Was wichtig ist

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  • Das Klima mit Klagen schützen: Was bringt das?

    von Eva Winroither. Es geht um Gesundheit, das Recht auf ein sicheres Leben, um Altern, Geschlecht, die Wahrung von Privat- und Familienleben - alles Dinge, die zu den Menschenrechten zählen und die nun das erste Mal in Sachen Klima am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg verhandelt werden. Das Gericht wird heute, Dienstag, ein Urteil in drei Klagen fällen. Was bedeutet das für die Zukunft von Klimaklagen? Werden diese dadurch mehr Gewicht bekommen oder bringt das Klagen eigentlich gar nichts?

    Gast: Manfred Seeh, Die Presse

    Host: Eva Winroither
    Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger
    Credits: Salzburger Nachrichten

    Mehr zum Thema:

    Warmer Frühling als Fluch und Segen für Österreichs Bauern

    Darf man sich über 30 Grad im April freuen?

    **Kleine Zeitung Podcastfestival **

    Wir verlosen 3 x 2 Tickets für das Podcast-Festival der "Kleinen Zeitung" in Graz am 13. April, im Schauspielhaus Graz. Schreiben Sie uns, wie Ihnen unser Podcast gefällt und welche Ihre liebste Folge war - an die Mailadresse: [email protected]

    Wir ermitteln die Gewinner:innen bis 8. April.

    Mehr Infos zum Festival gibts hier.

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    19 min
  • Benzos, Mischkonsum und Kokain: Wie Österreich Drogen konsumiert

    248 Menschen sind im Jahr 2022 in Österreich verstorben, weil sie Drogen konsumiert haben. So viele wie noch nie, ein Viertel davon war unter 25 Jahre alt. Auch die Wiener Rettung spricht von einem Anstieg bei Einsätzen im Zusammenhang mit Drogen oder Medikamentenmissbrauch. Besonders beliebt bei Jugendlichen sind Benzodiazepine. Eigentlich verschreibungspflichtige Beruhigungsmittel, die „zum Runterkommen“ auch als Partydroge konsumiert werden.

    Christine Imlinger aus dem Chronik-Ressort der „Presse“ erklärt in dieser Folge, wieso der Konsum illegaler Drogen trotzdem stabil bleibt, wie Benzodiazepine überhaupt in Umlauf geraten und welche Maßnahmen die Politik setzen sollte.

    15 min
  • Putins Spion in Österreich: Wer ist Egisto Ott?

    von Anna Wallner. Er war Verfassungsschützer und schon einmal im Visier der Justiz, jetzt sitzt er seit einigen Tagen wieder in Untersuchungshaft. Und zwar weil man ihm Spionage für Russland vorwirft. Daniel Bischof aus der Innenpolitik der "Presse" erklärt in dieser Folge, wer Egisto Ott ist, was gegen ihn vorliegt und um was in der ganzen Sache geht.

    Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger

    Credits: ORF/ZiB, Ö1 Morgenjournal

    Mehr zum Thema:

    Podcast-Reihe aus 2022: Der Maulwurf-Akt, Teil 1: Wie drei Freunde aus dem BVT die Republik narrten

    Der Maulwurf-Akt, Teil 2: Peter Pilz bis Jenewein - die Achse in die Politik
    Leitartikel von Daniel Bischof: Gut kommt da keiner weg: Der Fall Egisto Ott als Mahnmal

    Information: Diese Folge entstand mit finanzieller Unterstützung der Wirtschaftskammer Österreich.

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    **Kleine Zeitung Podcastfestival **

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    22 min
  • Die ORF-Gehälter offenlegen: Wem hilft's?

    Der ORF hat, weil er nun gesetzlich dazu verpflichtet ist, die Spitzengehälter jener Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter offen gelegt, die mehr als 170.000 Euro pro Jahr brutto verdienen. Darüber diskutiert nun das halbe Land. Wie sind diese Gehälter einzuordnen? Wie stellen sie sich zusammen? Wie stark oder schwach steht der ORF jetzt da? Und wird diese Liste nicht auch für den bevorstehenden Wahlkampf missbraucht? Darüber spricht Anna Wallner, die langjährige Medienredakteurin und heute Leiterin des Podcast- und Debattenressorts in dieser Folge.

    Link zum ORF-Transparenz-Bericht

    Gast: Anna Wallner, Die Presse

    Host: Eva Winroither
    Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger
    Credits: ORF, Ö3

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    24 min
  • Virologe Krammer: „Die Frage ist, wann die nächste Pandemie kommt“

    Während der Corona-Pandemie ist Florian Krammer, gemeinsam mit anderen Wissenschaftlern und Expertinnen, ins Interesse der Öffentlichkeit gerückt. Der Virologe forschte bisher an der Icahn School of Medicine in New York an einem universellen Grippeimpfstoff – Expertise, die während der Corona-Pandemie sehr gefragt war.

    Seit kurzem ist Florian Krammer zusätzlich auch wieder in Wien tätig und baut als „Professor für Infektionsmedizin“ an der Medizinischen Universität Wien eine neue Forschungsgruppe und ein Labor auf. Außerdem wird ab kommendem Jahr auch noch ein Ludwig Boltzmann-Institut zur Wissenschaftsvermittlung und Pandemievorsorge leiten. In dieser Folge spricht Florian Krammer über seine zukünftigen Vorhaben, Vogelgrippe, Masern und zukünftige Pandemien.

    Gast: Florian Krammer

    Host: Christine Mayrhofer
    Schnitt: Audiofunnel/Dominik Landertinger

    **Mehr zum Thema: **

    [

    Impfstoffexperte Florian Krammer: „Pandemien gab und gibt es immer wieder“](https://www.diepresse.com/18238030/impfstoffexperte-florian-krammer-pandemien-gab-und-gibt-es-immer-wieder/?utm_source=podigee&utm_medium=podcastshownotes)

    Virologe Florian Krammer kehrt – teilweise – zurück nach Wien

    17 min
  • Kostprobe "Bücherei": Glück ist ein Haufen stinkender Barbies: Die Romane von Astrid H. Roemer und Toxische Pommes

    Literaturhinweis

    „Ein schönes Ausländerkind“

    Toxische Pommes, Zsolnay

    „Vom Wahnsinn einer Frau“

    Astrid H. Roemer, Übersetzung: Bettina Bach, Residenz

    „Pferdemund tut Wahrheit kund“

    Meryem Alaoui, Übersetzung: Barbara Sauser, Lenos

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    46 min
  • Kostprobe "Klassik für Taktlose": Warum feiern alle Anton Bruckner?
    Was man über den Komponisten wissen muss: Fünf Brücken zu Bruckner.

    Anton Bruckner entkommt man 2024 nicht: Der oberösterreichische Komponist, der nun 200 Jahre alt wäre, ist der Klassik-Jubilar des Jahres. Aber: Wer war dieser Mann, was ist typisch an seiner Musik, und was macht ihn eigentlich so besonders? Das ergründen Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz in dieser Folge von „Klassik für Taktlose“. Und bauen fünf „Bruckner-Brücken“: Warum brauchte dieser scheue, seltsame, tief katholische Mann vierzig Jahre, bis er als Komponist anerkannt wurde? Warum konnte einer, der als Kirchen-Organist genial war, so lange keine vollgültige Symphonie zu Papier bringen? Und warum konnte er sich dann nicht kürzer fassen? Der Mann der langen Sätze lässt sich auch im Schnelldurchgang greifen: Ein kurzweiliger Abriss über Anton Bruckner, sein Leben und Werk. Wie sagt Wilhelm Sinkovicz im Verlauf des Podcasts so schön? „Das ist Musik, die spült dich weg!“

    Zu hören sind Ausschnitte aus Beethovens Neunter und der Gesamtaufnahme der Bruckner-Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Christian Thielemann (Sony) sowie aus der f-Moll-Messe unter Eugen Jochum (DG).

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    59 min
  • Kostprobe "Der letzte Aufguss": Wie viele Windräder braucht Österreich?

    Fünf Gemeinden im Waldviertel haben zuletzt mittels Volksbefragung entschieden: Nach hitzigen Debatten könnten dort nun 13 der ursprünglich geplanten 18 Windkraftanlagen gebaut werden. Um das österreichische Ziel, bis 2030 gänzlich auf erneuerbaren Strom zu setzen, zu erreichen, reicht das noch lange nicht. Aktuell deckt Windkraft etwa 12 Prozent des heimischen Strombedarfs.

    Matthias Auer, Christine Mayrhofer und Teresa Wirth sprechen in dieser Folge unseres Klimapodcasts „Der letzte Aufguss“ darüber, warum Windkraft in vielen Gemeinden zum Konfliktthema wird und diskutieren über Mythen und tatsächliche Argumente, die gegen Windkraft vorgebracht werden. Außerdem erklärt Energieökonom Johannes Schmidt von der Boku, welche Vorteile die Windkraft im Vergleich zu anderen erneuerbaren Energieformen bringt.

    **Mehr dazu: **

    >>> Streit um Windräder: Stürmische Tage im Waldviertel
    >>> Windkraftausbau bricht in Österreich massiv ein
    >>> Windkraft hat trotz Rekorden Luft nach oben

    Redaktion: Matthias Auer, Anja Drechsler, Christine Mayrhofer, Teresa Wirth

    Produktion: Audiofunnel/Aaron Ohlsacher

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    43 min
  • Der Tschetschene und IS-Aussteiger, der weiß, wie es ist, wenn man als Jugendlicher in Wien kriminell wird
    Eine Spezialfolge zum Osterwochenende

    Ahmad Mitaev lebt seit 20 Jahren in Österreich und ist stolz auf seine tschetschenischen Wurzeln. Auf Tiktok hat er als „ahmadtvie“ knapp 32.000 Follower, dort macht er Erklärvideos, in denen es um Kriminalität geht, um Gewalt auf der Straße und die Arbeit der Wiener Polizei. Sehr oft ist neben Ahmad der 60-jährige Grätzlpolizist Uwe Schaffer zu sehen. Als „Cop und Che“ kennt man das ungewöhnliche Duo, das in Wien auch in Bildungseinrichtungen Schulungen abhält.

    Heute ist Ahmad Mitaev 24 Jahre alt, in wenigen Wochen wird er zum ersten Mal Vater und gerade ist ein Buch über ihn und den Polizisten erschienen („Cop und Che - Wie ein Tschetschene und ein Polizist zu TikTok-Stars wurden“ von Edith Meinhart, Mandelbaum Verlag). Sein Vater, seine ältere Schwester und der Rest der Familie sind stolz auf Mitaev, der in den vergangenen Tagen besonders viele Medientermine absolviert hat. Schuld daran ist nicht nur das aktuelle Buch, sondern die Nachrichtenlage. Ganz Österreich redet von steigender Jugendkriminalität und die Herabsetzung der Strafmündigkeit von 14 auf zwölf Jahren. Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) hat jetzt in Windeseile eine Waffenverbotszone am Reumannplatz durchgesetzt. Eine Maßnahme, die Mitaev begrüßt, wie er im Podcast der „Presse“ erzählt. Er weiß wovon er spricht, vor gut zehn Jahren war er, wie er selbst sagt, „auf die schiefe Bahn geraten“.

    Und das kam so: Er war noch nicht einmal vier Jahre alt, als er mit seinen Eltern und den drei Geschwistern aus Tschetschenien floh und nach vielen Stationen im österreichischen Helenental ankam. Die ersten Jahre waren durchaus schön für ihn; Ahmad Mitaev war ein guter Schüler, lernte gut Deutsch, die Eltern fanden beide einen Beruf in Österreich. Trotzdem fühlt sich der Heranwachsende hier nicht willkommen, geht mit 13 nicht mehr zur Schule wird gewalttätig und landet irgendwann im Gefängnis. In dieser Zeit macht er Bekanntschaft mit Menschen, die sich für den IS interessieren und wird für den Syrienkrieg rekrutiert. „Die haben mich da abgeholt, wo ich am meisten Hilfe gebraucht habe“, sagt er. Doch es ging für ihn gerade noch gut aus. Er war schon auf dem Weg nach Syrien, „Aber mein Vater hat erfahren, wo ich bin. Er hat mich abgeholt und mir einen Vorschlag gemacht.“ Drei Monate sollte der Teenager in eine Moschee in Favoriten gehen und dort mehr über seine Religion, den Islam, lernen und begreifen, dass das, was die IS-Anhänger ihm erzählt hatten nicht die Wahrheit ist. Mitaev gehorchte und fand zurück in ein normales Leben. Trotzdem betont er, dass ihm eine Religion noch heute sehr wichtig ist.

    All das erzählt der heute 24-Jährige mit beeindruckender Offen- und Klarheit. Er sagt, warum vor allem Jugendliche mit Migrationshintergrund so verloren sind und was sie brauchen würden. Ein „Presse“-Podcast in Extralänge vor dem Feiertagswochenende.

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    Gast: Ahmad Mitaev, Sozialarbeiter, Tschetschene, auf Tiktok: @ahmadtvie

    Host: Anna Wallner, Leitung Audio/Debatte
    Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger

    1 hr 3 min
  • Wird die AUA nun zur Billigairline?

    Die AUA befindet sich mit heute im Streik. Rund 400 Flüge fallen in den nächsten zwei Tagen aus. Sehr zum Ärger der Kunden, die ihre Osterferien jetzt umplanen müssen. Während es in der Luft also ruhiger wird, gehen am Boden die Wogen hoch. Wenn man auf die Gewerkschaftsforderungen eingehe, dann müsse man die AUA nochmal „neu denken“, sagte dazu die AUA-Chefin Annette Mann in der ZiB2. Die Gewerkschaft konterte, dass man die AUA zur Billigairline verkommen lasse. Was ist dran an den Vorwürfen und wie wahrscheinlich wird die AUA ausgehungert? Darüber spricht „Presse“-Redakteurin Melanie Klug in dieser Folge.

    Gast: Melanie Klug

    Moderation: Eva Winroither
    Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger
    Credits: ZIB, Ö1
    Mehr zum Thema:

    AUA-Chefin warnt in der „ZiB 2“, Wien könne man auch „mit anderen Airlines bedienen“

    „Wie der letzte Putzfetzen behandelt“: AUA streicht am Donnerstag und Freitag 400 Flüge

    Diese Folge entstand mit finanzieller Unterstützung der Wirtschaftskammer Österreich.

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    16 min

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Der Nachrichten-Podcast der Tageszeitung "Die Presse" erscheint wochentags Montag bis Freitag und zu besonderen Anlässen wie an Wahlsonntagen auch zwischendurch. Die Redaktion der "Presse" sagt, was wichtig ist und nimmt Sie mit auf Recherche und zu spannenden Gesprächspartnern.

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