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Die Angst kann auch positiv sein und eine wichtige Schutzfunktion haben, erklärt Alexandra Drechsel, Fachpsychologin und Psychotherapeutin FSP. Es geht nicht darum, die Erkrankung schönzufärben, sondern dass Angst hilft, unsere Grenzen wahrzunehmen. Gut zu wissen ist aber auch, dass wir pro Tag zehntausende Gedanken hätten, wovon ein Grossteil wiederkehrend seien. Deshalb lohnt es sich, nicht jedem Gedanken gleich viel Gewicht zu geben. In solchen Momenten können Informationen von aussen helfen (Broschüren, Website der Rheumaliga, Gespräche, …), aber auch eigene Ressourcen (ein warmes Bad, ein Guetzli, ein Spaziergang, …). Für die herausfordernden Momente hilft es, wenn man sich diese vorher aufgeschrieben hat.
In anschaulichen Beispielen geht die Psychologin der Rheumaliga darauf ein, welche Ängste nach einer Diagnose entstehen können, wie sie Freundschaften, Gespräche und Zukunftsaussichten beeinflussen und wie diese mit kleinen Tricks und Erfolgserlebnissen gesteuert werden können.
Wichtig zu wissen ist: Die Auseinandersetzung mit sich selbst und eine psychologische Beratung sind Investitionen in sich selbst.
Weiterführende Links:Psychologische Beratung der Rheumaliga: https://www.rheumaliga.ch/blog/2026/psychologische-beratung
forumR zum Schwerpunkt-Thema «Angst»: https://www.rheumaliga.ch/angebote/publikationen/forumr/forumr-archiv
https://www.rheumaliga.ch/blog/2022/podcast-psychologische-unterstuetzung-bei-rheuma
«Rheuma persönlich» zu Atem-Therapie: https://www.rheumaliga.ch/blog/2025/podcast-atemuebung-zum-mitmachen
«Rheuma persönlich» zu Resilienz und Ressourcen: https://www.rheumaliga.ch/blog/2025/podcast-resilienz-ueben-und-ressourcen-schaffen-mit-einer-chronischen-krankheit
«Rheuma persönlich» zu Kreativität als Ressource: https://www.rheumaliga.ch/blog/2024/podcast-kreativitaet-als-unterstuetzung-bei-chronischem-schmerz
Selbsthilfegruppen: https://www.rheumaliga.ch/angebote/dienstleistungen/selbsthilfegruppen
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Bereits schon ab 40 Jahren nehmen die Knochendichte und Muskelmasse deutlich ab. Rund um die Menopause intensiviert sich durch den Östrogen-Rückgang dieser Prozess. Die Folgen sind zunehmende Knochenbrüche und ein erhöhtes Sturzrisiko im Alter. Trotzdem erhalten 80% der von Osteoporose betroffenen Frauen in der Schweiz gemäss der International Osteoporosis Foundation keine entsprechende Osteoporose-Abklärung oder Therapie.
Darum erklärt Maki Kashiwagi, Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe und spezialisiert auf Osteoporose, wie diesem Verlauf entgegengewirkt werden kann. Zur Diagnose wird in der Regel eine Knochendichtemessung eingesetzt. Präventiv helfen etwa Bewegung, Ernährung sowie eine ausreichende Aufnahme von Calcium, Vitamin D und Eiweiss. In alltagstauglichen Beispielen führt sie aus, welche bedeutende Rolle die menopausale Hormontherapie spielt, wieso kurze, intensive Trainingseinheiten besser sind, was für das Gleichgewicht hilft, und was sie für die Einkaufsliste empfiehlt.
Der Podcast wird von der Podcastschmiede produziert.
Weiterführende LinksZu allen Episoden von «Rheuma persönlich»: https://www.rheumaliga.ch/podcast
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Die Reaktion von Michael Zander ist typisch: Er wusste gar nicht, dass er nach dem «Treat to Target»-Ansatz behandelt wird. Er merkte aber, dass sein Rheumatologe ihn öfters kontaktiert, er sich ernst genommener und gesundheitlich besser fühlt.
Dr. med. Daniel Aeberli vom Spital Emmental schmunzelt dazu und sagt, dass heutzutage jede Behandlung so sein sollte. Bei Treat to Target wird, vergleichbar mit einer Wanderung, ein messbares Ziel definiert, dies regelmässig überprüft und wenn nötig angepasst. Wichtig ist dabei auch die persönliche Motivation. Dadurch wird die Behandlung effektiver und oft sind weniger Medikamente nötig.
Patient Zander und Rheumatologe Aeberli diskutieren den Einfluss, wenn er zu wenig ins Gym geht, trotzdem Weisswein trinkt und wo aber auch die Grenzen liegen.
Treat to Target ist wissenschaftlich gut untersucht und in den internationalen Empfehlungen zur Behandlung von Rheumatoider Arthritis verankert.
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Wenn die Finger- und Handgelenke geschwollen und steif sind, und die Haut gerötet, können dies Hinweise auf die Pseudogicht sein. Auslöser einer Pseudogicht sind winzige Kristalle, die sich nicht richtig abbauen und dann ablagern, und das Knorpelgewebe verkalken, erklärt Rheumatologin Nicole Egloff. Wenn die Kristalle aus den Knorpeln gelöst werden, schmerzt dies. Das kann einmal vorkommen oder chronisch sein. Sie zeigt auch bildlich auf, wie diese unschönen Kristalle aussehen.
Zeigt das Röntgenbild bei Personen unter 60 Jahren eine Pseudogicht, kann das ein Hinweis auf eine Stoffwechsel-Erkrankung sein. Darum ist es wichtig, die Erkrankung rechtzeitig abzuklären.
Magnesium zu sich zu nehmen, ist eine der wenigen Möglichkeiten zur Prävention. In der Therapie gibt es dafür verschiedene Optionen von nicht-medizinisch (z.B. Schonen und Kühlen) bis medizinisch (z.B. Cortison).
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Pseudogicht-Broschüre kostenlos bestellen: www.rheumaliga-shop.ch
P wie Pseudogicht: https://www.rheumaliga.ch/rheuma-von-a-z/pseudogicht
Bewegungsvideos: www.rheumaliga.ch/training
Rheuma persönlich zum Thema «Ernährung»: www.rheumaliga.ch/podcast
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Es gibt viele überraschende Erkenntnisse in dieser Episode «Rheuma persönlich». Sei es, dass das Herz langsamer schlägt, wenn man ausatmet, über, dass die Nasenatmung besser hilft, Viren zu bekämpfen, bis, dass das Summen hilft, den Vagusnerv zu aktivieren und uns zu entspannen. Wie Annette Früh sagt: Der Atem ist ein Werkzeug, das immer da ist, um sich selber zu helfen. Die ganzheitlich-integrative Atemtherapeutin erklärt dabei die physiologischen und emotionalen Zusammenhänge, die helfen können, besser mit chronischen Schmerzen umzugehen. Zum Fachwissen gibt es viele praktische Übungen für den Alltag.
Die Atem-Übung ist ab 24:50min zu finden (Dauer zehn Minuten).
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Trockene Augen oder ein trockener Mund können Hinweise auf Morbus Sjögren sein. Müssen aber nicht. Darja Aigner merkt einen Ausbruch meist durch rote Punkte am Bauch, mehr Müdigkeit und Gelenkschmerzen. Im Alltag kann sie mit der Erkrankung gut umgehen, auch dank Medikamenten und genügend Schlaf und Bewegung. Die junge Mutter ist eine von rund 15’000 Betroffenen in der Schweiz. 90% davon sind Frauen. Prof. Dr. Stephan Gadola ergänzt im Gespräch, was die chronische entzündlich-rheumatische Autoimmunkrankheit im Körper auslöst und wie die Symptome behandelbar sind.
Es ist eine «Rheuma persönlich»-Episode darüber, wie eine Krankheit oft auch falsch diagnostiziert wird und wie es wirklich ist, sie zu haben – positiv und authentisch erzählt.
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Infos zum Sjögren-Syndrom: https://www.rheumaliga.ch/rheuma-von-a-z/sjoegren-syndrom
Das erwähnte Sjögren-Forum: www.sjoegren-forum.ch
Sjögren-Vereinigung in der Romandie: https://www.sjogren.ch/sjogren/
«Rheuma persönlich» zu Fatigue: https://www.rheumaliga.ch/blog/2024/podcast-praktische-tipps-fuer-den-alltag-mit-fatigue-und-rheuma
«Rheuma persönlich» zu Schwangerschaft und Geburt mit Rheuma: https://www.rheumaliga.ch/blog/2025/podcast-schwangerschaft-geburt-und-baby-zeit-mit-rheuma
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Als Lisa Welter ins Podcaststudio kommt, macht sie als erstes ein Foto - «damit ich mich an schlechteren Tagen an etwas Schönes erinnern kann». Die ehemals aktive 35-Jährige lebt mit Long Covid und der komplexen Schmerzerkrankung ME/CFS und kann 95% davon, was sie vor der Covid-Erkrankung konnte, nicht mehr machen. Trotzdem: Sie ist lebensfroh geblieben. Neue Ressourcen fand sie unter anderem dank dem 5-Minuten-Tagebuch, dem Sorgenfresser, Treffen mit Freund*innen am Bett und dass sie das Ganze als Projektmanagerin sieht. Antoinette Wenk nickt beeindruckt und gibt weitere Tipps aus dem Resilienzrad. Sie ist Gesundheitsökonomin und Coach, und hat das Resilienz Zentrum Schweiz mitgegründet.
Es ist eine optimistische «Rheuma persönlich»-Episode, die aber auch nicht verleugnet, dass es manchmal einfach nur schwierig ist. Wie Lisa sagt: «Ich musste akzeptieren, dass ich manchmal nicht mehr das Lenkrad halte, sondern Beifahrerin bin»
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Weiterführende Links
Blog: Resilienz und Rheuma https://www.rheumaliga.ch/blog/2022/resilienz-und-rheuma
forumR-Magazin zum Themenschwerpunkt «Resilienz»: https://www.rheumaliga.ch/forumr/resilienz
Podcast: Psychologische Unterstützung bei Rheuma https://www.rheumaliga.ch/blog/2022/podcast-psychologische-unterstuetzung-bei-rheuma
Podcast: Kreativität als Unterstützung bei chronischem Schmerz https://www.rheumaliga.ch/blog/2024/podcast-kreativitaet-als-unterstuetzung-bei-chronischem-schmerz
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Matthias Galbier war 28 Jahre alt, als er zufällig eine TV-Dokumentation über Fentanyl sah, und merkte: Ich bin abhängig. Über acht Jahre nahm er wegen seines Morbus Bechterew opioidhaltige Schmerzmedikamente. Heute nimmt er keine Schmerzmedikamente mehr.
Roberto Pirrotta ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und spezialisiert auf Abhängigkeitserkrankungen. Im Gespräch erklärt er, wie eine Abhängigkeit entsteht und wie die Akzeptanz des Schmerzes sowie ein stabiles Umfeld beim Entzug helfen.
In dieser Episode von «Rheuma persönlich» geht es auch um Scham, Versagens-Ängste und die Notfall-Box, mit der man in schwierigen Momenten den Stress abbauen und die Ressourcen aufbauen kann. Wie Roberto Pirrotta sagt: Entscheidend ist, ob mit einem Schmerzmedikament die gewünschte Lebensqualität erreicht wird, ob die Schmerzen erträglich sind und der Alltag gut bewältigt werden kann.
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Weiterführende Links
Das forumR zum Thema «Schmerzmittel-Abhängigkeit» (erscheint am 28. Mai 25): https://www.rheumaliga.ch/angebote/publikationen/forumr
Anlaufstellen bei Verdacht auf Abhängigkeit: https://www.infodrog.ch/de/, https://www.safezone.ch/de/, https://www.suchtschweiz.ch/
Blog und Podcast zu Rheuma-Medikamenten: https://www.rheumaliga.ch/blog/2023/podcast-welches-medikament-bei-welchem-rheuma
Blog und Podcast zum Umgang mit chronischen Schmerzen: https://www.rheumaliga.ch/blog/2024/podcast-kreativitaet-als-unterstuetzung-bei-chronischem-schmerz
SRF – Vom Schmerz in die Abhängigkeit: https://www.srf.ch/wissen/gesundheit/sucht-statt-heilung-heikle-opioide-aus-dem-schmerz-in-die-abhaengigkeit
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Ein Sturz kann vieles verändern. Martin Mäder kennt diese Sorge gut. In dieser Folge erzählt der lebensfrohe 78-Jährige, wie ihm das Sturzpräventionsprogramm der Rheumaliga Schweiz geholfen hat, sicherer und selbstbewusster im Alltag zu sein. Monika Bänziger führt als Physiotherapeutin Hausbesuche durch. Sie erklärt, worauf es ankommt, um Stürze zu vermeiden und warum oft schon ein einziger Hausbesuch einen grossen Unterschied macht. Ein Gespräch über Sicherheit, Selbstständigkeit und kleine Anpassungen mit grosser Wirkung.
Hinweis: Die Rheumaliga Schweiz hat einen wichtigen Meilenstein erreicht: Ab Juli 2026 wird die Sturzberatung zuhause für Personen ab 65 Jahren mit moderatem oder hohen Sturzrisiko über die Grundversicherung abgedeckt. Damit wird das erfolgreiche Angebot der Rheumaliga Schweiz neu Teil der obligatorischen Krankenpflegeversicherung. Die Zuweisung erfolgt künftig direkt über die Hausärztin oder den Hausarzt. Wenn Sie sich für einen Hausbesuch zur Sturzprävention interessieren, erkundigen Sie sich deshalb bitte direkt bei Ihrer Hausarztpraxis.
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Weiterführende Links
Infos zum Sturzpräventionsprogramm:
https://www.rheumaliga.ch/angebote/dienstleistungen/sturzpraevention
Broschüre «Auf gar keinen Fall»: https://rheumaliga-schweiz.ch/de/shop/produkte/publikationen/rheumatische-erkrankungen/osteoporose/auf-gar-keinen-fall/
Videos zum Hausbesuch: https://www.rheumaliga.ch/angebote/dienstleistungen/sturzpraevention/hausbesuch
Test zum Sturz-Risiko: https://www.rheumaliga.ch/angebote/dienstleistungen/sturzpraevention/sturzrisiko?q=sturzrisiko
«Rheuma persönlich»-Podcast zu Osteoporose: https://www.rheumaliga.ch/blog/2024/podcast-gut-leben-mit-osteoporose
Zu allen Episoden von «Rheuma persönlich»: https://www.rheumaliga.ch/podcast
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«Tiefes Glück», aber auch «sehr heftig», «sehr schwierig», «grosse Angst», «braucht viel Kraft» kommt in dieser Episode «Rheuma persönlich» immer wieder vor. Nadine Rhême hat, unter anderem, juvenile idiopatische Arthritis und Spondyloarthritis und erzählt, wie sie ihre Schwangerschaften, die Geburten und die Babyzeit erlebt hat. Von den Schüben währenddessen, aber auch dem fürsorglichen Spital-Personal, das mit den Rheumatolog*innen zusammenarbeitete, und dem Humor und der Unterstützung ihres Mannes, die machen, dass sie nun glückliche Mutter von zwei gesunden Kindern ist. Sie betont: «Es ist möglich, aber informiert euch und organisiert ein gutes Umfeld».
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Weiterführende Links
Portrait über Nadine Rhême: https://www.rheumaliga.ch/blog/2020/nadine-rheme
Broschüre «Schwangerschaft bei entzündlichem Rheuma»: https://www.rheumaliga.ch/medien/rheuma-und-schwangerschaft-kein-widerspruch
Betroffenenrat: https://www.rheumaliga.ch/ueber-uns/organisation/betroffenenrat
Beratungstelefon: https://www.rheumaliga.ch/angebote/dienstleistungen/beratung
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