Speicher, Szenarien, Systemfehler. Kaum ein Bereich der Energiewende wächst schneller – und wird gleichzeitig stärker unterschätzt – als Batteriespeicher. Während Verteil- und Übertragungsnetzbetreiber bereits
über 75 Gigawatt Speichernetzanschluss zugesagt haben, modelliert die Bundesnetzagentur im Versorgungssicherheitsbericht weiter mit
2,2 Gigawatt. Klingt absurd? Ist es auch.In dieser Folge spricht Carsten Pfeiffer darüber, …
- warum Modellierungsfehler ganze Politiken verzerren,
- wie Netzbetreiber mit Speicheranfragen kämpfen,
- warum Kurzzeitspeicher täglich die Residualspitzenlast senken,
- und weshalb die Energiewirtschaft gerade eine stille Revolution erlebt.
Carsten nimmt uns mit in die politischen Hinterzimmer der 2000er, erzählt von absurden Regeln (Speicher dürfen keinen Graustrom laden!) und zeigt, warum er trotz allem optimistisch bleibt.
Kernfragen der Folge:- Wie entsteht eine Modellierungslücke – und warum ist sie gefährlich?
- Was bedeutet der reale Speicherboom für Netze, Märkte und Politik?
- Warum sind Kurzzeitspeicher oft wirksamer als gedacht?
O-Ton:„Das war völlig realitätsfremd, was die Bundesnetzagentur da geschrieben hat.“
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