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Worüber unterhaltet ihr euch so, wenn ihr neue Leute kennenlernt. Kai sagt: Ganz klar nicht über Musik, das sei viel zu persönlich! Tatsächlich zeigt die heutige Studie aber, dass dich junge Menschen schnell und gerne über Musik unterhalten, wenn sie sich kennenlernen. Es stellt sich die Frage, was Musik über unsere Persönlichkeit aussagt. Und wie könnten wir das besser einschätzen als mit dem Linsenmodell, das uns verrät, ob wir Hinweisreize mit denen wir Menschen einschätzen auch wirklich richtig nutzen.
Quelle:
Rentfrow, P. J., & Gosling, S. D. (2006). Message in a ballad: The role of music preferences in interpersonal perception. Psychological science, 17(3), 236-242.
In dieser Folge geht es um Covid – und unser Wohlbefinden, aber nicht das allgemeine Wohlbefinden, sondern das von jedem:r einzelnen. Denn: Wir Psycholog:innen lieben unseren Mittelwert und vergessen dabei schnell die Heterogenität. Und genau damit befasst sich das Paper in dieser Folge, nämlich damit, welche Einflüsse eines jeden Menschen Auswirkungen darauf haben, wie sich ihr Wohlbefinden während der Pandemie verändert hat. Was sind Schutzfaktoren oder Vulnerabilitäten?
Stay positive!
Musik: Stephan Schiller
Quelle:
Reis, D., Krautter, K., Hart, A., & Friese, M. (2022). Heterogeneity in mental health change during the COVID‐19 pandemic in Germany: The role of social factors. Stress and Health.
Wie lange pendelst Du zur Arbeit? – Die angeblich beste Pendelzeit beträgt nämlich 16 Minuten und das klingt für viele Menschen sehr nervig. In der heutigen Folge erklären Kai und Luise, was psychologisch so passiert, wenn wir uns auf dem Weg zur Arbeit oder nach Hause befinden. Denn Pendeln muss nicht nur nervig sein, sondern kann auch richtig gut genutzt werden, vor allem wenn es darum geht, welche Identität wir gerade spiegeln: Die Arbeits- oder Privatidentität.
Musik: Stephan Schiller
Jachimowicz, J. M., Cunningham, J. L., Staats, B. R., Gino, F., & Menges, J. I. (2021). Between home and work: Commuting as an opportunity for role transitions. Organization Science, 32(1), 64-85.
Diese Folge dreht sich ganz darum, wie die Arbeitgebenden eigentlich mit ihren Arbeitnehmenden umgehen sollten. Manchen ist es lieber, dass jeder Schritt überwacht wird, andere wollen lieber ganz alleine arbeiten. Wie wollen wir angeleitet werden? Das wird in der HR-Analyse behandelt, mit der sich die heutige Gästin Rama in ihrer Bachelorarbeit beschäftigt hat. Über genau das sprechen Rama und Kai. Stay positive!
Musik: Stephan Schiller
Tipp von Kai: Wer weniger Chips essen will, sollte es sich zur Gewohnheit machen, diese nicht zu kaufen. Wow, eine gute Selbstkontrolle hat Kai, denkt ihr jetzt? Das stimmt nicht ganz. Denn tatsächlich muss Kai durch diese Gewohnheit weniger Selbstkontrolle aufbringen.
In dieser Folge wird beschrieben, wie Selbstkontrolle und Gewohnheit zueinander stehen. Kai und Luise sprechen darüber, wie wir uns Gewohnheiten antrainieren können und was wir eigentlich genau unter der Selbstkontrolle verstehen. Die Studie, die sich die beiden dazu anschauen, hat nämlich in vielen kleinen Kontexten genau das untersucht.
Schon die Gewohnheit erlangt positiv korreliert zu hören? - Dann jetzt einschalten!
Musik: Stefan Schiller
Quelle:
Galla, B. M., & Duckworth, A. L. (2015). More than resisting temptation: Beneficial habits mediate the relationship between self-control and positive life outcomes. Journal of personality and social psychology, 109(3), 508.
Bist du eigentlich ein Workaholic? Oder schaffst du es immer mal wieder Pausen zu machen. Gerade wer seinen Beruf liebt wird sich oft dabei erwischen, viele Stunden zu arbeiten und wenig Pausen zu machen. Aber was macht diese Leidenschaft für die Arbeit mit uns? Luise und Kai kennen es selber, nicht zuletzt von der Podcast-Arbeit selber. Das Paper dieses Mal zeigt aber, dass man ganz klar auch von der Arbeit abschalten sollte. Wie man das macht, erfahrt ihr jetzt.
Stay positive!
Musik: Stephan Schiller
Quelle:
Clinton, M. E., Conway, N., & Sturges, J. (2017). “It’s tough hanging-up a call”: the relationships between calling and work hours, psychological detachment, sleep quality, and morning vigor. Journal of Occupational Health Psychology, 22(1), 28.
Kennt ihr noch SchuelerVZ oder seid ihr noch auf Facebook? Mit diesen online Netzwerken beschäftigt sich die heutige Folge innerhalb eines Papers aus dem Jahr 2010. Die heutige Hypothese stellt die Frage, ob wir uns auf unseren sozialen Netzwerken idealisieren oder authentisch darstellen? Scrollt bei dieser Folge doch einfach mal durch eure Insta-Profile und überlegt euch, ob das euch darstellt, oder euer Ideal von euch selbst? Außerdem geht es heute um HiWi-Arbeiten und Intraklassenkorrelation.
Back, M. D., Stopfer, J. M., Vazire, S., Gaddis, S., Schmukle, S. C., Egloff, B., & Gosling, S. D. (2010). Facebook profiles reflect actual personality, not self-idealization. Psychological science, 21(3), 372-374.
6 Zahlen für 1 Kultur - so oder so ähnlich starteten Kai und Luise vor ein paar Wochen in ihren Kurs auf der Deutschen Schülerakademie China vom Bildungsnetzwerk China und dem Netzwerk Bildung und Begabung GmbH. Der Kurs befasste sich zwei ein halb Wochen damit, ob man die chinesische und die deutsche Kultur psychologisch bestimmen kann, in nur sechs Werten. Diese Werte bilden die sechs Kulturdimensionen ab, die der Sozialwissenschaftler Gerd Hofstede 1973 in über 90 Ländern erhob. Sein Ziel war es Kulturen möglichst einfach zu beschreiben, um sie zugänglich zu machen.
Stay positive!
Musik: Stephan Schiller
GRIT- das meint Leidenschaft und Durchhaltevermögen und soll ein wichtiger Indikator für Erfolg sein. In dieser Folge starten Luise und Kai wieder in eine erfolgsversprechende Folge, denn es geht um die Frage, ob Grit den Erfolg eines jeden Individuums hervorsagen kann. Jedenfalls besagt dies ein TedTalk der Autorin höchst persönlich. Aber was sagt Kais Chef dazu? Statistisch geht es heute um Faktorenanalysen und wie ich aus einem bunten Topf an Items einen validen Fragebogen kreieren kann. Willkommen zurück bei Positiv korreliert!
Quelle:
Duckworth, P. Matthews, & Kelly, 2007 Duckworth, AL, Peterson, C., Matthews, MD, & Kelly, DR (2007). Grit: Perseverance and passion for long-term goals. Journal of Personality and Social Psychology, 92, 1087-1101.
In dieser Folge geht es um Berufe, genauer gesagt darum, ob wir uns zu einem Beruf auch berufen fühlen. Und dazu haben Kai uns Luise ein sehr bekanntes Paper zur Hand genommen, das eine ganz besondere Stichprobe hat. Zookeeper! Denn diese scheinen besonders gut zu zeigen, was es mit uns macht, wenn wir uns zu unserem Job berufen fühlen. Sein Hobby zum Beruf machen ist gerade in unserer Generation ja so "in" wie noch nie - aber dabei sollten wir uns auch immer fragen, was es denn mit uns macht, wenn wir unserem Beruf einen so hohen Stellenwert geben.
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