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Philipp Westermeyer, Seriengründer und Geschäftsführer der Online Marketing Rockstars, ist gerade mit seinem Team inmitten der Vorbereitungen des OMR Festivals 2018. Mit über 40.000 Besuchern, die am 22. & 23. März nach Hamburg kommen werden, ist das Festival eines der größten Online Marketing-Events in Europa. Und auch für Sportbusiness-Interessierte hat das OMR Festival auch in diesem Jahr wieder jede Menge zu bieten.
Im Sports Maniac Interview gibt und Philipp einen Einblick hinter die Kulissen der Organisation des Festivals und warum es sich für Sportbusiness-Interessierte lohnt nach Hamburg zu kommen. Darüber hinaus verrät er uns, in welchen Bereichen des Online Marketings er noch Nachholbedarf bei Sportorganisationen sieht und wie er persönlich über die zunehmende Eventisierung im Sport denkt.
Um was geht's und was lernst du:So sicherst du dir dein kostenfreies Expo-Ticket für das OMR Festival am 22./23.03.2018 in Hamburg:
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Georg Nolte ist PR-Experte und als Geschäftsführer seiner Agentur Ruhmservice seit 8 Jahren der kommunikative Kopf hinter der Öffentlichkeitsarbeit von Formel 1-Weltmeister Nico Rosberg. Jetzt hat er gemeinsam mit Ex-Sportdirektor des FC Bayern München Christian Nerlinger die Spielerberatung CN Sports an den Start gebracht. Und dort will er seine Erfahrungen mit Nico Rosberg in die neue Agentur, die unter anderem die DFB-Nationalspieler Jérôme Boateng, Jonathan Tah, Mitchell Weiser und Sebastian Rudy zu seinen Klienten zählt, mit einbringen.
Im Interview, das ich mit Georg auf dem SPOBIS geführt habe, erfährst du, wie die Zusammenarbeit mit Christian Nerlinger zu Stande kam. Und wie er mit seiner Arbeit Sportler dabei unterstützt zu digitalen Plattformen zu werden.
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Viele Sportorganisationen lassen Tausende von Euro auf der Straße liegen - einfach so. Und das Schlimmste dabei. Die merken das meist überhaupt nicht. In Merchandising, Ticketing und Sponsoring liegen riesige und bislang völlig ungenutzte Erlös-Potenziale. Warum ist das so? Aus dem einfachen Grund, weil sie ihre Daten unzureichend, oft sogar überhaupt nicht, analysieren und richtig nutzen. Und um eines schon mal vorweg zu nehmen. Wer das, worüber wir heute sprechen, in den nächsten 1-3 Jahren nicht umsetzt, der wird ein echtes Problem bekommen.
Mit meinem heutigen Interviewgast, dem Daten Analysten Mario Hillmers von der Otto Group, zeigen wir dir, wie Sportorganisation Schritt für Schritt bei der Datenanalyse und -nutzung vorgehen sollten. Was Sportorganisationen von eCommerce Unternehmen lernen können. Und wie du mit einem datengetrieben Vorgehen systematisch Reichweite aufbauen kannst.
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Pyeongchang 2018 - das werden die digitalsten Olympischen Spiele, die es jemals gegeben hat. Zumindest aus der Sicht des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Denn um die Wintersportfans zu Hause für die Leistungen des Team Deutschland auch über den Second Screen zu begeistern, hat sich der DOSB kommunikativ jede Menge einfallen lassen.
Im heutigen Interview mit Jens Behler, Ressortleiter Digitale Kommunikation beim DOSB, erfährst du, wie und über welche digitalen Kanäle der DOSB die Spiele medial begleitet, inwieweit die strengen Social Media Guidelines des IOC die Kommunikation beeinflussen und was sonst noch so hinter den Kulissen des Team Deutschland in Pyeongchang passiert.
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Böses böses Facebook! Klaut uns einfach unsere über Jahre hinweg aufgebaute Reichweite. So ging das wahrscheinlich in der vergangenen Woche einigen Sportorganisationen
als Mark Zuckerberg in einem, wie soll das auch anders sein, Facebook-Post veröffentlicht hat, dass die organische Reichweite von Medien und Marken mit dem neuen Newsfeed Update drastisch eingeschränkt wird. Wenn nicht sogar bald komplett aus der Timeline der User verschwinden wird.
Was genau passiert ist, was die Folgen sind für Marken und Sportorganisationen und was genau du jetzt als Betreiber einer Facebook-Seite tun musst, um deine Fans weiterhin zu erreichen. Das alles erfährst du in der Episode #071 des Sports Maniac Podcasts.
Was ist passiert?Mark Zuckerberg hat angekündigt, dass Beiträge von Seiten bald nicht mehr in den Timelines der User erscheinen werden. Facebook möchte mit dieser einschneidenden Änderung der Strategie zurück zur ursprünglichen Idee des sozialen Netzwerks und die Interaktion zwischen Privatpersonen wieder in den Vordergrund stellen. Übersetzt heißt das für uns Marketing Leute: Facebook killt die organische Reichweite!
Das klingt jetzt erst einmal hart, ist aber nach den Entwicklungen in 2017 keine große Überraschung. Auch wenn viele bei der Nachricht fast schon panisch reagiert haben. Es war schon seit längere Zeit bekannt, dass Facebook zurück zu seinen Wurzeln möchte und Menschen wieder mehr miteinander vernetzen möchte. Das wiederum hat zur Folge, dass zukünftig weniger bis keine Posts von Unternehmen und Medien in den privaten Feeds der User ausgespielt werden. Die Grundidee wieder "User first" zu denken, ist ja erst per se ein super Ansatz. Man kann es aber auch als Versuch werten, die Attraktivität der Plattform für die jüngere Zielgruppe, die es zu Snapchat, Musical.ly oder dem eigenen Dienst Instagram gezogen hat, wieder zu steigern.
So sehr das auf den ersten Blick aus Marketing-Sicht schmerzt, man muss schon zugeben, dass Facebook für eine private Nutzung deutlich an Relevanz verloren hat. Früher habe ich teilweise täglich privat auf Facebook gepostet. Und ich hab extra nochmal nachgeschaut. Mein letzter privater Post liegt schon über sechs Monate zurück. Ist das bei dir ähnlich?
Aus Business Sicht muss ich dir nicht erzählen, dass die organische Reichweite bereits seit längerem Schritt für Schritt zurück gegangen ist. Doch die Ankündigung jetzt und das muss man auch mal in der Deutlichkeit aussprechen, ist der Todesstoß für organische Reichweite von Marken oder Medien. Oder anders ausgedrückt: Ab jetzt musst du für deine aufgebaute Reichweite zahlen. Das Gute aber vorweg. Es wird Ausnahmen geben und davon profitieren vor allem Sportorganisationen. Dazu später mehr.
Lasst uns das Vorhaben von Facebook mal weiter spinnen. Die Timeline wird durch die "Säuberung" wieder deutlich mehr private Kommunikation beinhalten. Du fragst dich sicherlich. Und was ist mit Sponsored Posts und Ads? Zuckerberg hat angekündigt, dass die Anzahl der ausgespielten Werbung vorerst konstant bleiben soll. Gehen wir nun mal davon aus, dass Marken nun vermehrt Ads buchen werden, um ihre Follower zu erreichen. Dann kann man sich relativ einfach ausrechnen, was das zur Folge hat. Höhere Nachfrage nach Ads in Kombination mit dem Bidding-System auf Werbeplätze führt zu einer aggressiveren Werbeschaltung von Marken und Medien und die Preise werden steigen. Und das Ende vom Lied wird sein, dass Facebook trotz des sozialen "User First" Gedanken am Ende deutlich mehr Geld verdient.
Was sind die Folgen?Um es mit einem Satz zu sagen: Wer sich bisher nur mit dem Aussenden von Nachrichten, nicht aber mit dem Aufbau einer Beziehung zu seiner Community beschäftigt hat, wird jetzt ein Problem haben. Ein Großes sogar. Denn organische Reichweite zu erzielen dürfte schwer sein ohne eine interaktive Followerschaft. Eine sehr positive Auswirkung aus Sicht des Users wird sein, dass weniger Schrott in der Timeline auftauchen wird. Wer kennt das nicht, dass man nur mal eben den Feed checken will und sich plötzlich 20 Minuten später inmitten eines "Top 10 Soccer Fails"-Videos erwischt. Folglich werden die privaten Newsfeeds demnächst deutlich mehr Qualität haben, was die User wiederum selbst dazu animieren wird, wieder mehr private Dinge zu posten. Heißt im Umkehrschluss für Sportorganisationen, dass relevanter und qualitativ hochwertiger Content für die eigene Community wieder das A und O sein wird.
Eine interessante Folge, die man nicht direkt auf dem Schirm hat. Facebook stärkt mit dem Update seine eigenen Messenger-Dienste wie WhatsApp und den Facebook-Messanger. Dort gibt es ja bekanntlich aktuell noch relativ wenig Werbung. Die neue Strategie wird Werbetreibende dazu animieren, Werbebudgets innerhalb des Facebook-Netzwerks umzuschichten, statt in anderen Plattformen auszugeben. Und das wird wiederum zur Folge haben, du ahnst es bereits, dass Facebook mehr Geld verdienen wird.
Was bedeutet das für mich als Marke oder Sportorganisation?In der Sports Maniac Community auf Facebook wurden die Auswirkungen des Newsfeed-Updates auf den Sport bereits ausführlich diskutiert. Daher möchte ich an dieser Stelle mit gutem Beispiel vorausgehen und die Hörer aus der Community mit einbinden.
Eric Schollenberger, Manager Digital Innovations bei der Lufthansa, meint:
"Die Konsequenz kann sein, dass man wieder in die direkte Kommunikation einsteigt: Newsletter und Messenger Services sind da heiße Kandidaten."
Und genau das unterstützt die Aussage von Marthe-Victoria Lorenz von fairplaid. Die sagt:
"Für Vereine sehe ich die Handynummer als wichtigstes Asset. WhatsApp Broadcast Verteiler oder die gute alte E-Mail Adresse ist noch kostenlos und hat jeder (WhatsApp fast jeder)."
Julius sieht in dem Newsfeed-Update eine große Chance für Sportorganisationen und meint:
"Für Unternehmen wird sich dadurch nicht viel ändern. Es gilt immer noch, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Außerdem wird das Sponsoring boomen und Unternehmen können versuchen, klassische Werbung mit Service-Interaktionen und Kooperationen mit Fußballvereinen zu nutzen. Den Fußballvereinen kommt das daher, meiner Meinung nach zu Gute."
Für Max Bensinger von der Agentur Vollpension liegt die Lösung auf der Hand:
"Fokus auf kluges Community Building. Und Paid Media gehört mittlerweile bei jeder Online-Verlängerung einer Kampagne dazu."
Was muss ich jetzt tun?
Jetzt die Frage an dich. Was glaubst du sind die Folgen für Sportorganisationen und was muss man jetzt tun? Teile deine Meinung mit anderen Sportbusiness-Interessierten in der Sports Maniac Community auf Facebook.
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Im großen Sportbusiness Jahresrückblick 2017 werfe ich gemeinsam mit Philipp Ostsieker (@PhOstsieker) vom Matchplan Magazin einen Blick auf die Trends und Entwicklungen, die in diesem Jahr die Branche bewegt und bestimmt haben. Hierzu haben wir ganz tief in unseren Blog- und Podcast-Archiven gewühlt und über 300 Artikel bzw. 80 Episoden analysiert und für dich die Highlights übersichtlich zusammengefasst.
Im fünften und letzten Teil vor der Sports Maniac Winterpause sprechen wir über das Themengebiet New TV & Media. Wie hat sich 2017 der Wettbewerb um die Ausstrahlung des TV-Materials von Ligen und Klubs verändert? Der klassische Konkurrenzkampf zwischen Free-TV (ARD, ZDF, RTL) und Pay-TV (Sky) ist Geschichte. Internet-Giganten wie Facebook, Amazon, Google oder Twitter bieten mittlerweile um Sportrechte mit. Und sogar Big Player wie Sky müssen jetzt aufgrund von Anbietern wie DAZN um die begehrten Fußball-Rechte zittern. Eine hochspannende Entwicklung, die wir da derzeit beobachten. Mehr dazu im fünften Teil des Jahresrückblicks zu Thema New TV und Media.
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Im vierten Teil sprechen wir über das Themengebiet Fan Engagement & Audience Development. Es gibt für Clubs und Marken immer mehr digitale Optionen um die Aufmerksamkeit der Fans zu gewinnen. Ein großer Treiber hierfür: Bewegtbild auf Facebook und YouTube. Alleine Cristiano Ronaldo hat über 5 Milliarden Video-Views generiert. Doch noch viele Sportorganisationen haben keine langfristige Wachstums- und Fanbindungsstrategie in ihren digitalen Kanälen. Und das ist fatal. Denn die Konkurrenz um die Zeit und das Geld des Fans wird aufgrund digitaler Alternativen wie Netflix, Amazon und Co. immer stärker. Darüberhinaus gab es 2017 einige positive Beispiele aus der Welt des Sports. Und genau diese haben wir dir heute mitgebracht.
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Im dritten Teil sprechen wir über das Themengebiet Clubs & Marken. Grundsätzlich geht es dabei um die Frage, wie sich Vereine, Spieler und Dienstleister im Rahmen des digitalen Wandels in 2017 positioniert haben. Eine interessante Entwicklung ist, dass Stars immer mehr zu eigenen starken Marken mit größeren Reichweiten als ihre Vereine werden, was u.a. auch bei den Sommertransfers von Neymar, James Rodriguez oder Chicharito eine große Rolle gespielt hat. Auf Seiten der Vereine ist zu erkennen, dass diese sich zu Medien- und Entertainmentanbietern weiterentwickeln und den klassischen Medien Konkurrenz machen. Und über welches Thema wir abschließend natürlich auch noch diskutieren müssen: Ärmelsponsoring. Das alles gibt's im dritten Teil des großen Sportbusiness Jahresrückblicks.
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Im zweiten Teil sprechen wir über das Themengebiet Start-Ups. Ein Thema das ebenfalls omnipräsent war. Zum einen erlebe ich gerade mit Sports Maniac, was es bedeutet, ein eigenes Start-Up nicht nur zu gründen, sondern aufzubauen auch erfolgreich zu gestalten. Zum anderen öffnen sich mehr und mehr Sportorganisationen der Welt der Start-Ups und starten eigene digitale Projekte wie Innovation Labs (FC Barcelona, Arsenal London), Hackathons (ManCity, FC Bayern München, Schalke 04) oder Acceleratoren (leAD). Gleichzeitig haben 2017 zahlreiche Sportler, wie Philipp Lahm (Fanmiles), René Adler (T1tan) oder Marcell Jansen (Gymjunky) in Start-Ups investiert oder selbst ein Unternehmen gestartet. Mehr dazu erfährst du im zweiten Teil des großen Sportbusiness Jahresrückblicks.
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Im ersten Teil sprechen wir über das Themengebiet Esports. Über kein anderes Thema wurde 2017 so heiß und kontrovers diskutiert. Und das obwohl Esports noch im Vorjahr kaum bis gar keine Rolle gespielt hat. Clubs wie Schalke 04 oder RB Leipzig und große Sponsoren wie Mercedes-Benz wagten in diesem Jahr den Schritt und haben in Esports investiert. Wir haben uns die Aktivitäten der Clubs und Marken angeschaut und für euch analysiert, wie sich Esports in Deutschland entwickelt.
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