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„Innere Schulter zurück!" Diesen Zuruf kennen wir alle. Aber warum funktioniert der Drehsitz eigentlich?
In dieser Folge schauen wir von oben auf das gebogene Pferd und entschlüsseln das Prinzip, das hinter der Längsbiegung steckt: Die Schultern des Pferdes spiegeln deine Schultern, das Becken des Pferdes dein Becken. Wenn du das einmal verstanden hast, ergeben sich Schenkel- und Zügelhilfen fast von allein.
Darum geht's:
Diese Folge ist Teil 1 eines kleinen Duos. In der nächsten Folge geht's um die Körperausrichtung beim Longieren, und du wirst überrascht sein, wie viele Parallelen es gibt.
Die Folge basiert auf Goldregel #15 aus meinem Bestseller-Buch „44 goldene Regeln für faires Reiten". Jetzt in unserem Shop "Rideucation GOODS" bestellen.
Die Zeichnungen zur Folge findest du auf Instagram: @rideucation
Ist die Längsbiegung bei euch überhaupt schon dran? Finde es heraus mit dem kostenlosen Ausbildungs-Check.
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„Eigentlich möchte ich ja nur schön ausreiten." Diesen Satz höre ich immer wieder. Und fast immer kommt direkt danach die Unsicherheit: Braucht mein Pferd dafür nicht irgendwas? Und wo fange ich überhaupt an?
In dieser Folge hat Charlotte aus dem Team Rideucation das Mikro übernommen und geht der Frage nach, häufig unklar bleibt: Darf mein Pferd im Gelände eigentlich laufen, wie es will?
Sie sammelt erst einmal, was ein Pferd draußen können darf, damit ein Ausritt für beide schön wird.
Und dann kommt der Teil, der vielen neu ist: Die klassische deutsche Reitlehre, fußend auf der H.Dv. 12 hatte als eines der Hauptziele das rittige Pferd im Gelände. Die gymnastizierende Grundausbildung war nie Selbstzweck. Auch Seitengänge und höhere Lektionen zahlen am Ende darauf ein.
Charlottes Antwort auf die Titelfrage fällt entsprechend klar aus.
Der Reitplatz ist in diesem Bild kein Ort, an dem du dich beweisen musst. Er ist euer Fitnessstudio für das, was ihr draußen vorhabt.
Wir vergeben aktuell die allerletzten Plätze für die Rideucation TRAINER-Ausbildung mit Start im Januar 2027. Zehn Plätze pro Runde (mehr ist aufgrund der Praxistage und der persönlichen Betreuung nicht möglich). Die Plätze werden nur nach einem persönlichen Kennenlergespräch vergeben.
Alle Infos in der TRAINER-INFOBROSCHÜRE und hier auf unserer Website.
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Auch jetzt im September vergeben wir die finalen Ausbildungsplätze der Rideucation Grundausbildung für den Beginn im Oktober. Alle Infos in der GRUNDAUSBILDUNGS-INFOBROSCHÜRE und hier auf unserer Website
Rideucation® - Skills für faires Reiten:
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„So viele Programme, so viele Kurse, so viel Werbung."
Genau deshalb war Dana erst mal skeptisch, als eine Freundin sie zu einem Infoabend von uns mitschleppte. An einem Sonntagabend haben die beiden reingeschaut.
Überzeugt hat Dana am Ende, dass es darin gar nicht ums Verkaufen ging, sondern nur darum zu zeigen, wie faires Reiten ablaufen kann.
Heute ist sie lizenzierte Rideucation® Trainerin und im Unterallgäu unterwegs.
Davor: über 20 Jahre im selben Stall, Nase an Schweif in der Gruppenstunde, Ausbinder als Lösung für alles. Irgendwann hat sie in die Westernreitweise reingeschnuppert, weil sie in ihrer vorherigen Reitweise nicht weiterkam. Dana nennt es selbst eine Flucht.
Unterrichtet hat sie da übrigens längst. Sie hatte Stunden in ihrem Stall übernommen und aus dem Bauchgefühl heraus vieles anders gemacht. Was ihr fehlte, war die Antwort auf eine Frage, die sie sich immer wieder gestellt hat: Wie mache ich es denn eigentlich richtig?
In dieser Folge nimmt sie dich einmal komplett durch unsere TRAINER-Ausbildung:
-Der Buchclub zur H.Dv. 12 und warum das "alte Buch" für sie so schlüssig war - Die Lernplattform mit ihren Bausteinen und Hausaufgaben - Die Blickschulungs-Calls, in denen du in kurzer Zeit so viele Pferd-Reiter-Paare siehst wie sonst nirgends - Die Praxistage mit Tandemunterricht, Reflecting Team und Feedbackrunden
Dana erreichst du über unsere Trainer-Seite und über ihre Website fair-riding.de. Sie unterrichtet im Raum Memmingen, Mindelheim und im Unter- bis Ostallgäu.
Wir vergeben aktuell die allerletzten Plätze für die Rideucation TRAINER-Ausbildung mit Start im Januar 2027. Zehn Plätze pro Runde (mehr ist aufgrund der Praxistage und der persönlichen Betreuung nicht möglich). Die Plätze werden nur nach einem persönlichen Kennenlergespräch vergeben.
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Den freundlichen Umgang mit ReitschülerInnen und den respektvollen Umgang mit Pferden hat Laura in ihren ersten 20 Jahren mit Pferden nicht wirklich erlebt.
Irgendwann hat sie ganz aufgehört zu reiten, fünf Jahre lang. Heute, einige Monate nach ihrem Abschluss bei uns, steht sie als lizenzierte Rideucation Trainerin auf dem Platz und begleitet ihre eigenen Pferd-Reiter-Paare.
Unterrichten ist der stärkste Beschleuniger für die eigene Reiterei, den es gibt. Du begleitest mehr Pferde, als du je selbst haben könntest, und jedes zeigt dir etwas, das deinen Horizont für das nächste Pferd oder deine eigene Reiterei erweitert.
Laura nennt es „Pingpong". Was sie bei ihren Schülerinnen sieht, nimmt sie selbst mit in den Sattel.
In dieser Folge erzählt sie außerdem sehr offen: - Wie sie sich heute aufs Pferd setzt, reinfühlt und schaut, was es anbieten kann, statt wie früher eine halbe Stunde einfach ziellos rumzureiten - Wie sie mit ihrem inneren Kritiker umgeht und warum ihr die Praxistage die Sicherheit gegeben haben, wirklich loszugehen - Wie sich ihr Kundenstamm schon während der Ausbildung über Weiterempfehlungen aufgebaut hat
Laura findest du unter @pferdundtraining und auf pferdundtraining.com. Sie unterrichtet im Kreis Mettmann und im Bergischen Land.
Wir vergeben aktuell die letzten Plätze für die Rideucation TRAINER-Ausbildung mit Start im Januar 2027. Zehn Plätze pro Runde (mehr ist aufgrund der Praxistage und der persönlichen Betreuung nicht möglich). Die Hälfte der Plätze ist bereits vergeben. Die Plätze werden nur nach einem persönlichen Kennenlergespräch vergeben.
Alle Infos in der TRAINER-INFOBROSCHÜRE und hier auf unserer Website.
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Das Bild im Kopf hatte ich. Den Weg dorthin hat mir keiner gezeigt.
Ich wollte, dass mein Pferd am Zügel geht. Ich wollte, dass es sich nicht mehr raushebt. Ich wollte mit ihm durchs Viereck schweben. Und ich habe jahrelang an genau dieser äußeren Form gearbeitet, ohne zu merken, dass ich am falschen Ende anfange.
Denn niemand sagt dir: „schön, wie losgelassen dein Pferd heute war." Alle sehen nur, ob der Hals rund ist und die Nase an der Senkrechten.
Dabei ist die Beizäumung das Ergebnis der Arbeit davor. Sie ist ein Etappenziel auf dem Ausbildungsweg und funktioniert irgendwann fast beiläufig, weil die Vorarbeit geleistet ist. Nur erklärt einem das heute kaum noch jemand.
Das ist auch keine Anklage an einzelne Reiterinnen, sondern eher ein kollektives Vergessen. Bilder verbreiten sich schneller als der Weg dorthin: Du siehst das Ergebnis, nie die drei Jahre davor. Und jede Generation gibt halt nur das weiter, was sie gesehen hat.
Der schwierigste Teil der Grundausbildung ist deshalb vermutlich gar nicht der fachliche. Es ist auszuhalten, dass es lange nach vermeintlich „nichts" aussieht, während alle anderen an der äußeren Form festhalten.
Dafür bekommst du das Feedback direkt von deinem Pferd: wenn es plötzlich abschnaubt, wenn der Rücken unter dir locker wird, wenn du endlich zum Sitzen kommst. Das fühlt sich großartig an, nur eben auch erstmal unspektakulär.
Weil gesunde Bewegung genau das ist. Unspektakulär, aber physiologisch.
Und die gute Nachricht: Nachholen geht fast immer, meistens sogar schneller als gedacht. Zurück auf Los heißt nicht, bei null anzufangen, sondern erstmal ehrlich zu prüfen, was schon da ist.
In dieser Podcastfolge gehe ich das ganze Thema in Ruhe mir dir durch.
Wichtige Hinweise:
Im September vergeben wir die finalen Ausbildungsplätze der Rideucation Grundausbildung für den Beginn im Oktober. Diese werden ausschließlich über die Warteliste vergeben. Trage dich also jetzt ein und lade dir die GRUNDAUSBILDUNGS-INFOBROSCHÜRE herunter.
Auch die letzten Plätze für die Rideucation TRAINER-Ausbildung für den Beginn im Januar 2027 werden jetzt im September ausschließlich über die Warteliste vergeben. Ebenfalls jetzt eintragen und dich jetzt mit der TRAINER-INFOBROSCHÜRE vorab informieren.
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Spoiler: Beide ist jeweils wichtig. Nur nicht genau gleichzeitig.
Die eine sagt, dein Pferd muss lang und tief. Die andere sagt, ohne Versammlung machst du es kaputt.
Beides klingt überzeugend. Und am nächsten Tag sitzt du im Sattel und weißt nicht mehr, was du eigentlich tun sollst?
Diese Lager entstehen fast immer gleich: Jemand löst eine einzelne Station aus der Ausbildung heraus und propagiert sie für sich alleinstehend. Dabei bedingen sie sich gegenseitig. Zum Beispiel kommt erst die Schubkraft, denn erst wenn die Hinterhand darüber gekräftig genug ist, kann Tragkraft entstehen.
Und auch wenn das Reiten in die Tiefe und das Loslassen zu Beginn der Ausbildung besonders wichtig sind nach der klassischen Reitlehre, so verschwindet es nie. Es begleitet die ganze Ausbildung.
Denn genau das ist das Fundament, auf dem später alles andere steht. Wer diesen Schritt überspringt, weil das Ergebnis spektakulärer aussehen soll, bekommt die Quittung später. Nur dann mit einem Pferd, das sich schon etwas anderes angewöhnt hat.
Deshalb bin ich mit meinen Pferden auch überhaupt nicht in Eile. Der nächste Ausbildungsschritt kommt, wenn das Fundament stabil ist. Nicht früher.
In dieser neuen Podcastfolge tauchen wir tiefer ein und lösen die vermeintlichen Gegensätze auf!
Wichtige Hinweise:
Im September vergeben wir die finalen Ausbildungsplätze der Rideucation Grundausbildung für den Beginn im Oktober. Diese werden ausschließlich über die Warteliste vergeben. Trage dich also jetzt ein und lade dir die GRUNDAUSBILDUNGS-INFOBROSCHÜRE herunter.
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Ich war selbst jahrelang auf der Suche und habe vieles ausprobiert…
Habe mich informiert, weitergebildet, überall die Augen offen gehalten. Weil ich mich nirgends so richtig zu Hause gefühlt habe und dachte, es muss doch diesen einen Weg geben, der genau das beinhaltet, was ich suche. Auch wenn ich damals gar nicht in Worte fassen konnte, was das eigentlich ist.
Wer sucht, der ist in Bewegung und auf einem Weg. Und das ist erstmal ein gutes Zeichen: Du bist offen und willst das Beste für dein Pferd.
Seitenblicke über den Tellerrand bleiben auch ausdrücklich erlaubt.
Nur passiert der Wechsel eben selten am Anfang. Er passiert auf dem Plateau, wenn die schnellen Erfolge durch sind und die eigentliche Arbeit beginnt. Und dann fehlt meistens gar keine neue Methode. Eine neue Reitweise löst nämlich weder ein Kommunikations- noch ein Ausbildungsproblem, sie verschiebt nur für eine Weile den Fokus.
Was beim Hopping wirklich verloren geht, ist die Systematik. Die Ausbildungsschritte einer Reitweise sind der rote Faden. Sie sagen dir, was auf welcher Stufe dran ist und was eben noch nicht. Genau diese Reihenfolge fällt weg, wenn das Zielbild alle paar Monate wechselt.
Den kompletten Deep Dive gibt es in dieser SADDLE UP Folge.
Wir bei Rideucation arbeiten aus Überzeugung nach der klassisch deutschen Reitlehre.
Und wenn du dir unsicher bist, ob bei euch eher ein Baustein der Grundausbildung als eine neue Reitweise fehlt: Lade dir unseren Ausbildungs-Check für 0 Euro herunter. Damit bestimmst du den reellen Ausbildungsstand deines Pferdes und weißt, welche Schritte als Nächstes dran sind.
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Mein Isländer Askur steht steil. Das war schon immer so, und es passt zu seinem Exterieur und seiner Gelenkstellung.
Ich habe jahrelang mit Augenzwinkern gesagt: „Die Hufe sind das Einzige, wo ich bei ihm nie ein Thema hatte." Er lief nie fühlig, er kam super klar. Nur kommentiert hat es trotzdem jeder, der ihn gesehen hat, weil es eben ungewohnt aussieht bei ihm.
Bei einem der letzten Termine wurde er dann deutlich flacher hingestellt. Ich habe die Stellung hinterher gesehen und sofort gedacht: Das gibt ein Problem. Und genau so kam es. Jetzt haben wir eine Sehnenproblematik, an der wir vermutlich noch eine ganze Weile zu knabbern haben werden.
Ich habe das in meiner Story geteilt und daraufhin so viele Nachrichten bekommen, dass klar war: Dazu machen wir eine Folge.
Nur eben nicht allein. Ich bin Reitlehrerin und keine Hufbearbeiterin. Deshalb habe ich mir Sarah Surmann dazugeholt, die anderen beibringt, die Hufe ihrer Pferde selbst zu beurteilen und zu bearbeiten.
Was ich aus dem Gespräch am meisten betonen möchte und was auch zu meiner Erfahrung als Reitlehrerin passt: Hufe und Training lassen sich nicht trennen. Ist ein Pferd nicht tragfähig, kann der Hufprofi kürzen, wie er will, das Problem kommt zurück. Und umgekehrt bringt das beste Training nichts, wenn das Pferd auf einer falschen Achse steht.
Das ganze Gespräch findest du in dieser neuen SADDLE UP Folge.
Sarah Surmann findest du unter:
www.equibu.de
https://www.instagram.com/sarah.surmann/
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Wenn ein Pferd sich verkriecht, sich heraushebt oder sich auf die Hand legt, geht unser Blick fast automatisch nach vorne zum Kopf.
Verständlich. Es ist der Teil vom Pferd, den wir vom Sattel aus am besten sehen. Und wir Menschen lösen Probleme nun mal gerne mit den Händen.
Nur korrigieren wir Anlehnungsfehler eben nicht ausschließlich dort, wo wir sie sehen.
Ein Anlehnungsfehler, der einmal auftritt, gehört zur ganz normalen Ausbildung dazu. Ist er aber dauerhaft und wiederkehrend, dann brauchst du keine Korrektur, sondern sozusagen eine Diagnose.
In dieser Reihenfolge würde ich suchen:
PLUS - Dein Part: Sitzt du ausbalanciert und ist deine Hand unabhängig von deinem Sitz?
Das ist übrigens keine Schuldzuweisung, weder an dich noch an dein Pferd. Im Gegenteil. Meine Erfahrung ist, dass es total entlastend ist, wenn man die Ausbildungslogik einmal wirlich begriffen hat.
Denn wenn du die Vorarbeit richtig gemacht hast, fällt dir der nächste Ausbildungsschritt in den Schoß. Den kompletten Deep Dive gibt es in dieser SADDLE UP Folge.
Unser Ausbildungs-Check: Mach den Test und finde heraus, welche Lektionen und Übungen orientiert am Ausbildungsstand deines Pferdes wirklich für dein Pferd sinnvoll sind, um es gesunderhaltend weiter auszubilden. 26 seitige PDF-Datei zum downloaden, ausdrucken & ausfüllen.
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Es gibt sie leider nicht: Eine Zentimeterangabe für die richtige Zügellänge.
Und trotzdem reiten viele mit dieser Frage permanent im Hinterkopf. Weil im Reitunterricht meistens nur „fass mal nach" oder „gib mal nach" kommt, aber selten die Erklärung, woran man es selbst erkennt. Also orientieren wir uns an dem, was wir sehen: andere in der Bahn, Fotos, Turnierbilder.
Dabei ist die Zügellänge weder Geschmackssache noch reine Frage der Reitweise. Sie ist eine Konsequenz aus dem, was dein Pferd gerade leisten kann. Und sobald du die Kopf-Hals-Haltung deines Pferdes richtig einordnen kannst, musst du über die Zügellänge nicht mehr grübeln.
Nächsten Montag geht es dann weiter mit den typischen Anlehnungsfehlern & ihrer Lösung!
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