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Was machen die UN eigentlich, wenn es um den Schutz unserer Umwelt geht? Wer behält den weltweiten Zustand von Klima, Natur und Ökosystemen im Blick? Und kann eine UN-Organisation überhaupt etwas bewirken, wenn sie selbst keine Gesetze erlassen kann?
Diesen Fragen gehen wir in dieser Folge von UNhörbar Basics auf den Grund. Im Mittelpunkt steht das Umweltprogramm der Vereinten Nationen, kurz UNEP. Wir schauen uns an, warum es gegründet wurde, was von seinem Hauptsitz in Nairobi aus passiert und wie UNEP versucht, aus wissenschaftlichen Erkenntnissen internationale Umweltpolitik zu machen.
Dabei geht es nicht nur um große Berichte und Klimazahlen, sondern auch darum, wie Staaten beim Aufbau von Umweltrecht unterstützt werden, weshalb der World Environment Day eine Rolle spielt und wo die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen, des UNEP liegen.
Weiterführende Informationen
Moderation: Sophia Meusel
Redaktion und Postproduktion: Erwin Eisenhardt, DGVN-Arbeitskreis Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit
Kurt Waldheim aus Österreich war der vierte Generalsekretär der Vereinten Nationen (1972 bis 1981 ). Doch wer war dieser Mann, der die UN zehn Jahre lang nach seinen Vorgängern Trygve Lie, Dag Hammarskjöld und U Thant durch die Wirren des Kalten Krieges führte? Welche Krisen, Konflikte und politischen Umbrüche prägten seine Amtszeit? Welchen Einfluss hatte er auf die Entwicklung der Weltorganisation und was verbirgt sich hinter der "Waldheim-Affäre"? Antworten darauf suchen Patrick und Steve in seiner Biografie, seinem Umgang mit Herausforderungen und in den Entscheidungen, die er an der Spitze der UN getroffen hat.
Zu Beginn der Folge gibt Patrick zusätzlich einen Überblick über den aktuellen Stand der Generalsekretärswahl, da neue Probeabstimmungen durchgeführt wurden und sich das Bewerberfeld erweitert hat.
Zu den aktuellen Entwicklungen der Generalsekretärsauswahl: Michelle Bachelet hat mittlerweile ihre Bewerbung am 21. September 2026 zurückgezogen. Am 18. und 29. September 2026 fanden weitere Probeabstimmungen statt. Rebeca Grynspan führt weiterhin das Kandidatenfeld an.
Inhalt
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Redaktion & Moderation: Steve Biedermann, Vorstandsmitglied des DGVN-Landesverbands Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen & Dr. Patrick Rosenow, Leitender Redakteur der Zeitschrift VEREINTE NATIONEN
Postproduktion: mucks audio: Die Audio und Podcast Agentur
Nachhaltige Entwicklung – oder kurz Nachhaltigkeit – ist ein Begriff, der inflationär verwendet wird. Häufig bleibt jedoch unklar, woher er stammt und was er genau bedeutet. Diese Fragen werden wir in diesem Podcast klären.
Auch besprechen wir, welche drei Dimensionen oder Säulen eine nachhaltige Entwicklung ausmachen und welche Bedeutung sie für uns heute und vor allem für die Zukunft haben.
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Moderation: Mariam Souseh
Redaktion und Postproduktion: Erwin Eisenhardt, DGVN-Arbeitskreis Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit
Ein Parkplatz, eine Schule, ein Park, eine Buslinie – Stadtentwicklung entscheidet oft ganz konkret darüber, wie wir unseren Alltag erleben. Aber was passiert, wenn Wohnraum, Mobilität, Grünflächen und die Interessen verschiedener Bevölkerungsgruppen auf denselben begrenzten Raum treffen?
In dieser Folge von UNhörbar Nachhaltigkeit sprechen wir mit René Zieprich von der Stadt Leipzig über das 11. UN-Nachhaltigkeitsziel: Nachhaltige Städte und Gemeinden (SDG 11). Er gibt uns Einblicke in die kommunale Stadtentwicklung, den Leipziger Parkbogen Ost und die Frage, wie öffentliche Räume nachhaltiger, inklusiver, gerechter und klimaresilienter gestaltet werden können. Dabei geht es auch um Bürgerbeteiligung, Verdrängung, gendergerechte Stadtplanung und den internationalen Austausch.
Inhalte
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Moderation: Natalia Rudenko
Redaktion: Leonardo Pereira und der DGVN-Arbeitskreis Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit
Postproduktion: Erwin Eisenhardt
Wie fühlt es sich an, internationale Institutionen nicht nur aus Vorlesungen und Nachrichten zu kennen, sondern plötzlich selbst vor Ort zu sein? Was bleibt von einer Studienreise nach Den Haag wirklich hängen, jenseits von Programmpunkten und Besucherausweisen? Und wie kann junges Engagement für die Vereinten Nationen ganz konkret aussehen?
In dieser Sonderfolge von UNhörbar sprechen wir mit Gesal und Sabrina, die an einer Studienreise des Arbeitskreises Junge DGVN nach Den Haag teilgenommen haben. Gemeinsam blicken wir auf ihre persönlichen Eindrücke, Begegnungen und die Frage, was man aus solchen Erfahrungen mitnimmt, wenn internationale Politik auf einmal ganz nah wird.
Während der Reise besuchte die Gruppe unter anderem den Friedenspalast, den Permanent Court of Arbitration, die Peace Palace Library, die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) und den Internationalen Strafgerichtshof. Außerdem gab es Gespräche mit World Youth for Climate Justice sowie weitere Einblicke in die internationale Justiz, die Diplomatie und die multilaterale Zusammenarbeit.
Dabei geht es in der Folge jedoch nicht nur um Den Haag selbst. Wir sprechen auch darüber, welche Rolle die Junge DGVN für junge Menschen spielt, die sich für die Vereinten Nationen und die internationale Politik interessieren. Der Arbeitskreis schafft Räume für Austausch, Veranstaltungen, Projekte und Begegnungen, und zeigt, dass Engagement rund um die UN nicht erst irgendwann nach dem Studium beginnen muss.
Wenn ihr euch also schon einmal gefragt habt, wie man selbst einen Einstieg in die DGVN finden kann, was eine Studienreise leisten kann, was ein Seminar nicht schafft, und warum solche Formate für junge Menschen besonders wertvoll sein können, dann ist diese Folge genau für euch.
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Redaktion: Sophia Meusel
Moderation: Sophie Fasshauer
Postproduktion: Erwin Eisenhardt, DGVN-Arbeitskreis Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit
Warum braucht es gleich drei Säulen für Nachhaltigkeit? Was hat es mit diesen Säulen auf sich? Und was beinhalten die einzelnen Säulen?
Diese Fragen wollen wir in dieser Folge von UNhörbar Basics klären. Dabei können wir ganz viel aus der Physik lernen oder diese als Beispiel nehmen.
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Moderation: Mariam Souseh
Redaktion: Mariam Souseh, Sophie Fasshauer, Laura Stettner
Postproduktion: Erwin Eisenhardt, DGVN-Arbeitskreis Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit
In dieser Folge führen Patrick und Steve die Reihe zu den UN-Generalsekretären fort. Nach Trygve Lie und Dag Hammarskjöld steht diesmal U Thant im Zentrum. Dieser übernahm nach dem Tod Hammarskjölds zunächst das Amt als Übergangskandidat, hatte den Posten jedoch nach ersten Bewährungsproben von 1961 bis 1971 inne. Bis heute gilt er als eine fast vergessene Person, obwohl seine Amtszeit von prägenden Ereignissen wie der Dekolonisierung, der Kubakrise, dem Vietnamkrieg sowie dem Sechstagekrieg geprägt war und er die UN in einem konsolidierten Zustand verließ. Warum das so ist und wie er sein Amt ausübte, besprechen Patrick und Steve im Laufe der Folge.
Zu Beginn der Folge gibt Patrick zusätzlich einen Überblick über den aktuellen Stand zur Generalsekretärswahl, da am 23. Juli eine sogenannte Townhall mit den Kandidatinnen und Kandidaten durchgeführt wurde und sich mit María Fernanda Espinosa Garcés aus Ecuador und Carolyn Rodrigues-Birkett aus Guyana zwei neue Kandidatinnen auf das Amt beworben haben. Nur einen Tag später bewarb sich zudem der neue Kandidat Olara Otunnu aus Uganda.
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Redaktion & Moderation: Steve Biedermann, Vorstandsmitglied des DGVN-Landesverbands Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen & Dr. Patrick Rosenow, Leitender Redakteur der Zeitschrift VEREINTE NATIONEN
Postproduktion: mucks audio: Die Audio und Podcast Agentur
In dieser Folge von UNhörbar Nachhaltigkeit sprechen wir mit Dr. Simone Sandholz vom Institut für Umwelt und menschliche Sicherheit der Universität der Vereinten Nationen (United Nations University - UNU) über das elfte UN-Nachhaltigkeitsziel: Nachhaltige Städte und Gemeinden (SDG 11). Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Städte lebenswerter, klimaresilienter und gerechter werden können und warum urbane Transformation weit mehr bedeutet als neue Technologien oder mehr Grünflächen.
Im Gespräch geht es um Klimaanpassung, soziale Gerechtigkeit und das Recht auf Stadt. Außerdem sprechen wir darüber, weshalb nachhaltige Stadtentwicklung immer Zielkonflikte mit sich bringt, warum Bürgerbeteiligung entscheidend ist und wie internationale Beispiele zeigen, dass lebenswerte Städte nur gemeinsam entstehen können.
Inhalt
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Moderation: Natalia Rudenko
Redaktion: Leonardo Pereira & DGVN-Arbeitskreis Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit
Postproduktion: Erwin Eisenhardt, DGVN-Arbeitskreis Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit
In dieser Folge von UNhörbar Nachhaltigkeit sprechen wir mit Melissa Scharwey von Ärzte ohne Grenzen über das dritte Nachhaltigkeitsziel: Gesundheit und Wohlergehen (SDG 3). Dabei geht es um globale Gesundheitsgerechtigkeit, vernachlässigte Krankheiten und die Folgen internationaler Mittelkürzungen. Außerdem sprechen wir über den Zugang zu lebensrettenden Medikamenten, die Lehren aus der COVID-19-Pandemie und darüber, warum Gesundheit ein Menschenrecht und keine Frage des Geburtsortes sein sollte.
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Moderation: Natalia Rudenko
Redaktion: Leonardo Pereira & DGVN-Arbeitskreis Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit
Postproduktion: Erwin Eisenhardt, DGVN-Arbeitskreis Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit
Das Klimagutachten des Internationalen Gerichtshofs (IGH) war das größte Verfahren, das je vor dem Gericht in Den Haag verhandelt wurde. Es stellt eine wegweisende Entscheidung im Kampf gegen den Klimawandel dar. Auf Grundlage des Gutachtens verabschiedete die UN-Generalversammlung im Mai 2026 mit überwältigender Mehrheit eine Resolution, die die Staaten verpflichtet, noch stärker gegen den menschengemachten Klimawandel vorzugehen.
Angesichts des einjährigen Jubiläums des Gutachtens sprechen wir in dieser Folge mit Christina Voigt von der University of Oslo, die unter anderem als leitende Rechtsberaterin für die Internationale Union zur Bewahrung der Natur (IUCN) an diesem IGH-Verfahren beteiligt war, über die rechtliche Tragweite und Bedeutung des Gutachtens sowie die (potenziellen) Auswirkungen auf einzelne Staaten und auf die internationale Klimapolitik.
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Moderation: Nils Witte
Redaktion: Luise Hoffbauer, Laura Stettner und Nils Witte
Postproduktion: Erwin Eisenhardt, DGVN-Arbeitskreis Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit
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