Friedrich Merz war strikt gegen neue Schulden – bis zur Riesen-Kehrtwende. Wann sind Staatsschulden sinnvoll, wann bringen sie Staaten ins Wanken? Das zeigen historische Wendepunkte wie die Wiedervereinigung und die Eurokrise in Griechenland.
Das erwartet Euch in dieser Folge:(00:00) Intro: Die große Schulden-Kehrtwende
(02:47) Seit wann sich Staaten verschulden
(05:23) Wiedervereinigung: Schulden für „blühende Landschaften"
(09:51) Griechenlands Schuldenkrise
(11:56) Wie funktionieren eigentlich Staatsanleihen
(16:20) Warum Vertrauen über Krisen entscheidet
(18:01) Kann Deutschland sich so viel neue Schulden leisten?
(23:16) Gute Schulden, schlechte Schulden – worauf es ankommt
Es kommen zu Wort:- Korinna Schönhärl, Professorin für Neueste Geschichte, Universität Trier
- Marcel Fratzscher, Ökonom und Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW)
- Lars Feld, Ökonom, Universität Freiburg, langjähriger Wirtschaftsweiser
- Isabella Weber, Ökonomin, University of Massachusetts Amherst
Quellen: - George Papandreou am 28.01.2010 beim Weltwirtschaftsforum in Davos, Aufnahme der Deutschen Welle
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:- Crashkurs-Folge über Notenbanken im Stress: Was passiert, wenn sich die Politik einmischt
- Feature über Altersarmut im Osten: Der lange Schatten der Wende
- Vom Glauben und Leihen: „Der Rest ist Geschichte“ über Geld, Kredit und Schuldenbremse
Weiterführende Links: - Online-Text zum Umgang mit Generationengerechtigkeit in der schwarz-roten Koalition unter Friedrich Merz.
- Online-Text zu den Folgen von gelockerter Schuldenbremse und Sondervermögen
Host: Sandra Pfister
Autorin: Columba Krieg
Mitarbeit: Eva Bahner und Birgid Becker
Produktion: Alexander Hardt
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