Ob Radfahren, Wandern, Skifahren oder Fußball spielen – Sport und Bewegung fördern unsere Gesundheit. Dabei werden nicht nur Muskeln und Herz-Kreislauf-System gestärkt, sondern auch unser Gehirn. 🧠 Denn regelmäßige Bewegung verbessert nachweislich auch unsere Denkleistung – manche Sportarten sogar mehr als anderen, weil unsere Gehirnhälften bei komplexen Bewegungsabläufen noch mehr miteinander arbeiten müssen.
Wie wir uns das auch im Alltag und im Job zu Nutze machen können und damit außerdem neurodegenerativen Krankheiten, wie etwa Demenz, vorbeugen, das erklärt Sportwissenschaftler Mike Koller in Folge 6 von „What the Health“.
Und er beantwortet die Frage: wie finde ich überhaupt die „richtige“ Sportart für mich? Eine kann ich seit
der letzten Folge nämlich schon von der Liste streichen… 😬
Um das Gehirn mittels Bewegung „neuzustarten“, wenn im Büro mal nix mehr weitergeht, die Gehirnzellen quasi auf Standby schalten, empfiehlt Mike Koller simple Übungen wie etwa:
Kurz vom Schreibtisch aufstehen und sogenannte Überkreuz-Übungen machen: Linker Ellenbogen zum rechten Knie, rechter Ellenbogen zum linken Knie ODER: abwechselnd mit der Handfläche und dem Handrücken gegengleich mit denHänden auf den Schreibtisch klopfen
(wers kann!!) kurz ein paar Bälle jonglieren
oder ganz simpel im Treppenhaus ein paar Stockwerke rauf und runter spazieren 🤓
Jede Art von Bewegung hilft uns das Gehirn wieder neu in Gang zu bringen.
Beim Sport sollte man generell darauf achten verschiedene Sportarten zu machen, sprich: einerseits Ausdauersport wie Laufen oder Radfahren, andererseits z.B. Tennis oder Klettern, um auch das Gehirn entsprechend zusätzlich zu fordern.In diesem Sinne: viel Spaß beim Schlau schwitzen!