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Der Prophet Sacharja – dessen Name bedeutet „der Herr gedenkt“ – ist Prophet in der Zeit der Rückwanderung der Gefangenen aus Babel. In den Aufzeichnungen des griechischen Historikers Herodot über den Aufstieg des Perserreichs wird Kyros der Große als großmütiger Herrscher beschrieben. Sein Ruhm und seine Beliebtheit werden sogar an einigen Stellen der Bibel dargestellt, zum Beispiel im 2. Buch Chronik, Kapitel 36, 22.
Kein Prophet des Alten Testaments gibt in solcher Kürze so viele Prophetien über Christus wie Sacharja: über das erste Kommen Christi in Niedrigkeit, über sein Menschsein, seine Gottheit und seine Wiederkunft am Ende der Zeit.
In Kapitel 9, Vers 9 des Buches Sacharja höre ich aus der Lutherbibel die Einführung des Messias, des Christus. In einer anderen Bibelübersetzung kommt noch der Aspekt des Sieges hinzu, dort heißt es:
Mit „Tochter Zion“ ist die Stadt Jerusalem gemeint, die sich freuen soll, weil der Sohn Davids, also Christus, als Friedensbringer zu ihr kommt. Jesus, der Sohn Gottes, ist der Friedefürst, der Friede zwischen Gott und seinem Volk wirken will. Das ist sein Auftrag für das Volk Israel.
Auch der Prophet Jesaja charakterisiert diesen künftigen König: „Denn uns ist ein Kind geboren! Ein Sohn ist uns geschenkt! Er wird die Herrschaft übernehmen. Man nennt ihn ‚Wunderbarer Ratgeber‘, Starker Gott, Ewiger Vater, Fürst des Friedens.“ (Jesaja 9,5)
Mit Blick auf das Neue Testament wird die Geburt dieses Kindes von Johannes dem Täufer und vom Engel Gabriel angekündigt. Die traditionelle Weihnachtsgeschichte aus dem Lukas‑Evangelium enthält diese frohe Botschaft: „Und der Engel kam zur Jungfrau Maria mit den Worten: Fürchte dich nicht, Maria! Du hast Gnade bei Gott gefunden. Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären; dem sollst du den Namen Jesus geben.“ (Lukas 1,30–31)
Hier wird die Menschlichkeit des Messias, des Christus, durch die Geburt einer Jungfrau hervorgehoben, während in den Versen des Jesaja die göttliche Natur Jesu Christi offenbart wird. Mit dieser Ankündigung verspricht Gott, dass der Thron Davids wieder eingesetzt wird.
Im Lukas‑Evangelium, Kapitel 2,10–11, lese ich:„Und zu den Hirten auf dem Felde sprach der Engel: ‚Fürchtet euch nicht! Denn siehe, ich verkündige euch große Freude, die für das ganze Volk sein wird. Denn euch ist heute ein Retter geboren, der ist Christus, der Herr, in Davids Stadt.‘“
Zurück zu Sacharja: Vers 10 ist eine Prophetie und spricht von der Allmacht Gottes und von der Wiederkunft Jesu Christi:
Auch der Prophet Jesaja weist darauf hin (Kapitel 2,4): „Und er wird richten unter den Nationen und zurechtweisen viele Völker. Da werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen machen und ihre Spieße zu Sicheln.“
Die Herrschaft Jesu Christi wird nicht durch Blutvergießen gekennzeichnet sein. Er wird ein Friedensreich aufrichten und die Kriegswaffen vernichten oder umwandeln. Der Ausspruch „von Meer zu Meer“ bezeichnet die Ausdehnung vom Toten Meer bis zum Mittelmeer.
Durch diese Ankündigung schenkt Gott Israel Hoffnung auf Versöhnung – ein Ruf zur Umkehr hin zu Gott und eine Zusage seiner Fürsorge. Doch diese Ankündigung gilt nicht nur dem jüdischen Volk. Sie ist ein Symbol für alle Menschen, die dem Evangelium des Herrn Jesus glauben.
Jesus spricht in Matthäus 11,28: „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.“
In Vers 11 des Buches Sacharja lese ich: „Auch lasse ich um des Blutes deines Bundes willen deine Gefangenen frei aus der Grube in der kein Wasser ist.“ Und im Vers 12 verspricht Gott, „das Doppelte“ zurückzugeben.
Sacharja spricht hier vom Bund mit David und seiner ewig andauernden Dynastie; darüber hinaus prophetisch vom Sohn Gottes, Jesus Christus, und dem neuen Bund in seinem Blut durch das Kreuz.
Mit „Grube“ bezeichnet die Bibel das Totenreich oder eine völlig ausweglose Situation. Doch durch die Auferstehung Jesu Christi schenkt Gott den Menschen Hoffnung und einen neuen Weg für ihr Leben.
In Apostelgeschichte 4,12 spricht der Apostel Petrus: „Und in keinem andern ist das Heil; denn es ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden.“
Es geht also darum, Jesus, den Friedensbringer, ins Leben aufzunehmen und ihn zu bekennen. So leuchtet Weihnachten in neuem Glanz und erfüllt die Herzen mit Licht und dem Heiligen Geist.
Autor: Marion Christa Nickel
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By ERF - Der Sinnsender5
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Der Prophet Sacharja – dessen Name bedeutet „der Herr gedenkt“ – ist Prophet in der Zeit der Rückwanderung der Gefangenen aus Babel. In den Aufzeichnungen des griechischen Historikers Herodot über den Aufstieg des Perserreichs wird Kyros der Große als großmütiger Herrscher beschrieben. Sein Ruhm und seine Beliebtheit werden sogar an einigen Stellen der Bibel dargestellt, zum Beispiel im 2. Buch Chronik, Kapitel 36, 22.
Kein Prophet des Alten Testaments gibt in solcher Kürze so viele Prophetien über Christus wie Sacharja: über das erste Kommen Christi in Niedrigkeit, über sein Menschsein, seine Gottheit und seine Wiederkunft am Ende der Zeit.
In Kapitel 9, Vers 9 des Buches Sacharja höre ich aus der Lutherbibel die Einführung des Messias, des Christus. In einer anderen Bibelübersetzung kommt noch der Aspekt des Sieges hinzu, dort heißt es:
Mit „Tochter Zion“ ist die Stadt Jerusalem gemeint, die sich freuen soll, weil der Sohn Davids, also Christus, als Friedensbringer zu ihr kommt. Jesus, der Sohn Gottes, ist der Friedefürst, der Friede zwischen Gott und seinem Volk wirken will. Das ist sein Auftrag für das Volk Israel.
Auch der Prophet Jesaja charakterisiert diesen künftigen König: „Denn uns ist ein Kind geboren! Ein Sohn ist uns geschenkt! Er wird die Herrschaft übernehmen. Man nennt ihn ‚Wunderbarer Ratgeber‘, Starker Gott, Ewiger Vater, Fürst des Friedens.“ (Jesaja 9,5)
Mit Blick auf das Neue Testament wird die Geburt dieses Kindes von Johannes dem Täufer und vom Engel Gabriel angekündigt. Die traditionelle Weihnachtsgeschichte aus dem Lukas‑Evangelium enthält diese frohe Botschaft: „Und der Engel kam zur Jungfrau Maria mit den Worten: Fürchte dich nicht, Maria! Du hast Gnade bei Gott gefunden. Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären; dem sollst du den Namen Jesus geben.“ (Lukas 1,30–31)
Hier wird die Menschlichkeit des Messias, des Christus, durch die Geburt einer Jungfrau hervorgehoben, während in den Versen des Jesaja die göttliche Natur Jesu Christi offenbart wird. Mit dieser Ankündigung verspricht Gott, dass der Thron Davids wieder eingesetzt wird.
Im Lukas‑Evangelium, Kapitel 2,10–11, lese ich:„Und zu den Hirten auf dem Felde sprach der Engel: ‚Fürchtet euch nicht! Denn siehe, ich verkündige euch große Freude, die für das ganze Volk sein wird. Denn euch ist heute ein Retter geboren, der ist Christus, der Herr, in Davids Stadt.‘“
Zurück zu Sacharja: Vers 10 ist eine Prophetie und spricht von der Allmacht Gottes und von der Wiederkunft Jesu Christi:
Auch der Prophet Jesaja weist darauf hin (Kapitel 2,4): „Und er wird richten unter den Nationen und zurechtweisen viele Völker. Da werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen machen und ihre Spieße zu Sicheln.“
Die Herrschaft Jesu Christi wird nicht durch Blutvergießen gekennzeichnet sein. Er wird ein Friedensreich aufrichten und die Kriegswaffen vernichten oder umwandeln. Der Ausspruch „von Meer zu Meer“ bezeichnet die Ausdehnung vom Toten Meer bis zum Mittelmeer.
Durch diese Ankündigung schenkt Gott Israel Hoffnung auf Versöhnung – ein Ruf zur Umkehr hin zu Gott und eine Zusage seiner Fürsorge. Doch diese Ankündigung gilt nicht nur dem jüdischen Volk. Sie ist ein Symbol für alle Menschen, die dem Evangelium des Herrn Jesus glauben.
Jesus spricht in Matthäus 11,28: „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.“
In Vers 11 des Buches Sacharja lese ich: „Auch lasse ich um des Blutes deines Bundes willen deine Gefangenen frei aus der Grube in der kein Wasser ist.“ Und im Vers 12 verspricht Gott, „das Doppelte“ zurückzugeben.
Sacharja spricht hier vom Bund mit David und seiner ewig andauernden Dynastie; darüber hinaus prophetisch vom Sohn Gottes, Jesus Christus, und dem neuen Bund in seinem Blut durch das Kreuz.
Mit „Grube“ bezeichnet die Bibel das Totenreich oder eine völlig ausweglose Situation. Doch durch die Auferstehung Jesu Christi schenkt Gott den Menschen Hoffnung und einen neuen Weg für ihr Leben.
In Apostelgeschichte 4,12 spricht der Apostel Petrus: „Und in keinem andern ist das Heil; denn es ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden.“
Es geht also darum, Jesus, den Friedensbringer, ins Leben aufzunehmen und ihn zu bekennen. So leuchtet Weihnachten in neuem Glanz und erfüllt die Herzen mit Licht und dem Heiligen Geist.
Autor: Marion Christa Nickel
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