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Die einen sind beurlaubt, die anderen wechseln Position, manche bleiben. Oliver Pink, Innenpolitik-Chef der "Presse" bespricht mit Anna Wallner, was aus dem engsten Kreis rund um Sebastian Kurz wird. Von Gerald Fleischmann und Johannes Frischmann bis Bernhard Bonelli. Außerdem geht es darum: Wer rückt jetzt von Altkanzler Kurz ab, wer hält ihm die Treue? Die Schwarzen Landesfürsten wie Günther Platter und Hermann Schützenhöfer gehen deutlich auf Distanz.
Landeshauptleute verschärfen Kritik an Kurz
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Bei der heutigen Sondersitzung des Nationalrates wird Kurz als Abgeordneter angelobt. Was bedeutet die parlamentarische Immunität, die er damit erlangt für mögliche künftige Verfahren gegen ihn? Und kann Kurz Fraktionsführer eines U-Ausschusses werden, in dem Vorwürfe gegen ihn selbst ermittelt werden? Der Innsbrucker Verfassungsjurist und Professor an der Universität Innsbruck Peter Bußjäger sagt: Theoretisch ja.
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Aber Hallo! Das waren mehr als deutliche Worte. Bei seiner Antrittsrede sagte Alexander Schallenberg, er werde „selbstverständlich eng" mit Sebastian Kurz zusammenarbeiten, er halte die Vorwürfe gegen ihn für falsch.
Aber wer ist der neue Kanzler überhaupt? Christian Ultsch, der Chef des Außenpolitik-Ressorts der "Presse" über seinen Werdegang, seine Flüchtlingspolitik und mit wem er wie vernetzt ist. Und wer und wie ist eigentlich Michael Linhart, der neue Außenminister?
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Die erfahrene Innenpolitikjournalistin und „Presse"-Kolumnistin Anneliese Rohrer analysiert das Beiseite-Treten von Sebastian Kurz, den neuen Kanzler Alexander Schallenberg und was diese neue Konstellation für das Land bedeutet.
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Der Autor Josef Winkler bringt in seinem Essay für das „Spectrum“ sehr persönliche Eindrücke seiner Kärntner Lebensgeschichte zu Wort. Schon als junger Mann hat ihn das Aufzeigen von moralischen und sozialen Gefahren bewegt, dazu hat er damals ein Zitat an die Heustadelwand seines Heimathauses geheftet. Warum er denn überhaupt noch in Kärnten lebe, wurde er schon öfters gefragt. Als Antwort zitiere Winkler gerne seinen bayrischen Kollegen Herbert Achternbusch: „Diese Gegend hat mich kaputt gemacht, und ich bleibe, bis man ihr das ansieht.“
Der Autor:
1953 geboren, erhielt unter anderem den Alfred-Döblin-Preis und den Büchner-Preis. Zuletzt: „Begib dich auf die Reise oder Drahtzieher der Sonnenstrahlen“ (Suhrkamp Verlag).
Den Text von Josef Winkler und alle anderen Texte aus dem "Spectrum" finden Sie hier.
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Schon wieder er: Auch diesmal sind es die Nachrichten von Thomas Schmid, die bei der Justiz den Verdacht auf Untreue und Bestechung von Kanzler Kurz und seinen engsten Vertrauten erhärtet haben. Wer ist dieser Mann? Wieso haben die Türkisen dem 45-jährigen Tiroler Juristen mit dem eher zurückhaltendem Auftreten vertraut.
Anna Wallner spricht mit Norbert Rief über den Mann, dessen Smartphone-Nachrichten die Republik auf den Kopf stellen und ein Sittenbild der türkisen Kern-Mannschaft offenbaren. Bis zu seinem Rücktritt am 8. Juni 2021 war Schmid Alleingeschäftsführer der ÖBAG, davor langjähriger Kabinettschef im Finanzministerium und zu Beginn seiner Karriere Mitarbeiter vom blauen Finanzminister Karl-Heinz Grasser.
Peter Pelinkas Gastkommentar: "Sebastian Kurz droht Grassers Schicksal"
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Am Mittwoch fanden Hausdurchsuchungen im Kanzleramt, der ÖVP-Zentrale und der Redaktion von "Österreich" statt. Die Vorwürfe drehen sich um geschönte Umfragen, die mit Steuergeldern bezahlt und von Wolfgang und Helmut Fellner in der Mediengruppe „Österreich“ für viel Geld verbreitet wurden. Im Fokus der Fahnder: Die engsten Mitarbeiter von Kanzler Sebastian Kurz und der Kanzler selbst. Gegen ihn wird nun neben Falschaussage auch wegen Korruptionsdelikten ermittelt. Es gilt die Unschuldsvermutung.
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Ein Großteil der Studierenden hat seit drei Semestern keinen Hörsaal von innen gesehen. Wenn es nach Bildungs- und Wissenschaftsminister Heinz Faßmann geht, soll sich das nun ändern: Es soll ein Präsenzsemester werden, zumindest so weit wie möglich. Normalbetrieb wie vor der Pandemie wird es aber so schnell noch nicht geben. Es soll so ein Mittelding werden zwischen Präsenz und online – mit einem sogenannten Sitzplatztagebuch und ganz neuen Sicherheitskonzepten.
Mehr zum Thema lesen Sie hier:
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Im folgenden Essay schrieb Teresa Präauer über die berührende Geschichte der Schriftstellerin Homeira Qaderi aus Afghanistan. Mitten im Krieg kämpft sie dort mit ihrem Stift, wie sie sagt, um die Rechte von Frauen, Kindern und um ihr persönliches Schiksal. Präauer hat Qaderi´s Brief aus Kabul für das „Spectrum“ zum Thema gemacht und erzählt darin wie sich die beiden Schriftstellerinnen kennenlerten und was sie erlebten in einer Kellerdisco in den USA.
Die Autrin:
Geboren 1979 in Linz. Studium der Germanistik in Salzburg und Berlin und der bildenden Kunst am Mozarteum Salzburg. Erich-Fried-Preis 2017. Teresa Präauer lebt als freie Schriftstellerin in Wien. Romane: „Johnny und Jean“, „Oh Schimmi“. Zuletzt ist im Wallstein Verlag der Erzählband „Das Glück ist eine Bohne: und andere Geschichten“ erschienen.
Der Brief der afghanischen Schriftstellerin Homeira Quaderi ist auf Englich nachzulesen unter:
Den Text von Teresa Präauer und alle anderen Texte aus dem "Spectrum" finden Sie hier.
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Die Verhandlungen zur Steuerreform sind in der Zielgeraden. Es soll das große Prestigeprojekt der Grünen werden. Sie fordern einen hohen CO2-Preis. Ob sie sich damit gegen die ÖVP durchsetzen können, wie sozial das neue Steuersystem sein soll und wer für die Ökologisierung in den sauren Apfel beißen muss, erklärt in dieser Folge "Presse"-Steuerexperte Norbert Rief.
Er ist langjähriger Beobachter der österreichischen Wirtschafts- und Innenpolitik und hat schon so manche groß angekündigte Steuerreform wieder verblassen sehen. Der Punkt, um den sich bei dieser Reform alles dreht, ist die Bepreisung von CO2. "Der CO2-Preis wird weh tun müssen", sagt Rief, sonst habe er keinen Sinn.
Was bei dieser Steuerreform wichtig ist
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