Überübersetzen

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By Dr. Yvonne Griesel, Prof. Dr. Larisa SchippelSociety & CultureScienceArts
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Überübersetzen episodes

  • Folge 26 - Gebärdendolmetschen
    Ein Gespräch mit Christian Pflugfelder über Gebärdendolmetschen, eine Kunst für sich mit langer Geschichte.

    !!! Hier geht's zum Podcast in Gebärdensprache !!!

    Wissen Sie eigentlich, dass die Gebärdensprache in Deutschland lange verboten war und warum die "deutsche Methode" dazu geführt hat, dass wir die schöne deutsche Gebärdensprache so selten auf der Bühne und im Fernsehen sehen? Christian Pflugfelder ist zweisprachig aufgewachsenen und seit 20 Jahren ein renommierter Gebärdendolmetscher . Er führt uns ein in eine Kultur, die vielen von uns noch verborgen ist und die es zu entdecken lohnt.

    Hier geht's zur Website theateruebersetzen.de zum Thema Gebärdensprache und Untertitel von Gudrun Hillert.

    Hier geht's zur Website des Gehörlosen Bundes.

    Hier geht's zur Website des Bundesverbandes der GebärdensprachdolmetscherInnen Deutschlands e.V.

    Hier geht's zum Video „Wie erklärt man Gehörlosen ‚Inzidenz‘?“ und dem dazugehörigen Artikel.

    37 min
  • Folge 25 - Medienwechsel
    Ein Gespräch mit Larisa Schippel über Mündlichkeit und Schriftlichkeit in den Medien.

    Was hat ein japanischer Benshi, der vor 100 Jahren Stummfilme beschrieben hat mit einer Untertitlerin von Netflix zu tun hat ? Warum ist die Mündlichkeit erst so spät erforscht worden und was hat es eigentlich mit dem Medienwechsel auf sich?

    In Folge 25 sprechen Yvonne Griesel und Larisa Schippel über das mediale Übersetzen und darüber, dass zwar immer neue Formen und Stile von Translation entstehen, sie aber doch im Kern miteinander verbunden sind. Wir beleuchten sprachwissenschaftliche Ansätze, die sich mit der Mündlichkeit beschäftigen und warum ein semiotischer Ansatz für diesen Bereich sehr interessant sein kann.

    Literatur & Links

    Rudi Keller (1994): Sprachwandel. Von der unsichtbaren Hand in der Sprache. 2. Aufl. Tübingen & Basel: Francke Verlag. UTB. // Peter Koch & Wulf Oesterreicher (1990): Gesprochene Sprache in der Romania: Französisch, Italienisch, Spanisch. Tübingen: Max Niemeyer Verlag. // Michael Cronin (2003): Translation and Globalization. London & New York: Routledge. //Medien verstehen. Der McLuhan-Reader, hrg. Von Martin Baltes, Fritz Böhler, Rainer Höltschl, Jürgen Reuß. 1997. Mannheim: Bollmann Verlag // Yvonne Griesel (2007): Die Inszenierung als Translat. Möglichkeiten und Grenzen der Theaterübertitelung. Berlin: Frank & Timme. // Larisa Schippel (2014): 'Mediale Kompetenz in der Transkulturalität. "Der Vorleser" - ein Roman vom folgenlosen Medienwechsel, seine Verfilmung und transkulturelle Rezeption', Quo vadis Romania?: Zeitschrift für eine aktuelle Romanistik, Nr. Nr. 42/2013-14, S. 9-22.

    42 min
  • Folge 24 - Filmuntertitel
    Ein Gespräch mit Charlotte Stein über Untertitel, Interpretation und Normen im Filmbereich.

    Haben Sie sich schon mal gefragt, wie die Untertitel in Ihre Netflix-Serie kommen? Nein? In Folge 24 von Überübersetzen sprechen wir mit der Untertitlerin Charlotte Stein über ihren Berufsalltag. Welche Wege führen in dieses Berufsfeld und wie genau funktioniert die Erstellung von Untertiteln? Da geht es um extreme Feinarbeit, genaues Bestimmen der Lesegeschwindigkeit, sehr konkrete Einzelfallentscheidungen von Satz zu Satz und genreabhängige Sprache. Und apropos Lesegeschwindigkeit: wussten Sie, dass diese nicht nur altersabhängig ist, sondern sich sogar von Land zu Land unterscheidet?

    Charlotte Stein arbeitet freiberuflich als ermächtigte Übersetzerin und allgemein beeidigte Dolmetscherin für die englische Sprache. Hauptsächlich ist sie als Untertitlerin in den Bereichen Live-Untertitelung, SDH und OmU tätig.

    Den Master Terminologie und Sprachtechnologie an der Technischen Hochschule Köln schloss sie mit Auszeichnung als Institutsbeste ihres Jahrgangs ab. Vor, neben und nach dem Studium arbeitete sie in namhaften Institutionen und Unternehmen im In- und Ausland, bevor sie sich 2016 selbstständig machte. Seit Anfang des Jahres 2022 ist sie 2. Vorsitzende des deutschsprachigen Berufsverbands der audiovisuellen Übersetzer*innen AVÜ. Auf das Thema diskriminierungskritische Sprache fokussiert sie sich nicht nur in ihrer beruflichen Funktion als Sprachmittlerin, sondern auch in ehrenamtlichem Engagement und im privaten Alltag.

    Hier geht’s zur Webseite des AVÜ, dem Verband für AudioVisuelle Übersetzer:innen.

    Hier geht’s zur Webseite des Synchronverband e.V. Die Gilde.
    Hier geht’s zum Wikipedia Artikel der Spracherkennungs-Software Dragon NaturallySpeaking.
    Hier geht’s zu einem Artikel von a:t:a:a (2019): „ROMA French subtitles - Or how to ruin a masterpiece, by Netflix“.
    Hier geht’s zu einem Artikel zum Thema Untertitelbranche von Miranda Bryant (2021): "Where have all the translators gone?" erschienen in The Guardian.
    Hier geht’s zu einem Artikel von Anne Wanders (2021): „Squid Game & Co: Die Untertitelbranche spielt „Friss oder stirb““ veröffentlicht auf TraLaLit zum Thema Untertitel.
    Hier geht’s zu einem Artikel zum Thema „Squid Game“ von Victoria Namkung (2021): „Translators, experts weigh in on 'Squid Game' subtitle debate“ erschienen bei NBC News.

    44 min
  • Folge 23 - Italienische Comics
    Ein Gespräch mit Myriam Alfano über Comic übersetzen - zwischen Politik und Poesie.

    Wie werden eigentlich Comics übersetzt? Was sind Weißflächen oder Letterer? Wir begeben uns mit Myriam Alfano in die Welt der italienischen Comics und sie erklärt uns, welche Rolle Bilder für Übersetzungsentscheidungen spielen, dass ein Comic unter Umständen wie ein großes Gedicht wirkt, teilweise sehr politisch sein kann und wie schwer der Umgang mit Rassismen und Dialekten bei der Übersetzung ist.

    Myriam Alfano studierte Romanische Sprachwissenschaft und Lateinamerikanistik in Frankfurt a. M. und Venedig. Sie übersetzt seit fünfzehn Jahren spanische und italienische Belletristik und Comics, u. a. von Gipi, Manuele Fior, Igort sowie Paolo Bacilieri, und leitet Übersetzerworkshops. Neben ihrer Tätigkeit als Übersetzerin hat sie Erfahrung in einer Literaturagentur und der Auslandsrechte-Abteilung eines großen Publikumsverlags gesammelt.

    Stefano Ricci (2014): Die Geschichte des Bären. Berlin. Avant Verlag // Davide Reviati (2020): Dreimal Spucken. Berlin. Avant Verlag // Yoshiyuki, I. (Produktion)(2019): Saint Seiya: Die Krieger des Zodiac [Serie]. Japan. Toei Animation // Paolo Bacilieri (2020): Sweet Salgari. Berlin. Avant Verlag // Gipi (2022): Besondere Momente mit falschen Applaus. Berlin. Avant Verlag

    Myriam Alfano, Ulrich Pröfrock: Beredte Blasen – Comics übersetzen In: Katrin Harlaß (Hg.): Handbuch Literarisches Übersetzen 2.0, BDÜ Fachverlag, 2022

    Hier geht’s auf die Webseite des Deutschen Comicvereins.

    Hier geht’s zur Recherchehilfen zum Antiziganismus.
    Hier geht's zum Wikipedia Artikel von Erika Fuchs.
    Hier geht’s zu einer aktuelle Diskussion zu Veränderungen im Fuchs’schen Sprachgebrauch.
    Hier geht’s zu DLF Kultur im Format LesArt und der Frage „Wie übersetzt man eigentlich Comics?“. Julia Voss im Gespräch mit Myriam Alfano.
    Hier geht’s auf die Webseite des Avant Verlages mit mehr Informationen über Gipi.
    Hier geht’s zum Toledo Journale und einem Beitrag von Myriam Alfano: Ein Netz aus Worten. Ein Journal zur Übersetzung von Gipi: Besondere Momente mit falschem Applaus.
    Hier geht’s zur Webseite des Avant Verlages.
    Linkbeschreibung

    36 min
  • Folge 22 - Politik
    Über althergebrachte Bilder, Kommunikation und natürlich: Übersetzen!

    Alle Kommunikation ist Übersetzen und viel politischer als wir denken.

    In unserer aktuellen Folge sprechen wir mit Prof. Dilek Dizdar, die in ihrer Forschung so allerhand althergebrachte Bilder in Bezug aus Translation dekonstruiert.
    Wir reden darüber, dass Übersetzer:innen nicht nur Brücken bauen, sondern Übersetzung auch so einige Grenzen mit sich bringt. Da gelten zum Beispiel Dolmetscher:innen als politisches Statement bei offiziellen diplomatischen Veranstaltungen als selbstverständlich, während Geflüchtete nur selten einen schnellen Zugang zu Translation und Dolmetscher:innen bekommen und damit in ihren Grundrechten eingeschränkt werden. Translationswissenschaft kann also auf reale Umstände reagieren und somit Diskurse und Ansichten in Bewegung bringen.

    Nasim Hikmet, Gedichte. Mit neun Holzschnitten von Doris Kahane. Hg. von Annemarie Bostroem. 1. A. Verlag Volk und Welt Berlin 1959 // Nazim Hikmet: Die Namen der Sehnsucht. Übersetzt von Gisela Kraft. S. Fischer Verlag. // Dilek Dizdar (2006): Translation: Um-und Irrwege. Frank und timme Verlag // Dilek Dizdar, Andreas Gipper, Michael Schreiber (Hrg) (2015): Nationenbildung und Übersetzung. Frank und Timme Verlag. // Dizdar, Dilek / Hirschauer, Stefan/ Paulmann, Johannes / Schabacher, Gabriele (Hrsg.) (2021): Humandifferenzierung. Velbrück Wissenschaft.

    Hier geht's zu Hannes Waders Lied ["Lebe einzeln und frei"](https://www.youtube.com/watch?v=pxtRs5lIQY4

    ) aus dem Live Album "Dasss nichts bleibt wie es war" 1982 veröffentlicht unter Pläne-ARIS.

    50 min
  • Folge 21 - Exil
    Ein Gespräch mit Larisa Schippel über wechselnde Richtungen beim Sprachtransfer, das Verlassen des Gewohnten und die Möglichkeit des Rückkehrens.

    Wie funktioniert Wissenstransfer, wenn Menschen in einem Land leben und arbeiten, in dem sie nicht aufgewachsen sind und dessen Sprache sie sogar teilweise nicht sprechen? Was passiert mit Wissenschaft, wenn diese aus ihrem ursprünglichen Forschungskontext herausgerissen ist?

    Wissen und Wissenschaft werden übersetzt! In diesem Podcast spricht Larisa Schippel mit Yvonne Griesel über Übersetzer:innen auf der Flucht und im Exil und warum Übersetzung in verschiedensten Konstellationen im Exil eine so große Rolle spielt.

    Hier geht’s zum Forschungsprojekt Exil: Trans.und den beteiligten Institutionen Uni Wien, Uni Mainz und Uni Lausanne.

    Publikationen des Projekts

    Aleksey Tashinskiy/Julija Boguna/Tomasz Rozmyslowicz (Hrg.) (2022) : Translation und Exil (1933-1945), Band 1, Namen und Orte. Recherchen zur Geschichte des Übersetzens. Berlin: Frank & Timme.
    Es folgen Band 2 (zu den Netzwerken des Exils) und 3. (Motive, Funktionen. Und Wirkungen)

    Mehr zu den Förderern des Projektes

    Hier geht’s zur Webseite von Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung.

    Hier geht’s zur Webseite der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

    Hier geht’s zur Webseite des Schweizerischen Nationalfonds.

    Mehr Informationen zu erwähnten Personen und Einrichtungen

    Hier geht’s zum Wikipedia Artikel von Ervin Magnus.

    Hier gehts zum Wikipedia Artikel von Jack London.

    Hier geht’s, passend dazu, zu: Christian Blees (31.03.2017). „Sorgen Sie doch bitte dafür, dass ich etwas bekomme!“ Der Überlebenskampf des Jack-London-Entdeckers Erwin Magnus. Deutschlandfunk Kultur

    Hier geht’s zur Biografie von Lucy von Jacobi.

    Hier geht’s zum Wikipedia Artikel von Hannah Arendt.

    Hier geht’s zum Wikipedia Artikel vom Wiener Kreis.

    Hier geht’s zum Wikipedia Artikel von Ludwig Wittgenstein.

    Hier geht’s zum Wikipedia Artikel von Hans Reichenbach.

    Hier geht’s zum Wikipedia Artikel von Kurt Grelling.

    Hier geht’s zu: Uni Paderborn Die Berliner Gruppe und der Wiener Kreis : Gemeinsamkeiten und Unterschiede.

    Hier geht’s zur New school for social research und zum Wikipedia Artikel.

    Hier geht’s zum Wikipedia Artikel von Peter de Mendelssohn.

    Literatur dazu wäre auch: Antonina Lakner (2020): Peter de Mendelssohn – Translation, Identität und Exil. Berlin: Frank & Timme.

    Hier geht’s zum Wikipedia Arikel von Ludwig Goldscheider.

    Hier geht’s zur Kulturwissenschaftlichen Bibliothek Warburg.

    Hier geht’s zum Wikipedia Artikel von Ernst Gombrich.

    Festschrift für Ernst Cassirer: Klibansky, Raymond / Paton, Herbert James (Hg.) (1975 [1936]): Philosophy and History. Gloucester (Massachusetts): Peter Smith.

    Hier geht’s zum Wikipedia Artikel von Georges-Arthur Goldschmidt.

    Hier geht’s zum Wikipedia Artikel von Rose Rand.

    Hier geht’s zu mehr Informationen über Mitchell Ash.

    Zum Beispiel : M. Ash & A. Söllner (Eds.), Forced Migration and Scientific Change: Emigré German-Speaking Scientists and Scholars after 1933 (Publications of the German Historical Institute, pp. I-Xviii). Cambridge: Cambridge University Press.

    Hier geht’s zur Frauenarbeitsgruppe „BiografiA“ - 4 Bände.

    Hier geht’s zum Deutsches Exilarchiv der Deutschen Nationalbiliothek.

    Mehr zu Verlage – Exilverlage bzw. Verlage im Exil – Beispiele

    Hier geht’s zur Webseite vom Verlag Büchergilde.

    Hier geht’s zur Webseite vom Verlag Allert de Lange.

    Hier geht’s zur Webseite vom Verlag Phaidon.

    Hier geht’s zur Webseite vom Germersheimer Übersetzerlexikon.

    41 min
  • Folge 20 - Das Hebräische
    Ein Gespräch mit Matthias Naumann über das Hebräische und das Übersetzen im historischen Kontext.

    In dieser Folge spricht Yvonne Griesel mit dem Autor, Übersetzer und Verleger Matthias Naumann über das Hebräische, seine Entwicklung als moderne Alltagssprache und israelische Dramatik im deutschsprachigen Gegenwartstheater. Es geht zudem um festgeschriebene thematische Erwartungen an Kunst und Literatur aus Israel, eine junge regionsspezifische Kulturentwicklung sowie den Umgang mit den aktuellen Begebenheiten und der immer noch schwer zu fassenden, schmerzhaften Vergangenheit.

    Matthias Naumann ist Autor, Übersetzer und Verleger. Er studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft in Frankfurt am Main, Tel Aviv und Paris, seitdem zahlreiche Theaterarbeiten, u.a. mit manche(r)art (seit 2002 mit Eva Holling) und Futur II Konjunktiv (seit 2014 mit Johannes Wenzel und Cristina Nyffeler). 2006–2008 mit Stefanie Plappert wissenschaftliche Leitung der Erstellung des Wollheim Memorials, Frankfurt am Main, dabei Umsetzung eines Interviewprojekts mit Überlebenden des KZ Buna/Monowitz. 2011 Gründung und seitdem Leitung des Neofelis Verlag, Berlin.

    Zu seinen Theatertexten gehören Schwäne des Kapitalismus (Autorentheatertage 2013, DT Berlin), Die Reise (Heidelberger Stückemarkt 2014), Ich lege meine Heimat nach Rojava (Theater Trier 2017) und darauf basierend das Hörspiel Rojava – Freiwillig in den Krieg (WDR 2020), nicht von hier irgendwo (HochX München 2018), Auf dem Paseo del Prado mittags Don Klaus (Staatstheater Augsburg 2020), Hate Hate But Different (HAU Berlin 2021) und Freitags vor der Zukunft (Staatstheater Augsburg 2021).
    Daneben Arbeiten als freier Kurator und Dramaturg u.a. für Tmuna-Theater, Tel Aviv, Deutsches Theater Göttingen, Center for Contemporary Art, Tel Aviv / Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt am Main, Fatzer Tage am Ringlokschuppen Ruhr 2013–2017. Er übersetzt Theatertexte aus dem Hebräischen u.a. von Hanoch Levin, Maya Arad-Yasur, Yonatan Levy und Joshua Sobol. Für die deutsche Übersetzung von Amsterdam von Maya Arad-Yasur wurde er 2019 von Eurodram ausgezeichnet.

    Hanoch Levin (2022): Die im Dunkeln gehen. Theaterstücke, aus d. Hebr. u. hrsg. von Matthias Naumann, Drama Panorama, Bd. 6. Berlin: Neofelis. // Thomas Lewy (2016): Zwischen allen Bühnen. Die Jeckes und das hebräische Theater 1933–1948, aus d. Hebr. v. Sebastian Schirrmeister. Berlin: Neofelis. // Freddie Rokem (2012): Geschichte aufführen. Darstellungen der Vergangenheit im Gegenwartstheater, aus d. Engl. v. Matthias Naumann. Berlin: Neofelis. // Matthias Naumann (2006): Dramaturgie der Drohung. Das Theater des israelischen Dramatikers und Regisseurs Hanoch Levin. Marburg: Tectum.

    Hier geht’s zur Webseite von Matthias Naumann.

    Hier geht's zum Theaterkollaborativ Futur II Konjunktiv.

    Hier geht's zum Sammelband Die im Dunkeln gehen.

    42 min
  • Folge 19 - Unterhaltung aus dem Dänischen
    Ein Gespräch mit Marieke Heimburger über flotte Sprache, Verbandsarbeit und persönliche Grenzen beim Übersetzen.

    Wir sind zurück aus unserer Kreativpause und begeben uns mit vollem Eifer wieder direkt in die Tiefen des Sprachuniversums. Diesmal sprechen Dr. Yvonne Griesel und Marieke Heimburger über den Unterscheid zwischen Unterhaltungsliteratur und anderen Buchgenres, über Schubladen in die auch Übersetzer:innen gerne mal hineingeschoben werden und das eigene Verhältnis zu Inhalten und Themen von zu übersetzenden Werken. Denn gerade hier gibt es klare Grenzen, die mit spezifischen Erfahrungen und der Biographie der übersetzenden Person zu tun hat. Besonders hilfreich ist hier wiederum der Zusammenschluss in einem Verband (VdÜ), da dieser Austausch ermöglicht und Strukturen nachhaltig verändern kann. Ihr merkt, es wird intensiv und wir wünschen euch viel Spaß beim Hören!

    Marieke Heimburger, geboren 1972 in Japan, wuchs im Taunus auf und studierte in Düsseldorf Literaturübersetzen für Englisch und Spanisch. Seit 1998 übersetzt sie Unterhaltungsromane, Kinder- und Jugendbücher sowie Sachbücher und Memoiren aus dem Englischen, seit 2010 auch aus dem Dänischen. Sie hat sich stets für berufspolitische Belange eingesetzt, war 2013-2017 Mitglied der Honorarkommission des VdÜ, 2017-2021 Schatzmeisterin im Vorstand und ist seit Juni 2021 erste Vorsitzende. Sie ist Mitglied der Vereine Weltlesebühne e.V. und BücherFrauen e.V. sowie in ihrer Wahlheimat zweite Vorsitzende im Verband Deutscher Büchereien Nordschleswig.

    Marie Benedict (2019): Frau Einstein. Köln: Kiwi. // Nicole Seifert (2021): Frauen Literatur - abgewertet, vergessen, wiederentdeckt. Köln: Kiwi.// Jussi Adler-Olsen (2021)(5.Auflage): Das Alphabethaus.München:dtv // Tove Ditlevsen (2021): Kindheit. Berlin: Aufbau Verlage // Kathrine May (2021): Überwintern. Wenn das Leben innehält. Berlin: Suhrkamp

    Hier findet ihr die Webseite von Marieke Heimburger, mit allen Übersetzungen und ihren weiteren Arbeiten.

    Hier findet ihr den Link zu BücherFrauen/Frauenliteratur.

    Hier kommt ihr auf die Seite des VdÜ-Vorsitzes

    36 min
  • Folge 18 - Gespräch mit Katharina Zweig
    Über Künstliche Intelligenz, was das eigentlich heißt und die Auswirkungen auf Mehrsprachigkeit

    Wie bringt man Computern bei, die Welt so zu sehen, wie wir Menschen? Geht das überhaupt? Und was hat das mit Übersetzung zu tun? In Folge 18 von Über Übersetzen übergibt Dr. Yvonne Griesel Prof. Dr. Larisa Schippel und Prof. Dr. Katharina Zweig das Wort. Zweitere beschäftigt sich in Ihrem Fach, der Sozioinformatik, mit den Schwächen und Stärken von Algorithmen und Softwares und wie das Handeln der Akteur:innen, also uns Menschen, dadurch beeinflusst wird,aber auch die Gesellschaft beeinflussen kann und was entwickelt wird. Und da sind wir dann auch schon beim Thema: Welche Effekte auf unseren Umgang mit Mehrsprachigkeit haben Übersetzungstools wie DeepL und Co.? Spielen sich Computer und Mensch gegeneinander aus oder können sie sich sogar ergänzen? Eins ist klar: automatische Übersetzungsprogramme können Hemmungen abbauen und dadurch mehrsprachige Angebote stärken, aber dennoch in vielen Bereichen nie ein:e reale Übersetzer:in ersetzen. In diesem Sinne: „auf Wiedersehen und on reunions!“

    Katharina Zweig ist Professorin für Informatik an der TU Kaiserslautern, wo sie das Algorithm Accountability Lab und den Studiengang Sozioinformatik leitet. Sie forscht zu Data Science Literacy-Fragen insbesondere im Bereich Künstliche Intelligenz, wie diese reguliert werden sollte und wie man vertrauenswürdige KI-Systeme entwickeln kann. Sie berät Ministerien, Firmen und die Gesellschaft zu Fragen der Digitalisierung, unter anderem auch mit ihrem Start-Up, der Trusted AI GmbH. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem DFG Communicatorpreis 2019.

    Zweig, Katharina (2019): Ein Algorithmus hat kein Taktgefühl. Heyne Verlag.//Zweig, Katharina (2021): Sozioinformatik. Carl Hanser Verlag.

    Hier geht’s zum Wikipedia Artikel Katharina Zweig.

    Hier geht’s zur Website von AlgorithmWatch.

    Hier geht’s zu DeepL Übersetzter.

    38 min
  • Folge 17 - Jugendbücher aus dem Niederländischen
    Ein Gespräch mit Sylke Hachmeister über das Übersetzen zwischen Generationen, den Zeitgeist der Sprache und das Übersetzen aus dem Niederländischen.

    In dieser Folge begeben wir uns in die wunderbare Welt der Kinder und Jugendliteratur. Übersetzerin Sylke Hachmeister und Yvonne Griesel sprechen über Translationsprozesse zwischen Generationen, Mündlichkeit und Schriftlichkeit. Da geht es um den Zeitgeist der Sprache, den Umgang mit Illustrationen, die Besonderheiten von Fantasygeschichten und ganz konkret über das Übersetzen aus dem Niederländischen. Dabei versuchen wir nicht nur die Rolle der Übersetzerin, sondern auch die Aufgaben einer Lektorin und Autorin genauer in Betracht zu nehmen. In welche Universen tauchen Kinder und Jugendliche gerade ein? Welche Herausforderungen gibt es bei der Übersetzung von Bestsellern? Was genau zeichnet niederländische Literatur aus? Und wen genau sollen Kinderbücher eigentlich ansprechen?

    Sylke Hachmeister, geboren 1966 in Minden, studierte Kommunikationswissenschaften, Anglistik und Soziologie an der Universität Münster. Sie promovierte im Fach Publizistik und lernte zusätzlich Niederländisch. Zunächst war sie einige Jahre in einem Hamburger Kinderbuchverlag tätig, bevor sie sich als freie Übersetzerin und Autorin etablierte. Ihre Arbeit wurde mit bedeutenden Auszeichnungen gewürdigt, u.a. mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis für »Das Buch von allen Dingen« (Autor: Guus Kuijer) und »Ein Schaf fürs Leben« (Autorin: Martigen Matter). Außerdem wurde sie mit dem "Luchs des Jahres" der ZEIT und mit dem Gustav-Heinemann-Friedenspreis ausgezeichnet. Sylke Hachmeister, die auch die erfolgreichen Vampir-Romane von Stephenie Meyer übersetzt hat, lebt in der Nähe von Köln.

    Collins, Suzanne (2009): Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele. Oetinger Verlag. // Sylke Hachmeister (2000): Miep muss mit. Berlin, Oetinger Verlag. // Funke, Cornelia: Die Wilden Hühner. Dressler. // Kuijer, Guus (2005): Wir alle für immer zusammen. Oetinger Verlag // Meyer, Stephenie: Die Twilight-Saga (Biss-Romane). Oetinger Verlag // Hannah Peck (2021): Ein Fall für Kate: Mit Volldampf in ein Abenteuer voller Schnurrhaare, Schneebesen und Schabernack. Hamburg, Carlsen Verlag

    Ein Geheimtipp von Sylke Hachmeister: Gibson, Andrew : (1993): Abradiesel – das Blubbermonster. Deutsch von Irmela Brender. Dressler Verlag.

    Hier geht's zum Interview mit Sylke Hachmeister zu Tribute von Panem.

    44 min

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Über Übersetzen wird schon lange geredet. Wir sind uns sogar ziemlich sicher, dass bereits mit dem Aufkommen der Sprache und der Entstehung von Schrift, heiß darüber diskutiert wurde, wie Inhalte, Ideen und Gedanken aus einer Sprache in eine andere übertragen werden können. Übersetzung wurde also zu einem essentiellen Faktor der Verständigung. Doch haben Sie sich schonmal aufrichtig damit auseinandergesetzt wer das Buch in ihrer Hand übersetzt hat? Oder die Homepage auf der Sie täglich surfen? Wissen Sie wie Dolmetschen funktioniert?