultur.
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