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Vor der ungewöhnlich dimensionierten Tapetentür in der Hofburg schaut so mancher Parteichef wie ein zum Direktor zitierter Schulbub aus. Heide Rampetzreiter aus dem Feuilleton der „Presse“ hat recherchiert, was es mit Größe, Dimensionierung und Gestaltung von Österreichs berühmtester Bürotür auf sich hat.
Gast: Heide Rampetzreiter, „Die Presse“
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Das Zurückhalten der Militärhilfe inklusive nachrichtendienstlicher Hilfe der USA für die Ukraine bestimmt das Nachrichtengeschehen seit einer Woche. Europa überlegt, wie es aufrüsten kann - bzw. die Kosten dafür stemmen kann. Und Deutschland? Fast zwei Wochen sind vergangen und die Regierungsverhandler von Union und SPD haben ein massives Investitionspaket auf den Tisch gelegt. Hunderte Milliarden Euro sollen für Verteidigung und für Infrastruktur ausgegeben werden. Dafür müsste auch die Schuldenbremse angepasst werden. Das wiederum braucht eine Verfassungsmehrheit im Bundestag - also die Unterstützung weiterer Parteien.
Im frisch gewählten Bundestag halten die Rechtsaußen-Partei AfD und die Linksaußen-Partei Linke nun aber eine Sperrminorität und könnten die Pläne durchkreuzen, weshalb die Verhandler nun zu einem Trick greifen wollen: Das „alte“ Parlament mit alten Mehrheiten soll das Paket rasch noch auf den Weg bringen.
Das wirft einige Fragen auf: Wie steht es um die Koalitionsverhandlungen? Neue Schulden und ein Antasten der Schuldenbremse - das wollte die Union im Wahlkampf noch verhindern. Und jetzt? Ist es legitim damit noch den „alten“ Bundestag zu befassen? Und welche Rolle spielt Deutschland eigentlich in der EU - mit einem Kanzler Scholz mit Ablaufdatum und einem Friedrich Merz im Wartezimmer der Macht? Fragen, die der Deutschland-Korrespondent der „Presse“, David Freudenthaler“, im Podcast beantwortet.
Gast: David Freudenthaler, Deutschland-Korrespondent, „Die Presse“
**Mehr zum Thema: **
Deutschland berät nächste Woche über Schuldenbremse
Deutschlands Renditen schnalzen nach oben – wie zuletzt 1990
Am neuen Parlament vorbei: Merz plant Sondersitzung für 900-Milliarden-Schuldenpaket
Am 20. Oktober 2023 wird Christian Pilnacek tot in der Donau gefunden. Dem umstrittenen Sektionschef im Justizministerium wird da schon seit einiger Zeit allerhand vorgeworfen: Verrat von Amtsgeheimnissen und eine viel zu große Nähe zur ÖVP. Es heißt, dass er unter anderem Ex-Kanzler Sebastian Kurz rund um seinen Falschaussageprozess beraten habe.
An Tag vor seinem Tod wird er stark alkoholisiert als Geisterfahrer erwischt. Er weiß, ihm droht nun der nächste mediale Supergau.
Trotzdem scheiden sich auch rund um sein Ableben die Geister, die einen sprechen davon, dass er in den Tod getrieben wurde. Die anderen davon, dass jemand nachgeholfen hat. „Presse“-Redakteur Gernot Rohrhofer hat sich den Fall genau angesehen und nun ein Buch geschrieben: „‚Er muss weg‘ - Der Fall Pilnacek.“ Warum er das Buch geschrieben hat und zu welchem Schluss er in der Causa gekommen ist, erzählt er in dieser Folge.
Gast: Gernot Rohrhofer, "Die Presse"
Mehr dazu:
Hilfe bei Suizidgefahr
Telefonische Hilfe gibt es auch bei:
Kriseninterventionszentrum (Mo-Fr 8-17 Uhr): 01/406 95 95, kriseninterventionszentrum.at
Hilfe für Menschen mit Suizidgedanken und Angehörige bietet auch der noch recht junge Verein „Bleib bei uns“. www.bleibbeiuns.at
Ursula von der Leyen sprach am Dienstag davon, dass in Europa „eine Ära der Aufrüstung“ beginne. 800 Milliarden Euro will sie für die Aufrüstung der 27 Verteidigungsministerien aufstellen. Wenn die USA den Europäern militärisch nicht mehr den Rücken frei hält, muss es selbst tätig werden, erklärt EU-Ressortleiter Michael Laczynski im Podcast.
Gast: Michael Laczynski
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Habemus Regierung und zumindest vorerst sind Neuwahlen vom Tisch. Nach 155 Tagen konnten sich Türkis-Rot-Pink auf ein Regierungsprogramm einigen. Postenvergabe inklusive. Und jetzt? Müssen die Ministerinnen und Minister ihrer Arbeit nachgehen. Da hilft es, wenn man sich auch gut versteht. Wer mit wem kann, und wie auch die Verwerfungen der ersten Verhandlungsrunde überwunden wurden, das erklärt Klaus Knittelfelder in dieser Folge.
Gast: Klaus Knittelfelder, "Die Presse"
Mehr dazu:
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Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt des Expert:innen-Talks im Studio der „Presse“ in Wien. Jakob Zirm, Wirtschaftsressort-Leiter der Presse, führt durch das Gespräch und begrüßt die folgenden Expertinnen und Experten auf dem Podium:
• Barbara Prainsack, Professorin für Vergleichende Politikfeldanalyse an der Universität Wien
• Wolfgang Ebner, Leiter der Sektion Digitalisierung und E-Government im Bundeskanzleramt und
• Matthias Wodniok, Mitglied des Vorstands der Fabasoft
Sie hören einen Nachbericht zur Podiumsdiskussion.
In der Vergangenheit hat der Wissenschaftsjournalist und Bestsellerautor Bas Kast bereits seine Ernährungsgewohnheiten und sein seelisches Wohlbefinden ergründet: Daraus sind mit dem „Ernährungskompass“ und dem „Kompass für die Seele“ zwei Bestseller entstanden. Nun beschäftigt er sich mit Alkoholkonsum und liefert in seinem jüngsten Buch eine „Entscheidungshilfe auf Basis neuester wissenschaftlicher Studien“.
Zu Gast bei Anna Wallner spricht Bas Kast über die gesellschaftliche Verankerung von Alkohol, den Mythos vom gesunden Glas Wein und erzählt, wieso er mittlerweile gerne darauf verzichtet.
Gast: Bas Kast, Bestsellerautor und Wissenschaftsjournalist
"Mein Gehirn hat sich vom Alkohol umarmt gefühlt"](https://www.diepresse.com/19362395/mein-gehirn-hat-sich-vom-alkohol-umarmt-gefuehlt/?utm_source=podigee&utm_medium=podcastshownotes)
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„Jetzt das Richtige tun. Für Österreich“. Das ist der Titel des Regierungsprogramms der Dreierkoalition, das die Parteichefs Christian Stocker (ÖVP), Andreas Babler (SPÖ) und Beate Meinl-Reisinger (Neos) am Donnerstag vorstellten. Auf knapp über 200 Seiten ist zu lesen, wie sich die neue Regierung die nächsten fünf Jahre vorstellt. Manches ist recht konkret, manches noch vage und teils mit Vorbehalt formuliert - je nachdem, wie sich das Budget ab 2027 entwickelt.
Innenpolitik-Redakteur Klaus Knittelfelder hat den Überblick über die Fülle der Themen. Womit darf man in den nächsten Wochen und Monaten rechnen, welche möglichen Streitthemen wurden entschärft oder ignoriert? Außerdem besprechen wir den Unterschied zwischen jetzt und vor sieben Wochen, als die Neos vom Verhandlungstisch aufgestanden sind. Was hat sich verändert? Und was sind die neuesten Wendungen in der Personaldebatte um die Ministerin?
Gast: Klaus Knittelfelder, Innenpolitik-Ressort, „Die Presse“
>> Das Regierungsprogramm: Was kommt, was fehlt, was überrascht
>> Leitartikel von Chefredakteur Florian Asamer: Der Sowohl-als-auch-Koalition eine Chance geben
>> 21 Regierungsmitglieder: Wie die Ministerin aufgeteilt werden
Gast: Klaus Knittelfelder, „Die Presse“
Die weitere Existenz der insolventen KTM-AG scheint gesichert: Am Dienstag haben die Gläubiger im Landesgericht Ried im Innkreis den Sanierungsplan für den Motorradhersteller mehrheitlich angenommen. Sie sollen nun bis 23. Mai eine 30-prozentige Barquote ausbezahlt bekommen.
Susanne Bickel aus der Wirtschaftsredaktion der „Presse“ spricht in dieser Folge über den Vorwurf der Insolvenzverschleppung, mögliche Investoren und erklärt, warum sich jetzt auch die Finanzmarktaufsicht für die Causa interessiert.
Gast: Susanne Bickel, „Die Presse“
>>>> Abstimmung über KTM-Sanierung: Plan wurde angenommen
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