Was Ansässige und Nichtresidenten auf Mallorca zur Vermögensteuer wissen müssen, erklärt David Nadrowski, Leiter der Residentenabteilung bei der PlattesGroup.
Als “Maßnahme mit außergewöhnlichem und vorübergehenden Charakter” wird seit 1977 – mit Unterbrechungen – die Vermögensteuer in Spanien erhoben. Seit ihrer Wiedereinführung 2011 hält sie den gesellschaftlichen und politischen Diskurs am Laufen. Die Abgabe ist für Unternehmer und vermögende Privatpersonen mit internationalem Vermögen und Immobilienbesitz auf Mallorca von Bedeutung. Während sie in Deutschland seit vielen Jahren nicht mehr erhoben wird, gehört die Vermögensteuer auf Mallorca nach wie vor zum steuerlichen Alltag.
In dieser Folge des Willi-pedia Podcasts mit Asesor fiscal David Nadrowski, dem Leiter der Residentenabteilung bei der PlattesGroup, geht es darum, wer vermögensteuerpflichtig ist, welche Freibeträge aktuell auf den Balearen gelten und welche Vermögenswerte überhaupt berücksichtigt werden. Außerdem wird erklärt, warum zwischen Residenten und Nichtresidenten unterschieden wird und weshalb das weltweite Vermögen bei steuerlicher Ansässigkeit in Spanien relevant ist.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Bewertung einzelner Vermögenswerte – insbesondere von Immobilien – sowie auf möglichen Begünstigungen für Beteiligungen an aktiven Unternehmen. Besonders wichtig ist dabei die sogenannte Deckelungsregel, die die Steuerlast in bestimmten Fällen deutlich reduzieren kann.
Wer plant, nach Spanien umzuziehen, oder bereits hier lebt, erhält in dieser Folge einen praxisnahen Überblick über typische Risiken, Gestaltungsmöglichkeiten und die Bedeutung einer individuellen Steuersimulation vor einem Wegzug oder einer Strukturentscheidung.
Die Folge zeigt: Die tatsächliche Belastung durch die Vermögensteuer fällt häufig geringer aus als zunächst vermutet – vorausgesetzt, die Planung erfolgt frühzeitig und strukturiert. ️
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