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Die Wall Street startet mit Gegenwind aus dem Einzelhandel. Walmart sorgt für Ernüchterung. Zwar stieg der Umsatz um 6 Prozent und lag damit leicht über den Erwartungen, aber die für den Markt entscheidenden vergleichbaren US-Umsätze enttäuschten und verlangsamten sich deutlich gegenüber dem Vorquartal. Besonders das Geschäft mit allgemeinen Konsumgütern kühlte ab. Hinzu kommt ein vorsichtiger Ausblick. Auch bei anderen Einzelhändlern zeigen sich Risse. Advance Auto Parts verfehlte mit einem Rückgang der vergleichbaren Umsätze die Erwartung und verweist auf knappere Haushaltsbudgets. JD Sports senkt wegen eines „schwierigen“ Umfelds, aggressiver Rabatte und eines vorsichtigeren Konsumenten die Jahresprognose und besonders schwach entwickelt sich das US-Geschäft. Bereits die Zahlen von Lowe’s und TJX hatten ähnliche Warnsignale geliefert. Lowe’s enttäuschte bei den vergleichbaren Umsätzen, während Citi die Entwicklung bei TJX-Tochter Marmaxx als „schwach und enttäuschend“ bezeichnet und die Aktie auf Neutral abgestuft hat. Gleichzeitig ziehen die Renditen wieder an: Die 30-jährige US-Rendite steigt um vier Basispunkte auf 5,23 Prozent, nachdem sie am Mittwoch deutlich gefallen war. Die Futures tendieren entsprechend verhalten, nachdem S&P 500, Dow und Nasdaq gestern ihre dreitägige Verlustserie beenden konnten.
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US-Finanzministerium will seine Rückkäufe langlaufender Staatsanleihen mehr als verdoppeln. Damit reagiert Washington auf den zuletzt starken Renditeanstieg am Treasury-Markt. Die Rendite 30-jähriger US-Staatsanleihen war zeitweise auf den höchsten Stand seit fast 20 Jahren gestiegen. Die Nachricht sorgte unmittelbar für Entspannung: Die Anleihekurse zogen an, die Renditen fielen deutlich. Wichtig: Bei den Rückkäufen handelt es sich nicht um ein neues QE-Programm der Fed. Ziel des Treasury ist es vielmehr, die Liquidität und Funktionsfähigkeit des Marktes zu verbessern. Für die Wall Street ist der Schritt kurzfristig positiv. Sinkende langfristige Renditen entlasten insbesondere Technologie- und Wachstumsaktien. Gleichzeitig zeigt die Intervention aber auch, wie groß die Nervosität angesichts steigender US-Staatsschulden und hoher Finanzierungskosten inzwischen ist.
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Die Wall Street steht heute wegen weiter anziehender Renditen bei Staatsanleihen unter Druck. Die Rendite der 30-jährigen US-Treasuries steigt auf über 5,32 Prozent und damit auf den höchsten Stand seit 19 Jahren, während die zehnjährige Rendite über 4,73 Prozent klettert. Besonders hart trifft das den Technologiesektor. Neben den höheren Ölpreisen und zunehmenden Spannungen mit Iran rücken vor allem die gewaltigen Haushaltsdefizite und die explodierende Emission neuer Anleihen zur Finanzierung des KI-Booms in den Fokus. Der Kapitalmarkt muss zunehmend die Lücke schließen, die durch Investitionen weit oberhalb der operativen Cashflows entsteht. Bei den Unternehmen liefert Home Depot starke Zahlen. Umsatz, Gewinn und vergleichbare Umsätze übertreffen die Erwartungen, allerdings wird lediglich der Jahresausblick bestätigt und ein Teil der Ergebnisstärke stammt aus Zollrückerstattungen. Fabrinet schlägt ebenfalls die Erwartungen und gibt einen besseren Ausblick, wird aber wegen schwächerer Datacom-Umsätze und der erneut extrem hohen Erwartungen verkauft. Baidu profitiert von einem Wachstum von 50 Prozent im KI-Cloud-Geschäft, während das traditionelle Geschäft deutlich schrumpft und der Gewinn die Erwartungen verfehlt. Bank of America verteidigt unterdessen Nvidia und sieht die Aktie trotz der zunehmenden Risiken durch Vendor-Finanzierungen als attraktiv bewertet; bei den Zahlen am 26. August werden allerdings zusätzliche Details zu den außerbilanziellen Verpflichtungen erwartet.
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Die Wall Street startet uneinheitlich in die neue Woche, wobei der Nasdaq mit einem Plus führt, während der Dow Jones nachgibt. Im Tech-Sektor richtet sich der Blick erneut auf den gigantischen Kapitalbedarf des KI-Booms. Nvidia reduziert zwar die direkte Absicherung für das geplante OpenAI-Rechenzentrum in Ohio von ursprünglich 250 auf rund 120 Milliarden US-Dollar, könnte über die Finanzierung von Chipkäufen aber weitere rund 350 Milliarden US-Dollar bereitstellen und damit insgesamt weiterhin für bis zu 470 Milliarden US-Dollar im Risiko stehen. Gleichzeitig erwägt Nvidia eine Investition von bis zu 3 Milliarden US-Dollar in den Rechenzentrumsentwickler SB Energy. Für Aufmerksamkeit sorgt außerdem Berkshire Hathaway, das seine Beteiligung an Google um fast 50 Millionen Aktien auf rund 106 Millionen Aktien erhöht hat, aktuell etwa 36 Milliarden US-Dollar wert und damit inzwischen die drittgrößte Aktienposition des Konzerns hinter Apple und American Express. PayPal profitiert von Berichten über Übernahmegespräche mit Stripe und Advent International, nachdem ein erstes Angebot von 60,50 US-Dollar je Aktie offenbar als zu niedrig abgelehnt wurde, während Piper Sandler das Kursziel auf 59 US-Dollar erhöht. Positiv bleibt auch die Stimmung bei Cybersecurity: Wells Fargo stuft Okta hoch und sieht eine zunehmende KI-getriebene Nachfrage, während die Kursziele für Palo Alto Networks, CrowdStrike und Zscaler angehoben werden. Belastend wirkt dagegen der Ölpreis, Brent steigt auf rund 89 US-Dollar, nachdem sich das Verhältnis zwischen den USA und Iran zuletzt wieder verschlechtert hat.
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Die Wall Street startet nach dem 27. Rekordhoch des S&P 500 in diesem Jahr leicht freundlich in den Freitag. Im Tech-Sektor bleibt ein bekanntes Problem bestehen: Gute Zahlen sind vereinzelt nicht gut genug. Applied Materials übertrifft bei Umsatz und Gewinn die Erwartungen und stellt für das laufende Quartal deutlich mehr Wachstum, als erwartet in Aussicht. Das Management spricht von einer beispiellosen KI-Nachfrage, erhöht die Erwartungen für das Halbleitergeschäft und rechnet auch 2027 mit starkem Wachstum. Trotzdem wird die Aktie vorbörslich verkauft, weil die Messlatte für KI-Werte hoch liegt. Im Memory-Segment geht die Rallye bei Sandisk hingegen weiter. Die Wachstumsaussichten bis ins Jahr Fiskaljahr 2030 hineingehend, sehen stärker als die Wall Street dachte. Gleichzeitig nimmt der Investitionsboom weiter Fahrt auf. Lam Research will in den kommenden fünf Jahren mehr als 3 Milliarden US-Dollar in zusätzliche Forschungskapazitäten investieren, Goldman Sachs beginnt mit der Kapitalbeschaffung für Nvidias geplante KI-Finanzierungsinitiative von mehr als 500 Milliarden US-Dollar, und OpenAI soll inzwischen auf einen annualisierten Umsatz von über 40 Milliarden US-Dollar kommen. Unter Druck stehen Globant nach schwächeren Margen und einer gesenkten Jahresprognose sowie StoneCo nach einer leichten Ergebnis- und Umsatzverfehlung. Geopolitisch zieht der Ölpreis an, nachdem die USA den wirtschaftlichen Druck auf Iran verschärfen wollen und Finanzminister Scott Bessent mit einer weiteren wirtschaftlichen Isolation des Landes sowie der Fortsetzung der Blockade der Straße von Hormus droht.
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Der Dow Jones startet freundlich in den Handel, nachdem auch die Erzeugerpreise für Juli auf eine weitere Abkühlung der Inflation hindeuten. Zusammen mit den bereits moderateren Verbraucherpreisen und dem schwachen Juli-Arbeitsmarkt nimmt das den Renditen etwas Druck und reduziert das Risiko einer Zinsanhebung der Fed im September. Der Nasdaq sieht dennoch Druck. Gute Zahlen sind nicht automatisch gut genug. Cisco, Coherent und Cerebras übertreffen die Erwartungen und geben jeweils einen besseren Ausblick, werden aber trotzdem verkauft. Cisco spricht sogar von einem „Networking Supercycle“, nachdem die Produktaufträge um 35 Prozent gestiegen sind und allein von Hyperscalern KI-Aufträge über 4 Milliarden US-Dollar eingingen. Coherent profitiert massiv vom Wechsel der KI-Rechenzentren von Kupfer zu optischen Verbindungen und liefert ebenfalls Zahlen und Ausblick über Konsens. Außerhalb der USA sorgt Lenovo mit einem Umsatzsprung von 43 Prozent und einem Wachstum von 98 Prozent im Infrastrukturgeschäft für ein Ausrufezeichen, während Birkenstock den Jahresausblick für Umsatzwachstum und EBITDA anhebt. Analystenseitig erhöht JPMorgan das Kursziel für Microsoft auf 625 US-Dollar und sieht KI als zentralen Treiber einer Wachstumsbeschleunigung bei Azure und Microsoft 365.
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Die Wall Street startet freundlich in den Handel, nachdem die Verbraucherpreise für Juli im Rahmen der Erwartungen lagen und sich gegenüber Juni abgekühlt haben. Damit bleibt die erhoffte Disinflation intakt und das Risiko einer Zinsanhebung der Fed im September nimmt weiter ab, was insbesondere Tech und Wachstumswerten Rückenwind gibt. Bereits vor den Daten führten Halbleiter- und KI-Aktien die Futures an. Im KI-Sektor bestätigen die Quartalszahlen gleichzeitig eine enorme Nachfrage, aber auch den gewaltigen Kapitalbedarf: Supermicro überrascht mit einem extrem starken Ausblick, Lumentum schlägt die Erwartungen und profitiert vom Ausbau optischer Infrastruktur, während CoreWeave zwar wachsende Nachfrage meldet, für 2026 aber Investitionen von 35 bis 39 Milliarden US Dollar bei lediglich 12,4 bis 13,2 Milliarden US Dollar Umsatz plant. Ein ähnliches Bild liefert Nebius: Der Umsatz steigt um 454 Prozent und das EBITDA übertrifft die Erwartungen deutlich, gleichzeitig explodieren die Investitionen auf rund 5,65 Milliarden US Dollar, fast das Zehnfache des Quartalsumsatzes. Für Diskussionen sorgt weiterhin Nvidias 500 Milliarden US Dollar Finanzierungspaket: Berichten zufolge könnte Nvidia entgegen der ursprünglichen Darstellung bis zu 25 Prozent einzelner Projekte absichern, womit die Debatte über zirkuläre Finanzierung und die Nachhaltigkeit des KI-Booms an Fahrt gewinnt. Unterm Strich bekommt die Wall Street heute genau das, was sie sehen wollte: nachlassenden Inflationsdruck bei gleichzeitig weiterhin außergewöhnlich starker KI-Nachfrage.
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Die Wall Street zeigt sich trotz anhaltender Unsicherheiten beim Ölpreis robust. Die Futures notieren leicht im grünen Bereich. Die große Nachricht des Tages kommt aus der KI-Industrie. NVIDIA bestätigt offiziell eine mehr als 500 Mrd. US-Dollar schwere Finanzierungspartnerschaft mit einigen der größten Vermögensverwalter der Welt, ein Deal, der zeigt, wie sehr sich die Finanzierung des KI-Booms inzwischen zu einem eigenen Marktthema entwickelt hat.
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Die Wall Street startet verhalten in die neue Woche. Im Fokus steht Intel mit einer geplanten Kapitalerhöhung über 15 Milliarden US-Dollar, zuzüglich einer möglichen Mehrzuteilung von 2,25 Milliarden US-Dollar, was wegen der Verwässerung zunächst belastet. Berkshire Hathaway meldet mit 12,98 Milliarden US-Dollar einen 16 Prozent höheren operativen Gewinn und 101,8 Milliarden US-Dollar Umsatz, allerdings profitiert das Ergebnis stark von sonstigen Erträgen, während GEICO schwächelt. Der Cashbestand sinkt auf rund 365 Milliarden US-Dollar, zugleich kaufte Berkshire für etwa 4,5 Milliarden US-Dollar eigene Aktien zurück. Im Tech-Sektor bleibt die KI-Nachfrage robust, TSMC meldet für Juli rund 45 Prozent Umsatzwachstum, während Nvidia bis zu 3 Milliarden US-Dollar in den Rechenzentrumsentwickler Lancium investieren will. Geopolitisch bleibt die Straße von Hormus ein Unsicherheitsfaktor, der Ölpreis zieht entsprechend an. Im Wochenverlauf stehen vor allem die Verbraucherpreise am Mittwoch, die Erzeugerpreise am Donnerstag und die Einzelhandelsumsätze am Freitag im Fokus.
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Die Wall Street startet freundlich in den Handel, nachdem der US-Arbeitsmarkt im Juli überraschend schwach ausgefallen ist. 23.000 Stellen gingen verloren, während die Wall Street mit 83.000 neuen Jobs gerechnet hatte. Gleichzeitig wurden die Beschäftigungszahlen für Mai und Juni um 103.000 Stellen nach unten revidiert, und die durchschnittlichen Stundenlöhne stiegen im Juli schwächer als erwartet. Für Aktien ist die schlechte Nachricht zunächst eine gute Nachricht, denn damit ist das Risiko einer Zinsanhebung der Fed im September gesunken, was den Tech-Sektor entlastet. Bereits vor den Daten sorgte eine überwiegend starke Zahlenflut für Rückenwind: Atlassian schlägt die Erwartungen bei Gewinn und Umsatz deutlich, die RPOs steigen um 44 Prozent auf 4,8 Milliarden US Dollar und Bank of America stuft die Aktie auf Buy hoch, da Atlassian zunehmend als KI-Profiteur statt KI-Opfer gesehen wird. Cloudflare meldet 36 Prozent Umsatzwachstum und hebt den Jahresausblick an, Goldman Sachs erhöht das Kursziel auf 389 US-Dollar, während Twilio mit 22 Prozent Umsatzwachstum und einer Prognoseanhebung überzeugt und Microchip Technology ebenfalls Zahlen und Ausblick über den Erwartungen liefert. Das komplette Gegenbeispiel ist The Trade Desk: Umsatz und EBITDA enttäuschen deutlich, der Ausblick für das dritte Quartal liegt dramatisch unter den Erwartungen, BMO stuft die Aktie ab und Citi geht sogar auf Sell mit einem Kursziel von nur noch 11 US-Dollar. Auch außerhalb von Tech überzeugen Airbnb, Monster Beverage und Republic Services, während Sweetgreen die Prognose senkt und Under Armour wegen schwacher Umsätze und eines reduzierten Jahresausblicks unter Druck steht.
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