Nicht mehr zu wissen, was war. Und nicht mehr zu wissen, was noch zu tun ist. Das sind die Folgen einer schleichenden Vergesslichkeit, die uns alle einholen und übermannen kann. So sehr, dass wir irgendwann nicht mehr merken, dass wir uns nichts mehr merken können. Genau daran erinnert uns der Welt-Alzheimer-Tag. Und solange weder wir noch unsere Angehörigen Zeichen von Demenz erkennen lassen, brauchen wir solche Tage. Denn wer mitten im Leben steht, vergisst oft, wie lebenswichtig die Erinnerung ist. Auch wenn sie uns immer wieder betrügt oder im Stich lässt, auch wenn wir sie nicht nach Belieben ein oder ausschalten können, die Erinnerung ist ein schier unermessliches Vermögen. Umso schlimmer, dass wir so wenig Macht über sie haben.