Themen: Zunehmende Delegitimierung der Presse; Norwegen als Paradies für Pressefreiheit; Mangel an konservativen Journalisten?; Schutz vor Phishing-Attacken bei Signal; Wie arbeitet ein Medienkompetenzzentrum?; Medienschelte: Genervt von der Wal-Berichterstattung; Moderation: Sebastian Sonntag
Die Sendung im Überblick:
Zunehmende Delegitimierung der Presse (03:04)
Ein Prozent aller Menschen lebt mit guter Pressefreiheit, sagt ein weltweites Ranking. Deutschland liegt auf Platz 14 nur noch bei "zufriedenstellend": Journalisten sprechen von Delegitimierung ihrer Arbeit, so Katharina Weiß von "Reporter ohne Grenzen".
Norwegen als Paradies für Pressefreiheit (12:53)
Um die Pressefreiheit steht es laut Ranking von "Reporter ohne Grenzen" schlecht wie nie. Ausnahme Norwegen: Das Land ist im 10. Jahr in Folge auf Platz eins. Ein Grund: der Blick hinter staatliche Institutionen ist erleichtert. Arne Bartram berichtet.
Mangel an konservativen Journalisten? (17:01)
Als Konservative fühlt sich Julia Ruhs in der ARD in der Minderheit. Sie ist zurück als Moderatorin des Magazins "Klar". Auch die ZEIT stellt einen Mangel an konservativen Stimmen fest. Perspektivenvielfalt - ein Thema bei vielen Medien, sagt Sara Ritter.
Schutz vor Phishing-Attacken bei Signal (24:18)
Rund 300 hochrangige Personen aus Politik, Diplomatie und Militär sind in Deutschland Opfer von Phishing-Attacken beim Messenger Signal geworden, u.a. Bundestagspräsidentin Julia Klöckner. Jeden kann es treffen - was dagegen hilft, erklärt Jörg Schieb.
Wie arbeitet ein Medienkompetenzzentrum? (32:30)
Die EU rügt Meta für mangelnden Jugendschutz bei Instagram & Co: Umso wichtiger, dass Kinder Medienkompetenz lernen. Das Medienzentrum JFC in Köln versucht, junge Menschen dafür zu sensibilisieren und feiert gerade 50jähriges Jubiläum. Sam Howe war dort.
Medienschelte: Genervt von der Wal-Berichterstattung (37:56)
Die Nation bangt um Buckelwahl "Timmy". Nach medialer Vermenschlichung des Tieres, Verschwörungstheorien im Netz und Gleichnissen, in denen es für alles steht, was in Deutschland falsch läuft, atmet Tom Beinlich jetzt auf und sagt: Endlich ist er weg!