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Wie dynamisch ist eigentlich unsere Persönlichkeit? Sind wir immer gleich oder in jeder Situation unterschiedlich? – Darum debattiert derzeit die psychologische Forschung. Die bekannteste Theorie zur Beschreibung unserer Persönlichkeit ist die „Big Five“. Die Big Five sind: Extraversion, Neurotizismus, Gewissenhaftigkeit, Verträglichkeit, Offenheit. Kai und Luise erklären in dieser Folge, was sich hinter diesen fünf Worten versteckt, wie man ist, wenn man ‚offen‘ oder ‚introvertiert‘ ist. Zusätzlich geben sie Insights, in die neusten Ansätze der Psychologie. Wie variabel ist nun unsere Persönlichkeit?
Stay positive!
Musik: Stephan Schiller
Schnitt und Post-Production: Helena Mehler und Luise Hönig
Moderation und Production: Kai Krautter und Luise Hönig
Quelle:
DeYoung, C. G. (2015). Cybernetic big five theory. Journal of research in personality, 56, 33-58.
Fleeson, W., & Jayawickreme, E. (2015). Whole trait theory. Journal of research in personality, 56, 82-92.
Passe ich zu meiner Umwelt? Kai stellt Luise in dieser Folge drei Ansätze vor, wie diese Frage beantwortet werden kann. Und wahrscheinlich haben wir uns alle schon in Situationen gefunden, wo wir uns genau das gefragt haben: Passe ich zu meinem Job? Passe ich in meine Schule? Um diese Frage zu beantworten müssen wir zuerst überlegen, was uns an unserer Umwelt wichtig ist, was erwarten wir und wo wollen wir hin. Anschließend können wir den „Fit“ bestimmen zwischen dem was wir uns wünschen und dem was besteht.
Stay positive!
Musik: Stephan Schiller
Schnitt und Post-Production: Helena Mehler und Luise Hönig
Moderation und Production: Kai Krautter und Luise Hönig
Quelle: Edwards, J. R., Cable, D. M., Williamson, I. O., Lambert, L. S., & Shipp, A. J. (2006). The phenomenology of fit: linking the person and environment to the subjective experience of person-environment fit. Journal of applied psychology, 91(4), 802.
Wie habt ihr romantische Partner:innen kennengelernt? In der Psychologie würde man eureantworten grob unterteilen in 1) „Wir waren zuerst Freund:innen“ und 2) „Wir haben uns gedatet“. In dieser Folge stellt Luise Kai ein Paper vor, was sich mit den beiden Kennenlernphasen beschäftigt. Die Forschung bisher konzentriert sich nämlich auf den zweiten Ansatz, es zeigt sich aber, dass viele Menschen präferieren zuerst befreundet zu sein. Wie wir das messen können und wie lange Menschen befreundet sind bevor sie romantische Beziehungen eingehen, erfahrt ihr in dieser Folge.
Stay positive!
Musik: Stephan Schiller
Schnitt und Post-Production: Helena Mehler und Luise Hönig
Moderation und Production: Kai Krautter und Luise Hönig
Quelle: Stinson, D. A., Cameron, J. J., & Hoplock, L. B. (2022). The Friends-to-Lovers Pathway to Romance: Prevalent, Preferred, and Overlooked by Science. Social Psychological and Personality Science, 13(2), 562-571. https://doi.org/10.1177/19485506211026992
Diese Folge stellt Kai Luise eine Mega-Studie vor, wie der Name es sagt ist es eine Studie aus "mega vielen" Studien. All diese Studien befassen sich damit, welche Interventionen Menschen motivieren mehr Sport zu treiben. Insgesamt werden 54 Interventionen, wie Geld, Psychoedukation, soziale Motivation besprochen. Getestet wurden sie an über 61 000 Menschen - eben "mega" viele.
Wenn ihr wissen wollt, was Menschen motiviert Sport zu treiben und warum Megastudien so viel sagen, hört rein.
Stay positive!
Musik: Stephan Schiller
Schnitt und Post-Production: Helena Mehler und Luise Hönig
Moderation und Production: Kai Krautter und Luise Hönig
Quelle:
Milkman, K. L., Gromet, D., Ho, H., Kay, J. S., Lee, T. W., Pandiloski, P., ... & Duckworth, A. L. (2021). Megastudies improve the impact of applied behavioural science. Nature, 600(7889), 478-483.
Menschen marginalisierter Gruppen fühlen sich häufiger in ihrer Identität bedroht. Diese Bedrohung hat zwei Konsequenzen: Das Gefühl ausgeschlossen zu sein und das fehlende Gefühl der Zugehörigkeit. Klingt als wäre es genau das Gleiche? Die psychologische Forschung zeigt: Ausgeschlossen fühlt sich eine Person, die aktiv von anderen Ausgrenzung erfährt, zum Beispiel durch Ignoranz. Das Gefühl nicht zugehörig zu sein kann schon ohne solche negativen Erlebnisse passieren, wenn die eigene Identität nicht in die Gruppe passt, in der man sich grad befindet. Wozu beides führt und noch wichtiger, wie wir solche Gefühle bei uns und anderen verhindern können, diskutieren Kai und Luise in dieser Folge.
Stay positive!
Musik: Stephan Schiller
Schnitt und Post-Production: Helena Mehler und Luise Hönig
Moderation und Production: Kai Krautter und Luise Hönig
Quelle:
Slepian, M. L., & Jacoby-Senghor, D. S. (2021). Identity threats in everyday life: Distinguishing belonging from inclusion. Social Psychological and Personality Science, 12 (3), 392–406.
Statistik ist wohl das Fach in der Universität, das den meisten Menschen Angst bereitet. Warum ist das so und was kann man dagegen tun? Melanie kennt die Antwort darauf. Sie gibt Kurse an Menschen, die mit besonders großer Angst vor Statistik ins Studium starten. Sie ist Psychologin, super in Statistik, SPSS-Fan und wie sie sagt "Mathe-Deppin". Gemeinsam mit Kai und Luise sprechen sie darüber, wie man einen Zugang zu Statsitik bekommen kann und warum Statistik etwas ganz anderes als Mathe ist. Und warum haben Frauen eigentlich mehr Angst als Männer?
Stay positive!
Musik: Stephan Schiller
Schnitt und Post-Production: Helena Mehler und Luise Hönig
Moderation und Production: Kai Krautter und Luise Hönig
Gästin: Melanie Paul
mehr zu Melanie und ihr Buch findet ihr hier:
https://www.statistikpsychologie.de/
Gebt ihr lieber Geld für andere oder für euch aus? – Auf diese Frage wurde in der Psychologie lange mit einem bekannten Paper eingegangen. Laut diesem Paper geben wir lieber Geld für andere aus, besonders für den „guten Zweck“. In einem Registered Report wurde diese Annahme nochmal untersucht und diesen schauen sich Kai und Luise in der heutigen Folge genauer an.
Stay positive!
Quelle: Aknin, L. B., Dunn, E. W., Proulx, J., Lok, I., & Norton, M. I. (2020). Does spending money on others promote happiness?: A registered replication report. Journal of Personality and Social Psychology, 119(2), e15.
Ob Ersti-Woche, an der Bushaltestelle, oder erste Arbeitstag oder auf einer Party - alle Menschen kommen immer wieder ins Gespräch mit Fremden. Trotzdem werden Kontakte mit Fremden eher vermieden. Vor einem Gespräch berichten Menschen von Unlust oder sogar Angst, wenn sie auf Fremde treffen. Im heutigen Paper geht es besonders um drei Ängste im Kontakt mit Fremden: (1) Angst davor die Konversation nicht zu mögen, (2) Angst nicht gut kommunizieren zu können und (3) die Angst einander nicht zu mögen. Kai und Luise besprechen warum Menschen Angst vor Gesprächen mit Fremden haben, ob sich die Abneigung bewahrheitet und ob Interventionen helfen. Denn eins ist klar: Nicht immer können wir Kontakt mit Fremden umgehen. Wie gehen wir also am einfachsten in solche Gespräche?
Stay positive!
Musik: Stephan Schiller
Schnitt und Post-Production: Helena Mehler und Luise Hönig
Moderation und Production: Kai Krautter und Luise Hönig
Quelle:Sandstrom, G. M., & Boothby, E. J. (2021). Why do people avoid talking to strangers? A mini meta-analysis of predicted fears and actual experiences talking to a stranger. Self and Identity, 20(1), 47-71.
Wir lieben Addition, aber keine Subtraktion – wenn wir etwas besser machen wollen, packen wir lieber etwas drauf. Diese Überlegung machte ein Autor des Papers der heutigen Folge beim Lego-Spielen mit seinem Sohn. Während er versuchte einen Turm durch mehr Steine zu stabilisieren, nahm sein Sohn einen Stein vom Turm weg und siehe da: Der Turm war stabil. Luise und Kai kennen dieses Phänomen vom Schreiben von Texten. Wenn eine Hausarbeit noch nicht perfekt klingt, neigen Menschen dazu eher einen Satz mehr zu formulieren,
Stay positive!
Musik: Stephan Schiller
Schnitt und Post-Production: Helena Mehler und Luise Hönig
Moderation und Production: Kai Krautter und Luise Hönig
Quelle: Adams, G. S., Converse, B. A., Hales, A. H., & Klotz, L. E. (2021). People systematically overlook subtractive changes. Nature, 592(7853), 258-261.
Rechtsradikale Parteien erlangen in den letzten Wahlperoiden immer mehr an Zustimmung. Die politische Psychologie fragt sich demnach: Warum fangen Menschen an rechtsradikale Parteien zu wählen? In dieser Folge besprechen Kai und Luise eine Paper über zwei Faktoren, die in der Wahl, welcher Partei man zugehörig fühlt relevant sind: Der Kontrasteffekt und der Assimilationseffekt – Abgrenzung und Anpassung. Das Paper analysiert dazu Daten von 2013 bis 2017 über Wahlstimmen für die ‚Alternative für Deutschland‘. Vom Diskurs über Wahlentscheidungen bis hin zur Überlegung, wie auf Erstwähler:innen zugegangen werden muss (oder soll?), hört ihr in dieser Folge!
Stay positive!
Musik: Stephan Schiller
Schnitt und Post-Production: Helena Mehler und Luise Hönig
Moderation und Production: Kai Krautter und Luise Hönig
Quelle: Adams, G. S., Converse, B. A., Hales, A. H., & Klotz, L. E. (2021). People systematically overlook subtractive changes. Nature, 592(7853), 258-261.
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