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Diesmal mit Verena Kern und Susanne Schwarz.
Es geht in die heiße Phase in der Frage, wie die Merz-Regierung die Energiewende weiterentwickelt - oder auch blockiert. Die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes ist voll im Gange. Mitte Oktober steht die Abstimmung im Bundestag an, der Bundesrat folgt am 20. November. Die SPD-Fraktion kämpft nun gegen die Bremsklötze für die Energiewende, die Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) in den Kabinettsentwurf eingebaut hat. Die Unions-Fraktion hingegen fordert noch mehr Kahlschlag beim Klimaschutz. Ist das ernst gemeint oder taktische Provokation?
Junge Mieter*innen ziehen zusammen mit der Deutschen Umwelthilfe vors Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. Sie klagen gegen das neue Heizungsgesetz von Schwarz-rot, das neue fossile Heizungen nicht mehr verbietet. Damit fessele die Regierung Menschen für Jahrzehnte an fossile Energien und unkalkulierbare Kosten - vor allem Mieter*innen, die nicht selbst über ihre Heizung entscheiden.
Kampf gegen Greenwashing von Unternehmen: Seit dem 27. September gelten auch in Deutschland die Regeln der EmpCo, der EU-Richtlinie Empowering Consumers for the Green Transition. Wer Produkte mit Attributen wie „recycelbar“, „nachhaltig“ oder „klimaneutral“ bewirbt, muss jetzt nachweisen, dass sie auch zweifelsfrei recycelbar, nachhaltig oder klimaneutral sind. Sind sie das nicht, drohen dem werbenden Unternehmen Bußgelder in Höhe von bis zu 4 Prozent des Jahresumsatzes.
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Diesmal mit Katharina Schipkowski und Susanne Schwarz.
Die Bundesregierung hat einen Plan zum Ausstieg aus fossilen Energien vorgestellt. Darin finden sich erstaunliche Erkenntnisse, die sich in der Politik von Schwarz-rot ansonsten kaum spiegeln.
In Hamburg haben sich zahlreiche Meteorolog*innen und Klimafachleute auf dem Extremwetterkongress getroffen. Unter anderem wurde der diesjährige Weltrisikobericht vorgestellt. Der zeigt: Stürme sind die teuersten Extremwetterereignisse - und nach Hitze und Erdbeben die tödlichsten. Trotzdem gibt es die größten Katastrophen gar nicht unbedingt in den Ländern, die Stürmen stark ausgesetzt sind.
Forschende der Universität Freiburg haben untersucht, welchen Einfluss rechtsextreme Einstellungen auf die Verbreitung von emissionsarmen Technologien in Kommunen hat. Ihre Studie zeigt, dass E-Autos und Photovoltaikanlagen in Kommunen mit hoher Unterstützung für die AfD im Durchschnitt weniger verbreitet sind. Dabei geht es nicht um das politische Programm der Partei - ihre Wähler*innen verzichten aber persönlich oft darauf, von den Vorteilen der Energiewende zu profitieren.
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Diese Woche mit Sandra Kirchner und Verena Kern.
02:13 EU-Kommission will Europas Elektrifizierung vorantreiben
Die Abhängigkeit von fossilen Energien ist Europa zuletzt teuer zu stehen gekommen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen will deshalb weniger Energieimporte. Strom soll künftig eine viel größere Rolle spielen, sagte sie in ihrer Rede zur Lage der Union. Bis 2040 soll sich sein Anteil am europäischen Energieverbrauch verdoppeln.
05:39 Wasserreserven schrumpfen weltweit
Weltweit geraten die Wasserreserven immer stärker unter Druck. Flüsse führen zu wenig Wasser, Grundwasserspiegel sinken und Gletscher verlieren weiter an Masse. Das zeigt ein Bericht der Weltwetterorganisation WMO.
12:33 Niederlande planen Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas
Nach Frankreich haben nun auch die Niederlande einen nationalen Fahrplan für den Ausstieg aus fossilen Energien vorgelegt. Öl, Gas und Kohle sollen zurückgedrängt werden und Strom soll eine viel größere Rolle spielen. Wie schnell das Land aus Gas und Öl aussteigen soll, bleibt allerdings offen.
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Diesmal mit Susanne Schwarz und Verena Kern.
Streit um das Geld, das die Bundesregierung in Klimaschutz steckt: Das kommt vor allem aus dem Klima- und Transformationsfonds - Schwarz-rot will aber Mittel daraus in Milliardenhöhe abzwacken und damit Löcher im Bundeshaushalt stecken. Ist das Zweckentfremdung? Selbst in der Union gibt es mittlerweile kritische Stimmen. Außerdem hält sich die Regierung auf Anfrage der Linken bedeckt bei der Frage, ob sie weiter 6 Milliarden Euro im Jahr für Klimaschutz- und anpassung in armen Ländern zur Verfügen stellt.
Nach dem Wahlsieg der rechtsextremen AfD in Sachsen-Anhalt herrscht immer noch Ungewissheit darüber, wie es mit der Regierung des Bundeslandes weitergeht. Neben ihren rassistischen Ansichten leugnet die Partei auch den menschengemachten Klimawandel. Was kann sie aus Magdeburg anti-klimapolitisch ausrichten?
Noch nie ist in Deutschland so viel Strom aus erneuerbaren Energien produziert worden wie im ersten Halbjahr 2026.
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Diese Woche mit Sandra Kirchner und Jonas Waack.
01:16 Unep warnt vor der 1,5-Grad-Überschreitung
Schon in den nächsten Jahren wird das 1,5-Grad-Limit überschritten, warnt ein Bericht des UN-Umweltprogramms Unep. Doch das Überschreiten müsse so gering und so kurz wie möglich ausfallen, denn bereits der Anstieg der Temperaturen um 1,5 Grad bringe erhebliche Risiken mit sich.
05:37 Nepal fordert Entschädigung nach Sturzflut
Mehr als 1.000 Menschen starben bei den verheerenden Sturzfluten in Nepal und Tibet. Ausgelöst wurden sie durch einen gewaltigen Gletscherabbruch am Berg Langtang Lirung. Nepal fordert nun von den größten CO2-Emittenten Kompensationen, denn diese seien für den Klimawandel verantwortlich.
09:50 Turkmenistan stopft Methanlecks
Turkmenistan lässt große Methanlecks an seinen teils veralteten Öl- und Gasanlagen schließen. Das zeigen UN-Daten. Dies sei ein wichtiger erster Schritt, hieß es beim Umweltprogramm Unep. Seit Jahren werden in dem zentralasiatischen Land besonders viele große Methanlecks registriert.
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Diese Woche mit Susanne Schwarz und Sandra Kirchner.
01:41 Hitzeschutz vertagt
Trotz Hitzesommer mit Tausenden zusätzlichen Toten fasst das Bundeskabinett keinen Beschluss zum Hitzeschutz. Auch zusätzliches Geld soll es dafür nicht geben. Auch die ökonomischen Folgen sind enorm: Nach Berechnungen der Umweltorganisation Greenpeace haben die anhaltend hohen Temperaturen mindestens 36 Milliarden Euro an wirtschaftlichen Schäden verursacht.
05:37 Alpenverein warnt vor Klimafolgen
Der Tourismus in den Alpen wird durch den Klimawandel zunehmend unsicher: Tauender Permafrost macht Felsen brüchig und Wasserknappheit schränkt den Hüttenbetrieb ein. Der Deutsche Alpenverein fordert deshalb mehr Geld für Klima- und Naturschutz und warnt: Wer heute spart, zahlt morgen doppelt.
08:26 Milliarden fehlen für Bodenschutz
Der Kampf gegen die Ausbreitung von Wüsten und den Verlust fruchtbarer Böden kommt nur schleppend voran: Auf der 17. UN-Wüstenkonferenz in der mongolischen Hauptstadt Ulaanbaatar haben die Staaten um ein gemeinsames Vorgehen gerungen. Für konkrete Maßnahmen fehlt außerdem Geld: 355 Milliarden US-Dollar wären weltweit jedes Jahr nötig, doch bislang wird nicht mal ein Viertel davon investiert.
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Diesmal mit Katharina Schipkowski und Susanne Schwarz.
Die SPD-Minister*innen im Bundeskabinett haben ein Hitze-Aktionsprogramm vorgelegt. Sie gehen damit auf Konfrontationskurs mit der Union. Im Zentrum des Streits: Soll Klimaanpassung als Gemeinschaftsaufgabe ins Grundgesetz?
Superreiche tragen viel mehr Verantwortung für die Klimakrise als andere Menschen. Sollten sie deshalb eine besondere Steuer zahlen, mit deren Einnahmen der Staat dann zum Beispiel ein Klimageld für alle einrichten könnte? Die Bundesregierung prüft nichts dergleichen, zeigt eine Anfrage der Grünen.
Hitze und Dürre: Die Ernte dieses Jahr fällt schlecht aus. Die Landwirt*innen fordern staatliche Unterstützung. Sie tragen auch stark zur Klimakrise bei, die eine Ursache der aktuellen Probleme ist.
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Diesmal mit Katharina Schipkowski und Verena Kern.
Ende Juni 2026 durchlebte Deutschland mit Temperaturen von knapp 42 Grad historisches Extremwetter. Auch die Landwirtschaft wurde mit trockenen Böden, Ernteeinbrüchen und Qualitätsverlusten massiv von dem Extremwetter getroffen. Ein bislang wenig beachtetes Problem: der Hitzetod bei Nutztieren. Allein am Hitzewochenende vom 26. bis 28. Juni verendeten in Deutschland mindestens Zehntausende Nutztiere durch die hohen Außentemperaturen.
Hitze, Dürre und Niedrigwasser werden zum Stresstest für Europas Energiesystem. Doch die Auswirkungen auf fossile und erneuerbare Energieanlagen sind sehr unterschiedlich – mit einigen Überraschungen.
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01:50 Niedrigwasser in Flüssen
Niedrige Pegelstände werden in Deutschland und Europa zunehmend zum Problem. Sie beeinträchtigen die Schifffahrt, haben Auswirkungen auf die Energieversorgung und setzen Flüsse und ihre Ökosysteme unter Druck. Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) hat nach einem Krisentreffen Sofortmaßnahmen angekündigt. Daran gibt es allerdings Kritik.
09:12 Kreuzfahrten im Klimacheck
Die Kreuzfahrtbranche wächst weiter. Gleichzeitig fällt die Klimabilanz vieler Reedereien nach wie vor schlecht aus. Zu diesem Ergebnis kommt ein Ranking des Naturschutzbundes NABU. Viele Kreuzfahrtschiffe fahren noch immer mit Schweröl, dabei gäbe es längs Alternativen.
14:18 Klimawandel verdrängt Schmetterlinge
Schmetterlinge gelten als wichtige Indikatoren für den Zustand von Ökosystemen. Immer mehr Schmetterlingsarten breiten sich in neuen Regionen aus oder verschwinden aus ihren bisherigen Lebensräumen. Eine internationale Studie sieht den Klimawandel als stärksten Treiber dieser Entwicklung. Die Forschenden vermuten, dass das tatsächliche Ausmaß noch größer ist.
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Diesmal mit Verena Kern und Susanne Schwarz.
Es brennt an vielen Orten in Süd- und Westeuropa. Das hat nachweislich mit dem Klimawandel zu tun. Sogenanntes Feuerwetter, das das Waldbrandrisiko in die Höhe treibt, nimmt fast weltweit zu. Wie Deutschland sich darauf besser vorbereiten kann.
Ölkonzerne verdienen Milliarden am Irankrieg: Die größten fossilen Energiekonzerne haben im zweiten Quartal 2026 laut einer Studie der Entwicklungsorganisation Oxfam ihre Profite verdoppelt – und heizen die Klimakrise weiter an.
Verbraucher*innen haben künftig ein Recht auf Reparatur. Das soll gegen die Wegwerfkultur helfen. Was Unternehmen jetzt leisten müssen und wo Lücken bleiben.
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