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Es wird Euch möglicherweise genau so gehen: sobald zu erkennen ist, dass ganz bestimmte Schauspieler oder Schauspielerinnen in einem Film oder einer Serie mitspielen, kann im Grunde gar nichts mehr schief gehen. Sie stehen wie ein Prüfsiegel für Qualität und Professionalität und ganz klar zählt mein heutiger Gast dazu. Christian Berkel kam 1957 in Berlin zur Welt. Bestimmt beeinflusste ihn auch die Liebe seiner Mutter zum Theater - jedenfalls verbrachte er mit 14 einige Zeit in Frankreich und ließ sich anschließend selbst zum Schauspieler ausbilden, längst bekränzt durch zahlreiche Auszeichnungen. Wie auch seine Frau Andrea Sawatzki feiert Berkel nicht nur vor Kameras Erfolge, sondern schreibt autofiktionale Bücher, die zu Bestsellern oder sogar Filmen wurden. In Toast Hawaii sprechen wir u.a. über die Not, Kochen lernen zu müssen, zu viele Currywürste für ein einziges Leben, über Bratkartoffeln mit Quark und Rührei mit Schinken, über das Säubern von Pilzen und das Pflanzen eines Obstbaums. Let’s go.
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Gazelle gehört zu den Personen, deren kreatives, humorvolles aber auch aktivistisches Schaffen komplett an mir vorbeigegangen wären, hätte ich sie und ihren Account nicht in den Sozialen Medien entdeckt. Ihr folgen ihr an die 700.000 Menschen und in ihren Beiträgen und Formaten spielt sie mit Klischees und Stereotypen, ohne dabei jemals zynisch oder verurteilend zu sein. Und so lachen wir über Gazelle und über uns selbst gleich mit. Zur Welt kam sie 1988 in Dortmund, ein waschechter Ruhrgebietsboy, der Sprachen studiert und viele Jahre in verantwortlicher Position im Personalwesen einer großen E-Commerce-Firma arbeitet. Bis Gazelle spürt, dass auch die offen gelebte Homosexualität und eine Heirat noch zu weit von dem entfernt sind, was sich richtig anfühlt: dem Leben als Frau. Diese - neudeutsch - Transition zog sie mit aller Kraft durch und wird - nicht nur von anderen transsexuellen Menschen - als Pfeiler und Felsen und überhaupt: als tolle, herzliche Person gefeiert. Und Kochen? Das Ofengemüse von neulich sagt: bleib mir weg. Vor mir sitzt eine Person, die supergerne saubermacht, mit 30 ihren ersten Döner aß, am letzten Tag ihres Lebens eine große Pizza mit Schoko-Dip wählen würde, auf scrambled Tofu steht und Teil einer Nudelfamilie ist. Das ist doch was. Let’s go!
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„Die Frau ohne Ofen“, „5.000 Schritte ins Glück“ oder „Mein Freund, der Eichelhäher“ - als Film-Film würde diese Episode viele Namen haben können und die kleinen und großen Geschichten werden auch schön erzählt von meinem Gast, der Schauspielerin Katy Karrenbauer. Am Silvestertag 1962 kommt sie in Duisburg zur Welt, wächst in Kiel und im Ruhrpott auf, nachdem sich die Eltern trennen. Katy singt, jobbt in Cafés, betreibt ein eigenes Theater und spielt ab 1997 für 10 Jahre Christine Walter in der inzwischen Kult-Serie „Hinter Gittern“. Und weil die Allianz mit dem Theaterspielen eine so glückliche ist, ist Katy Karrenbauer auch heute in den erfolgreichsten Stücken bundesweit zu sehen.
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„Haben Sie jemals mit dem Gedanken gespielt, dass Sie scheitern könnten?“ wurde mein heutiger Gast vor einiger Zeit gefragt. „So lebe ich nicht“, antwortete sie, so denke ich nicht. Niemand weiß, was morgen sein wird. Was bringt es mir, irgendwelche düsteren Szenarien durchzuspielen? Das hemmt nur.“ Jinok Kim Eicken, die 1952 zur Welt kam, ist Opernsängerin, Köchin, Gastronomin und Künstlerin. Ihre Eltern flohen während des Krieges aus Nord-Korea. Entgegen aller widrigen Umstände gelang es dem Mädchen, ihr überwältigendes musikalisches Talent fördern zu lassen, ein Stipendium für Klassischen Gesang brachte sie nach Deutschland, wo sie ihren Mann kennenlernte. Musik, Dirk - das sind schon 2 Lovestorys, eine 3. und in alles weitere hineinstrahlende ist die Kulinarik. Gemeinsam betreiben sie ein koreanisches Restaurant, das gleichermaßen erfolgreich ist und als Geheimtipp gilt. Wir sprechen u.a. über Fermentation und Fischsuppe, Koriandersalat, Kartoffeln und Kimchis, 100jährige Sojasaucen und den Zauber, den neben das Kopfkissen gelegte Kastanien auch nach Jahrzehnten noch ausüben.
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Warum sollte eine Stadt nicht auch ein Garten sein? Was ist das Geheimnis eines guten Rühreis? Und was war los mit Oma Mary, als sie zum letzten Mal ihre Frikadellen rollte? Diese und andere Fragen beantwortet mein heutiger Gast, der Autor Frank Schätzing. Allein sein Bestseller „Der Schwarm“ von 2004 wurde fast 5 Millionen Mal verkauft und in 27 Sprachen übersetzt. Zur Welt kam Schätzing 1957 in Köln. Er legte eine ziemlich erfolgreiche Karriere als Werber hin, obwohl der kleine Frank eigentlich Popstar oder Schauspieler werden wollte. Nun, sein jetziger Job ermöglicht ihm zumindest, Figuren wie diese entstehen zu lassen - und vieles darüber hinaus. In Toast Hawaii sprechen wir u.a. über Nougat und in Schinken eingewickelte Bananen aus dem Ofen, über Urban Gardening, Käsesoufflé, Räucher-Aal und die Zufriedenheit, die ein gutes, einfaches Wurstbrot in einem auslösen kann.
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„Essen ist eh mein Lieblingsthema“. Was kann es Schöneres geben als einen Gast, der diesen Satz bereits in der 1 Minute des Gesprächs rauslässt. Nilam Farooq, wurde 1989 in West-Berlin geboren als Tochter einer polnischen Mutter und eines pakistanischen Vaters, heißt: Weihnachten und Zuckerfest. Weder Latinum noch Graecum werden dem schlauen Girl genutzt haben, als sie jung ihren eigenen Youtube-Kanal aufbaute, bevor die Schauspielerei sehr schnell sehr viel wichtiger wurde. Contra, Kroymann, jerks oder jetzt Take the Money and Run, eine 6teilige Serie, in der sie die Hauptrolle spielt - Nilam hat das Glück und die Fähigkeiten, sehr unterschiedliche Rollen spielen zu können. In Toast Hawaii sprechen wir über das aufgeblasene Bhatura und Herrmann, den schüchternen Sauerteig, über saure Gurkensuppe und Tiramisu, Brie, Birnen, Eistee und den schönen, ein bißchen in der Zeit verloren gegangenen Habitus, Menschen, die einem helfen könnten, mit Pralinenschachteln zu bestechen.
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Dieser Mann weiß nicht alles, aber fast. Schließlich moderierte und moderiert er die interessantesten Wissenssendungen wie „Die Sendung mit der Maus“, „Wissen macht Ah“ oder „Quarks“. Ralph Caspers Eltern arbeiteten in Borneo für eine Hilfsorganisation, als er dort 1972 zur Welt kam. 3 Jahre später ging es zurück nach Deutschland, gerade noch rechtzeitig, um festzustellen, dass die Dackel hier „Lumpi“ und Kanarienvögel grundsätzlich „Hansi“ hießen. Wer jetzt nickt, ist mindestens Ü40. Ralph macht Zivildienst und erste Jobs für den WDR, studiert dann aber noch an der Kunsthochschule für Medien in Köln, bevor er vollends in den Ozean der Fernsehformate springt, in dem der Vater dreier Kinder bis heute höchst erfolgreich und freudvoll schwimmt. Wisst Ihr, ab welcher Temperatur Salz schmilzt? Nein? Nicht schlimm, lernt Ihr gleich. Darüber hinaus sprechen wir in Toast Hawaii über Zitronentarte und Nutella-Pizza, Möhreneintopf, Apfelbäume, Zitronen, Limonen und das Glück mit Eltern aufgewachsen zu sein, die Wert auf eine Hausbar mit verspiegelter Rückseite legten. Let’s go!
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Ich wüsste wirklich zu gerne, wie viele von Ihnen und Euch sich angesprochen fühlen, wenn mein heutiger Gast, die erste deutsche Boxweltmeisterin Regina Halmich ihre Mutter zitiert mit den Worten „Man spart nicht an einer guten Pfanne!“. Es ist ein sehr schönes Gespräch über das Essen, das Kochen und das Leben an sich geworden, mit vielen kleinen Anekdoten und 2 kleinen Hunden, die sich währenddessen in den tiefen Teppich des Studios gekuschelt haben. Die 1976 in Karlsruhe geborene Regina Halmich ist eine interessante und humorvolle Person, zudem aber ist sie Wegbereiterin für zahlreiche Mädchen und Frauen, die ihrem Beispiel folgten und sich nicht einreden ließen, der Boxsport sei ja wohl nichts für Frauen. Sie hat es allen gezeigt, auch bei den Showkämpfen gegen Stefan Raab, die medial ein bißchen fragwürdig aufbereitet wurden, um es mal so zu formulieren. Halmich blieb immer freundlich, immer professionell und stieg jedes Mal als souveräne Siegerin aus dem Ring. Gut so. Bei Toast Hawaii spricht sie u.a. über Sauerteigbrot und Zwieback mit Kakao, über Kapern, Kickboxen und Karate, natürlich über Pizza und Pasta und darüber, dass sie ein anständiges Sahneeis dem vernünftigeren Sorbet immer vorziehen würde. Viel Spaß mit Regina Halmich.
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Auf die Frage, neben wem er niemals aufwachen wollen würde, antwortete mein heutiger Gast „Neben einem Fisch. Oder einem Spiegel.“ Beides umwerfend lustige Antworten von einem umwerfend lustigen Typen, in dessen Persönlichkeit natürlich auch einige ganz andere Facetten zu finden sind, das wird schnell deutlich. Als nachdenklich ließe er sich sicherlich unwidersprochen beschreiben, als selbstkritisch sicherlich auch, vielleicht sogar als melancholisch und sehr, sehr schnell im Kopf. Der 1980 geborene Hamburger Fahri Yardim wäre vielleicht Musiker geworden, bog dann aber ab zur Schauspielerei und tat gut daran, denn es funktioniert bis heute in Filmen wie „Mogadischu“, „Der Medicus“ oder natürlich in der Serie „Jerks“ an der Seite seines Freundes und kongenialen Partners Christian Ulmen. In „Toast Hawaii“ sprechen wir u.a. Extrawürste und den hypnotischen Duft frischer Käseplätzchen, über Kochinseln, öliges Gemüse und lange Hoden, Pasta Arrabiata und das einfache Glück, einen Apfel mit ein paar Spritzern Zitrone zusammenzubringen.
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Gäbe es eine Reality-Doku mit Annette Frier, ihrer jüngeren Schwester Caro und ihr älteren Schwester Sabine - ich säße pausenlos vorm Monitor, und es wäre mir vollkommen egal, ob sie gerade kochen, schlafen oder leidenschaftlich debattieren würden. Ich habe das große Glück, inzwischen alle 3 zu kennen, Annette ist eine alte Freundin, aber Caro, von Caro habe ich immer nur gehört. Und natürlich mitverfolgt, wie sie komplett unerschrocken und talentiert ebenfalls hineinsprang ins Film- und Fernsehbecken, mit ordentlich Anlauf und, das ist das Schönste daran, auch mit ordentlich Erfolg. Die 1983 natürlich in Köln geborene Caroline Frier spielte in den unterschiedlichsten Formaten und steht nun endlich - insofern ist mein Traum ein bisschen wahr geworden - gemeinsam mit Annette vor der Kamera, in der wundervollen 8-teiligen Serie „Frier und Fünfzig“. In Toast Hawaii sprechen wir über reingelegte Väter und umgedrehte Eier, misstrauische Partner und aus dem Müll gezogene Gewürzmischungen, Pommesneid, Champignons und marokkanische Minze. Und das ist längst nicht alles!
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