Wall Street mit Markus Koch - featured by Handelsblatt

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  • KI boomt, warum fallen die Aktien trotzdem?

    Die Wall Street dreht vorbörslich ins Plus. Wir sehen eine Entspannung bei den Renditen der langlaufenden Staatsanleihen. Notenbanker Waller betont, dass er sich gegen eine September-Zinsanhebung aussprechen wird. Wichtig sei jedoch, dass die Verbraucherpreise kommende Woche nicht heiß ausfallen. Die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung ist auf 61 Prozent gesunken. Brent steigt auf rund 96 bis 97 US-Dollar, obwohl sich die Lage in der Straße von Hormus etwas entspannt hat. Am Montag und Dienstag passierten bereits wieder 17 beziehungsweise 18 Millionen Barrel die Meerenge, verglichen mit rund 20 Millionen vor dem Krieg. Im Technologiesektor steht Broadcom im Mittelpunkt. Trotz des starken Quartals und der angehobenen Aussichten, steht der Wert unter Druck. Snowflake liefert dagegen genau das, was die Wall Street derzeit sehen will: Umsatz plus 35 Prozent, steigende Margen und einen angehobenen Jahresausblick. Morgan Stanley erhöht das Kursziel sogar von 300 auf 470 US-Dollar und verweist darauf, dass sich das Wachstum bereits das dritte Quartal in Folge beschleunigt. Rund die Hälfte der Beschleunigung beim Produktumsatz stammt inzwischen aus KI-Produkten. Heute stehen noch die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und der ISM-Serviceindex im Fokus. 



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    26 min
  • Dell explodiert, aber die Wall Street würgt am Zins-Problem!

    Die Wall Street erholt sich von den vorbörslichen Tiefs, mit dem Ausverkauf am globalen Anleihemarkt als weiterhin beherrschendes Thema. Die Renditen 10-jähriger-US Staatsanleihen steigen auf 4,81 Prozent, die 30-jährige Rendite auf über 5,28 Prozent und damit den höchsten Stand seit 2008. Gleichzeitig bleibt Öl mit Brent bei knapp 95 US-Dollar teuer, nachdem die Eskalation zwischen den USA und Iran die Preise zuletzt deutlich nach oben getrieben hat. Die Kombination aus Öl und Renditen bleibt Gift für Tech. Dell liefert allerdings ein echtes Blowout-Quartal und hebt den Jahresumsatzausblick massiv an. JP Morgan erhöht das Kursziel auf 635 US-Dollar, Bank of America auf 600 US-Dollar und Barclays auf 603 US-Dollar. Bei MongoDB, Credo Technology und Palo Alto Networks reicht dagegen selbst ein Beat-and-Raise nicht aus. Erneut ein Zeichen dafür, wie hoch die Erwartungen im Tech-Sektor mittlerweile liegen. Heute richtet sich der nach Börsenschluss auf Broadcom und Snowflake. Der entscheidende Makrotermin bleibt der Arbeitsmarktbericht am Freitag. JP Morgan erwartet rund 50.000 neue Stellen und sieht einen Goldilocks-Bereich von etwa 30.000 bis 70.000 Jobs. 



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    28 min
  • September startet schwach

    Die Wall Street startet schwächer in den September, und der Hauptbelastungsfaktor sind erneut die steigenden Renditen am globalen Anleihemarkt. Die Renditen ziehen in den USA, Europa und Japan an, während Brent nach neuen Zwischenfällen in der Straße von Hormus auf rund 92 US-Dollar steigt. Zwei Supertanker wurden dort von unbekannten Projektilen getroffen, was die Inflationssorgen zusätzlich anfacht. Entsprechend liegen S&P 500, Dow und Nasdaq vorbörslich im Minus, während Tech und Halbleiter besonders unter Druck stehen. Gleichzeitig wird für die Fed-Sitzung am 16. September inzwischen eine Wahrscheinlichkeit von rund 66 Prozent für eine Zinserhöhung eingepreist. Der Markt wartet heute vor allem auf den ISM-Index der Industrie und die JOLTS-Daten, wobei besonders die Preiskomponente des ISM wichtig ist: Jede weitere Entspannung bei der Inflation dürfte positiv aufgenommen werden. Geopolitisch bleibt die Lage angespannt, auch wenn Irans Präsident in den vergangenen zwei Tagen erneut ausdrücklich eine Rückkehr zu einer Vereinbarung mit den USA ins Spiel gebracht hat. Im KI-Sektor bleibt der Kapitalbedarf enorm: SB Energy weist in seinem Börsenprospekt zwar einen Auftragsbestand von 8,8 Gigawatt im Wert von rund 439 Milliarden US-Dollar aus, allerdings entfallen davon 8 Gigawatt auf nur ein Großprojekt für OpenAI, während bisher lediglich 0,8 Gigawatt Stromversorgung vertraglich gesichert sind. Zusätzlich unterstreicht ein 35-Milliarden-US-Dollar-Clouddeal von Anthropic mit Lambda erneut die zunehmend zirkuläre Finanzierung des KI-Booms. 



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    22 min
  • Renditen und Ölpreise steigen – und bremsen die Wall Street.

    Die Wall Street startet mit leichten Verlusten in die neue Woche. Im Mittelpunkt stehen Iran, steigende Ölpreise und die Aussicht auf eine Zinserhöhung der Fed. Nach amerikanischen Angriffen auf zwei iranische Raketenstellungen nahe der Straße von Hormus steigt Brent um mehr als 3 Prozent. Die jüngste diplomatische Initiative ist damit vorerst ins Stocken geraten, auch wenn beide Seiten offenbar wenig Interesse an einer erneuten größeren militärischen Eskalation haben. Gleichzeitig wirkt die Rede von Fed-Chef Kevin Warsh vom Freitag nach. Der Markt preist für September inzwischen eine Wahrscheinlichkeit von rund 60 Prozent für eine Zinserhöhung ein, gegenüber nur 35 bis 40 Prozent vor Jackson Hole. Warsh zeigte sich zufrieden mit dem Arbeitsmarkt, aber weiterhin besorgt über den Inflationsdruck. Ohne eine deutliche Verschlechterung der kommenden Konjunkturdaten erscheint eine Zinserhöhung am 16. September damit zunehmend wahrscheinlich. Entsprechend wichtig werden die Daten dieser Woche. Am Dienstag folgt der ISM-Index der Industrie, am Donnerstag der ISM für den Dienstleistungssektor und am Freitag der Arbeitsmarktbericht für August, bei dem die Wall Street nach dem Verlust von 23.000 Stellen im Juli mit einem Plus von rund 60.000 Jobs rechnet. Im Technologiesektor bleibt der KI-Boom intakt, gleichzeitig nehmen die Risiken zu. Der Financial Stability Board warnt vor hohen KI-Bewertungen und zunehmender Verschuldung, während der enorme Kapitalbedarf für Rechenzentren und KI-Infrastruktur die langfristigen Anleiherenditen weiter hochhalten könnte.


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    25 min
  • NVIDIA zündet die Rally. Stoppt FED-Chef Warsh sie heute?

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    Die Wall Street startet nach der starken Tech-Rally verhalten in den Tag. Nach Nvidia richtet sich der Fokus auf Fed-Chef Kevin Warsh und seine Rede um 16 Uhr MEZ in Jackson Hole.. Die entscheidende Frage ist, wie Warsh die jüngsten Inflationsdaten einordnet und ob er Hinweise auf den weiteren Zinskurs liefert. Gleichzeitig bleibt die Lage rund um Iran ein Unsicherheitsfaktor. Die diplomatischen Fortschritte sind ins Stocken geraten, während Gespräche über eine Öffnung der Straße von Hormus weiterlaufen. Laut US Central Command ist die Meerenge inzwischen frei von Minen. Bei den Unternehmen fallen die Reaktionen auf die zahlreichen Quartalszahlen gemischt aus. Marvell steigert den Umsatz um 37 Prozent auf 2,74 Milliarden US-Dollar und das Rechenzentrumsgeschäft um 46 Prozent, doch Zahlen und Ausblick können die nach Nvidia hohe Messlatte nicht überspringen. Affirm überzeugt dagegen mit 36 Prozent mehr Zahlungsvolumen und einem besser als befürchteten Ausblick, während Ulta Beauty Gewinn und vergleichbare Umsätze klar über den Erwartungen meldet und die Jahresprognose anhebt. Im Softwaresektor bleiben die Signale überwiegend konstruktiv. Autodesk liefert ein solides Beat-and-Raise, während Workday zwar beim Gewinn überzeugt, der Ausblick aber gemischt ausfällt. Für Druck sorgt dagegen PayPal, nachdem Stripe und Advent ihre Übernahmepläne laut Bloomberg aufgegeben haben.  


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    31 min
  • Nvidia und Salesforce liefern und reißen Tech mit nach oben

    Die Wall Street startet deutlich fester in den Donnerstag, wobei sich die Stärke klar auf den Technologiesektor konzentriert. Nasdaq-Futures gewinnen rund 1 Prozent, nachdem Nvidia nicht nur starke Quartalszahlen und einen besseren Ausblick geliefert hat, sondern vor allem mit dem längerfristigen Wachstumsszenario überrascht. Der Umsatz sprang um 106 Prozent auf 96,2 Milliarden US-Dollar und lag damit klar über den erwarteten 92,4 Milliarden US-Dollar. Im Rechenzentrum stiegen die Erlöse sogar um 117 Prozent auf 89 Milliarden US-Dollar. Für das laufende Quartal stellt Nvidia rund 108 Milliarden US-Dollar Umsatz in Aussicht, gegenüber gut 105 Milliarden US-Dollar Konsens.


    Der eigentliche Paukenschlag kam aber im Conference Call: Für das Geschäftsjahr 2028 stellt Nvidia ein Umsatzwachstum von rund 70 Prozent in Aussicht, während die Wall Street bislang lediglich etwa 45 Prozent erwartet. Noch bemerkenswerter: Ohne Lieferengpässe könnte die Nachfrage laut Management sogar ein Wachstum von mehr als 100 Prozent ermöglichen. Entsprechend überschlagen sich die Analysten mit höheren Kurszielen. Bernstein geht von 315 auf 400 US-Dollar, JP Morgan von 280 auf 320 US-Dollar und Raymond James sogar von 352 auf 515 US-Dollar. JP Morgan bezeichnet den längerfristigen Ausblick angesichts der Dynamik bei agentischer KI und Sovereign AI als wahrscheinlich konservativ.


    Gleichzeitig liefert die Softwarebranche ein wichtiges Gegengewicht zur zuletzt grassierenden „SaaS-Apokalypse“. Salesforce, CrowdStrike und Okta überzeugen allesamt. Salesforce meldet 14 Prozent cRPO-Wachstum, eine operative Marge von 34,1 Prozent und stark steigende KI-Umsätze. Agentforce ARR wächst um mehr als 240 Prozent auf über 1,5 Milliarden US-Dollar. Hinzu kommt die erweiterte Anthropic-Partnerschaft „Claudeforce“. CrowdStrike übertrifft ebenfalls die Erwartungen und hebt den Jahresausblick an, während Okta Umsatz, RPO und Margenerwartungen schlägt. Die Botschaft des Abends: KI verdrängt etablierte Software bislang nicht – bei einigen Anbietern scheint sie die Nachfrage sogar zu beschleunigen.


    Auch der US-Konsum liefert am Morgen überwiegend konstruktive Signale. Dollar General, Dollar Tree und Best Buy schlagen die Erwartungen, wobei Best Buy mit einem vergleichbaren Umsatzplus von 4,1 Prozent gegenüber erwarteten 1,6 Prozent besonders positiv auffällt und den Jahresausblick anhebt.


    Unterm Strich ist das heute eine Tech-Rally mit Substanz: Nvidia bestätigt nicht nur den KI-Boom, sondern hebt die Wachstumserwartungen für 2027/28 nochmals deutlich an. Gleichzeitig zeigen Salesforce, CrowdStrike und Okta, dass die KI-Welle nicht zwangsläufig auf Kosten klassischer Softwareunternehmen gehen muss. Der nächste große Makrotest folgt bereits morgen: Fed-Chef Kevin Warsh spricht um 10 Uhr in Jackson Hole.


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    28 min
  • PCE-Inflation trifft Ziele. Jetzt entscheidet Nvidia!

    Die Wall Street startet nahezu unverändert in den Tag. Die PCE-Preisinflation für Juli hat die Erwartungen im Wesentlichen getroffen und liefert damit zunächst keinen neuen Inflationsschock. Damit kann sich der Fokus unmittelbar auf Nvidia verlagern, die heute nach Börsenschluss Zahlen melden. Die Erwartungen sind hoch. JP Morgan rechnet mit einem Beat-and-Raise-Quartal, sieht den Umsatz bei 94 bis 95 Milliarden US-Dollar und den neuen Ausblick bei 107 bis 108 Milliarden US-Dollar. Gleichzeitig ist die Stimmung zuletzt deutlich optimistischer geworden und Short-Positionen wurden zurückgefahren mit einer entsprechend hohen Messlatte. Der Optionsmarkt preist eine Bewegung von rund 4,6 Prozent ein. Für Entspannung sorgt der Ölpreis. Brent fällt um rund drei Prozent auf etwa 86 US-Dollar, nachdem Iran und Oman Fortschritte bei einer Vereinbarung zur Öffnung der Straße von Hormus signalisiert haben. Gleichzeitig bleibt Software unter Druck. Intuit enttäuschte mit dem Umsatzausblick, und Analysten reagieren drastisch: JP Morgan stuft die Aktie von „Overweight“ auf „Neutral“ ab und kappt das Kursziel von 605 auf 331 US-Dollar. Die Bank warnt, dass sich die Risiken durch KI-Disruption inzwischen von TurboTax auf QuickBooks ausweiten. Im Einzelhandel fallen die Zahlen uneinheitlich aus. Wirklich beeindruckende Zahlen und Aussichten meldet Abercrombie, mit der Aktie entsprechend fest. Bath & Bodyworks senkt bei genauer Betrachtung die Ertragsaussichten. Bei Kohl’s enttäuschen die vergleichbaren Umsätze, und es sind vor allem Zollerstattungen, die den Ertrag angefacht haben. 



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    25 min
  • Tech dreht nach oben. Morgen entscheidet Nvidia!

    Die Wall Street startet freundlich in den Dienstag, wobei vor allem Tech und Halbleiter nach den jüngsten Verlusten eine Gegenbewegung zeigen. Der Nasdaq-Future steigt rund 0,8 Prozent, S&P 500 und Dow legen etwa 0,4 Prozent zu. Nvidia versucht sich nach sieben Verlusttagen in Folge zu stabilisieren, bevor der KI-Gigant morgen nach Börsenschluss seine mit Spannung erwarteten Zahlen vorlegt. Gleichzeitig sorgen zwei zuletzt große Belastungsfaktoren für Entspannung: Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen fällt auf rund 4,67 Prozent, und Brent-Öl rutscht um rund 3 Prozent unter 90 US-Dollar, nachdem Pakistan von „signifikanten Fortschritten“ bei Gesprächen mit Iran berichtet. Die gestern angekündigte Sanktionsoffensive gegen Iran fiel zudem weniger konkret aus als befürchtet. Im KI-Sektor bleiben die Risiken allerdings präsent: Steigende Nvidia-Preise, immer größere Kapitalerhöhungen, politische Widerstände gegen neue Rechenzentren und der Trend zu günstigeren Open-Weight-Modellen sorgen für zunehmende Skepsis. Bei Broadcom steigen bereits die Anleiherenditen und Credit Spreads, weil Investoren die Bilanzrisiken der KI-Finanzierungsmodelle hinterfragen. Damit richtet sich jetzt fast alles auf die drei großen Katalysatoren der Woche: PCE-Inflation und Nvidia am Mittwoch sowie Fed-Chef Kevin Warsh in Jackson Hole am Freitag.



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    28 min
  • Washington kämpft gegen steigende Renditen | KI-Sektor unter Druck

    Die Wall Street startet schwächer in die neue Woche, wobei vor allem Tech und KI-Aktien unter Druck stehen. Gleichzeitig bleiben die hohen Renditen am Anleihemarkt ein zentraler Belastungsfaktor. Für etwas Entspannung sorgte eine Meldung von CNBC. Laut eines leitenden Mitglieds des US-Finanzministeriums könnte der Treasury General Account genutzt werden, um Staatsanleihen zu kaufen, zusätzlich zu den bereits ausgeweiteten Rückkäufen des Finanzministeriums. Die Rendite zehnjähriger Treasuries gibt heute leicht auf rund 4,71 Prozent nach. Im KI-Sektor bleibt der enorme Kapitalbedarf das bestimmende Thema: Alibaba nimmt rund 10,3 Milliarden US-Dollar über eine Kapitalerhöhung auf, um unter anderem den stark steigenden KI-Capex zu finanzieren, während SoftBank über eine Rekordanleihe rund 6,3 Milliarden US-Dollar für seine KI-Investitionen einsammeln will. Gleichzeitig will Nvidia die Preise bestimmter KI-Serversysteme wegen steigender Speicherkosten um rund 17 Prozent erhöhen, was die ohnehin hohen Investitionskosten für Hyperscaler weiter verschärft. Geopolitisch richtet sich der Blick auf Finanzminister Scott Bessent, der für heute einen „Economic D-Day“ gegen Iran angekündigt hat, während Öl nach sechs Tagen mit steigenden Preisen zunächst nachgibt. Entscheidend für die Woche werden außerdem die Nvidia-Zahlen am Mittwoch und die Rede von Fed-Chef Kevin Warsh in Jackson Hole am Freitag.



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    26 min
  • Broadcoms 100-Milliarden-Wette

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    Die Wall Street steuert nach dem Rückschlag vom Donnerstag auf eine Erholung zu. Die Futures auf den S&P 500 und Nasdaq liegen im Plus, während Öl und Anleiherenditen etwas nachgeben und damit kurzfristig für Entlastung sorgen. Im Fokus steht Broadcom: Der Konzern verhandelt über eine Fremdfinanzierung für KI-Chips und Rechenzentren, die insgesamt bis zu 100 Milliarden US-Dollar erreichen könnte. Das zeigt, wie stark der KI-Boom inzwischen vom Kreditmarkt abhängt. Positiv überraschen Ross Stores mit einem deutlichen Gewinn-Beat, 10 Prozent höheren vergleichbaren Umsätzen und einem angehobenen Ausblick sowie BJ’s Wholesale mit besser als erwarteten Zahlen. Entscheidend bleibt aber die Frage, ob die hohen langfristigen Renditen den Technologiesektor weiter bremsen.



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About Wall Street mit Markus Koch - featured by Handelsblatt

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Herzlich Willkommen bei dem Podcast „Wall Street mit Markus Koch - featured by Handelsblatt“. Seit Mitte der 90er Jahre berichte ich unter anderem für nTV und das Handelsblatt direkt von der Wall Street und dort auch aus der New Yorker Aktienbörse über das Auf und Ab am amerikanischen Aktienmarkt.

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