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Die Wall Street startet freundlich in den Handel, nachdem der US-Arbeitsmarkt im Juli überraschend schwach ausgefallen ist. 23.000 Stellen gingen verloren, während die Wall Street mit 83.000 neuen Jobs gerechnet hatte. Gleichzeitig wurden die Beschäftigungszahlen für Mai und Juni um 103.000 Stellen nach unten revidiert, und die durchschnittlichen Stundenlöhne stiegen im Juli schwächer als erwartet. Für Aktien ist die schlechte Nachricht zunächst eine gute Nachricht, denn damit ist das Risiko einer Zinsanhebung der Fed im September gesunken, was den Tech-Sektor entlastet. Bereits vor den Daten sorgte eine überwiegend starke Zahlenflut für Rückenwind: Atlassian schlägt die Erwartungen bei Gewinn und Umsatz deutlich, die RPOs steigen um 44 Prozent auf 4,8 Milliarden US Dollar und Bank of America stuft die Aktie auf Buy hoch, da Atlassian zunehmend als KI-Profiteur statt KI-Opfer gesehen wird. Cloudflare meldet 36 Prozent Umsatzwachstum und hebt den Jahresausblick an, Goldman Sachs erhöht das Kursziel auf 389 US-Dollar, während Twilio mit 22 Prozent Umsatzwachstum und einer Prognoseanhebung überzeugt und Microchip Technology ebenfalls Zahlen und Ausblick über den Erwartungen liefert. Das komplette Gegenbeispiel ist The Trade Desk: Umsatz und EBITDA enttäuschen deutlich, der Ausblick für das dritte Quartal liegt dramatisch unter den Erwartungen, BMO stuft die Aktie ab und Citi geht sogar auf Sell mit einem Kursziel von nur noch 11 US-Dollar. Auch außerhalb von Tech überzeugen Airbnb, Monster Beverage und Republic Services, während Sweetgreen die Prognose senkt und Under Armour wegen schwacher Umsätze und eines reduzierten Jahresausblicks unter Druck steht.
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Während Dow Jones und S&P 500 auf neue Rekordhochs zusteuern, gerät der Technologiesektor erneut unter Druck. Das Motto des Tages lautet: Gute Ergebnisse reichen nicht mehr aus, und schwache werden konsequent abgestraft. Besonders deutlich zeigt sich das bei Software und Halbleitern. AppLovin, HubSpot, Figma, SanDisk und Western Digital legten überwiegend solide Quartalszahlen vor, doch verfehlten entweder die außergewöhnlich hohen Erwartungen oder enttäuschten mit dem Ausblick. Selbst Figma, das Umsatz, Gewinn und Prognose anhob, gerät unter Druck, weil die operative Marge trotz der starken Entwicklung nicht weiter angehoben wurde. HubSpot wird nach einem vorsichtigen Ausblick und zahlreichen Abstufungen der Analysten massiv verkauft, während AppLovin trotz überwiegend bestätigter Kaufempfehlungen mehrere deutliche Kurszielsenkungen hinnehmen muss. Gleichzeitig belastet die Schwäche im Speichersektor den gesamten KI-Komplex, obwohl SanDisk und Western Digital sowohl Umsatz als auch Gewinn steigern konnten. Positiv stechen dagegen eBay, Expedia, MercadoLibre, DoorDash, Block und Duolingo mit überwiegend starken Zahlen hervor, während Eli Lilly und Shopify von mehreren Analysten mit höheren Kurszielen unterstützt werden. Makroseitig stehen heute die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und die Produktivitätsdaten im Fokus. Geopolitisch warten die Märkte weiter auf konkrete Details zur Vereinbarung zwischen Iran und Oman über die Straße von Hormus.
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Die Wall Street blickt nach zwei kräftigen Gewinntagen auf eine weitere freundliche Eröffnung, mit dem S&P 500 und Dow Jones auf Rekordhochs. Unterstützung kommt von einer starken Berichtssaison, nachgebenden Anleiherenditen und Hoffnungen auf eine Einigung zur Wiederöffnung der Straße von Hormus, die die Sorgen um den Ölmarkt etwas lindert. Im Mittelpunkt stehen erneut die KI-Gewinner: AMD legte zwar solide Zahlen und einen angehobenen Ausblick vor, blieb den hohen Erwartungen aber leicht schuldig und gibt vorbörslich nach, während Arista Networks mit starken Quartalszahlen und einer optimistischen Prognose überzeugt. SpaceX meldete ein Umsatzwachstum von 92 Prozent und boomende KI-Erlöse, wird jedoch wegen der extrem hohen Investitionsausgaben von 18,4 Milliarden US-Dollar im zweiten Quartal abgestraft. Positive Impulse kommen außerdem von Disney, Eli Lilly, Amgen, Booking Holdings, Pinterest und Toast mit überwiegend besser als erwarteten Ergebnissen und teilweise angehobenen Jahresprognosen. Im Fokus stehen heute auch die ADP-Arbeitsmarktdaten und der ISM-Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor, die als wichtige Wegweiser für den offiziellen US-Arbeitsmarktbericht am Freitag gelten. Laut ADP hat die Privatwirtschaft im Juli lediglich 44.000 Stelle geschaffen. Die Ziele lagen bei 75.000 neuen Jobs.
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Die Wall Street startet mit deutlichen Kursgewinnen, mit vor allem dem Dow Jones und Nasdaq fester. Rückenwind kommt von Aussagen des US-Finanzministers Scott Bessent bei CNBC, wonach bereits heute oder spätestens morgen eine Einigung mit dem Iran zur Wiederöffnung der Straße von Hormus erzielt werden könnte. Die Aussicht auf eine Entspannung im Nahen Osten belastet den Ölpreis und sorgt gleichzeitig für steigende Aktienkurse. Im Fokus bleibt zudem das KI-Thema: Nach den starken Zahlen von Microsoft und Meta betont JPMorgan, dass sich die Sorgen über die Rendite der gewaltigen KI-Investitionen zunehmend legen. Die großen Hyperscaler rechtfertigen ihre Rekordausgaben mit einer anhaltend explosionsartigen Nachfrage, während Rekordzuflüsse in Halbleiter-ETFs zeigen, dass Anleger den jüngsten Rücksetzer wieder zum Einstieg genutzt haben. Gleichzeitig setzen sich chinesische Speicherhersteller wie CXMT weiter im globalen DRAM-Markt fest und gewinnen erste internationale PC-Hersteller als Kunden. Unternehmensseitig überzeugen Palantir mit einer erneuten Anhebung der Jahresprognose und Caterpillar mit einem überraschend starken Quartal sowie einem Rekordauftragsbestand. Im Fokus stehen heute außerdem die Zahlen von Merck, Pfizer und McDonald's vor Börsenbeginn sowie AMD nach Handelsschluss.
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Die Wall Street geht uneinheitlich in den Tag. Wir sehen starke Gewinne im Dow Jones, und leichte Gewinnmitnahmen beim Nasdaq. Rückenwind liefern die Entspannung im Nahen Osten, deutlich fallende Ölpreise und niedrigere Renditen der US-Staatsanleihen, nachdem Donald Trump einen angekündigten Militärschlag gegen Iran vorerst gestoppt und neue Verhandlungen in Aussicht gestellt hat. Marriott überzeugt mit soliden Zahlen und einem angehobenen Jahresausblick, mit der Aktie aber dennoch leicht unter Druck. Im Technologiesektor bleibt KI das dominierende Thema: OpenAI meldet mehr als eine Milliarde aktive Nutzer, Alibaba verschärft mit Qwen3.8 Max den Wettbewerb, zugleich wächst die Sorge über die Finanzierung des Booms, da die Hyperscaler Investitionen von fast 2,4 Billionen US Dollar zugesagt haben und der freie Cashflow unter Druck gerät. Analystenseitig erhalten Microsoft, Applied Materials, UPS und Delta Rückenwind, während NXP Semiconductors und eBay abgestuft werden. Im Fokus stehen heute der ISM-Einkaufsmanagerindex sowie nach Börsenschluss die Zahlen von Palantir, ON Semiconductor und Snap.
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Die Wall Street startet freundlich in den Freitag, mit dem Nasdaq aber unter den Tageshochs. Nach der kräftigen Erholung vom Donnerstag setzen Anleger weiter auf eine Stabilisierung der KI-Aktien. Auslöser ist zum einen die Entspannung rund um den Hedgefonds Situational Awareness, dessen Portfoliotransaktionen zuletzt als wesentlicher Treiber der massiven Verkäufe im KI-Sektor galten, zum anderen eine überzeugende Zahlenflut aus dem Technologiesektor. Im Mittelpunkt steht Amazon. Der Konzern steigerte den Umsatz um 20 Prozent, das Cloud-Geschäft AWS wuchs um beeindruckende 37 Prozent, das stärkste Wachstum seit 18 Quartalen, und die operative Marge erreichte außergewöhnlich hohe 39,4 Prozent. Gleichzeitig zeigt sich jedoch die Kehrseite des KI-Booms: Der freie Cashflow rutschte auf minus 9 Milliarden US-Dollar, während die Investitionen in KI-Infrastruktur auf rund 220 Milliarden US-Dollar erhöht werden. Apple legte zwar bessere Quartalszahlen als erwartet vor, belastete die Börse jedoch mit einem schwächeren Ausblick. Vor allem das Dienstleistungsgeschäft sowie das China-Geschäft blieben hinter den Erwartungen zurück, während das Management für das laufende Quartal auf Lieferengpässe und Währungseffekte verwies. Makroseitig richtet sich der Blick heute auf den Arbeitskostenindex, den Einkaufsmanagerindex aus Chicago sowie das endgültige Verbrauchervertrauen der Universität Michigan. International sorgen die überraschend restriktiven Signale der Bank of Japan, schwache chinesische Einkaufsmanagerindizes und eine leicht über den Erwartungen liegende Kerninflation in der Eurozone für zusätzliche Aufmerksamkeit. Unter den weiteren Unternehmenszahlen überzeugen Chevron, Reddit, Eaton, MasTec und DexCom mit starken Ergebnissen und teils angehobenen Prognosen. Coinbase und Roblox enttäuschen dagegen mit schwächeren Geschäftszahlen und einem verhaltenen Ausblick.
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Die Wall Street startet nach dem schwachen Vortag mit einer kräftigen Erholung, mit Rückenwind vor allem durch Microsoft. Der Softwarekonzern übertraf die Erwartungen bei Umsatz und Gewinn deutlich, Azure wuchs mit 43 Prozent stärker als erwartet und überschritt erstmals die Marke von 100 Milliarden US-Dollar Jahresumsatz. Zudem überraschte Microsoft mit einem robusten Ausblick und signalisierte trotz unverändert hoher Investitionen keine weitere Ausweitung der KI-Ausgaben. Genau das kommt an der Börse gut an, nachdem zuletzt die Sorge vor einer unkontrollierten Ausgabenflut im KI-Sektor zugenommen hatte. Meta zeigt dagegen die Kehrseite des KI-Booms. Zwar stieg der Umsatz um 28 Prozent, doch die Gewinne blieben wegen eines Anstiegs der Kosten um 55 Prozent hinter den Erwartungen zurück. Der freie Cashflow brach auf 784 Millionen US-Dollar ein, den niedrigsten Wert seit 2022. Wie dem auch sei, rechnete die Wall Street mit negativen Cashflow. Mark Zuckerberg bekräftigte die langfristige KI-Strategie, dämpfte aber Spekulationen über eine Vermietung überschüssiger Rechenkapazitäten. Insgesamt bleibt damit die zentrale Frage für die Wall Street bestehen: Wann beginnen sich die gewaltigen KI-Investitionen auszuzahlen? Bei weiteren Ergebnissen überzeugten Starbucks, Fortinet, Lam Research und Robinhood mit teils deutlich besseren Zahlen und angehobenen Ausblicken. Chipotle meldete ein solides Quartal und erhöhte die Prognose für das vergleichbare Umsatzwachstum, während Arm trotz guter Zahlen und eines ordentlichen Ausblicks unter hohen Erwartungen litt. Qualcomm enttäuschte dagegen mit schwächeren Margen und einem vorsichtigen Gewinnziel für das laufende Quartal. Auch Carvana blieb trotz höherer Umsätze bei den Margen hinter den Erwartungen zurück, während Bristol Myers Squibb, Cigna, KKR und L3Harris mit starken Ergebnissen und verbesserten Jahreszielen positiv auffielen.
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Die Wall Street sieht vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank viel Zurückhaltung. Während der Markt fest mit unveränderten Leitzinsen rechnet, wird den Aussagen von Fed-Chef Kevin Warsh besondere Aufmerksamkeit gelten, nachdem die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung zuletzt zeitweise wieder auf rund 30 Prozent gestiegen war. Gleichzeitig bleibt die Stimmung im Technologiesektor angespannt: Die Sorge vor einer Überhitzung des KI-Booms, milliardenschweren Investitionen zulasten des freien Cashflows und wachsender Konkurrenz aus China belastet insbesondere Halbleiterwerte. SK Hynix meldete zwar erneut Rekordgewinne, verfehlte aber die Erwartungen bei Umsatz und operativem Ergebnis und schürt damit neue Zweifel an der Dynamik des Speichermarktes. Dagegen überzeugen Seagate, Teradyne und Bloom Energy mit starken Quartalszahlen und robusten Ausblicken, während Vertiv und KLA trotz nur leicht angehobener Jahresprognose unter Druck stehen. Geopolitisch bleibt der Nahe Osten ein Belastungsfaktor. Donald Trump droht vor Handelsstart mit schweren Schläge gegen den Iran. Nach einem abgefangenen iranischen Angriff auf US-Stützpunkte in Jordanien sowie gemeinsamen US-saudischen Luftschlägen gegen iranisch unterstützte Milizen im Irak steigen die Ölpreise erneut. Nach Börsenschluss rücken dann Microsoft und Meta in den Mittelpunkt, deren Zahlen und insbesondere ihre Aussagen zu den KI-Investitionen den weiteren Kursverlauf der Technologiewerte maßgeblich bestimmen dürften.
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Die Wall Street startet uneinheitlich. Während der Dow Jones von starken Quartalszahlen klassischer Industrie- und Konsumunternehmen profitiert, geraten Technologie- und insbesondere Halbleiterwerte erneut unter Druck. Auslöser sind die anhaltenden Sorgen über die enormen KI-Investitionen, steigende Verschuldung zur Finanzierung neuer Rechenzentren und den zunehmenden Wettbewerb aus China. Der Ausverkauf im Halbleitersektor setzt sich in Asien mit zweistelligen Verlusten bei Samsung und SK Hynix fort, nachdem Berichte über Fortschritte Chinas bei DUV-Lithografiesystemen und günstigeren Speicherchips die Sorgen um den technologischen Vorsprung westlicher Hersteller verstärken. Gleichzeitig wächst die Skepsis, ob die milliardenschweren Investitionen in KI langfristig wirtschaftlich tragfähig sind: Laut Financial Times steigen die Risikoaufschläge für Technologiekredite, während die KI-Branche allein bis Anfang Juli Anleihen im Volumen von rund 270 Milliarden US-Dollar begeben hat. Im Fokus stehen heute zudem die Berichtssaison und die morgige Fed-Entscheidung. Vor Börsenbeginn überzeugten unter anderem PayPal, Coca-Cola, UPS und Sherwin-Williams mit starken Zahlen und angehobenen Prognosen, während nach Börsenschluss unter anderem Visa, KLA, NXP Semiconductors und Seagate berichten. Analystenseitig belastet vor allem die Abstufung von Intuit durch TD Cowen wegen wachsender KI-Risiken, während Honeywell nach starken Zahlen von Bank of America hochgestuft wurde.
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Die Wall Street startet mit deutlichen Kursgewinnen in die Woche. Ausschlaggebend ist vor allem der kräftige Rückgang des Ölpreises, nachdem die USA und Iran offenbar eine informelle Feuerpause einhalten und neue diplomatische Gespräche ausloten. Berichten zufolge verzichtete das Weiße Haus erstmals seit zwei Wochen auf weitere Luftangriffe, während Iran im Gegenzug auf neue Attacken verzichten will. Mindestens ebenso wichtig für die Märkte ist jedoch Nvidia: Laut Wall Street Journal verhandelt der Konzern über eine Finanzgarantie von bis zu 250 Milliarden US-Dollar für das geplante OpenAI-Rechenzentrum in Ohio und könnte zusätzlich die Finanzierung von KI-Chips im Wert von weiteren 350 Milliarden US-Dollar übernehmen – ein Engagement von insgesamt bis zu 600 Milliarden US-Dollar. Für Optimisten wäre dies ein Beleg dafür, dass Nvidia alles daran setzt, den Boom bei KI-Rechenzentren abzusichern. Kritiker sehen darin dagegen den bislang deutlichsten Beweis für eine immer stärkere gegenseitige Finanzierung innerhalb der KI-Branche und warnen vor einer ungesunden Dynamik. Gleichzeitig appelliert Nvidia an Washington, offene KI-Modelle nicht pauschal zu regulieren, während OpenAI und Anthropic laut Medienberichten strengere Beschränkungen für chinesische Open-Source-Modelle fordern. In den Fokus rückt zudem eine ereignisreiche Woche mit der Fed-Entscheidung, den Inflations- und Wachstumsdaten sowie den Quartalszahlen von Microsoft, Meta, Apple und Amazon.
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