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Mit 17 Monaten Verspätung kommt nun am 30. 9. der neue James Bond-Film in die Kinos. "No Time To Die" ist der 25. Bond-Film und der letzte mit Daniel Craig in der Hauptrolle. "Presse"-Filmkritiker Andrey Arnold hat ihn schon gesehen und sagt, was zu erwarten ist, wie Daniel Craig die 007-Filme geprägt hat und ob der neue Bond von (pop)kulturellen Entwicklungen wie der MeToo-Bewegung beeinflusst wurde.
Credits: Itv, James Bond Trailer „No Time To Die", Billie Eilish, James Bond „Thunderball“.
Interview mit Bond-Produzentin Barbara Broccoli
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Bei der Grazer Gemeinderatswahl sorgten die KPÖ und ihre Spitzenkandidatin Elke Kahr für einen Überraschungserfolg: Mit 28,9 Prozent ist sie stimmenstärkste Partei. Wortwitze wie "StalinGraz" stehen seither auf der Tagesordnung.
Philipp Aichinger aus der „Presse"-Innenpolitik erklärt die Grazer Kommunisten und Elke Kahr und sagt, was von 18 Jahren mit „Beton-Siegi“, dem ÖVP-Bürgermeister Siegfried Nagl bleiben wird.
Credits. ORF/ZiB 2, ORF Steiermark
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Nach der Bundestagswahl am Sonntag stellen Olaf Scholz und Armin Laschet den Kanzleranspruch - und gehen auf Partnersuche. Der eine will die Ampel, der andere Jamaika, die Kanzlermacher sind die Grünen und die FDP. Christoph Zotter, Deutschland-Korrespondent der „Presse“ spricht mit Anna Wallner darüber, wie es jetzt weitergehen könnte.
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Konrad Paul Liessmann hat anlässlich des Philosophicum in Lech eine Rede verfasst, deren Worte nicht einfach so dahin gesagt sind. Seine Sprache erklärt Hintergründe von Annahmen und fordert auf weiter zu denken. Was ist Fiktion, was Illusion? Auch den so oft geforderten Begriff Freiheit nimmt er aus seinem Blickwinkel unter die Lupe und attestiert, dass diese nichts anderes als eine Idee sei: „Wir sind genau dann frei, wenn wir so tun, als ob wir frei wären“.
Der Autor:
Den Text von Konrad Paul Liessmann und alle anderen Texte aus dem "Spectrum" finden Sie hier.
Das Philosophicum Lech findet noch bis 26. September statt. Alle Programmdetails unter: www.philosophicum.com
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Anna Wallner trifft Florian Klenk und den Bergbauern Christian Bachler.
Das Buch „Bauer und Bobo - Wie aus Wut Freundschaft wurde“ (Zsolnay, 160 Seiten, 20,60 Euro) wird am 1. Oktober in Anwesenheit von Bauer und Bobo (Moderation: Barbara Stöckl) im Wiener Rabenhof präsentiert.
Christian Bachlers Bergerhof liegt in der Krakauebene in der Steiermark. Man kann ihm auf Facebook unter „Bergerhof Krakauebene“ folgen.
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Deutschland wählt am Sonntag einen neuen Bundestag, bald sind die Tage Angela Merkels als Regierungschefin gezählt. "Presse"-Kolumnist Christian Ortner hat eine prononcierte Meinung zu Merkel und schrieb kürzlich: "Es ist Zeit, dass Mutti endlich geht“. In dieser Folge spricht Anna Wallner mit ihm über seine Kritik an Merkel, wo sie berechtigt ist und wo sie zu weit geht. Und Ortner gesteht sogar, dass sie einiges (weniges) richtig gemacht hat.
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Am Sonntag, den 26. September sind 1,1 Millionen Oberösterreicher:innen aufgerufen, einen neuen Landtag zu wählen. Es gilt als sehr sicher, dass die ÖVP unter Landeshauptmann Thomas Stelzer wieder stimmenstärkste Kraft wird. Offen ist nur, wie stark. Wie groß wird der Dämpfer für die FPÖ und Manfred Haimbuchner zwei Jahre nach dem Ibiza-Skandal und in der aufgeheizten Impf-Debatte. Nutzen die Grünen die Regierungsbeteiligung im Bund? Schaffen die Neos den Einzug? Und was macht eigentlich die SPÖ?
All diese Fragen bespricht Anna Wallner mit Julia Neuhauser aus der "Presse"-Innenpolitik.
Mehr zum Thema finden Sie unter DiePresse.com/Innenpolitik
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Ab Donnerstag verhandeln Gewerkschafter und Arbeitgebervertreter über die neuen Kollektivverträge. Den Beginn machen traditionell die Metaller. Voriges Jahr waren die ansonsten streitlustigen Gewerkschafter wegen der Krise milde mit ihren Forderungen – damit ist es jetzt vorbei. Im aktuellen Wirtschaftsboom haben sie wieder das Messer zwischen den Zähnen. Die Arbeiter sollen ordentlich vom aktuellen Aufschwung profitieren, lautet die Forderung – zum Unmut der Arbeitgeber. Die Vorzeichen stehen also auf einen heißen Verhandlungsherbst.
"Presse"-Wirtschaftsredakteurin Jeannine Hierländer erklärt im Gespräch mit David Freudenthaler, was man von den mit Spannung erwarteten Lohnverhandlungen erwarten darf, warum es dabei nicht nur um´s Geld geht, sondern auch um Arbeitszeiten und warum Schweinsbraten und Bier bei der medialen Inszenierung nicht fehlen dürfen.
Mehr dazu: Metaller: Diese Runde wird nicht gemütlich
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Sandra GugiĆ hat für das „Spectrum“ die Samstagliteraturbeilage der „Presse" einen umfangreichen Text über die Solidarität verfasst. In Zeiten von Krisen und Umbrüchen ist immer wieder die Rede davon, dass Risse durch die Gesellschaft gehen. Wir alle haben ein Bedürfnis nach Zugehörigkeit. Doch Solidarität zu einer Gruppe verpflichtet auch. Zu große Vielfalt von Verhaltensweisen werden meist nicht toleriert. Die Autorin schreibt über das Wir, das Ich und alle, die wir kennen.
Es liest Julia Pollak.
Die Autorin:
Den Text von Sandra GugiĆ und alle anderen Texte aus dem "Spectrum" finden Sie unter
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Die Österreicherin Sabine Derflinger ("Die Dohnal", "Tatort", "Vorstadtweiber") dreht einen Kinofilm über die Feministin Alice Schwarzer. Ein Gespräch am Rande der Dreharbeiten über Idee und Entstehung des Films, den Stellenwert von Selbstkritik und Reue bei einer Film-Biografie und den Zustand der Frauenbewegung.
Für viele Frauen war und ist Alice Schwarzer DIE Ikone des Feminismus. Eine Vorkämpferin der Gleichberechtigung, der wir Frauen viel zu verdanken haben. Manche ihrer Sichtweisen, vor allem ihre sehr islamkritische Haltung haben aber viele verschreckt, auch Frauen und Feministinnen ab den 2000er-Jahren, wie die Autorin und Spiegel-Kolumistin Margarete Stokowski. Für manche Junge gilt Schwarzer heute als transphob und antimuslimisch.
Schwarzer wurde jedenfalls im Dezember 1942 in Wuppertal geboren, wuchs als uneheliches bei ihren Großeltern auf, ging 1963 nach Paris, wurde Journalistin und Autorin, Freundin und Vertraute von Simone de Beauvoir, Gräfin Dönhoff und Schauspielerin Romy Schneider, verfasst mit dem Buch „Der kleine Unterschied“ einen Klassiker der feministischen Fachliteratur und gründet 1977 die Zeitschrift „Emma“, die bis heute in Köln monatlich erscheint.
Bekannt wurde Schwarzer 1971 als eine der Initiatorinnen der Aktion zur Legalisierung von Abtreibungen in Frankreich und Deutschland, die schließlcich in einer „Stern“-Titelgeschichte gegipfelt ist. Unter der Schlagzeile „Wir haben abgetrieben“ gipfelte bekannten damals 374 Frauen öffentlich, selbst abgetrieben zu haben. Heute ist Schwarzer 78 und nach wie vor laut und streitlustig.
Der legendäre WDR-Auftritt von Alice Schwarzer mit Esther Vilar am 6.Februar 1945.
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