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Fünf Tage nach dem Start von GPT-6 alias Astra wird es Zeit für einen Praxischeck: Hat OpenAI tatsächlich die „Ära der AGI“ eingeläutet – oder vor allem den Rückstand auf Anthropic aufgeholt? Jakob Steinschaden, Mitgründer von Trending Topics, und Clemens Wasner, Gründer von enlite und Vorsitzender von AI Austria, diskutieren beeindruckende Kreativprojekte, eigene Tests und überraschende Verschiebungen in den KI-Rankings.
Von einem spielbaren Videogame über einen aufwendigen digitalen Nachbau des Apple Park bis zur automatisierten Podcast-Nachbearbeitung: Besonders bei kreativen Aufgaben zeigt sich, was mit den neuen KI-Werkzeugen möglich wird. Jakob hat außerdem ChatGPT und Claude mit demselben Prompt ein Startup-Bewertungsportal bauen lassen. Welcher Entwurf überzeugt mehr?
Die Themen der Folge:
Aus dem Newsletter wird jetzt auch ein Podcast: „Founders Dispatch" heißt das neue Audioformat von Trending Topics, das soeben startet. Alle [X Wochen / jede Woche] sprechen wir über das, was die europäische Startup-Szene wirklich bewegt: Deals, Finanzierungsrunden, Exits, und die Fragen, die Gründer:innen dabei nachts wachhalten.
Der Name ist Programm. Seit 2015 liefert der Founders Dispatch zweimal pro Woche kuratierte Einordnung ins Postfach. Der Podcast macht daraus ein Gespräch: mit mehr Zeit, mehr Kontext und mit Stimmen aus dem Ökosystem, die sonst selten öffentlich Klartext reden.
An der Seite von Trending Topics-Chefredakteur ist nunmehr Stefan Köppl. Er ist Managing Partner der Wiener Tech-M&A-Boutique Samira Advisors und bringt gut zehn Jahre Erfahrung als Gründer, Venture-Capital-Investor, Strategieberater und M&A-Spezialist mit. Als Mitgründer von Indie Campers, dem heute größten Verleiher von Camping-Vans in Europa, kennt er als sowohl Founder- als auch Investorenseite ausgezeichnet.
In dieser Folge von Founders Dispatch diskutieren Stefan Köppl und Jakob Steinschaden folgende Themen:
In der neuen Folge sprechen Jakob Steinschaden, Mitgründer von eustella und Trending Topics, und Clemens Wasner, CEO von enliteAI und Vorsitzender von AI Austria, über folgende Themen:
🚀 GPT-6 alias Astra ist da: Warum OpenAI nach mehr als zwölf Monaten in der zweiten Reihe erstmals wieder ein Modell zeigt, das klar vor dem besten Anthropic-Modell liegt
🧱 Neue Architektur, neuer Pre-Train: Statt 2,5 bis 4 Billionen Parameter dürften es nun 7 bis 10 sein, und das Timing kommt zwei Tage nach Fable 5.1 sicher nicht zufällig
🔐 Daybreak-Partner zuerst: Cybersecurity-Firmen wie Checkpoint bekommen den Zugang vorab, alle anderen müssen warten und dann für ein Pro-Abo zahlen
🕸️ 20 bis 30 Sub-Agents pro Anfrage: Wie Modelle der Fable- und Astra-Klasse eine Studie in Themenagenten zerlegen, warum ein einziger Prompt das Tageslimit frisst und weshalb das den Druck Richtung lokaler KI erhöht
📉 Artificial Analysis als Dämpfer: Astra landet nicht auf Platz eins, sondern hinter Claude Fable 5.1, Opus 5 und Muse Spark 1.3
⚖️ Streit um die Gewichtung: Fast 100 Prozent beim ARC-AGI-3 mit eigenem Harness, im Gesamtranking trotzdem nur Mittelfeld, und der Vergleich mit neuen GPUs, für die es noch keine passenden Benchmarks gibt
🏠 Vom Immobilieninserat zum 3D-Rendering: Ein einziger Prompt baut eine interaktive Durchflugssequenz in Blender, und die Podcast-Postproduktion dürfte in einem halben Jahr automatisiert sein
🛡️ Sicherheit mit Sternchen: System Card, langsamer Rollout, halb so viele Red Flags wie beim Vorgänger, aber eben nur sicherer und nicht sicher
🔡 Chain of Thought wird unlesbar: Astra dokumentiert seine Schritte in einer Art KI-Glyphenschrift, die Diskrepanz zwischen Tun und Schreiben wächst, und die Alignment-Community sieht genau das Wettrüsten, vor dem sie gewarnt hat
🧮 Neurosymbolik im Modell: Astra schreibt sich bei passenden Aufgaben selbst ein Regelsystem, was an das österreichische Grundlagenprojekt Bilateral AI erinnert
🏛️ Bernie Sanders fordert ein permanentes Verbot von Superintelligenz: Die Debatte ist von der Straße auf die politische Ebene gewandert, samt Baustopp-Diskussion für neue Rechenzentren
💸 Der Flywheel-Effekt: OpenAI-Modelle finden für die eigenen Broadcom-Chips Architekturen, die 1,5 bis 8,8 Mal schneller sind als die der menschlichen Engineers, und Outcome-based Pricing rückt näher
Während viele Unternehmen im GreenTech-Bereich straucheln, wachsen sie ordentlich weiter: Cloover, ein Energy-Fintech aus Berlin, hat diese Woche bekannt gegeben, mittlerweile auf Jahresbasis einen Umsatz von 300 Millionen Euro zu machen, und dabei profitable zu sein. Wie geht das, und was treibt das Business an?
Darüber sprechen wir heute im Podcast mit CEO Jodok Betschart. Die Themen:
In der neuen Folge sprechen Jakob Steinschaden, Mitgründer von eustella und Trending Topics, und Clemens Wasner, CEO von enliteAI und Vorsitzender von AI Austria, über folgende Themen:
🏰 Schloss, Privatjet und Jagd: Wie in Europa Geld für neue Fonds aufgestellt wird, zufällig mitgehört im Meetingraum der Tech BBQ in Kopenhagen
🇩🇰 Tech BBQ statt Bierpong: 10.000 Teilnehmer:innen, skandinavische Aufsteiger wie Lassie und Flatpay, und die geschlossenen Räume, in denen Investor:innen wirklich offen reden
🌊 Meredith Whittaker von Signal warnt: KI-Agenten auf Betriebssystemebene lesen den Bildschirm mit, das OS ist der Ozean, in dem alle App-Entwickler:innen schwimmen, und dieser Ozean wird gerade vergiftet
💬 Codex bekommt Zugriff auf iMessage: 16 Jahre Nachrichtenverlauf auf Zuruf auswertbar, mit fatalen Parallelen zum Sign-in-with-Facebook-Debakel von damals
🔍 KI als logische Fortsetzung der Überwachungswirtschaft: Warum Signal 50 Millionen Dollar im Jahr braucht, und welchen Tipp Whittaker europäischen Gründer:innen mitgibt
🧨 Emad Mostaque über den Hugging-Face-Angriff: 700 Agenten im Schwarm laut Postmortem, und die Frage, ob Cloudflare die nächste Welle noch aushält, bevor Teile des Internets offline gehen
🛡️ Neue Cybersecurity-Allianz gegen Agenten-Attacken: Das Zeitfenster schließt sich, weil Open-Weight-Modelle den Frontier-Modellen nur wenige Monate hinterherlaufen
🪖 Staaten als erste Kund:innen: 100 Millionen Dollar für ein U-Boot oder lieber für ein KI-Hacking-Modell, und warum sich Google-Manager einst als Lockheed Martin des 21. Jahrhunderts sahen
🇨🇳 Offene Modelle aus China als Verteidigungswaffe: 62 Prozent der B2B-Tokens laufen bereits über Open Weights, und ein chinesisches GLM-Modell half Hugging Face bei der Abwehr
🤖 Ein Dollar pro Agent und Tag: Was der erwartete Preisverfall bei Agenten und Robotern für Blue Collar und White Collar bedeutet
Nach 5 Jahren Stillstand soll es jetzt endlich kommen: Österreich bekommt ein neues Klimagesetz. Dabei sind die Details aber noch ziemlich unklar, und sowohl Stimmen aus der Wirtschaft als auch von Klimaschützern sind kritisch. Was kann das geplante gesetz also, und was nicht?
Darüber sprechen wir heute im Podcast mit Katharina Rogenhofer vom Kontext Institut für Klimafragen, herzlich willkommen im Podcast:
In der neuen Folge sprechen Jakob Steinschaden, Mitgründer von eustella und Trending Topics, und Clemens Wasner, CEO von enliteAI und Vorsitzender von AI Austria, über folgende Themen:
💧 Anthropic setzt Wasserzeichen in Claude-Texte: Künftige Modelle weben maschinenlesbare Muster ein, eine kostenpflichtige Detection-API soll folgen
🟢 So funktioniert Text-Watermarking technisch: Synonyme werden in „grüne“ und „rote“ Wörter geteilt, wer den Schlüssel hat, erkennt das Muster, Grundlage ist SynthID von Google DeepMind
✂️ Wie robust sind die Wasserzeichen: Leichtes Umschreiben reicht nicht, erst starke Eingriffe kippen das Verhältnis, und dann kann man den Text gleich selbst schreiben
📢 EU-Kennzeichnungspflicht in freier Wildbahn: Riesenplakate mit KI-Biber tragen brav ihren Hinweis, bei Texten bleiben nach Schätzung der beiden rund 99 Prozent ungekennzeichnet
🏛️ Vom Malus zum Bonus: Warum Förderanträge, Behördenschreiben und Kolumnen künftig eher davon profitieren, wenn ein LLM einmal drübergelaufen ist, Vergleich mit ABS und ESP im Auto
🎓 Schule, Uni und der TikTok-Trick: Schüler:innen kennen längst Gratis-Seiten, die ChatGPT-Output umschreiben, ein neues Ökosystem aus KI-Detektoren und Umschreib-Apps entsteht
♻️ KI-Kannibalismus und der Wert von Original-Content: Warum Reddit-Daten Millionen wert sind, was Model Collapse bedeutet und was der Blick auf Go und Mathematik über die nächsten Jahre verrät
🌍 Streitfall Übersetzung: Wer einen selbst geschriebenen Text nur übersetzen lässt, bekommt trotzdem das Wasserzeichen, und Anthropic beteuert, einzelne Personen nicht zurückverfolgen zu können
Die Erste Asset Management hat wie berichtet gemeinsam mit der Schweizer Partners Group einen Evergreen-Fonds in der ELTIF-Struktur, der Privatanlegerinnen und Privatanlegern schon mit niedriger Mindestanlage breiten Zugang zu den Privatmärkten eröffnet – ein Anlagesegment, das bisher nahezu ausschließlich institutionellen Investoren offenstand.
Im aktuellen Podcast spricht Thomas Bobek, Head of Private Markets Funds bei der Erste Asset Management, über folgende Themen:
Disclaimer: Bitte lesen Sie den Prospekt des OGAW-Fonds und das Basisinformationsblatt (BIB), bevor Sie eine endgültige Anlageentscheidung treffen. Der Prospekt für OGAW-Fonds (sowie dessen allfällige Änderungen) wird entsprechend den Bestimmungen des InvFG 2011 idgF erstellt und veröffentlicht. Der Prospekt sowie das Basisinformationsblatt sind in der jeweils aktuell gültigen Fassung auf der Homepage www.erste-am.com jeweils in der Rubrik Pflichtveröffentlichungen abrufbar und stehen dem/der interessierten Anleger:in kostenlos am Sitz der Verwaltungsgesellschaft sowie am Sitz der Depotbank zur Verfügung. Das genaue Datum der jeweils letzten Veröffentlichung des Prospekts, die Sprachen, in denen das Basisinformationsblatt erhältlich ist, sowie allfällige weitere Abholstellen der Dokumente, sind auf der Homepage www.erste-am.com ersichtlich.
Eine Zusammenfassung der Anlegerrechte ist in deutscher und englischer Sprache auf der Homepage www.erste-am.com/investor-rights abrufbar sowie bei der Verwaltungsgesellschaft erhältlich. Die Verwaltungsgesellschaft kann beschließen, die Vorkehrungen, die sie für den Vertrieb von Anteilscheinen im Ausland getroffen hat, unter Berücksichtigung der regulatorischen Vorgaben wieder aufzuheben. Umfassende Informationen zu den, mit der Veranlagung möglicherweise verbundenen Risiken sind dem Prospekt des jeweiligen Fonds zu entnehmen. Ist die Fondswährung eine andere Währung als die Heimatwährung des/der Anleger:in, so können Änderungen des entsprechenden Wechselkurses den Wert der Anlage sowie die Höhe der im Fonds anfallenden Kosten – umgerechnet in die Heimatwährung – positiv oder negativ beeinflussen.
Veranlagungen in Wertpapiere bergen Risiken.
Wer viel auf Linkedin unterwegs ist, hat es vielleicht schon bemerkt: Der österreichische Gründer Jakobus Schuster ist für viele ein Hero. Denn: Sein Startup Notarity hat eine Klage der durchaus mächtigen Notariatskammer in Österreich überstanden - manche sagen, sogar gewonnen. Mittlerweile ist das Startup eigenen Angaben zufolge sogar profitabel. Das sind natürlich Themen, über die man hervorragend sprechen kann:
📈 Notarity feiert Profitabilität und starkes Wachstum mit Verdopplung des Umsatzes und Vervierfachung im internationalen B2B-Bereich
In der neuen Folge sprechen Jakob Steinschaden, Mitgründer von eustella und Trending Topics, und Clemens Wasner, CEO von enliteAI und Vorsitzender von AI Austria, über folgende Themen:
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