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Wie wird der Umstieg von fossilen Energieträgern auf Strom wirtschaftlich attraktiv? Und wie schaffen wir faire Bedingungen für unterschiedliche Technologien, die flexibel auf die Anforderungen des Energiesystems reagieren können?
Unser Gast Dr. Jan Frederick George ist Senior Wissenschaftler am Fraunhofer ISI und hat federführend an der Stellungnahme des Fraunhofer-Exzellenzclusters »Integrierte Energiesysteme« CINES zur geplanten Netzentgeltreform mitgewirkt. Gemeinsam sprechen wir über europäische Elektrifizierungsziele und die Frage, wie Strompreise und Netzentgelte deren Umsetzung beeinflussen.
⚡ Elektrifizierung in Europa: Was der Electrification Action Plan der EU-Kommission vorsieht, wie ambitioniert die Ziele sind und welche Rolle das Preisverhältnis zwischen Strom und Gas spielt.
🔌 Netzentgelte im Wandel: Was hinter dem Reformprozess AgNes der Bundesnetzagentur steckt, welche Veränderungen diskutiert werden und was sie für Haushalte und Industrie bedeuten könnten.
🔥 Flexibilität und faire Spielregeln: Warum neben Elektrolyseuren auch große Power-to-Heat-Anlagen in den Blick gehören, wie dynamische Netzentgelte wirken könnten und welche Bedeutung verlässliche Rahmenbedingungen für Investitionen haben.
Eine Folge über das Zusammenspiel von Elektrifizierung, Flexibilität und Regulierung – und darüber, wie flexible Verbraucher ihren Beitrag zur Energiewende leisten können.
Der enPower Podcast ist ein Projekt von Markus Fritz und Heike Brugger. Für Folgenideen oder Kollaborationsanfragen schreibt uns gerne an hallo(at)enpower-podcast(.)de.
Time Stamps:
[00:00] Intro: Wer zahlt fürs Stromnetz?
[03:59] Entweder-oder-Fragen
[06:29] Electrification Action Plan
[12:31] Preisverhältnis Strom zu Gas
[18:07] Industriewärme ohne Effizienzvorteil
[22:43] Strom- und Gassteuern
[29:24] AgNes: Warum neue Netzentgelte?
[33:45] Kostenreflexivität & Netzausbau
[39:39] Anschlusskapazität & Arbeitspreise
[46:06] Dynamische Netzentgelte
[51:54] Wärmepumpe vs. Elektrolyseur
[1:00:02] Investitionen & Zeitplan
[1:05:03] Recap
Wie lassen sich Wohnungen mit Gasetagenheizungen auf Wärmepumpen umstellen, ohne das gesamte Gebäude auf eine zentrale Wärmeversorgung umzurüsten? Und können Etagenwärmepumpen diese Lücke schließen?
Unser Gast Georg Barbunopulos ist Co-Gründer und CEO von heatpump23. Das Unternehmen entwickelt Wärmepumpenlösungen für einzelne, dezentral beheizte Wohnungen in Mehrfamilienhäusern.
🏠 Wärmepumpe für die einzelne Wohnung: Wie funktioniert eine Etagenwärmepumpe und worin unterscheidet sie sich von einer zentralen Wärmeversorgung?
🔧 Einbau im bewohnten Bestand: Welche Komponenten werden benötigt, wo werden sie installiert und wie werden Heizung und Warmwasser bereitgestellt?
💶 Voraussetzungen und Wirtschaftlichkeit: Für welche Gebäude und Wohnungen eignet sich die Lösung und welche Rolle spielen Investitionskosten, Betriebskosten und die Zahl der Wohneinheiten?
🚧 Hemmnisse und Potenzial: Wo stoßen Etagenwärmepumpen an ihre Grenzen? Welche Hürden treten in der Praxis auf und was müsste sich ändern, damit sie häufiger eingesetzt werden können?
Der enPower Podcast ist ein Projekt von Markus Fritz und Heike Brugger. Für Folgenideen oder Kollaborationsanfragen schreibt uns gerne an hallo(at)enpower-podcast(.)de.
Time Stamps:
[05:10] Was ist eine Etagenwärmepumpe — Technik, Größe, Leistung
[10:45] Fertigung, Komponenten und Fernwartung
[14:54] Gründungsstory: von der eigenen Wohnung zur Serienreife
[21:46] Wärmepumpencheck: welche Wohnungen passen
[27:00] Wandmontage, Schall und Wartung
[31:07] Wirtschaftlichkeit: Betriebskosten, Investition, Förderung
[34:01] WEG-Realität: dezentral vs. Zentralisierung, Optik der Außeneinheiten
[42:20] Einbau in zwei Tagen und Erfahrungen aus der Praxis
[47:57] Kundentypen, CO₂-Einsparung und Wunsch an die Politik
Wie kommen wir von wissenschaftlichen Erkenntnissen zur tatsächlichen Umsetzung? Und was verändert sich, wenn ein Transformationsforscher selbst politische Verantwortung übernimmt?
Unser Gast Prof. Dr. Uwe Schneidewind kennt beide Seiten: Er ist Transformationsforscher und war zehn Jahre Präsident des Wuppertal Instituts. Anschließend war er fünf Jahre Oberbürgermeister von Wuppertal.
In dieser Folge richten wir den Blick auf Transformationswissenschaft und politische Realität: Was passiert, wenn wissenschaftliche Zielbilder auf Machtverhältnisse, Verwaltungsabläufe, knappe Kassen und konkrete Erwartungen vor Ort treffen?
🔌 Kommunale Handlungsfelder: Welche Spielräume Städte bei Stromerzeugung, Wärmeplanung und Mobilität haben – und wo Bund, Länder und Regionalplanung den Rahmen setzen.
🗳️ Politik, Verwaltung und Finanzen: Was Schneidewind mit „Macht vor Sachpolitik“, „Kümmern vor Konzept“ und „Verwaltungsguerilla“ meint – und warum gute Konzepte allein noch keine Umsetzung garantieren.
🏝️ Inseln des Gelingens: Was Nordbahntrasse, Wasserstoffproduktion und Quartiersinitiativen zeigen – und welche Rolle engagierte Menschen außerhalb von Politik und Verwaltung spielen.
🔬 Lehren für die Transformationswissenschaft: Warum Blaupausen nicht ausreichen und wie Experimentierräume und Reallabore dabei helfen können, neue Lösungen zu erproben.
Der enPower Podcast ist ein Projekt von Markus Fritz und Heike Brugger. Für Folgenideen oder Kollaborationsanfragen schreibt uns gerne an hallo(at)enpower-podcast(.)de.
Time Stamps:
[00:00] Intro
[04:00] Entweder-oder-Fragen
[07:37] Wo die Kommune bei der Energiewende handeln kann
[11:57] Genehmigungspraxis und finanzielle Spielräume
[17:24] Bremst die Zusammenarbeit der Ressorts die Transformation?
[20:39] Was das Amt am Blick auf Transformation verändert hat
[28:43] Vom Klima-Hype 2020 in den Gegenwind
[34:52] Strategie im Maschinenraum vs. Sichtbarkeit
[40:21] Inseln des Gelingens
[45:16] Wie man Initiativen anreizen kann
[51:38] Bundesgartenschau 2031 und die Kraft von Symbolen
[1:03:28] Recap
Wie lässt sich die Versorgung mit Strom und Wärme aufrechterhalten, wenn Energieinfrastruktur gezielt angegriffen wird? Seit Beginn des russischen Angriffskriegs muss die Ukraine ihr Energiesystem unter extremen Bedingungen betreiben und immer wieder auf Schäden, Ausfälle und neue Bedrohungen reagieren. Die Erfahrungen zeigen: Energiesicherheit bedeutet nicht nur, ausreichend Energie bereitzustellen, sondern auch, ein System widerstandsfähig zu gestalten und im Krisenfall schnell reagieren zu können.
In dieser Folge sprechen wir mit Helen Naser, Leiterin des Sekretariats der Deutsch-Ukrainischen Energiepartnerschaft, darüber, wie die Ukraine ihr Energiesystem am Laufen hält und welche Strukturen sich unter den Bedingungen des Krieges bewähren:
🇺🇦 Energiesicherheit unter Extrembedingungen: Wie das ukrainische Energiesystem organisiert ist, wie der Krieg die Energieversorgung verändert hat und welche Teile heute besonders verwundbar sind.
⚠️ Wenn Energieinfrastruktur ausfällt: Was konkret passiert, wenn Kraftwerke, Netze oder Wärmeinfrastruktur an ihre Grenzen kommen – und wie Netzbetreiber, Kommunen und Versorger darauf reagieren.
🛠️ Resilienz in der Praxis: Welche Bedeutung Redundanzen, schnelle Reparaturen und eine flexible Notfallversorgung haben und was die Ukraine in den vergangenen Jahren über Energiesicherheit gelernt hat.
🔋 Dezentrale Lösungen und ihre Grenzen: Wie erneuerbare Energien, Speicher und kleinere verteilte Anlagen das Energiesystem widerstandsfähiger machen können – und warum Dezentralisierung allein nicht alle Probleme löst.
🇩🇪 Lehren für Deutschland: Welche Erfahrungen sich auf das deutsche Energiesystem übertragen lassen und warum wir Energiesicherheit stärker als Frage der Resilienz betrachten sollten.
Im Rahmen der Deutsch-Ukrainischen Energiepartnerschaft läuft weiterhin die Spendenkampagne für den ukrainischen Energiesektor, weitere Infos hier: Spendenkampagne für den Ukrainischen Energiesektor | Energy Partnership Ukraine
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Time Stamps:
(00:05:35) Die Perspektive der Deutsch-ukrainischen Energiepartnerschaft
(00:12:34) Was hat sich seit Beginn des Angriffskrieges geändert?
(00:20:08) Werden trotz des Krieges weiterhin Kraftwerke gebaut?
(00:24:16) Wie kann die Ukraine die vielfältigen Problemfelder parallel bewerkstelligen
(00:28:43) Inwiefern ist die Ukraine momentan in das europäische Stromnetz eingebunden
(00:33:04) Was passiert, wenn kritische Energieinfrastruktur ausfällt?
(00:41:36) Wie hat sich die Kriegsführung im Hinblick auf die Infrastruktur verändert
(00:48:28) Was hat man bisher in der Ukraine zum Thema Energiesicherheit gelernt
(00:51:10) Was ist die Rolle der Deutsch-ukrainischen Energiepartnerschaft
Solarstrom teilen – aber wie? Mieterstrom, gemeinschaftliche Gebäudeversorgung & Energy Sharing
Wie lässt sich Solarstrom in Mehrfamilienhäusern gemeinsam nutzen? Mieterstrom, gemeinschaftliche Gebäudeversorgung und Energy Sharing bieten dafür unterschiedliche Modelle – mit jeweils eigenen Chancen, Anforderungen und Hürden. Darin liegt großes Potenzial für die Energiewende: Mehr Menschen können lokal erzeugten Solarstrom nutzen und auch die Dächer von Mehrfamilienhäusern können stärker zur dezentralen Energieversorgung beitragen.
In dieser Folge sprechen wir mit Julian Schulz, Gründer und Geschäftsführer von metergrid, darüber, wie die drei Modelle funktionieren und für welche Gebäude und Projekte sie sich eignen:
☀️ Solarstrom gemeinsam nutzen: Was hinter Mieterstrom, gemeinschaftlicher Gebäudeversorgung und Energy Sharing steckt – und warum es überhaupt mehrere Modelle gibt.
🏘️ Mieterstrom in der Praxis: Warum das Modell eingeführt wurde, wie es sich entwickelt hat und wo technische, organisatorische und wirtschaftliche Herausforderungen liegen.
🏢 Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung: Was sie vom klassischen Mieterstrom unterscheidet, welche Hürden sie abbaut und unter welchen Bedingungen welches Modell wirtschaftlich sinnvoll ist.
⚡ Energy Sharing als nächster Schritt: Welche neuen Möglichkeiten sich für Bürgerinnen und Bürger sowie Kommunen eröffnen und welche regulatorischen Voraussetzungen noch fehlen.
📜 Regulierung und Zukunft: Welche politischen und regulatorischen Anpassungen notwendig sind, damit Solarstrom künftig einfacher gemeinsam genutzt werden kann.
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Prozesswärme ist für viele industrielle Produktionsprozesse unverzichtbar und wird heute noch überwiegend mit fossilen Energieträgern erzeugt. Ihre Dekarbonisierung ist deshalb ein zentraler Baustein der Industrietransformation. Doch die Anforderungen unterscheiden sich erheblich: Je nach Branche, Prozess und benötigtem Temperaturniveau kommen andere Lösungen infrage. Und häufig reicht es nicht, lediglich den Energieträger auszutauschen.
Darüber sprechen Markus und Heike in dieser Folge mit Clemens Buhr von der DENEFF und Dr. Robert Maertens von IREES. Gemeinsam schauen sie darauf, wie Prozesswärme heute bereitgestellt wird, warum ihre Dekarbonisierung so herausfordernd ist und weshalb es dafür einen systemischen Blick auf Prozesse, Effizienz und Energieversorgung braucht.
In der Folge geht es unter anderem um:
Die Bedeutung von Prozesswärme und die Unterschiede zwischen verschiedenen Temperaturbereichen
Technische, wirtschaftliche und praktische Hürden bei der Umstellung
Prozessoptimierung, Abwärmenutzung und Wärmespeicher
Die Rolle von industriellen Wärmepumpen, Elektrifizierung, Wasserstoff und klimaneutralen Gasen
Wirtschaftliche Chancen und neue Märkte rund um klimaneutrale Prozesswärme
Politische Rahmenbedingungen, Strompreise und Planungssicherheit
Den Blick nach vorn: Welche Lösungen sich bis 2045 durchsetzen könnten
Weiterführende Studien:
Prozesswärme in der Industrie – Investitionsentscheidungen verstehen
Marktanalyse: Net-Zero Technologien für energieeffiziente Prozesswärme
Energieeffiziente und CO2-freie Prozesswärme
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Die Energiewende erfordert Investitionen in Milliardenhöhe – in Infrastrukturen, Gebäude, Technologien und neue Geschäftsmodelle. Venture Capital macht davon nur einen kleinen Teil aus. Gerade in frühen Phasen kann es aber entscheidend sein, damit aus einer Idee ein Unternehmen entsteht, das neue Lösungen entwickelt und in den Markt bringt.
Darüber sprechen Markus und Heike in dieser Folge mit Inga Müller, Head of Operations bei EnBW New Ventures. Sie beschäftigt sich seit rund zwei Jahrzehnten mit Venture Capital und begleitet seit zehn Jahren Investitionen in Start-ups rund um Energie, Infrastruktur und Digitalisierung.
In der Folge geht es unter anderem um:
Welche Rolle Venture Capital für die Energiewende spielen kann – und wo seine Grenzen liegen
Woran Investoren erkennen, ob aus einer guten Idee ein überzeugender Investment Case werden kann
Welche Bedeutung Team, Technologie und Geschäftsmodell bei der Auswahl von Start-ups haben
Warum ein Energiekonzern wie EnBW in junge Unternehmen investiert
Wie Start-ups und etablierte Unternehmen voneinander profitieren können
Welche Rolle wirtschaftlicher Erfolg, strategischer Nutzen und Wirkung für die Energiewende bei Investitionsentscheidungen spielen
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Batteriespeicher im Strommarkt – Wie Trading Flexibilität ermöglicht
Mit dem Ausbau von Wind- und Solarenergie wird Flexibilität zu einem zentralen Baustein der Energiewende. Batteriespeicher können Strom dann aufnehmen, wenn viel erneuerbare Energie verfügbar ist, und ihn genau dann wieder bereitstellen, wenn er gebraucht wird. Doch ihr Nutzen hängt nicht nur von der Technologie ab – sondern auch davon, wie intelligent sie am Strommarkt eingesetzt werden.
Darüber sprechen Markus und Heike in dieser Folge mit Dr. Lennard Wilkening, dem Gründer und CEO von suena energy, einem Unternehmen, das Batteriespeicher und andere flexible Anlagen durch intelligente Vermarktung optimiert.
In der Folge geht es unter anderem um:
Warum Batteriespeicher für das zukünftige Energiesystem immer wichtiger werden
Die Rolle von Großbatteriespeichern im heutigen Strommarkt
Wie Batteriespeicher durch Trading und intelligente Vermarktung Geld verdienen
Welche Herausforderungen es beim Ausbau von Speichern gibt
Wie mehr Flexibilität Stromnetze entlasten und die Energiewende unterstützen kann
Eine Folge über Batteriespeicher, Stromhandel, Flexibilität und die Frage, wie intelligente Vermarktung das Energiesystem der Zukunft ermöglicht.
Der enPower Podcast ist ein Projekt von Markus Fritz und Heike Brugger. Für Folgen-Ideen oder Kollaborationsanfragen gerne via E-Mail an hallo(at)enpower-podcast(.)de.
Europa deckt noch immer einen großen Teil seines Energiebedarfs durch Importe. Die Energiekrisen der jüngsten Zeit zeigen erneut, wie eng Energiesicherheit in Europa, wirtschaftliche Stabilität und geopolitische Entwicklungen miteinander verknüpft sind. Doch wie kann Europa seine Energieabhängigkeit reduzieren? Und welche Rolle spielen Energieeffizienz, Elektrifizierung, Erneuerbare Energien und die Energiewende für eine sichere und wettbewerbsfähige Zukunft?
Darüber sprechen Markus und Heike in dieser Folge mit Prof. Jan Rosenow von der University of Oxford, einem der international führenden Experten für Energie- und Klimapolitik.
In der Folge geht es unter anderem um:
• Die aktuelle Energieabhängigkeit Europas und Deutschlands
• Die Folgen der Energiekrise für die europäische Versorgungssicherheit
• Warum Energieeffizienz ,Erneuerbare Energien und Elektrifizierung zentrale Baustein für mehr Energiesicherheit ist
• Neue Abhängigkeiten bei Rohstoffen und Technologien
• Die Frage, wie ein sicheres europäisches Energiesystem in 10 bis 20 Jahren aussehen kann
• Politische Prioritäten für Versorgungssicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und Klimaschutz
Eine Folge über Energiesicherheit in Europa, strategische Unabhängigkeit und die Frage, warum die Energiewende weit mehr ist als Klimaschutz.
Der enPower Podcast ist ein Projekt von Markus Fritz und Heike Brugger. Für Folgen-Ideen oder Kollaborationsanfragen gerne via E-Mail an hallo(at)enpower-podcast(.)de.
Solarstrom neu gedacht – Von Einspeisevergütung zu Flexibilität und Direktvermarktung
Die Einspeisevergütung war über viele Jahre ein zentraler Baustein für den Ausbau der Photovoltaik in Deutschland. Doch mit steigenden PV-Leistungen und neuen Anforderungen an das Stromsystem gerät das bisherige Modell zunehmend unter Druck.
In dieser Folge sprechen Markus und Heike mit Jochen Schwill, dem Gründer und Geschäftsführer von SpotmyEnergy. Zentrale Fragen sind wie die Einspeisevergütung heute funktioniert, welche Rolle Eigenverbrauch, Speicherung und §14a EnWG bereits spielen und warum die Integration von immer mehr Solarstrom neue Herausforderungen für Netzstabilität, Strompreise und die Wirtschaftlichkeit von Anlagen mit sich bringt.
Außerdem werfen wir einen Blick auf die aktuelle Debatte rund um die EEG-Novelle: Warum wird über Veränderungen der Einspeisevergütung diskutiert? Welche Auswirkungen hätte dies auf kleine PV-Anlagen und private Betreiber? Und besteht die Gefahr, dass Unsicherheit den weiteren Ausbau der Photovoltaik bremst?
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf möglichen Alternativen wie Direktvermarktung und Marktprämienmodell. Wie funktionieren diese Ansätze, welche technischen Voraussetzungen sind notwendig und welche Anreize entstehen für ein stärker netzdienliches Verhalten? Abschließend diskutieren wir, welche Rahmenbedingungen jetzt notwendig sind, damit der PV-Ausbau attraktiv bleibt, ohne Anlagenbetreiber zu überfordern.
Der enPower Podcast ist ein Projekt von Markus Fritz und Heike Brugger. Für Folgen-Ideen oder Kollaborationsanfragen gerne via E-Mail an hallo(at)enpower-podcast(.)de.
Time Stamps:
(00:06:38) Wie funktioniert aktuell die Einspeisevergütung bei PV-Strom?
(00:10:21) Welche Relevanz hat der §14a des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG)?
(00:16:07) Auswirkungen der geplanten EEG-Novelle
(00:22:18) Wie funktioniert das Marktprämienmodell?
(00:34:56) Wie funktioniert die Direktvermarktung
(00:47:26) Was soll sich in Zukunft ändern?
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