Crashkurs - Wirtschaft trifft Geschichte

Crashkurs - Wirtschaft trifft Geschichte

By DeutschlandfunkBusiness
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Crashkurs - Wirtschaft trifft Geschichte episodes

  • Tankstellen und Big Tech - Was tun gegen Kartelle und Monopole?
    Deutschland diskutiert über Maßnahmen gegen hohe Spritpreise. Kann das Bundeskartellamt hier etwas tun? Die Geschichte ist voll von Beispielen, in denen Kartellwächter gegen Konzerne eingeschritten sind - aber auch scheiterten.

    Das erwartet Euch in dieser Folge:
    (00:00) Intro: Spritpreise und der Ruf nach dem Kartellamt
    (02:30) Der Aufstieg von Standard Oil
    (08:30) 1890: Der Sherman Antitrust Act - das erste umfassende Kartellgesetz der Welt
    (11:30) 1911: Die Zerschlagung von Standard Oil
    (13:00) Warum Deutschland lange als "Land der Kartelle" galt
    (17:20) Ludwig Erhards "siebenjähriger Krieg" für ein deutsches Kartellgesetz
    (22:10) Der heutige Tankstellenmarkt: Abgesprochen oder einfach nur teuer?
    (29:40) „Competition is for losers“ - Big Tech als Standard Oil des 21. Jahrhunderts?

    Es kommen zu Wort:
    • Rupprecht Podszun, Professor für Kartellrecht an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf; Mitglied der deutschen Monopolkommission
    • Christian Franke, Wettbewerbshistoriker, forscht zur Geschichte des Wettbewerbs an der Universität Siegen
    • Thomas Benedix, Experte für Rohstoffe bei der Fondsgesellschaft Union Investment

    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
    • Podcast „What the Wirtschaft“ zur Marktmacht von Booking.Com: Wie Booking.com so groß wurde und warum Hotels klagen
    • Interview mit Andreas Mundt (Präsident Bundeskartellamt)

    Weiterführende Links:
    • Bundeskartellamt (02/2025): Sektoruntersuchung Raffinerien und Kraftstoffgroßhandel

    Host: Sandra Pfister
    Autor: Marcus Wolf
    Mitarbeit: Benjamin Hammer & Dorothee Holz
    Produktion: Alexander Hardt & Uwe Breunig

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    36 min
  • Künstliche Intelligenz - Führt uns die KI in eine Job-Apokalypse?
    Künstliche Intelligenz schreibt, programmiert und erstellt sogar ärztliche Diagnosen. Viele fürchten bereits um ihre Jobs. Die Angst vor den Folgen neuer Technik ist alt. Doch wird uns die Künstliche Intelligenz diesmal wirklich ersetzen?

    Das erwartet Euch in dieser Folge:
    (00:00) Intro: Warnung vor Massenarbeitslosigkeit durch KI
    (03:40) 1950er-Jahre: Computer schüren Angst vor Jobverlust. 80er-Jahre: Roboter als „Jobkiller“
    (08:00) Digitalisierung war nicht der große Jobkiller
    (09:40) Neue Jobs durch neue Technik
    (11:30) Tote Berufe: Schriftsetzer, Laternenanzünder, Telefonistin
    (14:30) Industrialisierung: Aufstände der „Luddites“ und „Maschinenstürmer“
    (19:00) Einsteigerjobs: Junge Leute häufig durch KI ersetzt? Stimmt nicht
    (20:10) Wirtschaftskrise gefährdet Jobs stärker als KI
    (24:10) KI ersetzt Arbeitnehmer: ironischerweise oft gutes „Verkaufsargument“
    (26:00) Es gehen so viele Boomer in Rente, dass trotz KI genug Arbeit übrigbleibt
     
    Es kommen zu Wort:
    • Martina Heßler, Prof. für Technikgeschichte an der TU Darmstadt 
    • Florian Butollo, Prof. für Soziologie an der Universität Frankfurt 
    • Enzo Weber, Forschungsbereichsleiter am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung Nürnberg

    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
    • Podcast Zeitfragen: Jobverlust - Wenn die KI übernimmt
    • Podcast KI verstehen: KI als Wissenschaftler - Brauchen wir künftig noch Menschen in der Forschung?
    • Beitrag Campus und Karriere: Arbeitslos nach dem IT-Studium: KI macht Informatikern Konkurrenz

    Weiterführende Links:
    • ZDF-heute-Fernsehreportage zu Jobs und KI: KI und Arbeitsmarkt: Warum KI nicht einfach ein Jobkiller ist
    • BR-Audio-Beitrag zum Wandel auf dem Arbeitsmarkt: Jobs durch KI bedroht? Soziologe sagt: Wandel ja, Verlust nein
    • WDR-Video-Reportage neuneinhalb: Berufe der Zukunft: Alles KI?

    Host: Sandra Pfister
    Autorin: Sandra Pfister
    Mitarbeit: Eva Bahner, Birgid Becker
    Produktion: Choukri Gustmann

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    32 min
  • Klimawandel - Warum Wasser keine Ware ist
    Wasser ist Leben. Doch sinkende Grundwasserstände und Klimaerwärmung setzen die Ressource unter Druck. Kann Trinkwasser auch bei uns knapp werden – und wie lässt sich die Versorgung für alle sichern?

    Das erwartet Euch in dieser Folge:

    (00:00) Wasser ist ein Grundnahrungsmittel
    (02:10) Wasserrecht ist die älteste Rechtsnorm der Geschichte
    (05:10) Wasser: Öffentliches Gut oder Handelsware?
    (06:00) Wasser im Mittelalter: Zugänglich und kostenlos
    (07:10) Historikerin Müller: Wasserknappheit wird zur Ausgrenzung von Minderheiten instrumentalisiert
    (08:40) Wasser im Kriegsfall: Ein strategisches Gut
    (09:10) Modell USA: Im 19. Jahrhundert wird Grundwasser privatisiert
    (11:00) Modell Europa: Im 19. Jahrhundert übernehmen Städte die Wasserversorgung
    (15:50) 2007: Berliner Bürger initiieren Volksbegehren gegen die Teilprivatisierung ihrer Wasserbetriebe
    (20:00) Frankreich: Private Versorger seit 170 Jahren
    (22:00) 2026: Sinkende Grundwasserspiegel in Deutschland, Wassercent nun auch in Bayern
    (27:00) Großbritannien: Immer wieder Proteste gegen marode Wassernetze und private Wasserkonzerne
    (28:40) Kommunalökonom Müller-Fürstenberger: Ein privater Investor in einem natürlichen Monopol schadet den Konsumenten

    Es kommen zu Wort:

    • Simone M. Müller, Professorin für Globale Umweltgeschichte, Universität Augsburg
    • Georg Müller-Fürstenberger, Professor für Kommunal- und Umweltökonomie, Universität Trier

    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:

    • "Wir haben nicht einmal eine Definition von Dürre": Andreas Marx, Leiter des Dürremonitors, fordert ein besseres Dürremanagement
    • Podcast Länderreport: "Warum Kommunen ein Grundwasserproblem haben"
    • Auswirkungen von Trockenheit: "Jähes Ende der Tourismussaison am Edersee"

    Weiterführende Links:

    • "Grundwasser unter Stress": Online-Text über die Folgen des Klimawandels
    • Online-Text zum bundesweiten Informationssystem zu Niedrigwasser (NIWIS)
    • SWR-Video: "Leitungswasser oder Mineralwasser – Was ist die bessere Wahl?"
    • MDR-Fernsehdokumentation: "Die Pest, die Angst und der Schatz von Erfurt"

    Host: Sandra Pfister
    Autorin: Jule Reimer
    Mitarbeit: Eva Bahner, Dorothee Holz, Sandra Pfister
    Mitarbeit Recherche: Laura Mattausch, Hans Kretzmar
    Produktion: Norman Wollmacher

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    33 min
  • Rettung oder Ruin - Wann Staatsschulden gefährlich werden
    Friedrich Merz war strikt gegen neue Schulden – bis zur Riesen-Kehrtwende. Wann sind Staatsschulden sinnvoll, wann bringen sie Staaten ins Wanken? Das zeigen historische Wendepunkte wie die Wiedervereinigung und die Eurokrise in Griechenland.

    Das erwartet Euch in dieser Folge:

    (00:00) Intro: Die große Schulden-Kehrtwende 
    (02:47) Seit wann sich Staaten verschulden 
    (05:23) Wiedervereinigung: Schulden für „blühende Landschaften" 
    (09:51) Griechenlands Schuldenkrise 
    (11:56) Wie funktionieren eigentlich Staatsanleihen 
    (16:20) Warum Vertrauen über Krisen entscheidet
    (18:01) Kann Deutschland sich so viel neue Schulden leisten? 
    (23:16) Gute Schulden, schlechte Schulden – worauf es ankommt 

    Es kommen zu Wort:

    • Korinna Schönhärl, Professorin für Neueste Geschichte, Universität Trier 
    • Marcel Fratzscher, Ökonom und Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) 
    • Lars Feld, Ökonom, Universität Freiburg, langjähriger Wirtschaftsweiser 
    • Isabella Weber, Ökonomin, University of Massachusetts Amherst

    Quellen: 

    • George Papandreou am 28.01.2010 beim Weltwirtschaftsforum in Davos, Aufnahme der Deutschen Welle

    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:

    • Crashkurs-Folge über Notenbanken im Stress: Was passiert, wenn sich die Politik einmischt 
    • Feature über Altersarmut im Osten: Der lange Schatten der Wende 
    • Vom Glauben und Leihen: „Der Rest ist Geschichte“ über Geld, Kredit und Schuldenbremse 
     
    Weiterführende Links:

    • Online-Text zum Umgang mit Generationengerechtigkeit in der schwarz-roten Koalition unter Friedrich Merz.
    • Online-Text zu den Folgen von gelockerter Schuldenbremse und Sondervermögen

    Host: Sandra Pfister
    Autorin: Columba Krieg 
    Mitarbeit: Eva Bahner und Birgid Becker 
    Produktion: Alexander Hardt 

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    26 min
  • Kein Job, kein Brot - Das Stereotyp vom faulen Arbeitslosen
    Das Bürgergeld geht, die Grundsicherung für Arbeitslose kommt. Die Idee dahinter: Mehr Druck kann mehr Menschen in Jobs bringen. Stimmt das? Auf jeden Fall hat das Stereotyp vom arbeitsunwilligen Arbeitslosen eine lange Tradition. Keine gute.

    Das erwartet Euch in dieser Folge:
    (00:00) Intro: Arbeitslose in TV-Dokus
    (03:44) Sozialforscher André Knabe: "Niemand ist freiwillig in dieser Situation"
    (06:10) Historiker Sebastian Wenger: Mythos vom faulen Arbeitslosen geht zurück auf frühe Neuzeit
    (08:33) NS-Ideologie: Wer leben will, muss arbeiten
    (12:12) In der DDR dient Arbeit Staat und Sozialismus
    (19:50) Lohnt es sich nicht zu arbeiten?
    (23:03) Die Hartz-Reformen haben den Blick auf Arbeitslose verändert
    (25:30) Was lässt sich aus den "Arbeitslosen von Marienthal" lernen?

    Es kommen zu Wort:
    • Dr. André Knabe, ROSIS – Rostocker Institut für Sozialforschung und gesellschaftliche Praxis e.V.
    • Dr. Sebastian Wenger, Institut für Geschichte der Medizin
    • Dr. Markus Wolf, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
    • Dlf Systemfragen - Die Nicht-mehr-Arbeitslosen von Marienthal
    • Dlf Nova Ab 21 - Ohne Arbeit - Wie es sich anfühlt, keinen Job zu haben
    • Dlf Campus & Karriere - Akademiker ohne Job - Ein Studium lohnt sich immer

    Weiterführende Links:
    • Münchner Merkur: CDU plädiert für Arbeitspflicht bei Bürgergeld-Empfängern
    • Universität Wien: The 'Workhouse System' as part of the English Poor Care in the 19th century
    • Springer Nature: Zur Ideologie des nationalsozialistischen Arbeitsstaats: die Durchsetzung des Arbeits- und Leistungszwangs

    Host: Sandra Pfister
    Autorin: Birgid Becker
    Mitarbeit: Eva Bahner, Benjamin Hammer
    Produktion: Norman Wollmacher

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    28 min
  • Der China-Schock 2.0 - Macht China unsere Industrie platt?
    Vor 25 Jahren wurden die USA von Billigimporten aus China nahezu überschwemmt. Sehr schnell wurden ganze Regionen deindustrialisiert. Jetzt macht China unseren Kernindustrien Konkurrenz. Können wir da noch mithalten?

    Das erwartet Euch in dieser Folge:
    (00:00) Intro: Chinas Unternehmen bedrohen deutsche Kernindustrien
    (02:20) China-Schock 1.0: Nach 2001 gehen in den USA eine Million Jobs verloren
    (05:30) Deindustrialisierung im US-Rustbelt
    (07:30) China öffnet sich ab 1978: Deutsche Unternehmen liefern Maschinen und Autos
    (09:30) Made in Germany wird für China zu teuer
    (10:45) Raubkopien und Joint Ventures: Chinesische Firmen bauen Know-how auf
    (13:00) China als Werkbank des Westens
    (16:20) Chinas Aufstieg zum Konkurrenten
    (17:00) Aufstieg der chinesischen Solarindustrie, Niedergang der deutschen
    (19:30) Motivationsschub für chinesische Firmen: Sanktionen und Finanzkrise
    (22:15) Erfolgsrezept: Subventionen, erzwungene Joint Ventures und knallharter Wettbewerb
    (24:30) Chinesischer Binnenkonsum lahmt
    (27:50) Von China lernen: Joint Ventures anstreben, Zölle androhen, Buy European einführen
    (31:10) Unser Druckmittel: China braucht Europa als riesigen Absatzmarkt

    Es kommen zu Wort:
    Dalia Marin, Prof. für Internationale Ökonomie an der TU München
    Klaus Mühlhahn, Prof. für Kultur und Geschichte des Modernen China an der FU Berlin

    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
    Dlf-Feature zum wirtschaftlichen Aufstieg Chinas seit 1978: Vor 40 Jahren - Als China seine Wirtschaft öffnete
    Dlf-Nova-Podcast zu China als Wirtschaftsmacht: Wirtschaftsbeziehungen: Wie gehen wir in Zukunft mit China um?
    Dlf-Podcast zur Künstlicher Intelligenz aus China: KI aus China – Wie DeepSeek & Co. die Tech-Branche aufmischen

    Weiterführende Links:
    ARD-Tagesschau-Beitrag zur Abhängigkeit deutscher Unternehmen von China: Deutschland in der China-Falle
    ZDF-Beitrag zur Verflechtung deutscher Unternehmen mit China: Die China-Abhängigkeit der Wirtschaft
    Bundesbank-Einschätzung: Risiken für Deutschland aus der wirtschaftlichen Verflechtung mit China 

    Host: Sandra Pfister
    Autorin: Sandra Pfister
    Mitarbeit: Dorothee Holz
    Produktion: Norman Wollmacher

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    35 min
  • Flüssiges Gold - Warum Öl immer noch Macht bedeutet
    Der Iran-Krieg macht alles teurer und zeigt, dass wir immer noch am Öl-Tropf hängen. Warum ist es so schwer, davon loszukommen? Vor gut 50 Jahren nach der Ölkrise 1973 haben wir versucht, unabhängiger zu werden – mit Tempolimit und Energiesparen.

    Das erwartet Euch in dieser Folge:
    (00:00) Intro: Öl und Gas wird teurer wegen Krieg im Nahen Osten
    (02:20) Helmut Schmidt und Willy Brandt in der Ölkrise 1973. Licht aus und Auto stehenlassen 
    (06:00) Macht durch Öl: Von Rockefeller mit Standard Oil zur OPEC  
    (08:40) Hoher Ölpreis führt zu Inflation und Arbeitslosigkeit
    (09:10) DDR wird größter Braunkohleproduzent der Welt, BRD nutzt Öl effizienter und baut AKWs 
    (13:00) Nach Ost-West-Entspannungspolitik 1969 wird Sowjetunion zum Gaslieferanten für BRD 
    (14:45) Nach Beginn des Ukraine-Krieges baut die BRD LNG-Terminals im „Deutschlandtempo“ 
    (20:50) Wir sind weniger vom Öl abhängig als 1973 und 2022, außer beim Heizen und Autofahren

    Es kommen zu Wort:
    Lion Hirth, Prof. für Energieökonomie an der Hertie School, Berlin 
    Rainer Karlsch, Wirtschaftshistoriker und freier Publizist 
    Gabriele Widmann, Volkswirtin bei der DEKA-Bank 

    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
    Dlf-Podcast „Der Rest ist Geschichte“ zur Geschichte des Erdöls - Wie wir süchtig wurden 
    Dlf-Kultur zur Geschichte der OPEC: Die Herren des Erdöls 
    Online-Text zur Abhängigkeit vom Erdöl: Erdöl - Die stärkste Wachstumsdroge der Moderne
     
    Weiterführende Links:
    SWR-Feature zur Die Ölkrise 1973 – Als Energie knapp und politisch wurde
    NDR-Podcast zum Ölpreisschock: Was Tanken gerade teuer macht und wer profitiert
    Studie Institut der Deutschen Wirtschaft: Auswirkungen eines steigenden Ölpreises auf die deutsche Wirtschaft
     
    Host: Sandra Pfister
    Autorin: Dorothee Holz und Sandra Pfister 
    Mitarbeit: Benjamin Hammer 
    Produktion: Uwe Breunig 

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    25 min
  • Notenbanken im Stress - Was passiert, wenn sich die Politik einmischt
    Notenbanken entscheiden in der Regel unabhängig von der Tagespolitik über unser Geld. Denn die Geschichte lehrt: Wenn sich Politiker einmischen in die Zinspolitik, so wie Trump, endet es oft in einer höheren Inflation oder sogar Rezession.

    Das erwartet Euch in dieser Folge: 
     
    (00:00) Intro: Trumps Attacken auf die Fed 
    (03:00) Kriegsfinanzierung 1917: Die Reichsbank als Erfüllungsgehilfe der Regierung  
    (05:45) "Pakt mit dem Teufel": Reichsbank-Präsident Schacht und das NS-Regime 
    (08:00) Die Amerikaner sorgten für eine unabhängige Bank deutscher Länder 
    (11:30) Helmut Schmidt auf Konfrontationskurs mit der Bundesbank 
    (15:00) Richard Nixon drängt Notenbank-Präsident Burns in den 70er-Jahren zu niedrigen Zinsen. Die Folge: eine tiefe Rezession
    (17:40) Warum Trump niedrige Zinsen liebt  
    (20:00) Der Supreme Court spielt die entscheidende Rolle bei der Unabhängigkeit der Fed – auch nach Powells Amtszeit  
     
    Es kommen zu Wort:  
    • Werner Plumpe, Wirtschaftshistoriker i.R., Uni Frankfurt 
    • Volker Wieland, Finanzökonom, Uni Frankfurt 
    • Ulrike Malmendier, Wirtschaftsweise und Ökonomin an der Berkeley-Uni, Kalifornien    
     
    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:  
    • Dlf Nova-Podcast "What the Wirtschaft?!” zur Frage, wie sicher das deutsche Gold in den USA ist 
    • Dlf-Crashkurs Podcast zur Geschichte der Inflation  
    • Text zu Inflation und Kaufkraft: Ist das Schlimmste überstanden? 
    • Dlf-Hintergrund zur Dollar-Schwäche: Gefährdet Trump die eigene Währung?   
     
    Weiterführende Links:  
    • Studie der KfW-Bank zur Unabhängigkeit der amerikanischen Notenbank: Wenn Politik die Zinsen diktiert 
    • SWR-Rezension des Buches "Gefährliche Rivalitäten" von Werner Plumpe über die Geschichte der Wirtschaftskriege  

    Host: Sandra Pfister 
    Autorin: Eva Bahner 
    Mitarbeit: Dorothee Holz 
    Produktion: Andreas Fulford

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    27 min
  • Work-Life-Balance - Wie viel Arbeit braucht der Wohlstand?
    Teilzeit, 4-Tage-Woche und Homeoffice stehen hoch im Kurs. Aber können wir uns so viel Work-Life-Balance leisten? Der Blick in die Geschichte zeigt: Sogar in den Wirtschaftswunderjahren war eine Arbeitszeitverkürzung möglich - warum nicht heute?

    Das erwartet Euch in dieser Folge:

    (00:00) Intro
    (02:30) “40-Stunden-Woche – nicht mit mir”: Erfahrungen des Influencers Julian Kamps
    (08:30) Arbeitsethos als Generationenkonflikt
    (16:05) Das deutsche Arbeitspensum im internationalen Vergleich
    (18:05) Die “fleißigen” Deutschen in der Nachkriegszeit
    (20:07) “Samstags gehört Vati mir”: Wie die IG Metall in den 60er-Jahren die 40-Stunden-Woche durchsetzt
    (23:30) Die Teilzeitquote – und wer misst eigentlich Care-Arbeit?
    (26:40) Produktivität und Arbeitszeit - Chance KI?
    (33:10) Fragen aus dem Publikum

    Es kommen zu Wort:

    • Lisa Herzog, Philosophin und Sozialwissenschaftlerin, Uni Groningen
    • Oliver Stettes, Arbeitsmarktforscher, Institut der Deutschen Wirtschaft
    • Julian Kamps, Influencer

    Mehr zum Thema im Deutschlandfunk:

    • Dlf Kultur Online-Text zur 4-Tage-Woche: Ein Zukunftsmodell?”
    • “Arbeit ist nicht mehr attraktiv genug”: Interview mit dem Arbeitsforscher Hans Rusinek
    • In der Dlf-Hintergrund-Serie “Vierteljahrhundert” sprechen zwei Generationen über den Wandel in der Arbeitswelt

    Weiterführende Links:

    • Dlf-Podcastfestival: History Talks
    • Kurzgefasst und eingeordnet: Rezension von Lisa Herzog: “Die Rettung der Arbeit – Ein politischer Aufruf”
    • Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) (PDF): “Die Bereitschaft zu längeren Arbeitszeiten ist hoch”
    • Artikel (PDF) zu einer Studie des Instituts für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW) zur Entwicklung des Arbeitsvolumens: “Wenn mehr gearbeitet würde - Potenziale des deutschen Arbeitsmarktes”

    Host: Sandra Pfister
    Autorin: Sandra Pfister, Eva Bahner
    Mitarbeit: Benjamin Hammer, Dorothee Holz
    Produktion: Norman Wollmacher

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    44 min
  • Beziehungen im Job - Liebe, Sex und Machtmissbrauch
    Machtmissbrauch, #MeToo oder echte Liebesgeschichten: Beziehungen im Job sind kompliziert. Schon in den 1920er-Jahren berichten Näherinnen von Übergriffen, später kämpfen Sekretärinnen mit Sexismus. Wie geht Nähe am Arbeitsplatz - ohne Abhängigkeit?

    Das erwartet Euch in dieser Folge:

    (00:00) Erwischt beim Coldplay-Konzert: der Tech-CEO und die Personalchefin
    (01:26) Warum sind Beziehungen am Arbeitsplatz kompliziert?
    (02:18) Ab den 1920er-Jahren: neue (Arbeits-)Rollen für Frauen
    (04:59) Anfang des 20. Jahrhunderts: Abhängigkeit und Übergriffe in der Bekleidungsindustrie
    (06:46) Die Sekretärin: Klischee und Realität
    (09:51) Liebe im Büro der 1960er- und 1970er-Jahre
    (12:46) Belästigungen am Arbeitsplatz im Fokus der 1980er-Jahre
    (15:12) #MeToo stellt 2017 die Businesswelt auf den Kopf
    (17:41) Compliance heute
    (22:38) Liebe vs. Machtmissbrauch historisch und heute

    Es kommen zu Wort:

    • Dorothea Schmidt, Wirtschaftshistorikerin
    • Marie Döscher, Juristin, Beraterin für Belästigungs- und Compliancefälle
    • Marcus Iske, Arbeitsrechtler und Compliance-Berater

    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:

    • "Intim im Team": Sendung „Campus und Karriere“ zu Liebe am Arbeitsplatz
    • Podcast "Facts & Feelings" zur Frage: "Wie geht Liebe im Job?"
    • "Die Sexismus-Plage": Podcast "Eine Stunde Liebe" zur #MeToo-Bewegung (20.10.2017)
    • "Ich habe zwanzigmal Nein gesagt": Aktuelles Feature über #MeToo im Deutschrap

    Weiterführende Links:

    • Online-Text zu Liebe und Freundschaft im Job

    Host: Sandra Pfister
    Autorin: Columba Krieg
    Mitarbeit: Benjamin Hammer
    Produktion: Andreas Fulford

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    25 min

About Crashkurs - Wirtschaft trifft Geschichte

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Von Wirtschaftswunder bis Ölpreisschock – die Wirtschaft hat uns schon viele Höhen und Tiefen beschert. Was können wir aus der Geschichte lernen? „Crashkurs“ wirft einen Blick zurück, um Wirtschaft…

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