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"AI will take away quite some jobs, and it will create other jobs. So that's a little bit of a challenge we have as a society." Michael Loechle, Executive Advisor to Hitachi, Ltd. Vice President & Executive Officer, Chief Digital & Security Officer, and René Wiedemann discuss what that means for a company driving sustainable energy transformation with AI. The carve-out from ABB in 2020 was the chance to build up an IT from scratch, reshape the governance and advance innovative power grid technologies. More than 3 billion people depend on those technologies – a purpose that attracts young talent. AI's role here is clear: to streamline the business and accelerate it. That is where it becomes a real game changer – and where the hard work starts. Companies need to orchestrate their initiatives and build an architecture that follows a long-term strategy, before they automate. Because the worst thing you can do with AI is automate a process which actually is broken.
„Das Gelingen der Energiewende hängt meines Erachtens massiv von der Digitalisierung ab, und da muss die ganze Branche mitziehen." Benjamin Jambor, CEO der E.ON Grid Solutions, spricht mit Johannes Trenka darüber, wie Deutschlands Energieversorgung zu sichern und das Stromnetz weiterzuentwickeln ist. Um den Umbau zu beschleunigen, treibt E.ON Grid Solutions den Smart-Meter-Rollout voran. Mit großen digitalen Plattformen, Standardisierung und Automatisierung soll das Gesamtsystem zukunftsfähig werden. Ein entscheidendes Element ist die intelligente Steuerung der Niederspannung in Bezug auf Supply und Demand. Dieser Weg ist ohne Künstliche Intelligenz undenkbar. Eine klare Regulierung ist wichtig, muss sich aber an den technologischen Wandel anpassen: Mehr Pragmatismus, eine gesunde Fehlerkultur sowie Anreize, die die gesamte Energiebranche einbeziehen, sind die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Transformation. E.ONs Ambition ist, hier als prägender Systemarchitekt voranzugehen.
„Sie können KI nicht gegen die Menschen einsetzen, sondern wir müssen die Menschen so ausbilden, ertüchtigen und qualifizieren, dass sie eben mit KI-Systemen bestmöglich umgehen können." Generalleutnant Michael Vetter, CIO der Bundeswehr und Abteilungsleiter Innovation und Cyber im Bundesministerium der Verteidigung, spricht mit Kevin Thiele über die Zeitenwende, digitale Souveränität und die Bedeutung Künstlicher Intelligenz für staatliche Handlungsfähigkeit. Digitalisierung und KI verändern nicht nur Technologien, sondern Organisationen, Prozesse und vor allem Menschen. Michael Vetter skizziert zentrale Kriterien, Dimensionen und Handlungslinien für die digitale Aufrüstung der Bundeswehr. Der Cyber- und Informationsraum gewinnt dabei zunehmend an Bedeutung für Sicherheit und strategische Resilienz. Aktive Cyberabwehr, Software Defined Defense und beschleunigte Innovationszyklen stehen für neue Fähigkeiten – und für eine klare Erkenntnis: Der verantwortungsvolle Einsatz von KI entscheidet sich bei den Menschen, die mit ihr arbeiten.
„Wir glauben daran, dass eine KI-Transformation nur dann funktioniert, wenn man die Mitarbeitenden mitnimmt. Wir nennen das ‚Demokratisierung der KI'." Christiane Vorspel, Vorständin und COO der Commerzbank, spricht mit Dr. Christian Tölkes, Leiter Privatbanken bei Accenture, über den derzeit dynamischsten Treiber von Veränderungen in der Finanzbranche. Grundsätzlich gilt für viele neue Technologien, dass es für die Implementierung nicht nur die technische Umsetzung braucht, sondern auch die richtige Führungskultur. Transformation ist im Kern Veränderungsmanagement, bei dem die menschliche Komponente ein wesentlicher Aspekt ist. Vertrauen, Stabilität und Verantwortung sind entscheidend, um Innovationen erfolgreich umzusetzen. „Technologie, Führung und neue Skillprofile müssen zusammenwirken. Dann steht uns der Weg in eine spannende, erfolgreiche Zukunft offen."
"In reality, procurement secures supply, manages risk, protects margin, enables innovation and increasingly shapes the strategy."
„Wenn wir das mit der Souveränität in Deutschland oder in Europa ernst nehmen wollen, dann müssen wir auch bewusst beginnen, derartige Entscheidungen zu treffen. Und da müssen wir eben auch bewusst beginnen, in deutsche oder in europäische Anbieter zu investieren." Stefan Latuski, CIO der Bundesagentur für Arbeit, spricht mit Henri Souchon über Abhängigkeiten, Herausforderungen und Meilensteine beim Ausbau eines der größten IT-Ökosysteme im öffentlichen Sektor. Die BA verfolgt das Ziel, in diesem Bereich bis 2030 modernste Dienstleisterin in Europa zu werden. Neue Formen der Zusammenarbeit und das Arbeiten in kundenorientierten Prozessen beschleunigen schon heute die transformative Reise. Regulatorische Komplexität muss dabei bewältigt sowie Standardisierung und Zentralisierung behördenübergreifend mutiger vorangetrieben werden. Als Leuchtturm auf dem Weg zum digitalen Staat will die BA zeigen: Wenn Daten wandern und nicht mehr Bürgerin oder Bürger, wird aus Digitalisierung und Automatisierung echter Mehrwert entstehen.
„Ich habe am MIT gelernt, dass 80 Prozent einer erfolgreichen AI Company der Mensch ausmacht – und nicht die Technologie. Die Frage lautet also: Wie können wir bei DuMont einen Rahmen schaffen, der Potenziale nutzt und die Mitarbeitenden gut einbindet? Ziel muss sein, sie mit einer gewissen psychologischen Sicherheit und Freude immer wieder ins Ungewisse starten zu lassen." Dr. Christoph Bauer beschreibt im Gespräch mit Johannes Trenka sehr offen, wie sich DuMont in Zeiten massiver Disruption als führendes Medien- und Technologieunternehmen behauptet. Im Zentrum steht eine Diversifikations- und Wachstumsstrategie, mit der DuMont undogmatisch den Wandel zur AI Company anstrebt. Darüber hinaus werden drängende Fragen der gesamten Branche thematisiert: Es geht um Transparenz, Wirkung von Nutzungsverhalten, Rahmenbedingungen für publizistischen Wettbewerb – und den Diskurs als Basis demokratischer Prozesse. Transformation sollte als chancenreiches Generationenprojekt begriffen werden.
„Zwei Dinge will der Mensch. Erstens: Er will immer wählen können, frei wählen und entscheiden. Deswegen wünsche ich mir, dass ich ein Altersvorsorgesystem habe, wo ich wählen kann und nicht, wo mir etwas vorgegeben wird. Und der zweite Punkt ist: Wir wollen alle möglichst lange leben und gesund sterben. Und das ist das, was ich uns allen wünsche: ein langes Leben und in Gesundheit dieses Leben auch genießen." Professor Dr. Frank Walthes, Vorstandsvorsitzender der Versicherungskammer Bayern, spricht mit Friederike Soennecken über Werte in diesen unsicheren Zeiten. Unter dem Stichwort „Herzensbildung" beschreibt er den nötigen Kompass, um unternehmerischen Erfolg, wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt und die Absicherung von individuellen Lebensrisiken zielbewusst zu managen. Mit klaren Statements zur Regulatorik, zur Finanzbildung, zu digitalen Innovationen und zur Altersvorsorge skizziert er, wie Rolle und Rahmenbedingungen der Versicherungsbranche zukunftsfähig zu verbinden sind.
"In der Wirtschaft sollte man nicht davon träumen, dass die alte Welt je zurückkehren wird. Das wird sie nicht. Das wird uns Europäer hart treffen, wenn wir nicht zu neuer Wettbewerbsfähigkeit finden." Joschka Fischer, Ex-Außenminister, Publizist und Autor, findet im Gespräch mit Johannes Trenka klare Worte für die Umbrüche, die Deutschland und Europa meistern müssen. Wir stehen sicherheits- und wirtschaftspolitisch am Beginn einer neuen Weltordnung, die sich von regel- zu machtbasiert wandelt. Europa muss zusammenfinden und zur Macht werden, um zu bestehen. Deutschlands wirtschaftliche Stärke ist dabei ein zentraler Faktor. Doch wir brauchen einen drastisch verjüngten Arbeitsmarkt, der unsere Wirtschaft dynamisiert. Denn auch im Bereich digitaler Technologien entsteht eine neue Welt. Innovation ist daher das Gebot der Stunde – in Zuwanderungsfragen, bei KI und klimaneutralem Wirtschaften. Wir müssen unsere demokratischen Werte als Asset bewahren und jetzt für unsere Zukunft kämpfen.
„Wir wollen ausbilden, wir wollen innovieren und wir wollen produzieren. Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, bleibt der Mittelstand auch in Zukunft das Rückgrat der deutschen Wirtschaft." – Marc K. Thiel, Geschäftsführer des Traditionsunternehmens und Kindermobilitätsexperten PUKY, spricht mit Friederike Soennecken über Transformation, Markenführung und Teamkultur.
PUKY steht vor der Aufgabe, Markenbekanntheit und Qualitätsversprechen in eine zeitgemäße Strategie zu übersetzen. In einem wettbewerbsintensiven Umfeld setzt das Unternehmen auf konsequente Modernisierung: Ausbau des E-Commerce, Ansprache neuer Zielgruppen und Internationalisierung. Das Ziel: Markenpotenziale gezielter ausschöpfen, mit prämierten Produkten Begehrlichkeit wecken und auf werteorientierte Kommunikation setzen. So tritt PUKY weiter an, eine relevante, emotional aufgeladene Marke zu werden, die bei jungen Eltern und in internationalen Wachstumsmärkten Anklang findet, ohne den Anspruch an Qualität und Sicherheit zu vernachlässigen.
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