Trockenheit, Borkenkäfer, Stürme - das sind die Herausforderungen für den Wald in diesem Jahr. Selbst die Buche fällt, auch Ulme, Esche und Ahorn leiden. Wer in diesen Tagen im Wald Erholung sucht, sieht Erschreckendes: Umgeknickte Bäume, tote Fichtengerippe, wild umherliegende Baumstämme. Das Waldsterben ist dramatische Realität, für unsere Luft, für unser Trinkwasser. Die Förster kommen kaum hinterher. Auch der wirtschaftliche Schaden für Waldbesitzer ist groß. Das Holz überschwemmt den Markt, der Holzpreis ist im Keller. Der BUND schlägt jetzt Alarm und appelliert an die Politik. Aufforstung, Umforstung in Naturwälder - nur so kann der Wald gerettet werden. Es muss Geld in die Hand genommen werden, nicht nur für die Landwirte. Das Waldsterben der 80er Jahre ist Geschichte, die Geschichte wiederholt sich. Was hat damals geholfen, was rettet heute den Wald?