So sieht sich der US-Präsident selbst am liebsten: Als Dealmaker, egal für welches Produkt. In Saudi-Arabien, wo er gerade war, sind es Waffen. Mit den Saudis hat er eines der größten Waffengeschäfte in der US-Geschichte abgeschlossen. "America first" ganz im Sinn der dortigen Rüstungsindustrie. Und was macht jetzt der Iran? Der gerade wieder gewählte Präsident Rohani gerät durch Donald Trumps Waffengeschäfte unter Druck. Er müsste innenpolitisch mehr Freiheit liefern. Stattdessen hat die unruhige Golf-Region eine weitere Aufrüstungsrunde vor sich. Heute ist Trump in Israel. Dort muss er keine Waffengeschäfte verabreden. Das hat sein Vorgänger Barack Obama bereits getan. Mit ungetrübter Freude wird Trump in Israel dennoch nicht empfangen. Was für eine Reise: Von Riad nach Jerusalem. Dann weiter nach Brüssel und Sizilien. Trump kommt rum. Kennen ihn seine Gastgeber dann besser?