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„Der Osten“ – ein Begriff, der bis heute koloniale Strukturen widerspiegelt und Geschichten unsichtbar macht. Statt Vielfalt sichtbar zu machen, werden Menschen mit ost(migrantischem) Hintergrund in Schirmbegriffe gepackt und Chancenungleichheiten verfestigt. Wie können wir eine Erinnerungskultur entwickeln, die Differenzen anerkennt und migrantische Perspektiven einschließt?
In dieser Podcast-Folge spricht Journalistin Julia Boxler, Mitinitiatorin des Projekts PostOst, mit Moderator Felix Seibert-Daiker über die Notwendigkeit, historische Traumata aufzuarbeiten und Räume für vielfältige Geschichten zu schaffen.
Es geht um den langen Schatten von Nationalsozialismus und Sowjetunion, um strukturelle Barrieren in Medien und Förderlandschaften und darum, wie migrantische Stimmen zur Aufklärung und Verständigung beitragen können. Gemeinsam diskutieren sie, warum die deutsche Gesellschaft mehr Mehrsprachigkeit, Offenheit und Umsicht braucht, um Diskriminierung und Desinformation wirksam zu begegnen.
Mehr unter #17Ziele
„A matter of choice“ - so lautet die Überschrift des neuen Human Development Reports von UNDP. Für unsere Podcast Gästin Melanie Hauenstein, Direktorin von UNDP Deutschland, stellt diese Ansicht das Leitbild im Umgang mit künstlicher Intelligenz dar.
Sciene Fiction-Dystopie oder Zukunftsversprechen?
Hört rein in eine spannende Episode über Verantwortung, Gerechtigkeit und die Macht von Narrativen im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz.
Human Development Report 2025: https://hdr.undp.org/system/files/documents/global-report-document/hdr2025reporten.pdf
Mehr unter #17Ziele
In dieser Folge spricht die 17Ziele-Moderatorin Katie Gallus mit Pauline Brünger, Klimaaktivistin und Sprecherin von Fridays for Future Deutschland, über aktuelle Weichenstellungen in der Klimapolitik. Themen sind unter anderem der geplante Emissionshandel für die Bereiche Wohnen und Mobilität, die soziale Dimension von Klimaschutzmaßnahmen sowie der Ausbau von Erdgas als vermeintliche Übergangslösung.
Es wird diskutiert, welche Verantwortung Politik und Gesellschaft im Kampf gegen die Klimakrise tragen, warum Klimaschutz oft als „Verliererthema“ gilt und wie sich mehr Öffentlichkeit für Klima- und Gerechtigkeitsthemen schaffen lässt. Außerdem werfen wir einen Blick auf Deutschlands Rolle bei der Unterstützung des Globalen Südens und die Frage, wie wir einen fairen Beitrag zur Bewältigung von Klimaschäden leisten können.
Buchempfehlung von Pauline Brünger: Die Achse der Autokraten
Mehr unter #17Ziele
Wie funktioniert eigentlich Geldschöpfung? Was bedeutet Generationengerechtigkeit in der Haushaltspolitik? Und welche Rolle spielen wirtschaftliche Narrative bei der Verteilung gesellschaftlicher Ressourcen?
In dieser Folge spricht Maurice Höfgen – Ökonom, Autor und Experte für moderne Geldtheorie – über Staatsfinanzen, soziale Ungleichheit und nachhaltiges Wirtschaften. Gemeinsam diskutieren Moderatorin Katie Gallus und Maurice Höfgen über verbreitete Vorstellungen rund um Schulden, Umverteilung und ökonomische Verantwortung und wie wirtschaftspolitische Entscheidungen unsere Zukunft beeinflussen.
Buchempfehlung von Maurice Höfgen: Unverdiente Ungleichheit
Mehr unter #17Ziele
Ob Geflüchtete, Überlebende von Gewalt oder Angehörige religiöser Minderheiten – allzu oft werden marginalisierte Menschen in der öffentlichen Debatte reduziert: auf Opferrollen, auf Zahlen, auf „die Anderen“. Doch echte Veränderung beginnt dort, wo wir Betroffene selbst zu Wort kommen lassen – und sie nicht nur vertreten, sondern ermächtigen.
In dieser Folge spricht Tuğba Tekkal, Menschenrechtsaktivistin, Gründerin von HAWAR.help und ehemalige Fußballerin, über Empowerment als politischen Akt. Sie erklärt, warum Mädchen von klein an gestärkt werden müssen, was es bedeutet, Verantwortung zu übernehmen – und wie Teilhabe konkret gelingen kann: durch Bildung, Sichtbarkeit und strukturellen Wandel.
Eine Folge über Haltung, Hinhören – und den Mut, andere sprechen zu lassen.
Mehr unter #17Ziele
Klimaschutz ist mittlerweile mehr als CO₂-Reduzierung. Spätestens seit der Energiekrise im Zuge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine ist klar: Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen ist nicht nur ein Umweltproblem – sie ist auch ein Sicherheitsrisiko. Und doch wird die Klimakrise oft erst dann ernst genommen, wenn sie direkt in unseren Alltag kracht: durch Dürren, Starkregen oder verheerende Fluten wie im Ahrtal.
In dieser Podcast-Folge spricht Moderatorin Katie Gallus mit der promovierten Wissenschaftsjournalistin Susanne Götze über die politischen und sozialen Dimensionen der Erderwärmung. Es geht um Lobbyismus der fossilen Industrie, mediale Narrative, die Rolle der Industrieländer – und um die Dringlichkeit, die 17 Nachhaltigkeitsziele endlich mit konkretem Handeln zu füllen.
Warum klammern wir uns trotz allem weiter an Öl und Gas? Was bedeutet Klimagerechtigkeit wirklich – global betrachtet? Und wie schaffen wir den Übergang von kurzfristiger Betroffenheit zu langfristigem Wandel? Ein Gespräch, das tiefer geht – unbequem, aber notwendig.
Mehr unter #17Ziele
Motivationssong:
"Die Milliarden-Lobby" online kaufen
Die planetaren Grenzen sind überschritten, doch der Weg zu einer nachhaltigen Zukunft bleibt umstritten. Statt sich anzunähern, scheinen die Gräben zwischen Menschen weiter zu wachsen. Wie können wir unsere Zukunft gestalten, ohne in alten Denkmustern oder wirtschaftlichen Rivalitäten stecken zu bleiben?
In dieser Podcast-Folge spricht Transformationsforscherin Prof. Dr. Maja Göpel mit Moderator Felix Seibert-Daiker über den dringend notwendigen sozialen und ökologischen Wandel und die Kraft der 17 Ziele als Kompass für eine gerechtere und nachhaltigere Welt.
Es geht um Wahrhaftigkeit in der Politik, neue Wohlstandsdefinitionen und den blinden Fleck des Bruttoinlandsprodukts. Die beiden diskutieren, warum ökonomisches Denken allein nicht ausreicht, um die Polykrisen – Klima, Krieg, Autoritarismus, Biodiversität – erfolgreich zu bewältigen.
Lesetipp: Wie wollen wir leben & Die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie
Motivationssongs: Playlist
Mehr unter #17Ziele
Sexualisierte Kriegsgewalt ist eine schwere Menschenrechtsverletzung und ein Kriegsverbrechen – und doch wurde sie lange als bloßer Kollateralschaden abgetan. In dieser Episode spricht Moderatorin Donya Farahari mit der Expertin Rhea Franke über die Arbeit von medica mondiale, einer Organisation, die Überlebende solcher Gewalt unterstützt – psychisch, medizinisch, rechtlich und politisch.
Dafür ist die Juristin und Referentin für Politik und Menschenrechte von medica mondiale, Rhea Franke, zu Gast. Die Projekte der Frauenrechtsorganisation in 13 Ländern zeigen: Die Folgen sind tiefgreifend, die Strukturen dahinter brutal und oft unsichtbar. Sexualisierte Gewalt ist kein Nebeneffekt, sondern eine gezielte Kriegsstrategie/-waffe – zur Machtdemonstration, zur Zerstörung von Gemeinschaft. „In einer perfekten Welt braucht es die Arbeit von medica mondiale nicht“ – aber solange patriarchale Machtverhältnisse bestehen, ist ihre Arbeit unverzichtbar. Warum Aufklärung, rechtliche Konsequenzen und unsere Solidarität jetzt entscheidend sind, erfährst du in der Episode. /Was jede*r Einzelne tun kann? Hinhören, hinschauen, handeln – beginnend mit dieser Episode.
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Hilfsangebote:
Motivationssong: Don't stop me now - Queen
In dieser Podcast-Folge spricht Sebastian Haug, Politikwissenschaftler und Geograph beim IDOS (German Institute of Development and Sustainability), über Donald Trumps zweite Amtszeit und die Auswirkungen auf die Vereinten Nationen.
Gemeinsam mit Moderator Felix Seibert-Daiker hinterfragt Sebastian Haug die Zukunft einer multilateralen Welt.
Weitere Links:
Sebastians Motivationssong: Mark Anthony: Vivir Mi Vida
Felix´ Motivationssong: The Heavy: Hurricane Coming
17Ziele-Motivationsplaylist: https://open.spotify.com/playlist/1K5300PptaXRMWZjZmuIuu?si=1KR5yQ25SHuZwss1wWrkTA
Sebastians Paper "Trump 2.0 and the United Nations": https://www.idos-research.de/discussion-paper/article/trump-20-and-the-united-nations-implications-for-multilateral-funding-and-leadership/
In dieser Podcast-Folge spricht Moderatorin Donya Farahani mit „AI Person oft the Year 2024“ und Gründerin von „FemAI“ Alexandra Wudel über die Relevanz des intersektionalen Feminismus und wieso es diesen auch im Zusammenhang mit KI braucht. Fehlende Datensätze spielen dabei eine fundamentale Rolle. Denn durch diese werden marginalisierte Personengruppen oder Frauen fälschlich abgebildet oder fehlen gänzlich in KI Systemen. Um dies zu ändern und digitale Chancengleichheit zu schaffen, berichtet Alexandra Wudel von einem feministischen Ansatz, den es bisher im Bereich der Artificial Intelligence nicht gab. In welchen Bereichen noch erhebliche Datensätze fehlen und zu welchen Folgen diese führen, aber auch über die positiven Eigenschaften von KI und wie sie die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung voranbringen kann – darüber erfährst du mehr in dieser Podcast-Folge.
Alexandras Motivationssong „Gangster Boogie Remix“ in der Motivationsplaylist
The deadly truth about a world built for men – from stab vests to car crashes | Women | The Guardian
Digitalisierung und Innovationen für mehr Lebensqualität
Energiebedarf von KI-Anwendungen steigt laut Studie drastisch | tagesschau.de
Kaia, der 17Ziele KI-Bildungsavatar
Mehr unter #17Ziele
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