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Nicht zu fassen - es ist bereits unsere 5. Weihnachtsshow. Fünf Jahre Kerzenlicht, der Duft von Mandarinen und Lebkuchen, Musik und dieses ganz eigene, leise Knistern, das entsteht, wenn man sich gemeinsam an den Tisch setzt und ein paar Weihnachtserinnerungen hervorholt. In diesem Jahr ist die Schauspielerin und Comedienne Andreja Schneider zu Gast, am Flügel begleitet uns, wie jedes Jahr, der großartige Mark Scheibe. Selbstverständlich wird gesungen: Jingle Bells auf Kroatisch, Leise rieselt der Schnee in leicht herausfordernder Tonlage und zum Abschied ein besonders schönes Have yourself a merry little Christmas. Dazwischen geht es um Fjaka, das dalmatinische Nichtstun, Gemüsesäfte und Pfeffermühlen, Kartoffelklöße und Schnaps. Ihr erfahrt ein bisschen was über das Bäumefällen als Nachbarschaftsereignis und über den Brauch, am Barbara-Tag Weizen zu säen, der bis Weihnachten wächst und Glück bringen soll. Eine Weihnachtsshow voller Geschichten, Musik und Wärme. Setz Euch gerne zu uns an den Tisch und macht es Euch gemütlich.
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ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-007
Jannik Schümann auf der Leinwand oder überhaupt: vor der Kamera spielen zu sehen, macht große Freude und zeigt, dass er sich genau den richtigen Beruf ausgesucht hat. Noch mal neu und ganz anders aber lässt sich der 1992 in Hamburg zur Welt gekommene Schauspieler kennenlernen, wenn man mit ihm übers Essen, über Kochen und Dinge wie die Zubereitung von Zwetschgenklüken spricht. Was war das? Zwetschgenklüken? Nie gehört? Gut, worum es sich dabei handelt, wird aufgelöst, Schritt für Schritt. Zudem aber sprechen wir noch über das Abtauen von Gefrierschränken, über Insta-Rezepte, Käseplatten und Mozzarella-Sticks, die Pausenbrote von früher und Kartoffelpizza von heute, den Deal, Süßigkeiten innerhalb der Partnerschaft zu sanktionieren, knoblauchlastige Väter und - naja, eben die Zwetschgenklüken seiner Mutter. Viel Spaß!
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ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-007
Schwer vorstellbar, dass Sie das Buch meines heutigen Gastes lesen, ihre Musik oder auch Interviews hören und nichts davon hängenbleiben könnte. Denn Jennifer Weist, die als Künstlerin auch unter dem Namen „Yaenniver“ arbeitet, ist meinungsstark und hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Ihre Klarheit, Freude, Wut und auch ihr Humor verketten sich und schießen mit hoher Geschwindigkeit als Idee, als Statement, gesungen, geschrieben oder gesagt aus ihr heraus. Im Mecklenburg-Vorpommerschen Wolgast kommt sie zur Welt, 1986, und verbringt die ersten 19 Jahre auf der Insel Usedom. Jennifer merkt früh, dass sie singen kann und will, viele Partys, Schülerband, Coversongs, eine wilde Zeit, alles in allem. 2007 wird sie die Frontfrau von „Jennifer Rostock“, feiert große Erfolge, und performt seit 2021 ebenso erfolgreich als Solokünstlerin Yaenniver. In Toast Hawaii sprechen wir u.a. über Krokodile und Komponenten-Essen, Pistazien-Tiramisu und Rinderherzengulasch, über Lieblingsdesserts, Matcha und einen glücklichen Darm, mit allem drum und dran. Aber los geht’s mit: Nüssen.
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„Ihr müsst ihn einladen, ich liiiebe eine Bücher und seinen Humor“ hörte ich in den inzwischen fast 4 Jahren Toast Hawaii immer mal wieder. Vom Autor Michael Kobr ist die Rede, er ist - neben Volker Klüpfel - u.a. einer der Väter des höchst erfolgreichen Protagonisten „Kommissar Kluftinger“, dessen Erlebnisse in sehr hohen Auflagen veröffentlicht werden und regelmäßig auf den vorderen Plätzen der Bestseller-Listen landen. Für mich ist das kommende Gespräch, ich erwähne es auch gleich zu Beginn, ein Blindflug, ich weiß in diesem Moment so gut wie gar nichts über mein Gegenüber, aber das ändert sich schnell. Und es macht Spaß, den Herr Kobr, einen waschechten Bayern übrigens, auf diese Weise kennenzulernen. Er selbst ist Jahrgang ’73, das Haus, in dem er lebt, schon über 100 Jahre alt. Wir sprechen u.a. über Zürcher Geschnetzeltes und katholische Freitage, Spätzle und Fleischküchle, Essigessenz als Geruch der Kindheit, einen Mord im Restaurant und Betthupferl, die mir, ach Oma!, damals regelmäßig nach dem Zähneputzen aufs Kopfkissen gelegt wurden.
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Um das mal an den Anfang zu stellen: die Henkers-Mahlzeit meines heutigen Gastes wäre eine Nudel-Paella - das klingt ja wohl schon mal sehr genussfreudig. Wir sprechen über JOMO und FOMO, über Eismaschinen und Heißluftfritteusen, über die Kindheitsmaxime „Es muss aufgegessen werden“ und rutschen damit schon ein bisschen in eine Richtung, die große Teile im Leben von Sophia Thiel bestimmt haben und in Teilen auch bis heute noch bestimmen. Das Mädchen kommt 1995 im beschaulichen Alpenvorland zur Welt und wächst in einer liebevollen Familie inmitten der Natur auf. Die Jungs, denkt sie, wollen dünne Mädchen, Sophia fühlt sich „zu dick“ und jetzt beginnt das, was in ähnlichen und unterschiedlichen Ausprägungen zu einer Ess-Störung führen kann. Sie beginnt mit Bodybuildung, verliert 25 Kilo, bekommt Muskeln im Tausch. Bald wird Sophia Thiel zu einer höchst erfolgreichen Marke mit z.Zt. 1,3 Mio Followern allein auf Instagram. Sie betreibt mehrere Social-Media-Accounts und gibt Online-Fitnesskurse, bis der Kollaps kommt, die Überforderung, physisch und psychisch. Wie Sophia mit all diesem Hassel von innen und außen heute umgeht, was ihr hilft und wie sie lebt, erzählt sie mir jetzt bei „Toast Hawaii“.
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Tintenfische besitzen 9 Gehirne: das Haupthirn und in jedem der 8 Arme ein zusätzliches neuronales Zentrum. Irre. So in etwa stelle ich mir die Anatomie meines heutigen Gastes vor, der Podcasts und eine Talkshow moderiert, der schreibt, fragt, sehr viel liest und hört und aus dem Nichts Menschen imitiert, als seien sie in ihn gefahren. Micky Beisenherz, der Oktopus unter den Medienpersönlichkeiten, kam 1977 kam zur Welt, wuchs in Castrop-Rauxel auf und zog schon als Kind mit dem Kasettenrecorder los, um Leute zu interviewen. Er studiert 1 Semester Sozialwissenschaften, arbeitet 1 Jahr auf dem Bau, dann beim Lokalradio in Herne. Letzteres war der Startschuss für eine unaufhaltsame und bis heute währende Reise durch die alten und neuen Medien. Bei „Toast Hawaii“ sprechen wir u.a. über Ommas Lasagne, Chicken Surprise und Fischbrötchen, Bami mit Salami, Wassereis und Knoblauch und schließlich wagen wir uns an das vielleicht letzte große Rätsel der Gegenwart und fragen uns, ob es sich bei der Zahlen-Skala am Toaster wirklich um Minutenangaben handelt.
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Was doch Stimmen in uns auslösen können, ähnlich wie Düfte, oder? Mir geht’s immer schon bei der Musikerin Inga Humpe so. Wenn Inga singt oder spricht, schnurrt etwas in mir wie bei einer Katze, die auf einem warmen Ofen liegt. Die 1956 in Hagen geborene Sängerin wuchs mit vielen Frauen um sich herum auf und einem Vater, der eine Konditorei und Backstube führte. Mitte der 70erjahre studiert sie in Aachen Kunstgeschichte, landet in Berlin, jobbt in Kneipen und ist schließlich Frontfrau der Band „Neonbabies“. Die 80er beginnen, diese kreative und wilde Zeit für Pop und die sogenannte Sub-Kultur, in allen Genres. Als Inga Humpe und Tommi Eckart Anfang der 90er zusammenkommen, entsteht nicht nur eine Liebe, die bis heute anhält, sondern auch das großartige und höchst erfolgreiche Musikprojekt „Zweiraumwohnung“. In Toast Hawaii spreche ich mir ihr u.a. über Holländer-Schnitten und Erdbeerkuchen, Frühstücksroutinen und Moringa-Müsli, über Käse-Husten (was ist denn das?), Kapern, Knoblauch und Krabben.
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Mein heutiger Gast, eine Bestsellerautorin, Journalistin und Moderatorin, ist spürbar in Bewegung. Ihr Kopf ist es, ihr Körper scheint es auch zu sein, denn fast immer startet sie ihre Tage mit Sport. Hut ab, aber erleichternderweise erfahren wir zudem gleich von ihr, dass sie es auch richtig krachen lässt und vielleicht gar nicht so selten die Nacht zum Tag macht. Patis Insta-Account spricht Bände, ihr Podcast „Smoking Area“ allerdings auch. Pati Valpati, litauische Mutter, persischer Vater, wird 1996 in Hamburg geboren, wo sie mit Mutter und Schwester aufwächst, bevor es mit 19 nach London geht, Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften, ihren Master hat sie mit Auszeichnung absolviert. Merkt man, Kommunikation fällt ihr leicht und macht ihr Spaß. Es ist eine Freude, mit ihr durch die Themen zu springen. Los geht’s mit Gastgeber-Qualitäten und der Frage, ob man Gäste nicht auch rausschmeißen kann. Wir lernen eine wunderbare Großmutter kennen, die einen Zaubergarten besaß und gerne auch mal einen Schuss Metaxa in den Pfannkuchenteig mengte, wir sprechen über Kohlrouladen, Kapern und Katzenfutter, erfahren ein bißchen was über Litauen und über einen siamesischen Kampffisch namens Pablo.
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2007 wars, also vor fast schon 20 Jahren, da sah ich Jördis Triebel zum 1. Mal bewusst als Schauspielerin, in einer Hammer-Serie mit dem wirklich hölzernen Titel „KDD - Kriminaldauerdienst“. Mal abgesehen davon, dass an diesem Fernsehhighlight wirklich alles stimmte, ging mir aber Jördis nicht mehr aus dem Kopf. Auch alle weiteren Rollen, die sie verkörperte und bis heute verkörpert, wirken, als zöge sie sich die Charaktere über den Körper wie einen engen Rolli, der dann auch keine Luft mehr zwischen Haut und Stoff lässt und sie zu der Person macht, die sie spielt. Zahllose Auszeichnungen stehen in irgendeinem Regal der 1977 in Ost-Berlin geborenen Schauspielerin, die sich ungern an Rezepte hält, Gemüsesaft trinkt und auch mal eine schmökt, Avocados und Bananen liebt und sehr, sehr schnell Eis isst. Achso, stimmt, möglicherweise haben wir gleich schon zu Beginn des Gespräches eine revolutionäre Erfindung gemacht, ich würde sie mir bestimmt zulegen, ein Gerät, mit dem man Volumen in die Frisur bekommt und quasi nebenbei noch knusprige Pommes. Wo gibt’s denn sowas? Spätestens jetzt müsstet Ihr an Bord sein, oder?
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