Psycholog:innen können doch alle Gedanken lesen, oder? Dieses Stereotyp haben sicherlich schon einige Psycholog:innen gehört und es klingt natürlich sehr abwegig. Tatsächlich aber gibt es in der kognitiven Neurowissenschaft - eine Disziplin der Psychologie - seit neuestem erste Ansätze, wie Menschen über Hirnscans nonverbal kommunizieren können. Wie das funktioniert erklärt die Gästin Lea in dieser Folge.
Grundlegend dafür ist das fMRT, mit dem funktionelle Aufnahmen des Gehirns gemacht werden, die anzeigen, welche Hirnareale gerade aktiv sind. So konnten Forschende herausfinden, welche Hirnareale bei welchen Aufgaben aktiv sind. Lea erzählt, wie das heute genutzt wird, um mit Menschen zu kommunizieren, die motorisch gelähmt sind und daher nicht mehr verbal kommunizieren können. Luise und Lea reden über die Neurowissenschaft, wie wir diese bei Gerichtsverfahren nutzen könnten und diskutieren, ob das nicht wirklich schon Gedankenlesen ist.
Wie das genau funktioniert und was wir über das Hirn schon wissen, erfahrst Du in dieser Folge.
Stay positive!
Quelle:
Cox, D. D., & Savoy, R. L. (2003). Functional magnetic resonance imaging (fMRI)“brain reading”: detecting and classifying distributed patterns of fMRI activity in human visual cortex. Neuroimage, 19(2), 261-270.
Schnitt und Post-Production: Helena Mehler und Luise Hönig
Moderation und Production: Kai Krautter und Luise Hönig