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In dieser Folge von WIR BIO-BAUERN spricht Celine Grau mit Naturland Milchmarktexperte Stephan Scholz über die aktuelle Lage am Bio-Milchmarkt und den Ausblick auf die kommenden Monate.
Die Milchanlieferung geht in ersten Regionen zurück.Gleichzeitig entwickelt sich die Nachfrage nach Bio-Milchprodukten insgesamt leicht positiv – allerdings mit deutlichen Unterschieden zwischen den einzelnen Produktgruppen. Was bedeutet diese Marktlage für die Erzeugerpreise?
Darum geht’s in dieser Folge:
• wie sich die Bio-Milchpreise aktuell entwickeln,
• welche Bio-Milchprodukte aktuell stärker und welche schwächer nachgefragt werden,
• welche Rolle der Naturland Orientierungspreis Milch spielt,
• warum trotz des Preisabstands zur konventionellen Milch nur wenige Betriebe auf Bio umstellen
• und wie Stephan die Entwicklung des Bio-Milchmarktes in den kommenden Monaten einschätzt.
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Im zweiten Teil der Folge „Frauen in der Landwirtschaft“ von WIR BIO-BAUERN mit Bio-Bäuerin Marina Grölz geht es um Arbeit, die auf landwirtschaftlichen Betrieben oft unsichtbar bleibt, um die Bedeutung von Austausch und Netzwerken und um die Frage, wie Frauen in der Landwirtschaft sichtbarer werden können.
Marina erzählt, warum gerade Care-Arbeit und organisatorische Aufgaben häufig wenig wahrgenommen werden und welche Erfahrungen sie selbst damit gemacht hat. Außerdem spricht sie über ihr ehrenamtliches Engagement bei Naturland und darüber, warum Netzwerke wie das Naturland Frauennetzwerk für Austausch und gegenseitige Unterstützung wichtig sein können.
Auch das Thema Absicherung spielt eine Rolle: Marina berichtet, wie sie selbst für die Zukunft vorsorgt und warum sie empfiehlt, sich frühzeitig mit Vollmachten, wichtigen Unterlagen und einem Notfallordner für den Betrieb auseinanderzusetzen.
Zum Abschluss geht es um junge Frauen in der landwirtschaftlichen Ausbildung. Marina erlebt als Berufsschullehrerin, dass immer mehr Frauen den Weg in die Landwirtschaft wählen – und ermutigt sie, praktische Erfahrungen aktiv einzufordern, Verantwortung zu übernehmen und sichtbar zu werden.
Ein persönliches Gespräch über Care-Arbeit, Netzwerke, Absicherung und die Rolle von Frauen in der Landwirtschaft.
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2026 ist das Internationale Jahr der Frauen in der Landwirtschaft. Ein guter Anlass, genauer hinzuschauen: Frauen übernehmen auf landwirtschaftlichen Betrieben viel Verantwortung – trotzdem werden in Deutschland nur rund elf Prozent der Höfe von Frauen geführt. Warum ist das so?
In dieser Folge von WIR BIO-BAUERN spricht Celine Grau mit Marina Grölz. Marina hat bereits in jungen Jahren den Bio-Betrieb ihrer Familie in Mittelhessen übernommen und bewirtschaftet heute mit ihrem Team mehr als 200 Hektar.
Sie erzählt, wie sie in die Betriebsleitung hineingewachsen ist, warum ein gutes Team für sie wichtiger ist, als alles selbst zu können, und welche Herausforderungen sie für junge Frauen in der Landwirtschaft sieht. Dabei geht es auch um körperliche und mentale Belastung, Familienplanung, Care-Arbeit und die Frage, wie sich landwirtschaftliche Betriebe als Arbeitgeber zukunftsfähig aufstellen können.
Ein persönliches Gespräch über Verantwortung, Zusammenarbeit und darüber, was sich ändern muss, damit Frauen ihren eigenen Weg in der Landwirtschaft gehen können.
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Die Getreideernte ist abgeschlossen – doch mit der Stoppelbearbeitung beginnt bereits die Vorbereitung auf die nächste Kultur. Wie tief sollte bearbeitet werden? Welches Gerät passt zu welchen Bedingungen? Und wie lassen sich Distel und Ampfer in dieser Phase regulieren?
In dieser Folge von WIR BIO-BAUERN sprechen die Naturland Ackerbauberater Stefan Veeh und Philip Köhler darüber, worauf es bei der Stoppelbearbeitung im Ökolandbau wirklich ankommt.
Gemeinsam gehen sie der Frage nach:
• warum flaches & flächiges Schneiden ein wichtiges Ziel der Stoppelbearbeitung ist
• welche Rolle Strohverteilung, Bodenfeuchte & der Erhalt von Bodenwasser spielen
• wo Kurzscheibenegge, Federzinkenegge, Flügelschargrubber & Flachgrubber ihre Stärken & Grenzen haben
• wie Distel & Ampfer nach der Ernte gezielt geschwächt werden können
• warum die Arbeitstiefe schrittweise angepasst werden sollte
• und weshalb es sich lohnt, vom Schlepper abzusteigen & das Arbeitsbild direkt auf dem Acker zu kontrollieren
Eine Folge mit vielen praktischen Tipps für die Stoppelbearbeitung im Bio-Ackerbau – von der Getreideernte bis zur Vorbereitung der nächsten Kultur.
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Wie entwickelt sich der Markt für Bio-Druschfrüchte? Welche Kulturen bieten aktuell gute Vermarktungschancen?
In dieser Folge von WIR BIO-BAUERN spricht Celine Grau mit Stefan Schmidt, Ressortleiter Druschfrüchte der Marktgesellschaft der Naturland Bauern AG, und Louisa von Münchhausen, Geschäftsführerin des Gut Rosenkrantz, über die aktuelle Situation am Markt für Bio-Druschfrüchte.
Gemeinsam ordnen sie ein,
• warum höhere Verbraucherpreise nicht automatisch bei den Betrieben ankommen,
• welche Folgen Energiekrise und geopolitische Entwicklungen für den Bio-Markt haben,
• wie sich die Märkte für Hafer, Dinkel und Weizen aktuell entwickeln,
• welche Perspektiven es im Futtermarkt,
• weshalb Vorverträge und Vermarktungsstrategien gerade jetzt an Bedeutung gewinnen und
• worauf Bio-Ackerbaubetriebe bei ihrer Anbau- und Vermarktungsplanung achten sollten.
✅ Webseite Marktgesellschaft der Naturland Bauern AG
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Wie gelingt der Einstieg in die Direktvermarktung – und was braucht es, damit aus einer Idee ein erfolgreiches Vermarktungskonzept wird?
Darüber spricht Celine Grau in dieser Folge mit Aline Strohmenger und Nina Berner. Aline hat gemeinsam mit ihrem Mann auf ihrem Naturland-Betrieb in Unterfranken eine Direktvermarktung aufgebaut und vermarktet dort seit 2021 erfolgreich unter Anderem Getreideprodukte aus eigener Erzeugung. Ein wichtiger Baustein dabei ist ihr Selbstbedienungshofladen, den sie Schritt für Schritt entwickelt hat. Nina Berner begleitet als Expertin für Verarbeitung und Direktvermarktung bei der Naturland Zeichen GmbH Betriebe auf ihrem Weg in die Direktvermarktung.
In dieser Folge erfährst du:
• warum Direktvermarktung für viele Betriebe eine interessante Perspektive sein kann,
• welche betrieblichen und persönlichen Voraussetzungen wichtig sind,
• wie Aline ihre Direktvermarktung Schritt für Schritt aufgebaut hat,
• welche Herausforderungen Betriebe nicht unterschätzen sollten,
• wie Kundinnen und Kunden auf einen Betrieb aufmerksam werden,
• und warum Qualität, Authentizität und Geduld entscheidende Erfolgsfaktoren sind.
Eine Folge für alle Bäuerinnen und Bauern, die mehr Wertschöpfung auf dem eigenen Betrieb erzielen und den direkten Kontakt zu Verbraucherinnen und Verbrauchern stärken möchten.
✅ Biohof Strohmenger
✅ Kontakte & Ansprechpersonen für Bio-Direktvermarktung
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Lückige Bestände, Gemeine Rispe, Löwenzahn oder nachlassende Erträge – viele Grünlandbetriebe kennen diese Entwicklung. Häufig wird versucht, mit Nachsaaten gegenzusteuern. Doch wie lassen sich Grünlandbestände langfristig stabil halten?
In dieser Folge von WIR BIO-BAUERN spricht Celine Grau mit Naturland Milchviehberater Sebastian Wagner über abgestufte Grünlandnutzung, Biodiversität und standortangepasstes Grünlandmanagement im Ökolandbau.
Gemeinsam gehen sie der Frage nach:
• warum nicht jede Grünlandfläche gleich intensiv bewirtschaftet werden sollte
Dabei wird deutlich:
✅ Naturland Leitfaden Biodiversität
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Raus auf die Weide – doch wann ist eigentlich der richtige Zeitpunkt? Und wie gelingt es, Weideflächen so zu nutzen, dass Tierwohl, Futterqualität und Ertrag zusammenpassen?
In dieser Folge von WIR BIO-BAUERN sprechen die Naturland Regionalberaterin für Rheinland-Pfalz & Saarland, Nadine Lebeau, und Naturland Rinderberater in Baden Württemberg,Timo Manger, über die Grundlagen eines erfolgreichen Weidemanagements und typische Herausforderungen für Milchvieh- und Mutterkuhbetriebe.
Gemeinsam gehen sie den Fragen nach:
• warum die Pflanzenzusammensetzung im Grünland entscheidend ist
• warum Ruhezeiten für die Grasnarbe so wichtig sind
• wie sich Trockenheit und Standort auf die Weide auswirken
• und weshalb eine regelmäßige Flächenkontrolle ein zentraler Bestandteil des Weidemanagements sein sollte
Gute Weidehaltung braucht nicht nur passende Flächen, sondern vor allem ein aktives Management und den Blick fürs Grünland.
✅ Artikel aus den Naturland Nachrichten
✅ Grünlandtemperatursumme
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Direktsaat gilt als vielversprechender Ansatz im Ackerbau: weniger Bodenbearbeitung, besserer Bodenschutz und effizientere Abläufe. Doch wie gut funktioniert dieses System im Ökolandbau wirklich?
In dieser Folge von WIR BIO-BAUERN sprechen die Naturland Ackerbauberater Stefan Veeh und Philip Köhler über die Entwicklung der Direktsaat, aktuelle Trends und ihre Erfahrungen aus der Praxis.
Gemeinsam gehen sie der Frage nach:
• wie Direktsaat entstanden ist und warum sie aktuell wieder an Bedeutung gewinnt
• welche Unterschiede es zwischen konventionellen und ökologischen Systemen gibt
• welche Rolle Zwischenfrüchte, Klima und Nährstoffmanagement spielen
• welche Kulturen sich für Direktsaat eignen
• und für welche Betriebe ein Einstieg sinnvoll sein kann
Dabei wird deutlich: Direktsaat ist kein einzelnes Verfahren, sondern ein komplexes System, das an den jeweiligen Betrieb angepasst werden muss.
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Die ersten Tage nach dem Einstallen legen den Grundstein für die gesamte Legeperiode. Doch worauf kommt es in dieser Phase wirklich an?
In dieser Podcast-Folge von WIR BIO-BAUERN spricht Celine Grau mit Geflügelberaterin Franziska Müller über die zentralen Erfolgsfaktoren beim Einstallen von Junghennen.
Themen der Folge:
• Vorbereitung von Stall und Technik
• Stressreduktion und Eingewöhnung der Tiere
• Fütterungsstrategien und Wasserqualität
• Gleichmäßigkeit der Herde
• Lichtsteuerung und Start in die Legephase
Die Folge gibt praxisnahe Einblicke und zeigt, warum erfolgreiches Einstallen immer eine Frage des Gesamtsystems ist.
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