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Nur mit Deregulierung und Leistungsanreizen für längeres Arbeiten wird Österreich seinen Wohlstand halten können – Forschung und Produktion gehören zusammen.
Eva Komarek, General Editor for Trend Topics in der Styria Media Group, moderierte den Standort-Talk der Industriellenvereinigung Oberösterreich (IV OÖ), bei dem folgende Experten diskutierten: Stefan Pierer, CEO der Pierer Mobility AG und Präsident der Industriellenvereinigung Oberösterreich, Peter Mitterbauer, CEO der Miba AG und Vizepräsident der IV Österreich, sowie Christian Helmenstein, IV-Chefökonom.
Information: Dieser Inhalt wurde von der „Presse“-Redaktion in Unabhängigkeit gestaltet. Er ist mit finanzieller Unterstützung der Industriellenvereinigung Oberösterreich (IV OÖ) möglich geworden.
Gast: Thomas Angerer, Universität Wien, Institut für Geschichte
Frankreich wählt Ende Juni wieder. Präsident Emmanuelle Macron hat noch am Abend des EU-Wahlsonntags das Parlament aufgelöst und Neuwahlen für 30. Juni und 7. Juli ausgerufen. Thomas Angerer, Universitätsprofessor und Frankreichexperte vom Institut für Geschichte an der Universität Wien erklärt Macrons Handeln im Podcast und warnt davor, den Sieg der Rechtsextremen als absolut gewiss anzunehmen. „Das ist ein mögliches Szenario, aber es ist nicht auszuschließen, dass noch eine andere Regierungsmehrheit zustande kommt.“ Ein rechtsextrem regiertes Frankreich selbst mit einem liberalen Präsidenten wäre aber „ein Schuss ins Knie“.
Nach der Wahl ist in Frankreich vor der Wahl. Präsident Emmanuelle Macron hat noch Sonntagabend, geschockt vom Wahlsieg des rechtsrechten Rassemblement National, das Parlament aufgelöst und Neuwahlen für 30. Juni und 7. Juli ausgerufen. Thomas Angerer, Universitätsprofessor und Frankreichexperte vom Institut für Geschichte an der Universität Wien erklärt Macrons Handeln im Podcastr als „eine Flucht nach vorn“ und der Versuch, das Heft in der Hand zu halten. „Sonntagabend hat das Land nicht einmal eine Stunde über Jordan Bardella und seinen Sieg geredet.“
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Von der Mitarbeiterkreditkarte bis zur Kartenakzeptanz am Terminal – im Podcast der „Presse“ erörtert Gerald Weiss von card complete die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten von Kreditkarten im Businessbereich.
Die Kreditkarte hat eine lange – und erfolgreiche – Geschichte hinter sich: War sie einst ein Exot unter den Zahlungsmitteln, ist sie heute alltäglicher Standard. So selbstverständlich wir das praktische Stück Plastik im Alltag einsetzen, so wissen doch nur wenige von uns, was tatsächlich dahintersteckt: Wie funktioniert eigentlich das bargeldlose Zahlen? Welche Schritte passieren zwischen dem Zücken der Karte und dem Glucksen am Terminal, das die erfolgreiche Zahlung verkündet? Und welche Vorteile erbringen Kreditkarten für Unternehmen – sowohl in Form von Mitarbeiterkreditkarten als auch als mögliches Zahlungsmittel für die eigenen Kunden?
Gemeinsam mit Gerald Weiss wirft Barbara Wallner im „Presse“-Podcast einen näheren Blick auf das sogenannte Issuing, die Kartenausgabe, und das Acquiring, die Kartenakzeptanz. Weiss ist bereits seit Jahrzehnten im Bankgeschäft tätig, er ist zudem Senior Manager und Head of Issuing bei card complete. Das Unternehmen gibt die Karten Visa, Mastercard und exklusiv auch Diners Club heraus.
Zu Gast im Podcaststudio der „Presse“:
Im August 2000 wechselte er zur „Visa Service Kreditkarten AG“, wo er zunächst als Abteilungsleiter für Bankenservice und Firmenkartenlösungen tätig war und später die Leitung des Callcenters und des Produktmanagements übernahm. Seit März 2007 ist Weiss als Senior Manager und Head of Issuing tätig.
Neben seiner beruflichen Tätigkeit ist Weiss leidenschaftlicher Fußballfan, der viele Jahre aktiv spielte und heute im Sportmanagement sowie ehrenamtlich im Play Fair Code engagiert ist.
Weitere Informationen unter www.cardcomplete.com
Der Wiener Integrationsstadtrat Christoph Wiederkehr hat am Dienstag neuesten Zahlen über das Religionsbekenntnis von Wiener Volksschülerinnen und -schülern vorgelegt – rund 35 Prozent davon sind Musliminnen und Muslime. Eine Wertung der Religionen nehme er nicht vor, aber religiöse Konflikte an Schulen würden zunehmen. Sein Lösungsvorschlag lautet, den Religionsunterricht zum Freifach zu machen, und stattdessen ein Pflichtfach Demokratie einzuführen.
Dietmar Neuwirth, Chronik-Ressortleiter der „Presse“, erklärt in dieser Folge, wie sich die Ergebnisse der Erhebung genau zusammensetzen, welchen Auftrag Religionsunterricht haben kann, und welche Performance Wiederkehr als Integrationsstadtrat so hinlegt.
Gast: Dietmar Neuwirth, „Die Presse“;
>>> Wiederkehr: „Religiöse Konflikte nehmen zu“
Rechtsextreme und nationalautoritäre Parteien haben bei der Europawahl zwar zugelegt, eine radikale Wende blieb aber aus. Alles beim Alten also im EU-Parlament? „Die Mehrheit ist brüchiger geworden“, analysiert Oliver Grimm in dieser Folge des Podcasts, „besonders zwischen der EVP und den Sozialdemokraten.“
Er erklärt, welche Hindernisse Ursula von der Leyen jetzt noch für einen zweite Amtsperiode überwinden muss, welche inhaltlichen Positionen der EU sich nach dieser Wahl jetzt verändern könnten und welche Strategie Viktor Orbans Fidesz-Partei verfolgen könnte.
Gast: Oliver Grimm, „Die Presse“
**Mehr dazu: **
>>> Macrons politischer Bärendienst für von der Leyen
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Gast: Florian Asamer, Chefredakteur der "Presse"
„Um es klar zu machen, die Positionen, die die FPÖ vertreten hat in diesem Wahlkampf, machen ihr Abschneiden zu keiner schönen Geschichte.“ So bringt es Florian Asamer, der Chefredakteur der „Presse“ im Podcast auf den Punkt. Dennoch betont er: „Dieser erste Platz ist für die FPÖ ein Meilenstein, da soll man nichts schmälern.“ Trotzdem sei durch diese Wahl klar geworden, dass das Potenzial der Partei eben nur bei 25 Prozent liegt und nicht mehr.
Amüsant findet er, wie sich bei dieser Wahl jede Partei über ihr Ergebnis freut, egal wie schlecht es objektiv gesehen ist: „Die FPÖ feiert ihren ersten Platz, die ÖVP den geringen Abstand zur FPÖ und Platz 2; die Grünen sind froh, dass die Schilling-Sache nicht so schlimm war wie geglaubt, die Neos sind das erste Mal zweistellig. Nur die SPÖ lass ich jetzt aus, da fällt mir nicht so viel ein.“ Was sich mit Blick auf den Herbst jedenfalls zeige, dass Zweierkoalitionen immer schwerer werden. ÖVP und SPÖ haben erstmals keine Mandatsmehrheit bei einer bundesweiten Listenwahl.
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Rund 750 Millionen Tonnen Güter werden laut Statistik Austria jedes Jahr in Österreich transportiert. Der Warenumschlag und der Transport ist ein wichtiger Faktor für die Wirtschaft und damit auch für den Wohlstand im Land.
30 Prozent auf der Schiene
Laut Eurostat hatte die Schiene in Österreich beim Güterverkehr im Jahr 2022 einen Anteil von rund 30 Prozent, die Straße ungefähr 68 und die Binnenschifffahrt etwa 1,5 Prozent. Das sind jene Zahlen, die das Ministerium für den Masterplan Güterverkehr verwendet. So umreißt Julia Elsinger die aktuelle Faktenlage.
Für Alexander Friesz ist die Diskussion „Schiene versus Straße“ und „Mehr Schiene statt Straße“ nicht neu. Was zähle, sei, dass Waren pünktlich bei den Kunden eintreffen. Entscheidend für die Zukunft sei es, einen Weg zu finden, der Dekarbonisierung in einem vernünftigen Maß fördert. „Das betrifft vor allem die Straße“, unterstreicht Friesz. Dessen Anteil am Güterverkehr werde seiner Ansicht nach jedenfalls nicht sinken.
Trotz großzügiger Förderungen und politischer Absichtserklärungen ist der Anteil der Schiene am Güterverkehr gleich geblieben. Clemens Först sieht in der langsamen Deindustrialisierung Europas einen der Gründe, weshalb der Rohstofftransport, wie von Kohle oder Stahl, auf der Schiene nicht anwächst. „Allerdings steigt der Mix aus Halbfertig- und Fertigprodukten. Der Wettbewerb, dem wir ausgesetzt sind, betrifft mehr und mehr den Lkw“, erläutert Först. „Dadurch gerät der Modalanteil (die Verteilung des Transportaufkommens auf verschiedene Verkehrsträger oder Verkehrsmittel, Anm.) unter Druck. Er liegt auf der Schiene bei nur 30 Prozent und nicht, wie es der Masterplan vorsieht, bei 34 bis 40 Prozent.“ Der Masterplan aber, ergänzt Elsinger, sei erst im Vorjahr veröffentlicht worden, dessen Ziele könnten heute also noch nicht erreicht sein und seien bis zum Jahr 2040 umzusetzen.
Digitialisierung als Schlüssel
Först ist überzeugt, dass es die Transportkette vor allem auf der „letzten Meile“ zu managen gilt: „Nicht jeder Betrieb hat einen eigenen Gleisanschluss. Deshalb bieten wir unseren Kunden eine integrierte End-to-End-Logistiklösung inklusive Vor- und Nachlauf. Diese deckt die gesamte Logistikkette ab.“
Information
Dieser Inhalt wurde von der „Presse“-Redaktion in Unabhängigkeit gestaltet. Er wurde mit finanzieller Unterstützung der ÖBB Rail Cargo Group ermöglicht.
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Wie war der Wahlkampf? „Wichtig“, „lähmend“ und „symptomatisch“ und „kurz“, das sagen die Kolleginnen und Kollegen aus dem EU-Ressort der „Presse“ ehrlich. Zu Gast in der letzten Folge unsere Reihe „Was wichtig ist in der EU“ sind Wolfgang Böhm, Anna Gabriel, Michael Laczynski und zugeschaltet aus Brüssel: Oliver Grimm. Sie sprechen über den Wahlkampf der vergangenen Wochen, den Wahl-Sonntag, ihre größten Hoppalas in der Berichterstattung, den Begriff Kriegstreiberei, die Causa Schilling und was im Juni und über den Sommer alles passieren wird. Wann steht die EU-Kommission, welche Partei stellt den nächsten EU-Kommissar, Kommissarin aus Österreich.
Gäste: Wolfgang Böhm, Anna Gabriel, Michael Laczynksi und zugeschaltet aus Brüssel: Oliver Grimm.
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Es ist nicht viel, was private PV-Anlagenbesitzer für das Einspeisen von Strom mittlerweile bekommen. Zwischen drei bis fünf Cent pro Kilowattstunde bewegt sich bei manchen Energieunternehmen das Angebot. Die staatliche Abwicklungsstelle für Ökostrom OeMag zahlt derzeit rund 4,6 Cent pro Kilowattstunde. Das ist wenig, wenn man weiß, dass man im Vorjahr zwölf Cent und mehr bekommen konnte. Wer erst vor Kurzem in eine PV-Anlage investiert hat, ärgert sich nun. Denn ohne den Zuverdienst ist es schwer, die Kosten für die PV-Anlage wieder hineinzuspielen. Zahlt es sich noch aus, sich eine PV-Anlage zuzulegen? Und worauf muss man bei der Konzeption achten? Darüber spricht in dieser Folge "Presse"-Energie-Experte Matthias Auer.
Gast: Matthias Auer, "Die Presse"
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Morgen, am 6. Juni beginnen die EU-Wahlen, am Sonntag ist Österreich an der Reihe. In Folge 4 unseres Vodcasts sind zu Gast Sylvia Kritzinger, die Professorin für Methoden in den Sozialwissenschaften an der Universität Wien und Oliver Grimm, Brüsselkorrespondent der „Presse“. Kritzinger sagt: „Wir reden zu viel über EU-Skeptiker. Die gibt es. Aber es gibt auch jede Menge, die das als gutes Projekt empfinden, die sagen, man muss die europäische Integration weiter vorantreiben oder die zumindest nicht sagen, man muss sie stoppen.“ Die Zahlen würden zeigen, dass nach dem Brexit der Wunsch nach dem EU-Austritt des eigenen Landes „stark zurückgegangen ist“.
In der Rubrik „Bullshit“ nennt Sylvia Kritzinger den Satz „Die in Brüssel haben entschieden.“ Diesen könne sie nicht mehr hören. „Weil Brüssel sind wir eigentlich alle. Ganz gleich, ob es über den Rat, in der Kommission, das Parlament oder die Wählerinne und Wähler sind. Eigentlich müsste man das Wort ,die‘ durch ein ,wir‘ ersetzt werden.“
Gast: Sylvia Kritzinger, Oliver Grimm („Die Presse“)
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