Fast 40 Jahre lang hatte sich kein Papst mehr blicken lassen, im katholischen Irland. Und in dieser Zeit haben sich auch viele Iren von Rom entfernt. Der Katholizismus auf der grünen Insel welkt inzwischen mehr, als dass er blüht: Immer weniger Kirchgänger, immer weniger Priester, immer weniger Gläubige. Stattdessen Homo-Ehe und legalisierte Abtreibung. Kein Heimspiel also für Papst Franziskus, zumal seiner Kirche in Irland auch viel Empörung entgegenschlägt. Empörung über den Missbrauch und die Misshandlung junger Menschen in katholischen Einrichtungen. Welchen Weg also hat der Oberste Hirte an den letzten beiden Tagen beschritten? Welchen Weg hat er denen gewiesen, die ihm nicht mehr bedingungslos folgen? Und woran orientieren sich eigentlich die Iren, wenn es nicht mehr "Mutter Kirche" ist?