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Heute will Anke ihr Filztalent ausleben, damit es ein spannendes neues, mit vielen Schweinehintern flankiertes, Jahr wird und sie es nicht nur mit sozialen Robotern verbringen muss. Denn was vor einigen Jahren noch Science-Fiction war, verhindert schon jetzt, dass Kinder die Welt kennenlernen. Technik ändert sich exponentiell schnell. So sind inzwischen Simultandolmetscher überflüssig, auch wenn sie Gefühle einordnen können. Dadurch wird inneres Vertrauen als Kompetenz eventuell verkümmern, besonders dann, wenn emotionale Bindungen zu Maschinen bedeutsamer werden. Wir beobachten, dass schwarze Kästchen schon wichtig für Babys sind und Therapieroboter sehr erfolgreich. Wir vermuten, die Entwicklungsgrenzen werden zunehmend lockerer, da es schon jetzt Verheiratungen mit Robotern gibt. Ehe möchte Anke das nicht nennen, das ist ihr zu viel Anthropomorphisierung. Die Frage „Wie menschlich sind Roboter?“ wird bald mindestens so wichtig für Menschen, wie das Thema Langeweile für Faultier Frieda. Sicher sind wir uns bei folgenden Punkten: Wenn man mit anderen Menschen mitschwingen will, muss man Bedürfnisse aufschieben können und darf nicht davon ausgehen, über andere verfügen zu können. Und nur dann, wenn Menschen über ihre eigenen Körper verfügen, gewisse emotionale und motorische Fähigkeiten beherrschen, können sie freudvoll Wäsche zusammenlegen und zu Löwenmüttern werden, so wie Claudija eine ist. Sobald wir das Fühlen verlernen, finden wir uns zwar gut auf Holodecks zurecht, aber nicht mehr im Land der Ambiguitätstoleranzen und Freundentänze. Nur dort gibt es aber wahrhaftige Beziehungen und Verantwortlichkeiten. Wir hoffen sehr, dass Menschen sich weder in Knigge-Kursen noch in Stranger Things verlieren und wir tun alles dafür, dass uns Eiswasserbaden und verknotete Beine täglich an unser Menschsein binden. Wir sind uns sicher: Dann macht uns das Leben Freude und nur mit vui Gfui (viel Gefühl) werden wir noch lange Herzleuchten sehen und nicht nur kaltfarbiges LED-Licht. Shine On!
Claudija Stolz
Dr. Anke Elisabeth Ballmann
Anke mag keine Podcasts, schreibt aber gerne sinnlosvolle Texte und sie mag Claudija. Heute sprechen wir über Hunderegulation, kranke Kinder, Hühnersuppe von Mutti und das Desaster, wenn acht Kinder unter einem Jahr von nur einem Menschen betreut werden. Alleine Spitzenkräfte können das nicht schaffen. Das bedeutet eine europaweite Überforderung, die auch ein Flughafenboden, der als Lernraum genutzt wird, nicht mehr ausgleichen kann. Sämtliche Evaluationen sind unseres Erachtens unwichtiger als die Gefühle, denen nur halbwegs versorgte Kinder ausgeliefert sind, denn sie haben weniger Raum als Ankes Hund. Weil wenn Frodo bellt, hält Anke den Raum, damit er sich nicht durch Kadavergehorsam anpasst, sondern die Chance hat, Regulation zu lernen. Diese fehlt all den Jugendlichen, die psychische Belastungen zu selten durch Gummihüpfen und Reimklatschereien wie „Beim Bäcker hat´s gebrannt“ abfeiern konnten. Vermutlich sind sie, wie Anke, kaum gekrabbelt und zu viel im Türrahmenhopser gewippt und hatten später zu wenige soziale Schulungen in der Freizeit. Hätten sie diese gehabt, würden sie, wie Claudija, Ihr bezauberndes Lächeln zum Geldabzapfen einsetzen und weniger als Supermobber über intrinsische Grenzüberschreitungen tappern. Diese Entwicklung haben Wissenschaftler wie Brisch und Spitzer vorausgesehen. Die folgerichtige Einschätzung alter weißer und weiser Männer geht durch alle sozialen Schichten. Wir beide beobachten gleichzeitig viele engagierte Jugendliche, die durch ihre Medien über viel Wissenserreichbarkeit verfügen und wissen, dass viel Aufbewahrung, viel Bildung verhindert, weil satt und sauber nicht reicht, um ein bewusstes Leben führen zu können. Bewusste Menschen haben nämlich auch ihre eigenen Grenzen im Blick und treffen entsprechend bewusste Entscheidungen. Wir fragen uns: Wann reicht es DIR? Und nun wir wünschen euch einen traumhaften Start in ein garantiert sehr ereignisreiches neues Jahr. Und wir wünschen von Herzen viele Shinie-Momente. Shine On!
Claudija Stolz
Dr. Anke Elisabeth Ballmann
Claudija hat sich wieder weitergebildet und kann jetzt Trauma für Fortgeschrittene. Deshalb wagt sie einen Kurzurlaub in Valencia kurz vor Weihnachten und schiebt das Marmelade kochen unter die Gewichtsdecke, die zuhause bleiben muss. Hoffentlich kommen keine Einbrecher! Aber selbst, wenn, sie werden keinen veganen Tannenbaum finden, sondern nur Seitan-Döner, die nicht aus Massentierhaltungen stammen und ungezuckerten Palatschinken Teig. Wir feiern das Fest, wie wir wollen und Anke in diesem Jahr so ruhig wie nie und vor allem mit kerzenlosem Lichterzauber, weil Frodos Schweif zu unruhig ist. Überhaupt ist Anke gerade im Schweigemodus und ohne Führerschein genießt sie ihren entschleunigenden Zwangsurlaub. Auch ist sie ohne Festnetz und im analogen Leben, derzeit sogar weitgehend Handyfrei. Wir beide wissen, das haben wir gelernt, auch von unseren Eltern und wir wissen, Eltern machen nie alles richtig und Resilienz ist immer retrospektiv. Auch uns konnte niemand bewahren vor Horrorfilmen und Leberwurstbroten. Und auch wir mussten selbst medienkompetent werden. Die Frage ist, ob wir es sind. Anke hat ernsthafte Zweifel an Handyverboten und findet sie gleichzeitig wichtig. Sie weiß, die KI wird alles verändern und die gesamte Menschheit wird mehr und mehr auf ihre Bauchgefühle hören müssen, wenn Menschen menschlich bleiben wollen. Wir beide hoffen, dass Kinder lernen können auf ihre inneren Stimmen zu hören und in Verbindung zu bleiben. Diese Verbindungen sind immer selbstbestimmt und seit jeher W-LAN. Daran ist nichts neu, auch wenn in unserer Welt bald schon alles neu sein wird. Wir wünschen friedvolle und Frohe Weihnachten und Shine On!
Claudija Stolz
Dr. Anke Elisabeth Ballmann
Heute planen wir ein Duett; wir möchten „Tell him“ singen, schön wie Barbra und Celine, und nebenbei, noch von gut geförderten Babys gebackene Torten essen. Vermutlich werden zeitnah auch viele Ärzte bei uns, und womöglich auch noch „Die Ärzte“, anwesend sein. Denn wenn Claudija spät, aber nicht zu spät, bauchfrei und mit Trägertop wild tanzt und schlecht singt, wird Peter Maffay zum Monster im Schlaflied, und Anke, bleiben ihre Rockballaden um den Hals stecken. Einziger ablenkender Ausweg sind dann mit Zuckerwasser gestylte Haare, die eine Ex-Mofa-Rockerbraut, aber nicht wirklich braucht. An unsren 18. waren wir an der kurzen Erziehungsleine und nicht ganz so vertrauensvoll und voller Sicherheit wie Thea. Wobei Anke zwei Partys hatte und mit verbotenen Freunden Kette geraucht hat, und Claudija noch nicht ahnte, dass sie viele Jahre später drei wundervolle Menschen ins Leben begleiten darf, und nun glückliche Mutter dreier erwachsener Kinder ist. Jetzt ist die Zeit zum Durchstarten, und dabei spielt es eine besonders große Rolle, was Eltern denken und in die Lebensbücher ihrer Kinder schreiben. Wenn das Geschenkeaufpacken zur Freude für Freunde wird und Ehrlichkeit zu Aufrichtigkeit führt, dann ist Freiheit im Haus willkommen und Christiane F. kein Idol mehr. Und dann, erst dann, können wir mit Menschen arbeiten, die Kinder in Liebe empfangen, in Würde begleiten und in Freiheit entlassen. Shine On!
Claudija Stolz
Dr. Anke Elisabeth Ballmann
Wir machen keine Weihnachtspause, weil L. jeden Sonntag auf uns wartet und Claudija keine Pausen braucht. Wir erzählen euch von unseren Plänen, Claudija als Meerjungfrau im Weilbacher Brunnen zu positionieren und von Ankes neuer Leidenschaft. Und wir reden über fantastisches Essen nach tiefen Atemzügen, die man braucht, wenn einen die gar nicht seltenen Skandale um Kitas wieder einmal eiskalt beim Biofeedback erwischen. Es ist wie beim Murmeltier, das täglich grüßt, da helfen dann auch nur noch Ablenkungen, Filzfüchse und Süßungsdrops mit Zimtaroma. Anke erzählt von mindestens 700 Fachkräften und ihrer Dattelsucht, während Claudija Pralinen isst und sich Hausschuhe aus Alpakawolle wünscht. Wir beide sind der Ansicht, nicht nur unsere Babys sollten schöne Materialien um sich haben, sondern alle Kinder. Stattdessen werden genau diese aber schon wieder misshandelt. Persönliches Versagen trifft dann auf systemisches Systemversagen und darüber ist bereits alles gesagt. Am liebsten würde Anke eine SGK-Einrichtung eröffnen und zeigen, wie einfach Gewaltfreiheit gelebt werden kann, wenn Rahmen, Regeln und raufaserige Menschen entsprechend sortiert sind. Und weil auch zukünftige Führungskräfte Resilienz brauchen, sollte der Kündigungsschutz ausgesetzt werden, damit der Anspruch an Großherzigkeit wieder wachsen kann. Verletzte Seelen verletzen Kinderseelen, das ist nicht neu. Wir wünschen uns Menschen, die Würde wählen und deren Mitgefühl die Grundvoraussetzung für Menschlichkeit ist. Dieses Gefühl lässt uns dann ehrfürchtig Weihnachtslieder singen und strahlen. Shine On!
Claudija Stolz
Dr. Anke Elisabeth Ballmann
Links geht die Sonne auf und Claudija ist es noch immer schlecht, weil Ankes Wendemanöver schwindelig machen. Es ist ein Märchen, das Würzburg eine Insel im Bodensee ist und es ist die nackte Wahrheit, dass Bücher unsere Themenwahl bestimmen.
Claudija Stolz
Dr. Anke Elisabeth Ballmann
Es ist stockdunkel bei Anke, denn sie musste ihrem Frodo die Sicht nehmen und Claudija fragt sich, warum auch bei Hunden Gewaltfreiheit vom Ausräumen der gängigen Mythen abhängig ist. Wenn man die Härte des Lebens durch eine Social Media pause abfedern kann und sich über sinkende Kinderzahlen freut, dann weiß man, dass ein Krippen-Dilemma achtsam unterbrochen werden muss. Plötzliche Magengeschwüre gehören dann der Vergangenheit an und Tagespflege Deluxe wird Im Idealfall zum Mindestmaß auch in der Eingewöhnungsqualität. Dazu kommt die erweiterte Tiefe einer Elternbegleitung und die Kombination aus Wissen und Praxis in Claudijas neuer Weiterbildung. Bildung und Beaufsichtigung stehen dann vier Stunden langem Durchbrüllen eines vernachlässigten Kindes entgegen und Feinzeichen sind nichts für Feignasen, die sich chämäleonartig der Meinungsmacher*innen anpassen. Wenn die eigene Biografie zur Herausforderung wird, schmerzen die Trauma Wippen der klaren Gefühle und der präfrontale Schutz wird zum Gefängnis der Gefühle. Nervosität überträgt sich nicht nur auf bellende Hunde, sondern auch auf beißende Bedürfnisse. Und dann, wenn Leuchttürme sich zum Tiefseetauchen entscheiden, werden Abschiede zum Neuanfang. Shine on!
Claudija Stolz
Dr. Anke Elisabeth Ballmann
Wenn Claudija vom Flipchart-Trauma berichtet, wird es still und Menschen verstehen, wie anspruchsvoll Umarmungen vor Publikum sind. Heute sind wir live aus dem Odenwald zu hören. Sicherheitshalber haben wir uns in unsere puren, schönen Schals gehüllt und Kuscheln vor einem Mikrofon. Eine Strickerin erinnert uns an Ankes Gewaltschatten und wir sprechen nicht nur ungescriptet über unsere Schatten, sondern weinen auch ungeschnitten über zu viele Menschen, die sich durch Ja-Aber-Gefühle weiterhin in transgenerationale Förmchen pressen lassen. Anke kann nicht stillsitzen, Claudija erstarrt am Flipchart und beide lachen herzlich über den Grapefruit-Insider, der garantiert das Gegenteil aversiver Erziehungsmethoden ist. Sicher wird keine Traumakaskade ausgelöst, wenn Kühe mit braunen oder blauen Augen die Perspektiven wechseln. Sally und Anne sind für manche Menschen unerreichbar, ähnlich wie Perfektion für uns alle. Problematisch finden wir nur die Menschen, denen angeblich nichts geschadet hat, denn sie sind schädlich für uns alle und Claudijas Hustenreiz wird dann so unangenehm wie Ankes Augenrollen. Erst dann, wenn Kita-Katastrophen veröffentlicht werden, weil Flugzeugabstürze es auch werden und Hierarchien als Verantwortungschancen gesehen werden, verstehen wir, dass Nichtstun ist nichts anderes als Angst vor Ablehnung. Dann haben wir eine Chance, Selbstliebe und geliebte Gewissensentscheidungen Alltag werden zu lassen. Shine on!
Claudija Stolz
Dr. Anke Elisabeth Ballmann
Wenn offene Herzen für Gewaltfreiheit schlagen, werden weniger Kinder und Hunde misshandelt. Anke hat einen geschundenen Hund aus dem Tierschutz adoptiert und erzählt von der Ausreise und der Ankunft des großen Italieners. Sie berichtet von gewissenloser Geldmacherei und einem gewissenhaftem Tiervermittlungsunternehmen. Frodo ist eingezogen und hat zur Begrüßung allen die Gesichter abgeleckt, noch bevor er gefühlte 1000 Hühnerherzen genascht hat. Wenn das Schicksal einen Plan hat, hat Anke ihn lesen können und die Lebensschatzkarte führt in Richtung liebevolles Jagdhundetraining. Claudijas Toodles ging auch schon über sieben Brücken und hat durch zugewandtes Zutrauen zu großem Vertrauen in kleine Schafe gefunden. Wenn Beethoven sich nicht zurückrufen lässt, sehen wir, es wurden keine Interaktionen trainiert. Anke hat auf ihren Parkplatzstudien wieder einmal festgestellt, da draußen laufen einfach viele Deppen und Idioten rum. Die guten Gründe dahinter interessieren sie dann nur peripher, denn, wer sich nicht an einfachste Anweisungen halten kann, bei dem ist auch eine verzweifelte Ratgebersuche vorprogrammiert. Vermutlich hängt auch gesunder Menschenverstand mit einer ausreichenden Myellinisierung des Vagusnervs zusammen. Claudija müsste nicht zum Weinen auf die Toilette gehen, wenn mehr Menschen friedvoller einen Raum für Wegblödung aus Hundeliebe halten könnten. Wir beide sind der Meinung, flächendeckende Freude wäre ein ziemlich helles Licht für Kinder, Hunde und die ganze Welt. Shine on!
Claudija Stolz
Dr. Anke Elisabeth Ballmann
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