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Bin ich der ideale Arbeiter unserer Gesellschaft – und muss ich das jetzt gendern? In der heutigen Folge geht es darum, welches Ideal in unserer Gesellschaft bezüglich Arbeiter:innen besteht und welche Charakteristika besonders geschätzt werden. Das alte Ideal bildeten primär Männer, die sich diszipliniert der Arbeit hingaben und durch ihre Frau im Haus dabei unterstützt wurden. Durch die stetige Veränderungen der Genderrollen – dual career couples, diversere Ehekonzepte und care Arbeit – wird dieses Ideal immer wieder in Frage gestellt. Das Paper dieser Folge studiert, wie Frauen versus Männer mit dem Ideal umgehen und welche Verhaltensweisen sie anwenden, wenn sie dem Ideal nicht entsprechen.
Außerdem diskutieren Kai und Luise, ob sie „ideal worker“ sind und ob ein solches Ideal jemals abgeschafft werden sollte.
Stay positive!
Musik: Stephan Schiller
Schnitt und Post-Production: Helena Mehler und Luise Hönig
Moderation und Production: Kai Krautter und Luise Hönig
Quelle:
Reid, E. (2015). Embracing, passing, revealing, and the ideal worker image: How people navigate expected and experienced professional identities. Organization Science, 26(4), 997-1017.
Wie geht es mit Open Science weiter? Die ersten 10 Folgen von Staffel vier lassen vermuten, dass Open Science (hoffentlich) bald nicht mehr aus der Forschungspraktik wegzudenken ist. Aber: Wir sind noch immer nicht am Ende angekommen. Open Science von einer Bewegung zu einem Standard zu machen klingt leichter als es scheint. Gemeinsam mit Susanne besprechen Kai und Luise, welche Wünsche sie für Open Science haben, wie es weitergehen soll und was gerade noch fehlt. Von Chat GPT bis Slow Science, vieles steht noch im Diskurs. Was macht Forschung so emotional und müssen wir das System ändern oder uns dem System besser anpassen? Antwort auf diese Fragen findet ihr in dieser Folge.
Stay positive!
Musik: Schlaraffel
Schnitt und Post-Production: Helena Mehler und Luise Hönig
Moderation und Production: Kai Krautter und Luise Hönig
Kooperation: Open Science AG (PsyFako)
Gästin: Prof. Dr. Susann Fiedler
Wie wirkt sich Improtheater auf unsere Psyche und auf soziale Gruppendynamiken aus? In dieser Folge ergründen Kai, Luise und ihre Gästin Jule welche psychologischen Konstrukte im Improtheater greifen. Von mentalen Bildern bis hin zu Status und Selbstbeobachtung zeigt das Theater viele Facetten der Psychologie. Was passiert da eigentlich, wenn wir etwas pantomimisch darstellen? Und was sagt meine Rolle übe mich aus? Dazu wird ein spannendes Paper herangezogen, dass eine Gruppe Darstellenden begleitet hat. Was Theater mit uns mach und warum es hilft selber anzufangen, erfahrt ihr in dieser Folge.
Musik: Stephan Schiller
Schnitt und Post-Production: Helena Mehler und Luise Hönig
Moderation und Production: Kai Krautter und Luise Hönig
Gästin: Jule von ‚Und, was denkst du?‘
Magerko, B., Manzoul, W., Riedl, M., Baumer, A., Fuller, D., Luther, K., & Pearce, C. (2009, October). An empirical study of cognition and theatrical improvisation. In Proceedings of the seventh ACM conference on Creativity and cognition (pp. 117-126).
Open Science ist ja schön und gut, aber wie transportiere
Musik: Schlaraffel
Gästinnen:
Dr. Johanna Gereke
Dr. Anne-Sophie Waag
FORRT Lexikon: https://forrt.org/
Wikimedia: https://www.wikimedia.de/
Blog: http://www.hypothesis.org/
Open Science Framework: https://osf.io/
Replication Wiki: https://replication.uni-goettingen.de/wiki/index.php/Main_Page
Bitss: https://www.bitss.org/
Was sind deine guten Eigenschaften? Und was deine schlechten? - Diese Fragen stellen sich Luise und Kai in der heutigen Folge, basierend auf einem Paper, das genau dieser basalen Frage nachgegangen ist. Menschen nennen oft ähnliche Persönlichkeitseigenschaften, wenn sie sich selber beschreiben, diese gehen aber nicht immer mit den Fremdbeurteilungen von ihren Freund:innen einher. Andere Menschen, andere Eigenschaften... oder?
Von Fremd- und Eigenbeurteilung, Egozentrismus, Hilfsbereitschaft und Freundschaften.
Musik: Stephan Schiller
Schnitt und Post-Production: Helena Mehler und Luise Hönig
Moderation und Production: Kai Krautter und Luise Hönig
Stay positive!
Quelle:
Sun, J., Neufeld, B., Snelgrove, P., & Vazire, S. (2022). Personality evaluated: What do people most like and dislike about themselves and their friends?. Journal of Personality and Social Psychology, 122(4), 731.
Jetzt gerade forschen viele Forscher:innen, Gruppen und Projekte an den unterschiedlichsten Themen und Fragestellungen. Das oberste Ziel ist hierbei einen kumulativen Forschungsprozess zu generieren, sprich: Ergebnisse von morgen bauen auf alten auf, überarbeiten, vervollständigen oder korrigieren unser heutiges Wissen. Aber funktioniert das wirklich? Diese Frage stellen wir Tanja Burgard in dieser Folge. Besonders wichtig dabei sind Metaanalysen, das sind Analysen, die den Effekt einer Fragestellung über viele Studien hinweg bestimmen. Und das klingt komplizierter als es ist, wobei es super wichtig für die Forschung ist!
Stay postivie!
Musik: Schlaraffel
Schnitt und Post-Production: Helena Mehler und Luise Hönig
Moderation und Production: Kai Krautter und Luise Hönig
Kooperation: Open Science AG (PsyFako)
Gästin: Tanja Burgard
Quellen:
metafor für RStudio: https://www.metafor-project.org/doku.php/metafor
Leibniz Institut (ZPID): https://leibniz-psychology.org/
Wie kommuniziere ich eigentlich Wissenschaft?
Stellt euch vor ihr könnten ein Paper in einem Journal einreichen, bevor ihr überhaupt Daten erhoben habt. Im klassischen Publikationsprozess und der Wissenschaftskommunikation sind gerade die Daten und Ergebnisse eigentlich immer das, was interessiert, diskutiert und berichtet wird. Anders ist das in einem Registered Report, in welchem vor allem die Durchführung und Methode einer Studie berichtet wird. Das hat viele Vorteile: Zum einen sind auch Methoden oft spannend zu lesen, getreu dem Motto: Wie funktioniert deine Forschung? Zum anderen kann dann eine Methode vor der Datenerhebung schon diskutiert werden und mögliche Ideen gemeinsam integriert oder Fehler korrigiert werden. Wie man so einen Text genau schreibt und welche Vorteile oder auch Nachteile es gibt, hört ihr mit Roman in der heutigen Folge.
Stay positive!
Musik: Schlaraffel
Schnitt und Post-Production: Helena Mehler und Luise Hönig
Moderation und Production: Kai Krautter und Luise Hönig
Kooperation: Open Science AG (PsyFako)
Gast: Roman Briker
Nach dem Stereotype Content Model (Fiske, 2018) kann man ein Stereotyp über eine Gruppe Menschen auf zwei orthogonalen Dimensionen aufteilen: 1) Wärme und 2) Kompetenz. Beispielsweise werden ´reiche Menschen´ oft als kompetent, aber kalt eingeschätzt. Orthogonal bedeutet hierbei, dass die beiden Dimensionen nicht korrelieren.
Die Forschung geht sogar noch weiter und beschreibt, wie diese Stereotype zu einer emotionalen Beurteilung bis hin zur Diskriminierung führen. Genau darum geht es in dieser Folge. Kai und Luise besprechen, wie Stereotype psychologisch erläutert werden können, wer eigentlich unsere In-Group ist und wie wir unser psychologisches Wissen nutzten können, um Diskriminierung zu minimieren. Dabei verstricken sich die beiden in eine kleine Forschungsüberlegung. Hört rein!
Stay positive!
Musik: Stephan Schiller
Schnitt und Post-Production:
Moderation und Production: Kai
Quelle:
Fiske,
Statistik in der Psychologie - dafür haben wir schon lange den Taschenrechner abgelegt und greifen zu dem Programmierprogramm R. R ist kostenlos und frei zugänglich und wird von Forscher:innen genutzt, um Daten aufzuarbeiten und Tests zu berechnen. Nicht immer läuft das so einwandfrei, wie man sich wünscht, daher bedarf es ein bisschen Einarbeitung und Geduld. Vorteil ist jedoch, dass man Skripte immer wieder auf ähnliche Daten anwenden kann und mit anderen austauschen. Wie der Einstieg in R gelingt und was die Unterschiede zwischen R und SPSS sind, erfahrt ihr in dieser Folge mit Frederik und Marius. Es gibt Tipps für Studierende und SPSS-Liebhaber:innen. Außerdem stellen die Gäste ihr eigenes "R-Paket" vor namens "papaja". Das hilft uns dabei, copy-and-paste Fehler zu vermeiden und gute Ergebnisteile zu verschriftlichen. Mehr dazu in der Folge - wir wollen euch die Angst vor Statistik nehmen.
Stay positive!
Musik: Schlaraffel
Schnitt und Post-Production: Helena Mehler und Luise Hönig
Moderation und Production: Kai Krautter und Luise Hönig
Kooperation: Open Science AG (PsyFako)
Gäste: Frederik Aust und Marius Barth
Verweise zu Papaja für RStudio:
https://github.com/crsh/papaja
https://frederikaust.com/papaja-workshop/
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