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Für manche Arbeitnehmer klingt es nach einer massiven Erleichterung. Das Homeoffice-Gesetz wird in Österreich novelliert und damit wird in Zukunft das Arbeiten nicht nur von zu Hause aus, sondern auch von anderen Orten wie Coworking-Spaces, Cafés oder Hotels möglich sein. Was das neue Gesetz mit sich bringt und wie es mit Telearbeit im Ausland aussieht, darüber spricht „Presse“-Wirtschaftsrechtexperin Christine Kary.
Gast: Christine Kary, „Die Presse“
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Aus Homeoffice wird Telearbeit: Arbeiten künftig auch von Café aus erlaubt
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Es hätte so schön sein können. Österreich kommt ins EM-Viertelfinale, vielleicht sogar ins Halbfinale. Aber nein, die Fußballnationalmannschaft verliert Dienstagabend gegen die Türkei in einem spannenden Match. Und alle bleiben fassungslos und traurig zurück. Jetzt beginnt die Aufarbeitung: Woran lag die Niederlage, was bleibt von der EM und wie geht es nun weiter?
Gast: Christoph Gastinger, „Die Presse“
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Jonathan Haidt, Sozialpsychologe und Professor, argumentiert in seinem Buch „Generation Angst“, dass die verstärkte Nutzung von Smartphones und sozialen Medien zu einer Zunahme psychischer Krankheiten bei Jugendlichen führt. Er kritisiert, dass überbehütete Erziehung und der Mangel an freiem Spiel die Fähigkeit von Kindern beeinträchtigen, Risiken einzuschätzen und soziale Konflikte zu lösen. Hat er recht? Und was könnte man dagegen tun? Das besprechen Anna Wallner und Karl Gaulhofer in dieser Folge.
Gast: Karl Gaulhofer, Feuilleton-Chef "Die Presse"
Karl Gaulhofer: „Generation Angst“: Machen Smartphones unsere Kinder kaputt?
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In Österreich die FPÖ, in Ungarn Viktor Orbáns nationalkonservative Fidesz und in Tschechien die liberale Protestpartei ANO von Ex-Premier Andrej Babiš: Sie alle waren bei der Europawahl Anfang Juni in ihren Ländern stimmenstärkste Partei. Jetzt wollen sie eine gemeinsame Fraktion im EU-Parlament begründen, die „Patrioten für Europa“.
Oliver Grimm analysiert in dieser Folge, ob das der erste Schritt hin zu einer geeinten rechten Fraktion im Europaparlament sein könnte und er erklärt, wieso sich Ungarn für den soeben angetretenen EU-Ratsvorsitz das Motto „Make Europe Great Again“ gewählt hat.
Gast: Oliver Grimm, „Die Presse“
Der Güter- und Personenverkehr muss vermehrt auf die Schiene, um die europäischen Klimaziele zu erreichen. Doch die Entwicklung schreitet nur langsam voran. Im Rahmen der Mobilitätstage von der „Presse“ meldeten sich drei Expert:innen zu Wort, deren Botschaft eindeutig ist: Ohne mehr Güterverkehr und Passagieren auf der Schiene werden Klimaziele nicht erreicht und die Wettbewerbsfähigkeit Europas schwindet.
Resiliente Lieferketten und Transportwege
Magda Kopczyńska, Generaldirektorin für Mobilität und Transport der Europäischen Kommission, unterstreicht vor allem die Bedeutung des Güterverkehrs. Resiliente Lieferketten und Transportwege steigern die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft. Was eine Unterbrechung von Lieferketten bedeutet, wurde im Rahmen der unterschiedlichen Krisen, von Corona bis zum Krieg in der Ukraine, deutlich. Auch zum Erreichen der Klimaziele der EU, die eine Reduktion der Emissionen im Gütertransport von 90 Prozent bis zum Jahr 2050 vorsehen, ist die Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße zur Bahn und die Verdoppelung des Schienenverkehrs nötig.
Bahn als nachhaltiges logistisches Rückgrad
Die Welt ist kleiner, noch globaler geworden und Güter kommen aus aller Welt und finden mit Zügen ihren Weg, meint Andreas Matthä, Vorstandsvorsitzender der ÖBB-Holding AG. Auch er erinnert daran, wie schmerzhaft die Coronapandemie die Verletzlichkeit der Versorgungssysteme aufgezeigt hat. Die Bahn ist das nachhaltige logistische Rückgrat der europäischen Wirtschaft, unterstreicht Matthä, zudem ersetze ein Güterzug vierzig Lkw und braucht, neben weniger Energie, auch weniger an Fläche als auf der Straße. Deshalb investiert die ÖBB in Österreich bis zum Jahr 2029 mehr als 21 Milliarden Euro in die Infrastruktur und das Schienennetz.
Jeder hat das Recht auf ein Leben ohne Auto
Das Recht auf ein Leben ohne Auto fordert die deutsche Bestsellerautorin, Aktivistin und Podcasterin Katja Diehl ein. Sie ist überzeugt, dass es die Europäer mit dem Individualverkehr übertrieben haben. So leben in Deutschland etwa 84 Millionen Menschen und es gibt mehr als 49 Millionen Autos. Die erste Wahl zur Verkehrswende ist für sie, dass Wege vermieden werden. Geschäftsreisen durch Videokonferenzen zu ersetzen, wäre ein probater Ansatz. Für Diehl muss aber beides in der Gesellschaft seinen Platz finden, das Auto und die Bahn. Wenn man Autofahren will, soll man das auch können. Aber es muss gleichzeitig dafür gesorgt sein, dass Menschen, die von der Automobilität ausgeschlossen sind oder sie nicht nutzen wollen, eine Alternative erhalten.
Wir besprechen in dieser Folge den sensationellen Erfolg der Nationalmannschaft bei der Fußball-EM, Rangniks Methode, die Rolle von Arnautovic, die Schwäche der Favoriten und suchen Gründe für die verhältnismäßig vielen Eigentore (nämlich sieben), die bis jetzt bei der Euro gefallen sind. Der „Presse“-Chef und der Innenpolitiker Oliver Pink (diesmal nicht im Fußball-Dress) analysieren die erste Halbzeit des Turniers.
Gast: Florian Asamer, Oliver Pink
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Im IV-OÖ-System-Talk diskutierte Eva Komarek, General Editor for Trend Topics in der Styria Media Group, mit Andreas Klauser, CEO von Palfinger, Klaus Pöttinger, Eigentümer der Pöttinger Landtechnik GmbH, und Joachim Haindl-Grutsch, Geschäftsführer der IV OÖ, wie es im Duell zwischen Wirtschaftsliberalismus versus Vollkasko-Staat bestellt ist, welcher Lösungsansätze es bedarf, um einen Systemwandel herbeizuführen, und warum es sich lohnen würde, sich anzusehen, wie Wirtschaft und Wettbewerb in der Schweiz gelebt werden. Unternehmertum benötigt in jedem Fall dringend eine Image-Korrektur. Wer mehr leistet, soll am Ende des Tages auch monetär belohnt werden, denn sonst setzt sich der Trend der Teilzeitarbeit unaufhaltsam fort und das hätte negative Folgen für den Wohlstand in unserem Land.
Information: Dieser Inhalt wurde von der „Presse“-Redaktion in Unabhängigkeit gestaltet. Er ist mit finanzieller Unterstützung der Industriellenvereinigung Oberösterreich (IV OÖ) möglich geworden.
Alle Artikel der Serie „Zukunft Industriestandort Oberösterreich“ finden Sie hier.
Die Plattform Airbnb ist bei Touristen beliebt, hat aber die unliebsame Nebenwirkung, die Wohnungspreise vor Ort in die Höhe zu treiben. Besitzer begreifen nämlich meist schnell, dass sich mit hohen Übernachtungspreisen für Touristen mehr Geld verdienen lässt als mit Langzeitvermietung an Einheimische. Wie gehen Länder und Städte international mit diesem Problem um, was ändert sich in Wien und wird die Plattform vielleicht bald gar nicht mehr existieren? Darüber sprechen in dieser Folge Susanne Bickel und Eva Winroither.
Gast: Susanne Bickel, „Die Presse“
Der globale Kampf gegen Airbnb
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„Ralf Rangnick ist zweifelsohne der Architekt dieses Kunstwerks“, nennt Sportreporter Christoph Gastinger, der für die „Presse“ über das Fußballfest in Deutschland berichtet, den heimlichen Star des ÖFB-Erfolgs. „Er lässt die wilden Hunde nun von der Leine“ - und die sind hungrig.
Warum es im Gegensatz zu früheren Jahren gar nicht immer die „Einser-Garnitur“ braucht, um erfolgreich zu sein, welche Tricks Rangnick in den nächsten Spielen noch aus der Wundertüten zaubern kann und warum der Turnierbaum der ÖFB-Auswahl nun in die Karten spielen könnte.
Außerdem: Bei welchen EM-Statistiken Österreich ganz vorne liegt.
Gast: Christoph Gastinger aus Berlin
„Rangnicks Eleven“: Auf wen der Teamchef vertraut
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Julian Assange ist frei. Für die einen war der Whistleblower und Gründer der Enthüllungsplattform WikiLeaks immer ein Held – etwa weil er Kriegsverbrechen und somit die Doppelmoral der USA aufgedeckt hat. Für die US-Regierung war er ein Geheimnisverräter und so etwas wie Staatsfeind Nummer eins.
In den USA hätten ihm bis zu 175 Jahre Haft gedroht. Also verschanzte sich Assange sieben Jahre lang in der ecuadorianischen Botschaft in London im Exil.
Bis heute ist Assange aber nicht unumstritten – die Enthüllungen seiner Plattform WikiLeaks sollen im Präsidentschaftswahlkampf 2016 etwa auch Donald Trump geholfen haben, ins Weiße Haus einzuziehen, erzählt "Presse"-Außenpolitikredakteur Thomas Vieregge im Gespräch mit David Freudenthaler. Wie es jetzt weitergeht.
Gast: Thomas Vieregge, "Presse"-Außenpolitik
Leitartikel: Man muss Julian Assange keine Denkmäler errichten
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