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Decentralized Finance war der Star der Krypto-Industrie 2021. Doch 2022 wird dem, was da unter dem Schlagwort DeFi verkauft wurde, die Mitschuld an dem großen Krypto-Crash gegeben. Das bedeutet aber nicht, dass Startups deswegen nicht mehr auf DeFi setzen, im Gegenteil. Erst kürzlich ist etwa Unstoppable Finance aus Berlin an den Start gegangen. Mit von der Partie: Peter Grosskopf zuvor CTO und Geschäftsführer der Börse Stuttgart Digital Exchange sowie CTO und Mitgründer der Solarisbank.
Im großen Podcast-Interview spricht Peter Grosskopf, CTO und Mitgründer von Unstoppable Finance, über:
- die Stimmungslage am Krypto-Markt
- Unstoppable Finance und das brandneue Produkt "Ultimate"
- Warum das Startup auf eine Wallet für DeFi-Dienste setzt
- Das Geschäftsmodell von Unstoppable Finance
- Wie DeFi-Anwendungen geprüft werden, bevor sie in die Wallet dürfen
- Was echtes DeFi bedeutet
- Welche Rolle CeFi-Services wie Voyager, Celsius Network oder BlockFi im Crash spielen
- die Transfer of Funds-Regulierung der EU und die Bedeutung für Unhosted Wallets
- Krypto-Startups zwischen Aktivismus und Ökonomie
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Es sind weder Decentralized Autonomous Organisations noch Schwarmintelligenzen, die 2022 wieder en vogue sind - sondern der gute alte Betriebsrat. Nach Massenkündigungen bei Bitpanda haben Mitarbeiter:innen nun eingeleitet, dass Betriebsräte gewählt werden. Fragt sich: Was bringt das eigentlich?
Das diskutieren wir heute mit Martin Müller vom Österreichischen Gewerkschaftsbund (ÖGB), und zwar im Detail über:
- Wie man beim ÖGB die Massenkündigungen und die Gründung eines Betriebsrats bei Bitpanda sieht
- Welche Anknüpfungspunkte der ÖGB mit der Welt der Startups und Tech-Unternehmen hat
- Wie verbreitet der Betriebsrat in Österreich bzw. Europa ist
- Wann man nun einen Betriebsrat einrichten kann
- Welche Rechte und Pflichten Betriebsräte haben
- Ob ein Betriebsrat die Massenkündigungen verhindern hätte können
- Ob der Job als Betriebsrat ein Karriere-Dämpfer ist
- Ob es ein Mitspracherecht bei der Firmenstrategie gibt
- Die 4-Tage-Woche
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MiCA, das hat nix mit Micky Maus zu tun, sondern eher mit dem Gegenteil. Denn das Kürzel steht für "Markets in Crypto Assets" und bedeutet, dass die Krypto-Industrie mit neuen EU-Regeln endlich aus der Kinderstube geholt wird. Stablecoins, DeFi, Bitcoin-Mining, NFTs - all das wird künftig genau reguliert, um den aktuellen Wilden Westen zu beenden. Um MiCA im Detail zu durchleuchten, haben wir Buchautor, Rechtsanwalt und Steuerberater Niklas Schmidt, der sich intensiv mit Krypto-Assets befasst, in den Podcast eingeladen und sprechen über:
- Warum MiCA ursprünglich gegen den Facebook-Stablecoin Libra/Diem in Stellung gebracht wurde
- Warum kein Bitcoin-Mining-Verbot gekommen ist
- Wie die Öko-Labels für Kryptowährungen aussehen können
- Wie Stablecoins künftig reguliert werden
- Ob Tether und USDC künftig überhaupt legal in der EU wären
- Warum DeFi von MiCA eigentlich gar nicht betroffen sein wird
- Warum sich CeFi-Unternehmen wie Celsius Network, BlockFi oder Voyager warm anziehen müssen
- Wann MiCA in Kraft treten wird und warum die Regulierung vielleicht zu früh kommt
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Er war früher mal CEO beim Startup 3D Elements, wechselte dann in die Tiroler Landespolitik und ist jetzt seit kurzem Staatssekretär für Digitalisierung und Telekommunikation in der österreichischen Bundesregierung. Stellt sich die große Frage: Wie sieht er da die aktuelle Lage zwischen Krypto-Assets, Startup-Politik und Digitalisierung?
Im Podcast-Interview spricht Florian Tursky, der neue Staatssekretär für Digitalisierung und Telekommunikation, über:
- Krypto-Assets und Blockchain-Analysen gegen Kriminelle und Steuerhinterzieher
- seine Einstellung gegenüber Krypto-Assets
- den Einsatz von Startup-Software für die Krypto-Analysen
- den Digital Services Act der EU und seine Schlagkraft gegen die US-Riesen
- die Kultur des Scheiterns in Österreich
- die Einführung des digitalen Führerscheins 2022
- die Enttäuschung vieler über die Startup-Politik in Österreich
- wann die FlexCo endlich kommen soll
- die geplante Mitarbeiter:innenbeteiligung
- die Interessen von Notariatskammer und Arbeiterkammer bei der FlexCo
- seinen Verbindungsnamen Aeneas im Cartellverband
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Was viele befürchtet haben, ist nun eingetreten: Das verfassungsmäßige Recht auf Abtreibung in den USA ist gekippt, manche Bundesstaaten haben Abtreibungen bereits verboten. Das hat zur Folge, dass Frauen weite, teure Reisen für Abtreibungen dorthin antreten müssen, wo es noch erlaubt ist, und eine weitere große Frage stellt sich: Was passiert mit den Daten aus Zyklus-Tracker-Apps? Könnten die den Behörden verraten, wer mal schwanger war?
Lisa Krapinger-Rüther hat das österreichische Startup breathe ilo mitgründet, das Zyklus-Tracking zur Familienplanung und Schwangerschaftsverhütung auch in den USA anbieten will. Im Podcast spricht sie über:
- wie die App von breathe ilo funktioniert
- wie sie auf die Ankündigung des Supreme Court reagiert
- wie Zyklus-Tracker von Abtreibungsverboten betroffen sind
- welche Daten von den Apps erfasst werden und warum
- warum europäische Apps gegenüber jenen von US-Anbietern im Vorteil sind
- wie die FemTech-Community auf das Urteil reagiert hat
- Warum Google Standortdaten rund um Abtreibungskliniken löscht
- wie aus den Apps zur Familienplanung echte Verhütungsmittel werden können
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Sie wollten ein umfassendes Ökosystem für Startups bauen, haben Firmen zugekauft und sind an die Börse gegangen. Doch aufgegangen ist der Plan nicht. Die ehemaligen Töchter Pioneers und Conda wurden wieder abgestoßen, das Börsen-Listing zurück genommen, und die Helme, Speere und Schilder im Marketing sind auch schon lange aus dem Erscheinungsbild verschwunden.
Warum ist der Plan von startup300 nicht aufgegangen, welche Fehler wurden gemacht? Darüber diskutieren wir im heutigen Podcast mit den beiden Chefs von Startup300, Bernhard Lehner und Michael Eisler. Es geht um:
- Warum der Masterplan von startup300 nicht aufgegangen ist
- Warum das schwierige Event-Business von Pioneers überhaupt zugekauft wurde
- Warum Wien jetzt ein Flaggschiff-Event für Startups fehlt
- "Peak Startup"
- Wie man Conda auf Schiene brachte - und dann schließlich doch verkaufte
- Warum das Börsen-Listing schief ging
- Wie viel startup300 heute noch wert ist
- Warum man nun zurück zu den Wurzeln kehrt
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Alle reden von Kohle, Atom, Sonne und Wind - und vergessen dabei, dass es da noch ein anderes Element gibt, das man für die Erzeugung von Energie verwenden kann: das gute alte Holz. Der Tiroler Gründer Marcel Huber will es mit Syncraft geschafft haben, unterm Strich Klima-positive Holzkraftwerke zu bauen. Die stehen bereits in der Schweiz, Deutschland, Österreich und sogar Japan - und angesichts der Energiekrise geht die Nachfrage jetzt, nach Jahren der Arbeit, endlich durch die Decke.
Im großen Podcast-Interview spricht Marcel Huber, CEO von Syncraft, über:
- Wie die Holzkraftwerke funktionieren
- Dass nur Abfälle aus der Holzwirtschaft zum Einsatz kommen
- Wie Holzkraftwerke es schaffen, mehr CO2 zu binden als zu erzeugen
- Wie letztendlich aus Holz Strom werden kann
- Was es mit dem Nebenprodukt der grünen Kohle auf sich hat
- In welchen Regionen Holzkraftwerke Sinn machen
- Wie es geschäftlich läuft und wie die Nachfrage explodiert
- Wie er den erhitzten Diskurs rund um Atom, Kohle und Gas sieht
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Der Krypto-Markt kommt nicht zur Ruhe: Nach den Massenkündigungen bei Firmen wie Coinbase, Bitpanda oder Crypto.com kommt jetzt die nächste Phase - wenn Krypto-Firmen komplett zusammenbrechen. So muss der Krypto-Fonds Three Arrows Capital liquidiert werden, BlockFi und Voyager mit hunderten Millionen Dollar ausgeholfen werden, und Shortseller wetten bereits auf den Kollaps des nächsten Stablecoins.
Gemeinsam mit dem Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Philipp Sandner vom Frankfurt School Blockchain Center durchleuchten wir heute, wie und warum dieses Kartenhaus gerade zusammen bricht. Es geht um:
- seine generelle Markteinschätzung zu Bitcoin und Co.
- die Kaskaden-Effekte, die immer weitere Kreise ziehen
- die Zusammenhänge zwischen Three Arrows Capital, BlockFi und Voyager
- die Stablecoins Tether (USDT) und USDC
- die Transfer of Funds-Regel, MiCA und die Rolle der EU
- die Folgen für DeFi
- die Rolle von FTX und Sam Bankman-Fried
- ob Bitcoin von dem Crash profitieren kann
- warum Bitcoin bei niedrigen Preisen "grüner" wird
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goUrban war vielen Wiener:innen vor mehreren Jahren mal ein Begriff, weil man sich da E-Mopeds von der Straße weg leihen konnte. Das wurde von anderen Playern wie dem ÖAMTC oder Tier Mobility oder GO Sharing verdrängt. Doch einige Jahre später steht goUrban nach einem Pivot von der B2C-Marke hin zum B2B-Software-Anbieter stärker da als je zuvor - und holt ein Investment von mehreren Millionen Euro an Bord.
Im Interview spricht Jonathan Gleixner, CEO und Mitgründer von goUrban, über:
- den Pivot von goUrban
- warum das Startup früher keine Bank als Partner für die Finanzierung fand
- warum jetzt aws Gründerfonds, Elevator Ventures und Uniqa Ventures einsteigen
- was man mit der Finanzierung von mehr als 10 Millionen Euro macht
- warum Shared Mobility stark in Richtung Abomodelle geht
- warum manche Player wie BMW oder Mercedes-Benz wieder aus dem Carsharing-Markt aussteigen
- wie Player wie GO Sharing die Software von goUrban einsetzen
- wie die Situation am Job-Markt aussieht
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Nachdem man seit Monaten über Massenkündigungen bei Tech-Unternehmen international gelesen hat, ist es nun in Österreich so weit: Nach dem Krypto-Crash trennt sich das Wiener Krypto-Unicorn Bitpanda von mehr als einem Viertel seiner Mitarbeiter:innen. Doch Branchen-Expert:innen sagen: Diese freigesetzten Talente werden vom Tech-Markt, der nach wie vor unter dem Fachkräftemangel leidet, sofort wieder aufgesaugt.
Im heutigen Podcast sprechen wir mit den Recrutiging-Expert:innen Mina Golesorkhi und Thomas Kohler von pplwise über:
- wie pplwise funktioniert
- wie Scale-ups und Unicorns 2021 rasant hunderte oder sogar tausende neue Mitarbeiter:innen aufgebaut haben
- ob Massenkündigungen wirklich der erste Schritt für Sparmaßnahmen sind
- warum andere Firmen sofort die gekündigten Mitarbeiter:innen ansprechen
- welche Unternehmen weiter neue Mitarbeiter:innen aufnehmen
- wie man "richtig" kündigt und
- wie Unternehmen die Massenkündigungen am besten kommunizieren
- wie sich der Job-Markt in Europa entwickeln wird
- wie viele Mitarbeiter:innen sich bereits die 4-Tage-Woche wünschen
- wie sich Gehälter während Inflation und Rezession entwickeln werden
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